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<title>Aktuelle Artikel</title>
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<description>Aktuelle Artikel</description>
<language>de-de</language>
<copyright>Auswärtiges Amt</copyright>
<ttl>60</ttl>
<item>
<title>Präsident Obama in Berlin</title>
<link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Aktuelle_Artikel/USA/130619-Obama-Berlin.html</link>
<description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Präsident Obama in Berlin<br/>
</h1><h5>Der US-amerikanische Präsident Barack Obama besucht zum ersten Mal in seiner Amtszeit die deutsche Hauptstadt. Noch als Präsidentschaftskandidat sprach er 2008 vor rund 200.000 Menschen an der Siegessäule. Nun ist er auf Einladung der Bundeskanzlerin gekommen - nur wenige Tage vor dem 50-jährigen Jubiläum der berühmten Kennedy-Rede ("Ich bin ein Berliner").</h5>

<p></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/649412/normal/181757/130619-Obama-Rede-Bild.jpg" title="Präsident Obama bei seiner Berliner Rede © picture-alliance/dpa" alt="Präsident Obama bei seiner Berliner Rede"/></div>
<p></p>

<p>Bundespräsident Joachim Gauck begrüßte den Präsidenten im Schloss Bellevue, Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundeskanzleramt. Neben seinen politischen Gesprächen traf Obama auch mit Schülerinnen und Schülern der Berliner John-F.-Kennedy-Schule zusammen. Die Bundeskanzlerin nannte die transatlantische Partnerschaft auch im 21. Jahrhundert den "Schlüssel zu Freiheit, Sicherheit und Wohlstand für alle".</p>

<p>In einer großen Rede am 19. Juni vor dem Brandenburger Tor sprach Präsident Obama von der "anhaltenden Freundschaft" zwischen dem deutschen und dem amerikanischen Volk. "Keine Mauer kann dem Drang nach Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit standhalten, der in der Seele des Menschen brennt", so der Präsident mit Blick auf die gemeinsame Überwindung der Teilung Deutschlands und Berlins. Die Herausforderungen der heutigen Zeit seien nicht so düster wie die vor 50 Jahren. Aber der "Kampf um Freiheit, Sicherheit und Menschenwürde" gehe weiter.</p>

<p><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2013/06/19/remarks-president-obama-brandenburg-gate-berlin-germany" title="Externer Link&amp;nbsp;Link zur Rede von Präsident Obama am Brandenburger Tor in Berlin, 19. 6. 2013 (Englisch)">Lesen Sie hier den Wortlaut der Rede von Präsident Obama in Berlin (Englisch)</a></span></p>

<p></p>
<div class="bildRechts"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/649326/normal/181730/130619-Obama-Ankunft.jpg" title="Außenminister Westerwelle begrüßt Präsident Obama am Flughafen © picture-alliance/Sammy Minkoff" alt="Außenminister Westerwelle begrüßt Präsident Obama am Flughafen"/></div>
<p></p>
<h4>Mehr Sicherheit durch Abrüstung<br/>
</h4>

<p>Mit Blick auf die nukleare Abrüstung stellte er in Aussicht, die Zahl der einsatzbereiten atomaren Sprengköpfe um bis zu einem Drittel zu senken. Mit den Verbündeten werde man an einer Verringerung der taktischen Nuklearwaffen der USA und Russlands arbeiten. 2016 würden die USA ein Gipfeltreffen über nukleare Sicherheit abhalten. Zudem wolle sich Obama in den USA für eine Ratifikation des Atomteststoppvertrags einsetzen. Für Außenminister Westerwelle sind diese Vorschläge "ein großer Wurf", den Deutschland unterstütze:</p>

<p><div class="infoBoxZitatIcon"><h2 class="hidden">Zusatzinformationen</h2>
<blockquote>Die Welt wird sicherer und besser, wenn es uns gemeinsam gelingt, seine nuklearen Abrüstungspläne in die Tat umzusetzen. Weniger Atomwaffen und wirksame globale Regeln der nuklearen Nichtverbreitung sind entscheidende Schritte hin zu "<span lang="en-gb" xml:lang="en-gb">Global Zero</span>" - einer Welt ohne Atomwaffen.</blockquote></div><br/>
</p>
<h4>Noch enger zusammenrücken mit einer Freihandelszone</h4>

<p></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/649328/normal/181733/130619-Obama-Willkommen.jpg" title="Berlin heißt den Präsidenten Willkommen © picture-alliance/dpa" alt="Berlin heißt den Präsidenten Willkommen"/></div>
<p></p>

<p>Wichtiges Thema der Gespräche Obamas in Berlin war auch das Projekt eines europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommens. Außenminister Westerwelle nannte den Besuch daher den "symbolischen Startschuss" für die Verhandlungen über dieses Abkommen, das schon bald für mehr Wachstum und Beschäftigung auf beiden Seiten des Atlantiks sorgen soll. Am Rande des G8-Gipfels im nordirischen Lough Erne haben die europäischen Teilnehmer und der US-Präsident am 17. Juni den Startschuss für die Verhandlungen zu dieser sogenannten "<span lang="en-gb" xml:lang="en-gb">Transatlantic Trade and Investment Partnership</span>" (TTIP) gegeben. Sie sollen bereits am 8. Juli in Washington beginnen.</p>
<h4>Freiheit des Internets<br/>
</h4>

<p>Zur Diskussion um das Internetspähprogramm "<span lang="en-gb" xml:lang="en-gb">Prism</span>" sagte die Bundeskanzlerin in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem US-Präsidenten: "Das Internet ist für uns alle Neuland". Es ermögliche auch Gegnern der demokratischen Grundordnung, "unsere Art zu leben in Gefahr zu bringen". Aber bei allen Möglichkeiten der Informationsgewinnung sei die Verhältnismäßigkeit ein wichtiges Thema.</p>

<p>Der deutsche Außenminister hob in einem Zeitungsinterview hervor: "Ich halte es für notwendig, diese Fragen in freundschaftlicher, aber auch offener Weise mit der amerikanischen Regierung zu besprechen. Die Balance zwischen berechtigten Sicherheitsinteressen einerseits und dem Schutz der Privatsphäre andererseits muss stimmen. Das sehen nicht nur wir Deutsche so, das ist auch ein ur-amerikanisches Anliegen."<br/>
<br/>
</p>

        <ul class="discLink">
                <li>


      

	
		
	



<a   href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Interviews/2013/130616-BM-DLF.html?nn=332604" title="&#34;Wir bleiben den Vereinigten Staaten dankbar&#34;">"Wir bleiben den Vereinigten Staaten dankbar"<br/></a></li>
                <li>


      

	
		
	



<a   href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Interviews/2013/130619-BM_NRZ.html?nn=332604" title="&#34;Ich freue mich auf den Besuch von Präsident Obama&#34;">"Ich freue mich auf den Besuch von Präsident Obama"<br/></a></li>
                <li><a class="external" href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/interviews/Es-darf-keinen-Flaechenbrand-geben-article1076889.html" title="Öffnet neues Fenster" target="_blank">"Bedeutendes Ereignis für die transatlantische Partnerschaft" (Interview)<br/>
</a></li>
                <li><a href="DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/USA/USA-Uebersicht_node.html" title="Transatlantische Beziehungen">Transatlantische Beziehungen</a></li></ul>
      <p>Stand 19.06.2013</p>
    
</div>]]></description>
<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 11:54:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
<title>Proteste in der Türkei</title>
<link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Aktuelle_Artikel/Tuerkei/130617-Tuerkei-Demonstrationen.html</link>
<description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Proteste in der Türkei<br/>
</h1>
        <div class="bildLinks">
    
    
    
    
    
<img src="/cae/servlet/contentblob/649324/normal/181728/130618-StillerProtest.jpg" title="Stiller Protest in Istanbul © picture-alliance/dpa" alt="Stiller Protest in Istanbul" />
    
    
    

</div><p>A<strong>m vergangenen Wochenende haben in Istanbul, Ankara, Izmir und anderen Städten der Türkei erneut Tausende Menschen gegen die türkische Regierung demonstriert. Bei Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten kam es zu Gewalt und Festnahmen. Die Polizei setzte hierbei auch Tränengas und Wasserwerfer ein. Zahlreiche Personen wurden verletzt, mehrere Menschen kamen bereits im Zusammenhang mit den Protesten ums Leben Zuletzt versammelten sich Demonstranten zu "Stillen Protesten".</strong></p>

<p>Außenminister Guido Westerwelle nannte das harte Vorgehen der türkischen Polizei gegen die Demonstranten am Wochenende "verstörend". Das Eingreifen der Sicherheitsorgane sei eine "Enttäuschung für diejenigen, die auf (...) Dialog gesetzt haben". In der erneuten Eskalation der Gewalt sieht er einen "erheblichen Rückschlag". </p>

<p class="MsoNormal">Bereits am Sonntag hatte der Minister gemahnt, mit der türkischen Regierung in "ruhigen aber bestimmten Worten" zu sprechen. Sie sende ein "völlig falsches Signal" in das eigene Land, aber auch nach Europa. Westerwelle weiter:</p>

<p class="MsoNormal"><div class="infoBoxZitatIcon"><h2 class="hidden">Zusatzinformationen</h2>
<blockquote>Wenn demonstriert wird, ist das ein Zeichen einer reifenden Zivilgesellschaft und davor darf man sich in einer Demokratie nicht fürchten, sondern darüber muss man sich freuen.</blockquote></div></p>

<p class="MsoNormal"></p>
<h4 class="MsoNormal">Verhandlungen mit der Türkei zu Rechtsstaatlichkeit und Grundrechten</h4>

<p></p>
<div class="bildRechts"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/649208/normal/181682/130616-Protesste_Izmir-Bild.jpg" title="Proteste in Izmir, 16. Juni © picture alliance/dpa" alt="Proteste in Izmir, 16. Juni"/></div>
<p></p>

<p class="MsoNormal">Der Minister betonte auch die Notwendigkeit, in den Verhandlungen der Europäischen Union mit der Türkei die Kapitel zu Justiz, Grundrechten, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit zu öffnen. Die Bundesregierung sehe hier dringenden Verhandlungsbedarf: "Mindestens die Ereignisse der letzten Tage sollten ein Anlass sein, im Interesse der Menschen, im Interesse der Freiheits­sehnsüchte der Menschen und ihrer berechtigten Anliegen auf Meinungs- und Versammlungs- und Protestfreiheit einzugehen und für eine Deblockierung der Kapitel zu sorgen".</p>

<p class="MsoNormal">Westerwelle hielt dabei erneut fest, dass es sich um ergebnisoffene Verhandlunge halte: "Entscheidend ist, dass die Gespräche vorangehen".</p>

<p></p>
<h4 class="MsoNormal">Information für Reisende</h4>

<p class="MsoNormal">Das Auswärtige Amt aktualisiert laufend seine Reise- und Sicherheitshinweise zur Türkei. Reisende werden weiter gebeten, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzu­halten und Vorsicht walten zu lassen. Es wird zu besonders umsichtigem Verhalten aufgerufen.<br/>
</p>

<p class="MsoNormal"><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html?nn=332604" title="Türkei: Reise- und Sicherheitshinweise">Die Reise- und Sicherheitshinweise zur Türkei finden Sie hier</a></span></p>

      <p>Stand 18.06.2013</p>
    
</div>]]></description>
<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 16:02:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
<title>Deutsch-Afghanischer Friedens- und Islamdialog</title>
<link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/AfghanistanZentralasien/AktuelleArtikel/130617_HPC_Ulema_Reise.html</link>
<description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Deutsch-Afghanischer Friedens- und Islamdialog<br/>
</h1>
        <div class="bildLinks">
    
    
    
    
    
<img src="/cae/servlet/contentblob/649142/normal/181651/130617_HPC_Ulema_Reise_Bild2.jpg" title=" Gesprächsrunde mit Bundespräsident Gauck © Bundesregierung/Sandra Steins" alt=" Gesprächsrunde mit Bundespräsident Gauck" />
    
    
    

</div><h5>Auf Einladung des Auswärtigen Amtes besuchte eine hochrangige Delegation des afghanischen Religionsrates (Ulema-Rat) und Vertreterinnen und Vertretern des afghanischen Hohen Friedensrates (High Peace Council) vom 3. bis 7. Juni Berlin. Angeführt wurde die Delegation von dem Vorsitzenden des Ulema-Rates, Qiamuddin Kaschaf, und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Hohen Friedensrates, Ataullah Lodin.<br/>
</h5>

<p>Der Besuch in Berlin stand unter der Überschrift „Deutsch-Afghanischer Friedens- und Islamdialog".</p>

<p>Der Höhepunkt des Programms war ein Empfang bei Bundespräsident Gauck, der den im Dezember 2012 in Kabul aufgenommenen Dialog zwischen dem Bundespräsidenten und dem Ulema-Rat fortsetzte. In einem eineinhalb-stündigen Gespräch tauschten sich die Delegations­teilnehmer mit dem Bundespräsidenten über aktuelle und künftige Herausforderungen in Afghanistan aus und sparten dabei auch Themen, wie etwa die Lage der Menschen- und Frauenrechte, nicht aus.</p>

<p></p>
<div class="bildRechts"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/649140/normal/181661/130617_HPC_Ulema_Reise_Bild1.jpg" title="Im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertreter des afghanischen Religionsrates und des afghanischen Hohen Friedensrates © Bundesregierung/Sandra Steins" alt="Im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertreter des afghanischen Religionsrates und des afghanischen Hohen Friedensrates"/></div>
<p>Darüber hinaus führte die Delegation politische Gespräche mit Abgeordneten des Menschenrechtsausschusses und des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages und Vertretern des Auswärtigen Amts, u.a. zum afghanischen Friedens- und Versöhnungs­prozess und der Entwicklung von Demokratie, Menschen­rechten und Stabilität in Afghanistan.</p>

<p>Mit verschiedenen Organisationen der Zivilgesellschaft diskutierten die Teilnehmer deutsche Versöhnungs­erfahrungen, die Rolle der Zivilgesellschaft in Deutschland sowie die Situation von Muslimen im Land.</p>

<p></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/649144/normal/181664/130617_HPC_Ulema_Reise_Bild_Gruppenfoto.jpg" title=" Gruppenfoto mit Bundespräsident Gauck vor dem Schloss Bellevue © Bundesregierung/Sandra Steins" alt=" Gruppenfoto mit Bundespräsident Gauck vor dem Schloss Bellevue"/></div>
<p>Ergänzend hierzu führte die Berghof Foundation ein wissenschaftliches Seminar zu Erfahrungen aus den Friedens- und Versöhnungs­prozessen in Südafrika und im Nahen Osten durch, das den Delegationsteilnehmern ermöglichte, Lehren und Parallelen für die Herausforderungen in Afghanistan zu ziehen.</p>

      <p>Stand 17.06.2013</p>
    
</div>]]></description>
<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 09:30:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
<title>Große Verantwortung für Irans neuen Präsidenten</title>
<link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Aktuelle_Artikel/Iran/130615-Iran-Wahl.html</link>
<description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Große Verantwortung für Irans neuen Präsidenten<br/>
</h1><h5>Der als gemäßigt geltende Geistliche Hassan Ruhani hat die Präsidentschaftswahl am 14. Juni in Iran überraschend bereits im ersten Wahlgang mit knapp über 50 Prozent der Stimmen gewonnen. Der 64-Jährige wird im August Nachfolger des bisherigen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten durfte.</h5>

<p></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/649132/normal/181638/130615-Ruhani.jpg" title="Hassan Ruhani wird neuer Präsident Irans © picture-alliance/dpa" alt="Hassan Ruhani wird neuer Präsident Irans"/></div>
<p></p>

<p>In Iran wie auch international verbinden sich mit der Wahl Ruhanis neue Hoffnungen und Erwartungen. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon hat dem neuen Präsidenten zu dessen Wahlerfolg gratuliert und zugleich von ihm "eine konstruktive Rolle in regionaler und internationaler Politik" gefordert. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, die im Namen der sogenannten E3+3-Gruppe (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China, Russland, USA) mit Iran über dessen Nuklearprogramm verhandelt, zeigte sich "entschlossen" zur Zusammenarbeit mit der neuen iranischen Führung bei der Suche nach einer "raschen diplomatischen Lösung".</p>

<p>In Berlin sagte Außenminister Guido Westerwelle: "Die Bundesregierung erwartet, dass die iranische Führung mit dem neuen Präsidenten das Ihre leistet, damit ohne weitere Verzögerungen eine substanzielle Lösung des Nuklearkonflikts auf diplomatischem Weg erreicht werden kann." Man werde "genau beobachten, ob sich nach dieser Wahl durch Veränderungen in Iran neue Chancen nach innen wie nach außen eröffnen".</p>

<p>Die Bundesregierung setzt darauf, dass Hassan Ruhani seine Verantwortung im Sinne von Besonnenheit und Hoffnung wahrnehmen wird, für die er in seinem Wahlkampf geworben hat. "Es wäre ebenso wichtig und notwendig, dass Iran seine Verpflichtungen zum Schutz der Menschenrechte einhält und sich um eine konstruktive Rolle in der Region bemüht", so Westerwelle weiter.<br/>
</p>

<p></p>

        <ul class="discLink">
                <li>


      

	
		
	



<a   href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/Iran/Bilateral_node.html" title="Beziehungen zu Deutschland">Beziehungen zu Deutschland<br/></a></li>
                <li>


      

	
		
	



<a   href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/NaherMittlererOsten/Iran/Iranisches-Nuklearprogramm_node.html" title="Konflikt um iranisches Atomprogramm">Konflikt um iranisches Atomprogramm</a></li></ul>
      <p>Stand 15.06.2013</p>
    
</div>]]></description>
<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 14:54:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
<title>Weiter Unterstützung für UNIFIL</title>
<link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Friedenspolitik/BW-Einsaetze/130614_Unifil.html</link>
<description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Weiter Unterstützung für UNIFIL<br/>
</h1><h5>Die Bundesregierung will die deutsche Beteiligung an der UNIFIL-Mission in Libanon fortsetzen. Das hat das Bundeskabinett am 5. Juni beschlossen - nun muss noch der Bundestag zustimmen. Außenminister Guido Westerwelle bat die Abgeordneten in der Debatte am 14. Juni 2013 um Zustimmung zu dem Mandat.<br/>
</h5>

<p></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/649096/normal/181627/130614-UNIFIL-Bild.jpg" title="Korvette Magedeburg im Einsatz vor Beirut © picture-alliance/dpa" alt="Korvette Magedeburg im Einsatz vor Beirut"/></div>
<p></p>

<p>"Die Unterstützung durch <abbr title="United Nations Interim Force in Lebanon">UNIFIL</abbr> bei der Ausrüstung und Ausbildung der libanesischen Streitkräfte bleibt unerlässlich", stellte Minister Westerwelle im Bundestag fest. Die Mission leiste einen "entscheidenden Beitrag, um einen Flächenbrand in der Region zu verhindern". Mit der Verlängerung entspreche man auch den Wünschen Israels, des Libanon selbst und der Vereinten Nationen. Das derzeitige Bundestagsmandat läuft bis zum 30. Juni 2013 - es soll bis zum 30. Juni 2014 verlängert werden. Die Obergrenze von 300 Soldaten und Soldatinnen soll beibehalten werden.</p>

<p><div class="infoBoxInfoIcon"><p>UNIFIL hat das Ziel, nach dem Zweiten Libanonkrieg 2006 einen Beitrag zur dauerhaften Waffenruhe zwischen Libanon und Israel zu leisten. Die Bundesregierung hat ein strategisches Interesse an einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten. Seit der jüngsten Verlängerung des UNIFIL-Mandats hat sich die Sicherheitslage in der Region verschärft - durch innenpolitische Spannungen in Libanon und aufgrund des anhaltenden Konflikts im benachbarten Syrien.<br/>
Grundlage für UNIFIL sind die Resolution 1701 (2006) des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen sowie die alljährlich verabschiedeten Folgeresolutionen. Zuletzt wurde das UNIFIL-Mandat mit Resolution 2064 (2012) des Sicherheitsrats bis zum 31. August 2013 verlängert.</p>
</div></p>

<p></p>
<h4>Syrien: Gefahr eines Flächenbrandes<br/>
</h4>

<p></p>
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<p></p>

<p>Westerwelle richtete in seiner Rede auch den Blick auf das Nachbarland Syrien. So nehme die Bundesregierung jüngste Hinweise auf den Einsatz chemischer Substanzen in Syrien "sehr ernst". Deutschland dränge auf eine Beratung im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen. Auch wolle Deutschland weiter darauf hinwirken, dass es zu der geplanten internationalen Syrien-Konferenz kommt, auch wenn die Chancen einer solchen Konferenz derzeit "nicht überragend groß" seien. Dauerhafter Frieden in Syrien werde nur mit einer "politischen Lösung" möglich sein. Deutschland werde selbst keine Waffen nach Syrien liefern, respektiere es aber, wenn andere Partner zu einer anderen Bewertung kommen. Die Gefahr eines Flächenbrandes sei real.</p>

<p></p>

<p></p>

        <ul class="discLink">
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<a   href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130614-BM-BT-UNIFIL.html?nn=332604" title="Außenminister Westerwelle im Deutschen Bundestag zum Antrag auf Fortsetzung des UNIFIL-Einsatzes">Außenminister Westerwelle im Deutschen Bundestag zum Antrag auf Fortsetzung des UNIFIL-Einsatzes<br/></a></li></ul>
      <p>Stand 14.06.2013</p>
    
</div>]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 12:56:00 +0200</pubDate>
<guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Friedenspolitik/BW-Einsaetze/130614_Unifil.html</guid>
</item>
<item>
<title>Mali: Stabilisierungsmission unterstützen</title>
<link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Friedenspolitik/BW-Einsaetze/130614_Minusma.html</link>
<description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Mali: Stabilisierungsmission unterstützen</h1><h5>Die Bundeswehr soll sich an der Multidimensionalen Integrierten Stabilisierungsmission (MINUSMA) der Vereinten Nationen in Mali beteiligen. Einen entsprechenden Beschluss hat das Bundeskabinett am 5. Juni getroffen, der Bundestag muss noch zustimmen. In der 1. Lesung des Deutschen Bundestags zum Antrag der Bundesregierung am 14. Juni warb Außenminister Westerwelle um eine breite Unterstützung für den geplanten Einsatz.<br/>
</h5>

<p></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/648240/normal/181344/130605_Mali_EUTM_2.jpg" title="Deutsche Soldaten trainieren im Rahmen von EUTM Ingenieure der malischen Armee © dpa / picture alliance" alt="Deutsche Soldaten trainieren im Rahmen von EUTM Ingenieure der malischen Armee"/></div>
<p></p>

<p class="MsoBodyText">"Mali hat erste Schritte auf dem Weg zur Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung und zur demokratischen Regierungsführung sowie zur nationalen Einheit unternommen", so der deutsche Außenminister in der Bundestagsdebatte. Die Sicherheit im Norden Malis habe sich im Vergleich zum vergangenen Februar verbessert, bleibe aber fragil. Ein wichtiger nächster Schritt sei die Durchführung freier, fairer, transparenter und inklusiver Präsidentschafts- und Parlamentswahlen. Dazu bedürfe es einer möglichst weitgehenden Wiederherstellung der staatlichen Autorität im Norden.</p>

<p class="MsoBodyText"><span lang="X-NONE" xml:lang="X-NONE">Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte am 25. April mit Resolution 2100 (2013) die Einrichtung der Multidimensionalen integrierten Stabilisierungsmission in Mali (MINUSMA) beschlossen. Die Mission soll zum 1. Juli 2013 die Aufgaben der afrikanisch geführten Mission AFISMA übernehmen und einen umfassenden Beitrag zur Stabilisierung Malis leisten. MINUSMA ist breiter angelegt als AFISMA es war.<br/>
</span></p>
<h4 class="MsoBodyText"><span lang="X-NONE" xml:lang="X-NONE">Im Einzelnen gehören zu den Aufgaben MINUSMAS: </span></h4>

<ul><li>die Stabilisierung wichtiger Bevölkerungszentren insbesondere im Norden Malis und Unterstützung zur Wiederherstellung der staatlichen Autorität</li><li>die Unterstützung für die Umsetzung des Fahrplans für den Übergang (Roadmap), einschließlich des nationalen politischen Dialogs und des Wahlprozesses</li><li>der Schutz von Zivilpersonen und des Personals der Vereinten Nationen</li><li>die Förderung und der Schutz der Menschenrechte</li><li>Unterstützung für humanitäre Hilfe</li><li>Unterstützung für die Erhaltung des Kulturguts</li><li>Unterstützung für die nationale und internationale Justiz</li></ul>

<p><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Die personelle Obergrenze der deutschen Beteiligung soll bei 150 Soldaten und Soldatinnen liegen. Die Bundesregierung schließt damit an ihre vielfältige Unterstützung für Mali an. So hat Deutschland bereits die afrikanisch geführte Mission AFISMA und die zur Unterstützung von AFISMA eingesetzten französischen Kräfte mit taktischem Lufttransport und Luftbetankung unterstützt. Außerdem beteiligt Deutschland sich an der Ausbildungsmission der EU für malische Streitkräfte (EUTM Mali). Auch finanziell leistet Deutschland Hilfe - etwa über den Treuhandfonds der VN zur Unterstützung von AFISMA und der malischen Streitkräfte und über Mittel der Entwicklungs­zusammenarbeit und der humanitären Hilfe.</p>
</div></p>

<p></p>

        <ul class="discLink">
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<a   href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130614-BM-BT-MINUSMA.html?nn=332604" title="Außenminister Westerwelle zur Beteiligung an der MINUSMA-Stabilisierungsmission in Mali">Außenminister Westerwelle zur Beteiligung an der MINUSMA-Stabilisierungsmission in Mali<br/></a></li></ul>
      <p>Stand 14.06.2013</p>
    
</div>]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 13:46:00 +0200</pubDate>
<guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Friedenspolitik/BW-Einsaetze/130614_Minusma.html</guid>
</item>
<item>
<title>Mehr Planungssicherheit für Auslandsschulen</title>
<link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/KulturDialog/SchulenJugend/Aktuell/130614-Auslandsschulgesetz.html</link>
<description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Mehr Planungssicherheit für Auslandsschulen<br/>
</h1><h5>Die insgesamt 141 Deutschen Auslandsschulen in der Welt sind Orte der Begegnung und des interkulturellen Austausches. In Ländern von Ägypten bis Venezuela vermitteln sie deutsche Sprache und Kultur und sorgen damit auch für ein positives Deutschlandbild. Der Deutsche Bundestag hat am 13. Juni ein neues Gesetz für diese Schulen beschlossen. Sie bekommen nun erstmals einen Rechtsanspruch auf Finanzierung für drei Jahre und damit mehr Planungssicherheit für ihre Arbeit.</h5>

<p></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/640110/normal/178252/130320-BM-Bratislava.jpg" title="An der Deutschen Schule in Bratislava © Photothek/Trutschel" alt="An der Deutschen Schule in Bratislava"/></div>
<p></p>

<p>Die für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik zuständige Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, sprach von einem "historischen Moment für die Deutschen Auslandsschulen". Auf ihre Initiative und unter Federführung des Auswärtigen Amts wurde das Gesetz gemeinsam mit Bundesländern, Verbänden und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen erarbeitet. Damit werde die Arbeit dieser Schulen anerkannt, so Pieper. "Sie sind Leuchttürme des deutschen Bildungssystems und Grundpfeiler für eine werteorientierte Außenpolitik". </p>

<p>Und sie sind erfolgreich: Insgesamt besuchen rund 21.000 deutsche und 58.000 nichtdeutsche Schülerinnen und Schülern in mehr als 70 Ländern die Deutschen Auslandsschulen.</p>
<h4>Optimale Vorbereitung für ein Studium in Deutschland<br/>
</h4>

<p></p>
<div class="bildRechts"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/640112/normal/178254/130320-Schule-Washington.jpg" title="Der Schulbus wartet - an der Deutschen Schule in Washington © picture-alliance" alt="Der Schulbus wartet - an der Deutschen Schule in Washington"/></div>
<p></p>

<p>Mit dem Gesetz will man auch der gestiegenen Bedeutung dieser Schulen für den Bildungsstandort Deutschland Rechnung tragen. Denn: Die Deutschen Auslandsschulen bereiten Schülerinnen und Schüler im Ausland optimal auf einen Studien- oder Arbeitsaufenthalt in Deutschland vor. So tragen sie erheblich dazu bei, hochqualifizierte Studierende und Fachkräfte für Deutschland zu gewinnen. Gleichzeitig bieten sie Kindern von Deutschen, die sich beruflich im Ausland befinden, die Möglichkeit eines deutschen schulischen Bildungswegs. Das ist besonders für deutsche Unternehmen mit Standorten im Ausland wichtig.</p>

<p><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Das nun beschlossene Auslandsschulgesetz gewährt Schulen, die ihren Aufbau abgeschlossen haben und dies durch nachhaltig stabile Absolventenzahlen nachweisen, einen gesetzlichen Förderanspruch. Die nötige Schwelle ist erreicht, wenn eine Schule über drei Jahre im Durchschnitt zwölf Schulabschlüsse pro Jahr vergeben hat. So werden mit diesem Gesetz sofort 82 von 141 Deutschen Auslandsschulen den Rechtsanspruch nutzen können.<br/>
<br/>
Schulen im Aufbau oder kleine Schulen an schwierigen Standorten, die die Kriterien für den gesetzlichen Förderanspruch (noch) nicht erfüllen können, werden weiterhin mit dem flexiblen Instrument der Zuwendungsförderung ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechend gefördert und bei Erfüllung der Qualitätskriterien noch anspruchsberechtigt werden können.</p>
</div></p>
<h4><br/>
Mehr Eigenständigkeit<br/>
</h4>

<p></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/649070/normal/181617/130614-Pieper-BT.jpg" title="Staatsministerin Pieper im Deutschen Bundestag (Archiv) © picture-alliance/dpa" alt="Staatsministerin Pieper im Deutschen Bundestag (Archiv)"/></div>
<p></p>

<p>Das Auslandsschulgesetz setzt das 2011 zwischen Bund und Ländern beschlossene Reformkonzept für das Auslandsschulwesen um. Die Zahl der verpflichtend an die Auslandsschulen vermittelten Auslandsdienstlehrkräfte wird zu Gunsten einer deutlich erhöhten finanziellen Förderung abgesenkt. Die Schulen haben in Zukunft die Wahl, diese Gelder entweder für die Vermittlung zusätzlicher Auslandslehrer oder für die Einstellung geeigneter Lehrkräfte vor Ort einzusetzen. Die finanzielle Förderung wird – anders als bisher – als Budget, unabhängig von den Eigenmitteln der Auslandsschulen, gewährt. </p>

<p>Staatsministerin Pieper stellt fest: "Durch die Budgetierung erhalten sie mehr Eigenständigkeit". Die staatliche deutsche Förderung der Schulen wird so für die Schulträger gleichzeitig berechenbarer und flexibler einsetzbar.<br/>
<br/>
<div class="infoBoxInfoIcon"><p>Das Gesetz würdigt auch die Rolle des Deutschen Sprachdiploms (DSD) der Kultusministerkonferenz als vorrangiges Instrument der schulischen Förderung der deutschen Sprache im Ausland. Das Sprachdiplom wird im Ausland auch von vielen Hundert Schulen angeboten, die keine Deutschen Auslandsschulen sind. An den "DSD-Schulen" wurden 2011 über 300.000 Schülerinnen und Schüler in Deutsch unterrichtet.<br/>
</p>
</div></p>

<p></p>

<p></p>

<p><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/KulturDialog/SchulenJugend/Uebersicht_node.html" title="Auslandsschulen">Mehr zu den Deutschen Auslandsschulen und dem Netzwerk an Partnerschulen auf diplo.de</a></span></p>

        <ul class="discLink">
                <li>


      

	
		
	



<a   href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130419-StM_P_BT_Auslandsschulgesetz.html?nn=332604" title="Rede von Staatsministerin Cornelia Pieper im Deutschen Bundestag zur ersten Lesung des Auslandsschulgesetzes">Rede von Staatsministerin Cornelia Pieper im Deutschen Bundestag zur ersten Lesung des Auslandsschulgesetzes<br/></a></li></ul>
      <p>Stand 14.06.2013</p>
    
</div>]]></description>
<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 13:21:00 +0200</pubDate>
<guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/KulturDialog/SchulenJugend/Aktuell/130614-Auslandsschulgesetz.html</guid>
</item>
<item>
<title>Deutschland unterstützt Weltkongress gegen die Todesstrafe</title>
<link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Menschenrechte/Aktuell/130612-Weltkongress_gegen_Todesstrafe-Madrid.html</link>
<description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Deutschland unterstützt Weltkongress gegen die Todesstrafe</h1><h5>In Madrid findet in diesem Jahr der 5. Weltkongress gegen die Todesstrafe statt. Vom 12. bis zum 15. Juni kommen Menschenrechtsaktivisten, hochrangige Regierungsvertreter und Vertreter von internationalen Organisationen aus vielen Ländern der Welt zusammen und wollen gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen die Todesstrafe setzen.</h5>

<p></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/648976/normal/181583/130612-Weltkongress_gegen_Todesstrafe-Madrid_Bild.jpg" title="Plakat des 5. Weltkongresses gegen die Todesstrafe © Ensemble contre la peine de mort" alt="Plakat des 5. Weltkongresses gegen die Todesstrafe"/></div>
<p></p>

<p>Die Bundesregierung setzt sich gemeinsam mit ihren Partnern in der EU weltweit gegen die Todesstrafe ein. Als Ausdruck ihres Engagements beteiligt sie sich mit einer finanziellen Förderung in Höhe von 50.000 Euro an der Organisation des Weltkongresses.</p>

<p>Der fünfte Weltkongress soll über 1500 Menschenrechts­aktivisten, Vertreter von Regierungen und internationalen Organisationen, Akademiker und Journalisten aus mehr als 90 Ländern in Madrid zusammen führen. Sie werden sich über ihre Erfahrungen austauschen und neue Strategien im Kampf gegen die Todesstrafe entwickeln.</p>
<h4>Ein sichtbares Zeichen gegen die Todesstrafe setzen</h4>

<p>Stärker noch als in der Vergangenheit soll der Kongress auf politischer Ebene wahr­ge­nom­men werden. Neben der VN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navanethem Pillay, und dem Generalsekretär des Europarats, Thornbjørn Jagland, werden die Außenminister Spaniens, der Schweiz, Frankreichs, Luxemburgs, Belgiens, Mauretaniens und Benins erwartet. Benin hatte 2011 die Todesstrafe abgeschafft.</p>

<p>Eine feierliche Eröffnung und eine Abschlusszeremonie mit anschließendem Marsch durch das Zentrum Madrids sollen ein weltweit sichtbares Zeichen gegen die Todesstrafe setzen.</p>

<p>Der Weltkongress gegen die Todesstrafe wurde 2001 von der französischen Nichtregierungs­organisation "Gemeinsam gegen die Todesstrafe" (<span lang="fr" xml:lang="fr">Ensemble contre la peine de mort</span>) ins Leben gerufen und wird seither alle drei Jahre veranstaltet.<br/>
</p>
<div class="infoBoxInfoIcon"><p>Die Todesstrafe wird noch in rund 50 Staaten angewendet. Mehr als 130 Staaten haben sie abgeschafft oder verzichten auf ihre Anwendung. Viele Indikatoren deuten auf einen klaren Trend zur Aussetzung bzw. Abschaffung der Todesstrafe hin; der jüngste Fünfjahresbericht der Vereinten Nationen zur Todesstrafe zeichnet hier ein klares Bild. Bezeichnend ist auch, dass derzeit nur sieben Staaten für 95 Prozent aller Hinrichtungen weltweit verantwortlich zeichnen, nämlich: China, Iran, Saudi-Arabien, Pakistan, die USA, Nordkorea und Irak.<br/>
</p>
</div>
<p></p>
<h4>Zum Weiterlesen</h4>
<h5/>

        <ul class="discLink">
                <li><a href="DE/Aussenpolitik/Menschenrechte/Todesstrafe_node.html" title="Abschaffung der Todesstrafe">Abschaffung der Todesstrafe</a></li>
                <li><a class="external" href="http://congres.abolition.fr/?lang=en" title="Öffnet neues Fenster" target="_blank">Internetauftritt des 5. Weltkongresses gegen die Todesstrafe, 12.-15. Juni 2013, Madrid (Spanien)<br/>
</a></li></ul>
      <p>Stand 12.06.2013</p>
    
</div>]]></description>
<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 16:23:00 +0200</pubDate>
<guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Menschenrechte/Aktuell/130612-Weltkongress_gegen_Todesstrafe-Madrid.html</guid>
</item>
<item>
<title>Proteste in der Türkei</title>
<link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Aktuelle_Artikel/Tuerkei/130612-Tuerkei-Demonstrationen.html</link>
<description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Proteste in der Türkei<br/>
</h1><p class="MsoNormal"><strong>Bei den jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten ist es insbesondere in Istanbul und Ankara zu Gewalt und Festnahmen gekommen. Die Polizei hat hierbei auch Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt.</strong><br/>
</p>

<p></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/648930/normal/181561/130612-Taksim-bild.jpg" title="Räumung des Taksim-Platzes durch die Polizei © picture-alliance/ZUMAPRESS" alt="Räumung des Taksim-Platzes durch die Polizei"/></div>
<p></p>

<p class="MsoNormal">Bereits seit Ende Mai finden anhaltende Demonstrationen in mehreren Städten der Türkei statt. Dabei wurden zahlreiche Personen verletzt, mehrere Menschen kamen im Zusammenhang mit den Protesten ums Leben. </p>

<p class="MsoNormal">In Berlin nannte Außenminister Guido Westerwelle am 12. Juni "die Bilder vom Taksim-Platz (...) verstörend". Er erklärte weiter:</p>

<p class="MsoNormal"><div class="infoBoxZitatIcon"><h2 class="hidden">Zusatzinformationen</h2>
<blockquote>Die türkische Regierung sendet mit ihrer bisherigen Reaktion auf die Proteste das falsche Signal, ins eigene Land und auch nach Europa. Versammlungsfreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung sind unveräußerliche Grundrechte in jeder Demokratie. Die Regierung in Ankara muss alles unternehmen, damit ihre Bürger diese Rechte auch wahrnehmen können.<br/>
<br/>
Wir erwarten, dass Ministerpräsident Erdoğan im Geiste europäischer Werte deeskaliert und einen konstruktiven Austausch und friedlichen Dialog einleitet.</blockquote></div></p>

<p class="MsoNormal"></p>

<p class="MsoNormal">Zuvor hatte unter anderem auch der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, alle Beteiligten zu Ruhe und friedlichem Dialog aufgefordert.</p>
<h4 class="MsoNormal">Information für Reisende</h4>

<p class="MsoNormal">Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise zur Türkei erneut aktualisiert. Reisende werden gebeten, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten und Vorsicht walten zu lassen. Es wird zu besonders umsichtigem Verhalten aufgerufen.</p>

<p class="MsoNormal"><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html?nn=332604" title="Türkei: Reise- und Sicherheitshinweise">Die Reise- und Sicherheitshinweise zur Türkei finden Sie hier</a></span></p>

<p class="MsoNormal"><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130612-BM-TUR-AktStunde.html?nn=332604" title="Außenminister Westerwelle zur Situation in der Türkei">Rede von Außenminister Westerwelle zur Situation in der Türkei in der Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestags, 12. 6. 2013</a></span></p>

<p class="MsoNormal"></p>

      <p>Stand 12.06.2013</p>
    
</div>]]></description>
<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 11:32:00 +0200</pubDate>
<guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Aktuelle_Artikel/Tuerkei/130612-Tuerkei-Demonstrationen.html</guid>
</item>
<item>
<title>Historische Handelsbauten im Bazar von Erbil (Irak, Autonome Region Kurdistan)</title>
<link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/KulturDialog/Kulturerhalt/130606-Erbil.html</link>
<description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Historische Handelsbauten im Bazar von Erbil (Irak, Autonome Region Kurdistan)</h1><p class="MsoNormal">Die autonome Region Kurdistan im Norden des Irak ist ein politisch und wirtschaftlich aufstrebender Teil des Irak mit kulturellen Zeugnissen aus einer Jahrtausende zurückreichenden Geschichte. </p>

<p class="MsoNormal"></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/648384/normal/181372/130606-Erbil_Bild2.jpg" title="Vermessungsarbeiten in der Qaisariya Ost  © BABDO 2012" alt="Vermessungsarbeiten in der Qaisariya Ost "/></div>
<p>Gefördert vom Kulturerhalt-Programm des Auswärtigen Amts arbeitet seit dem Jahr 2012 ein interdisziplinäres Team von Kunsthistorikern, Architekten, Ingenieuren, Archäologen, Restauratoren und Denkmalpflegern im historischen Basar der kurdischen Stadt Erbil. </p>

<p class="MsoNormal">Die Berliner Arbeitsgemeinschaft für Bauforschung und Denkmalpflege im Orient (BABDO) wird von Mitarbeitern der Technischen Universität Berlin und des Deutschen Archäologischen Instituts Berlin geleitet und hat es sich zum Ziel gemacht, für zwei spätosmanische Basarbauten – so genannte Qaisariyen – eine wissenschaftlich fundierte, denkmalgerechte Sanierungsplanung zu erarbeiten. </p>

<p class="MsoNormal"></p>
<div class="bildRechts"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/648390/normal/181378/130606-Erbil_Bild3.jpg" title="Montage eines denkmalgerechten Ladenverschlusses an einer restauratorischen Musterfläche in der Qaisariya Ost  © BABDO 2012" alt="Montage eines denkmalgerechten Ladenverschlusses an einer restauratorischen Musterfläche in der Qaisariya Ost "/></div>
<p>Es handelt sich dabei um ursprünglich durch große Tore verschließbare Gebäude mit geplant angelegten und überwölbten Gängen zu deren Seiten hunderte von nahezu gleichförmigen Werkstattläden aufgereiht sind. Eine Besonderheit der beiden Qaisariyen von Erbil besteht darin, dass sie über Obergeschosse verfügen, die über hölzerne Galerien erschlossen sind. </p>

<p class="MsoNormal">Beide Gebäude sind in Folge von jahrzehntelang ausgebliebener Pflege sowie von Erdbebenschäden und Kriegseinwirkungen stark in Mitleidenschaft gezogen und benötigen dringend eine sachgerechte Konservierung und Instandsetzung, um als historische Zeugnisse der Altstadt von Erbil erhalten werden zu können. </p>

<p class="MsoNormal"></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/648380/normal/181366/130606-Erbil_Bild1.jpg" title="Ein tonnengewölbter Gang in der Qaisariya Ost im Basar von Erbil  © BABDO 2012" alt="Ein tonnengewölbter Gang in der Qaisariya Ost im Basar von Erbil "/></div>
<p>Im Jahr 2012 wurde die Qaisariya Ost – die Qaisariya der Schneider – in zwei jeweils vierwöchigen Arbeitskampagnen vor Ort dokumentiert und bauforscherisch untersucht. Die Arbeiten erfolgten in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der örtlichen Antikenverwaltung sowie mit Studierenden der Technischen Universität Berlin und dienten damit zugleich als internationales Trainee-Programm. </p>

<p class="MsoNormal">Zusammen mit Schadenskartierungen, Archivrecherchen, Zeitzeugeninterviews und weiteren Untersuchungen bildete dies die Basis für die Erarbeitung eines Denkmalpflegerischen Masterplans der den regionalen kurdischen Behörden im April 2013 übergeben wurde. </p>

<p class="MsoNormal">Sowohl um einen Anstoß für die Umsetzung der geplanten Gesamtmaßnahmen zu geben, wie auch um die vorgeschlagenen Konservierungsmethoden unter den örtlichen Bedingungen zu überprüfen, wurde eine Musterfläche beispielhaft restauriert. Dabei wurden Natursteinoberflächen gereinigt, Wandputz ergänzt, defekte Holzteile ausgetauscht und ein sich an historischen Vorbildern orientierender neuer Ladenverschluss montiert.</p>

      <p>Stand 06.06.2013</p>
    
</div>]]></description>
<pubDate>Thu, 6 Jun 2013 10:57:00 +0200</pubDate>
<guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/KulturDialog/Kulturerhalt/130606-Erbil.html</guid>
</item>
<item>
<title>Kreative Lehransätze für die Traumatherapie nutzen</title>
<link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/NaherMittlererOsten/Umbrueche-TSP/Projekte/130528-LBY-Start-Kinder%2BSchule.html</link>
<description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Kreative Lehransätze für die Traumatherapie nutzen<br/>
</h1><p><strong>Schule und Kindergarten in die Traumatherapie einbinden und so die Zukunft für libysche Kinder und Jugendliche gestalten helfen. Das fasst in wenigen Worten die Arbeit von stART international e.V. mit Unterstützung des libyschen Bildungsministeriums und finanziert durch das Auswärtige Amt zusammen.<br/>
</strong></p>

<p></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/647720/normal/181332/130528-LBY-Start-Kinder+Schule_Bild3.jpg" title="Kreative Ansätze in der Praxis © stART international e.V." alt="Kreative Ansätze in der Praxis"/></div>
<p></p>

<p class="MsoNormal">Jeder Krieg traumatisiert die Menschen, die mit ihm konfrontiert sind. Dies gilt insbesondere für Kinder. Mit dieser einfachen und gleichzeitig einschlägigen Erkenntnis beschreiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von stART international e.V., einem Verein, der sich um Kinder in Not kümmert, den Ausgangspunkt ihres Einsatzes für libysche Kinder und Jugendliche.</p>

<p class="MsoNormal">Noch während der andauernden Kampfhandlungen im Jahr 2011 in Libyen besuchten die stART-Mitarbeiter Schulen und Kindergärten in Libyen und versuchten trotz des Krieges ein Förderprogramm für die Kinder aufzubauen. Ziel dieses Projekts war es, den vom Bürgerkrieg gezeichneten Kindern möglichst schnell eine traumatherapeutische Unterstützung zukommen zu lassen - und dies dort zu tun, wo sich Kinder gewöhnlicherweise aufhalten: in der Schule oder im Kindergarten. </p>

<p class="MsoNormal">Die Anfänge der Arbeit in Libyen beschreibt eine Mitarbeiterin so:<br/>
<div class="infoBoxZitatIcon"><h2 class="hidden">Zusatzinformationen</h2>
<blockquote>Wie überrascht waren die Kinder - und auch die Lehrer - über unser Erscheinen: Kinder mit blassen Gesichtern, dunklen Ringen unter den Augen und mutige Lehrer, die sich trotz der Situation der pädagogischen Begleitung dieser Kinder widmeten. Mir schien es, als würden sie uns als Zeichen der Hoffnung sehen. Gerne nahmen Lehrer und Eltern unsere Hilfe an. Und auch das neue, von der Opposition übernommene Bildungsministerium öffnete uns bereitwillig die Türen und nahm unser Angebot der pädagogisch-therapeutischen Unterstützung der traumatisierten, vom Krieg gezeichneten Kinder und Lehrer gerne an.</blockquote></div></p>

<p></p>
<h4 class="MsoNormal">Schule als Mittel, um Traumata zu verarbeiten<br/>
</h4>

<p></p>
<div class="bildRechts"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/647668/normal/181334/130528-LBY-Start-Kinder+Schule_Bild1.jpg" title="Stolz zeigen libysche Schülerinnen ihre Bilder - entstanden in der Kunsttherapie. © stART international e.V." alt="Stolz zeigen libysche Schülerinnen ihre Bilder - entstanden in der Kunsttherapie."/></div>
<p></p>

<p class="MsoNormal">Der Krieg hat bei vielen Kindern und Jugendlichen in Libyen zu posttraumatischen Symptome geführt: Es fällt den Schülern wegen der traumatischen Erlebnisse schwer, wieder regel­mäßig zur Schule zu gehen und konzentriert zu lernen. Genau da setzen die Workshops und Methoden von stART an. </p>

<p class="MsoNormal">Seit Oktober 2011 unterstützt der Verein libysche Kinder und Jugendliche bei der Überwindung seelischer Belastungen aufgrund des Bürgerkrieges. Dazu gehen gemischt nationale Teams aus Therapeuten, Künstlern und Erziehern in Schulen und bieten in vielen Teilen des Landes, neben Tripolis unter anderem in Misrata, Sabrata, Gharyan und Zletan, künstlerisch-pädagogische Aktivitäten an, um den Kindern zu helfen, gegen die erlittenen Traumata anzuarbeiten. </p>
<h4 class="MsoNormal">Neue pädagogische Methoden vermitteln<br/>
</h4>

<p class="MsoNormal">Aber auch die Lehrenden zeigen posttraumatische Symptome und leiden unter einer verminderten Lehrfähigkeit und Schwierigkeiten, wieder einen geordneten Schulalltag aufzunehmen. Daher bietet stART im Rahmen des Projekts gleichzeitig Fortbildungen für libysche Lehrende, Sozialarbeiter und Kindergärtner zu kreativen Lehr- und Erziehungs­ansätzen an. Ziel soll es sein, die Teilnehmenden traumatherapeutisch zu unterstützen und ihnen Lehransätze für einen kindgerechten, gesunden und ganzheitlichen Unterricht zu vermitteln. In den Jahren 2011 und 2012 konnten 14 mehrtägige <span lang="en-gb" xml:lang="en-gb">Workshops</span> angeboten werden. Im Jahr 2013 sind weitere 12 <span lang="en-gb" xml:lang="en-gb">Workshops</span> geplant.<br/>
</p>

<p class="MsoNormal">Das Projekt wird im Rahmen der Transformationspartnerschaften durch das Auswärtige Amt finanziert.</p>
<h4 class="MsoNormal">Zum Weiterlesen<br/>
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        <ul class="discLink">
                <li><a href="DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/NaherMittlererOsten/Umbrueche-TSP/120104-Aufbau-Libyen-node.html" title="Beim Aufbau Libyens helfen">Beim Aufbau Libyens helfen</a></li></ul>
      <p>Stand 11.06.2013</p>
    
</div>]]></description>
<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 17:33:00 +0200</pubDate>
<guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/NaherMittlererOsten/Umbrueche-TSP/Projekte/130528-LBY-Start-Kinder%2BSchule.html</guid>
</item>
<item>
<title>Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft</title>
<link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Aussenwirtschaft/Aktuelles/130604_Agrar.html</link>
<description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft</h1>
        <div class="bildLinks">
    
    
    
    
    
<img src="/cae/servlet/contentblob/648132/normal/181298/130604_BM_Aigner.jpg" title="Westerwelle mit Ministerin Aigner © dpa / picture alliance" alt="Westerwelle mit Ministerin Aigner" />
    
    
    

</div><h5>Internationalisierung und Nachhaltigkeit - zwei wichtige Stichworte beim Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungwirtschaft, der am 4. Juni im Auswärtigen Amt stattfand. Gemeinsam mit Ilse Aigner, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, eröffnete Außenminister Westerwelle die Veranstaltung.</h5>

<p>Dass diese bereits zum fünften Mal stattfinde, zeige bereits eine gewisse Nachhaltigkeit, sagte Westerwelle. Es gehe dabei nicht um eine "Momentaufnahme", sondern darum, einen wichtigen Wirtschaftszweig, der im Inland, aber eben auch im Ausland von großer Bedeutung sei, zu würdigen und zu unterstützen, so Westerwelle weiter.</p>

<p>Er würdigte die Ernährungsindustrie mit knapp 170 Milliarden Euro Umsatz allein im Jahr 2013 und mehr als 500.000 Beschäftigten in rund 6000 Betrieben als einen "Garant für Wohlstand und Beschäftigung" in Deutschland, der zugleich außenpolitisch von großer Bedeutung sei.<br/>
</p>

<p>Der Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft bringt Wirtschaftsvertreter mit Experten zusammen. Er will strategische Orientierungshilfen, praktische Hinweise und Impulse für eine erfolgreich Internationalisierung geben.</p>
<h3>Nachhaltigkeit made in Germany<br/>
</h3>

<p>Schwerpunkt des diesjährigen Außenwirtschaftstages war das Thema "Nachhaltigkeit: Made in Germany". In fünf Länderforen konnten sich die Teilnehmer zudem über aktuelle Marktentwicklungen und Fördermöglichkeiten in Brasilien, Mexiko, Kroatien und Südkorea sowie über Lebensmittelsicherheit im Handel mit China informieren.</p>

<p>Der Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft ist eine gemeinsame Veranstaltung des Auswärtigen Amts, des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie.</p>

<p><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/646832/publicationFile/180006/130516AWT_DL.pdf" title="Externer Link&amp;nbsp;Mehr Informationen zur Teilnahme">Mehr Informationen zur Veranstaltung</a></span><br/>
</p>

        <ul class="discLink">
                <li>


      

	
		
	



<a   href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Interviews/2013/130601-BM_Agrarzeitung.html?nn=332604" title="Agrarpolitik:&#34;Globale Netzwerke aufbauen&#34;">Agrarpolitik:"Globale Netzwerke aufbauen"<br/></a></li></ul>
      <p>Stand 05.06.2013</p>
    
</div>]]></description>
<pubDate>Wed, 5 Jun 2013 12:02:00 +0200</pubDate>
<guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Aussenwirtschaft/Aktuelles/130604_Agrar.html</guid>
</item>
<item>
<title>"Die Konsenswerkstatt" - Deutsch-Französisches Forschungsprojekt stellt Ergebnisse vor</title>
<link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Europa/DeutschlandInEuropa/BilateraleBeziehungen/Frankreich/Aktuelles/130603-StML-Buchvorstellung_Genshagen.html</link>
<description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >"Die Konsenswerkstatt" - Deutsch-Französisches Forschungsprojekt stellt Ergebnisse vor<br/>
</h1><h5>Staatsminister Michael Georg Link resümierte seine Lektüre: Die Ergebnisse seien teils "kantig", teils handele es sich um "konkrete Empfehlungen", in jedem Fall kämen sie zum genau richtigen Zeitpunkt. Denn: Auch zum 50. Geburtstag des Deutsch-Französischen Elysée-Vertrags sei dieser immer noch maßgebend.</h5>

<p>Als Beauftragter für die deutsch-französische Zusammenarbeit eröffnete Staatsminister Link am 3. Juni die Buchvorstellung "Die Konsenswerkstatt: Deutsch-Französische Entscheidungs­prozesse in der Europapolitik". Gefördert und begleitet vom Auswärtigen Amt vereint dieser Sammelband die Ergebnisse eines zweijährigen deutsch-französischen Forschungs­projekts im Kontext des Jubiläumsjahres "50 Jahre Elysée-Vertrag".<br/>
</p>
<h4>Der Elysée-Vertrag: ein "Methodenvertrag"<br/>
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<p></p>
<div class="bildLinks"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/648124/normal/181313/130603-StML-Buchvorstellung_Genshagen_Bild.jpg" title="Staatsminister Link bei der Buchvorstellung © AA" alt="Staatsminister Link bei der Buchvorstellung"/></div>
<p></p>

<p>In seinen Eingangsworten betonte Link die Modernität des Elysée-Vertrags: Mit diesem "Methodenvertrag" habe man den Versuch unternommen, die beiden Länder und Strukturen aufeinander zu verpflichten, mit dem Ziel, an europäischen Lösungen zu arbeiten. </p>

<p>Und auch künftig wolle man Wegmarken setzen, wie zum Beispiel im Bereich der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Im Festjahr des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags gelte es, neuen Anlauf zu nehmen, um die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.<br/>
</p>

<p>Für die Arbeit an diesem deutsch-französischen Forschungsprojekt dankte Staatsminister Link der Stiftung Genshagen, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und der Universität Cergy-Pontoise.</p>
<h4>"Die Konsenswerkstatt: Deutsch-Französische Entscheidungsprozesse in der Europapolitik"</h4>

<p></p>
<div class="bildRechts"><img src="http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/648154/normal/181319/130603-StML-Buchvorstellung_Cover_Bild.jpg" title="Deckblatt des Buches © Stiftung Genshagen" alt="Deckblatt des Buches"/></div>
<p></p>

<p>Die Buchpräsentation bildet den Abschluss eines zweijährigen deutsch-französischen Forschungsprojekts. Das Projekt wurde im Kontext des Jubiläumsjahres "50 Jahre Élysée-Vertrag" vom Auswärtigen Amt gefördert und begleitet. Ziel der Studie war es, die Funktionsweise des deutsch-französischen Abstimmungsprozesses zu analysieren. </p>

<p>Dafür haben dreißig deutsche und französische Wissenschaftler aus Think Tanks und Universitäten Fallstudien erstellt: In binationalen Teams untersuchten sie beispielsweise die deutsch-französische Zusammenarbeit nach den Umbrüchen in der Arabischen Welt oder die deutschen und französischen Reaktionen in der Energiepolitik nach der Atomkatastrophe von Fukushima.</p>

<p>Herausgeber des Buchs sind die Stiftung Genshagen, die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) sowie die Universität Cergy-Pontoise (Frankreich). Die deutsche Fassung ist im Mai 2013 im Nomos-Verlag erschienen. Mehr hierzu finden Sie auf der Website der <a target="_blank" title="Externer Link, öffnet in neuem Fenster" href="http://www.stiftung-genshagen.de/"><span class="hidden">Externer Link, öffnet in neuem Fenster</span>Stiftung Genshagen</a>.<br/>
</p>

        <ul class="discLink">
                <li><a href="DE/Europa/DeutschlandInEuropa/BilateraleBeziehungen/Frankreich/Uebersicht_node.html" title="Deutsch-Französische Zusammenarbeit">Deutsch-Französische Zusammenarbeit</a></li></ul>
      <p>Stand 04.06.2013</p>
    
</div>]]></description>
<pubDate>Tue, 4 Jun 2013 10:56:00 +0200</pubDate>
<guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Europa/DeutschlandInEuropa/BilateraleBeziehungen/Frankreich/Aktuelles/130603-StML-Buchvorstellung_Genshagen.html</guid>
</item>
</channel>
</rss>