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 <title>Pressemitteilungen und Reden</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de</link>
 <description>Pressemitteilungen und Reden</description>
 <language>de-de</language>
 <copyright>Auswärtiges Amt</copyright>
 <ttl>60</ttl>
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 <title>Au&#223;enminister Westerwelle trifft chinesischen Au&#223;enminister Wang</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130524-BM_AM_CHN.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Außenminister Westerwelle trifft chinesischen Außenminister Wang<br/>
</h1><p>Außenminister Guido Westerwelle empfängt am Sonntag, 26.05., seinen chinesischen Amtskollegen Wang Yi zu dessen Antrittsbesuch im Auswärtigen Amt. Außenminister Wang begleitet den chinesischen Ministerpräsidenten während seines Besuchs in Deutschland.</p>

<p>Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Vertiefung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und China sowie regionale und internationale Fragen einschließlich Syrien.</p>

<p><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/China/Bilateral_node.html" title="Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und Deutschland">Bilaterale Beziehungen</a></span><br/>
</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Fri, 24 May 2013 14:23:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
 <title>&quot;Frankreich, Deutschland und die Zukunft Europas&quot; - Rede von Au&#223;enminister Westerwelle beim Le-Monde-Diskussionsforum in Paris</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130524-BM_Le_Monde.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >"Frankreich, Deutschland und die Zukunft Europas" - Rede von Außenminister Westerwelle beim Le-Monde-Diskussionsforum in Paris<br/>
</h1><p><em>-- es gilt das gesprochene Wort! --</em></p>

<p class="MsoNormal"><span lang="fr" xml:lang="fr">Mesdames et Messieurs</span>,<br/>
Meine sehr geehrten Damen und Herren,</p>

<p class="MsoNormal">viel wird in diesen Wochen in  Deutschland und Frankreich über den Nachbarn gesagt und geschrieben. Ich bin heute nach Paris gekommen, weil ich überzeugt bin, dass es besser ist, miteinander als übereinander zu reden.</p>

<p class="MsoNormal">Ich bin im Rheinland aufgewachsen. Die deutsch-französische Aussöhnung war für mich eine meiner prägenden Jugenderfahrungen. Ich konnte den tiefen Graben noch spüren, den Kriege und vermeintliche Erbfeindschaft zwischen unseren Eltern und Großeltern aufgerissen hatten. Ich bin politisch groß geworden in der Bonner Republik, in der der feste Wille zum Ausgleich mit Frankreich zum Axiom deutscher Außenpolitik wurde. Diesen festen, beharrlichen Willen zur Gemeinsamkeit müssen wir heute den ungezählten Karikaturen und Mythen entgegensetzen, die diesseits und jenseits des Rheins vom Nachbarn entworfen werden.</p>

<p class="MsoNormal">Lassen Sie mich auf drei dieser Mythen über Deutschland eingehen.</p>

<p class="MsoNormal">Da gibt es erstens das Zerrbild eines Deutschland, das es angesichts der Krise an Empathie und Solidarität fehlen lasse.</p>

<p class="MsoNormal">Es lässt uns nicht kalt, was die Krise vielen Menschen in unserer Union zumutet. Wenn in manchen Regionen jeder zweite Jugendliche ohne Arbeit ist, dann ist das weit mehr als ein wirtschaftliches Problem. Es nagt am Selbstwertgefühl jedes Einzelnen. Es nagt damit auch an den Grundfesten unserer Gesellschaften. Unser  europäisches Haus steht nur dann auf festem Grund, wenn die Menschen überall auf unserem Kontinent eine gute Zukunft für sich und ihre Kinder sehen.</p>

<p class="MsoNormal">Da gibt es gar jene, die behaupten, Deutschland profitiere von der Krise und habe schon deshalb keinen Anlass, zu ihrer Überwindung beizutragen. Nichts könnte falscher sein. Im vernetzten Europa kann es uns auf Dauer nur dann gut gehen, wenn auch die Volkswirtschaften unserer Nachbarn gedeihen. Das ist nicht allein Ausdruck europäischer Solidarität. Das ist unser wohlverstandenes Eigeninteresse. Deutschland ist auch in der globalisierten Welt enger mit Belgien vernetzt als mit Brasilien. Mit niemandem auf der Welt aber sind wir wirtschaftlich und politisch enger verbunden als mit Frankreich.</p>

<p class="MsoNormal">Die Überwindung der Jugendarbeitslosigkeit, die in einigen Ländern verheerende Ausmaße angenommen hat, ist die drängendste aller Aufgaben. Bessere Bildungschancen, bessere berufliche Bildung, rasche Investitionen aus dem Wachstumspakt und aus Projekten der Europäischen Investitionsbank stehen jetzt ganz oben auf der Tagesordnung, auch für die nächsten europäischen Gipfeltreffen. Europas junge Generation muss heute unsere Unterstützung spüren. Ich freue mich, dass Deutschland und Frankreich hier in den nächsten Wochen gemeinsam wichtige Anstöße geben.</p>

<p class="MsoNormal">Da gibt es zweitens den Mythos, dass der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands auf Kosten der Verarmung weiter Teile seiner eigenen Bevölkerung teuer erkauft worden ist. Dieses Argument hält den Realitäten in Deutschland nicht stand. Wir haben durch grundlegende Reformen zusätzliche Anreize geschaffen, eine Beschäftigung aufzunehmen. Heute ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland auf einem Rekordstand – trotz gegenläufiger demographischer Entwicklung. Eine Wirtschaftspolitik, die zu mehr Beschäftigung führt, ist zugleich die beste Sozialpolitik.</p>

<p class="MsoNormal">Wir diskutieren heute in Deutschland, wie wir sicherstellen, dass Menschen mit einer vollen Arbeitsstelle von ihrem Lohn auch menschenwürdig leben können. Wir führen diese Debatte mit unserem Leitbild der sozialen Marktwirtschaft vor Augen. Dies Leitbild deutscher Wirtschaftspolitik setzt auf die Wachstumskräfte unternehmerischer Kreativität und Dynamik, aber es weiß zugleich um die fundamentale Bedeutung gesellschaftlichen Zusammenhalts. Die Grundsätze unserer sozialen Marktwirtschaft stehen der „Prekarisierung“ von Teilen unserer Gesellschaft entgegen. Die substanziellen Tarifabschlüsse der letzten Monate sind ein deutliches Indiz dafür, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am unternehmerischen Erfolg in Deutschland teilhaben. Oberstes Ziel unserer Politik ist es, dieses Modell mit seiner Balance zwischen der Schaffung wirtschaftlichen Wohlstands und gleichzeitiger sozialer Sicherheit im Zeitalter der Globalisierung zu erhalten.</p>

<p class="MsoNormal">Da gibt es drittens das Bild eines Deutschland, das angeblich einem „Dogma der Austerität“ anhänge und der Frage neuen Wachstums mindestens gleichgültig, wenn nicht sogar ablehnend gegenüberstehe.</p>

<p class="MsoNormal">Das Wort „Austerität“ gibt es in der deutschen Sprache nicht einmal. Auch für Deutschland steht die Frage, wie sich neues und zugleich nachhaltiges, dauerhaftes Wachstum fördern lässt, ganz oben auf der Agenda. Aber wir haben klar erkennen müssen, dass die aus dem Ruder gelaufene Schuldenpolitik in Europa, noch dramatisch beschleunigt durch die Finanzkrise, eine kritische Schwelle überschritten hat. Sie nimmt uns die Glaubwürdigkeit. Sie nimmt uns auf Dauer auch unsere Unabhängigkeit und Souveränität. Zu viele Schulden machen die Politik zum Sklaven der Finanzindustrie.</p>

<p class="MsoNormal">Die von allen Europäern gemeinsam beschlossene Politik einer schrittweisen Konsolidierung unserer Haushalte zur Ursache der fortdauernden Krise zu erklären, verkennt deshalb die Lage. Die Einhaltung vereinbarter Stabilitätskriterien ist unerlässliche Voraussetzung für neues Vertrauen, neue Investitionen, neues Wachstum.</p>

<p class="MsoNormal">Eine Fortsetzung der Schuldenpolitik würde Arbeitslosigkeit und wirtschaftlichen Stillstand in Teilen unseres Kontinents auf Jahre zementieren. Sie würde den jungen Menschen Europas eine noch erdrückendere Bürde auferlegen. Sie würde die Solidarität unter den Generationen aushöhlen und so die Zukunft unseres Gesellschaftsmodells gefährden.</p>

<p class="MsoNormal">Reformen für mehr Wettbewerbsfähigkeit legen deshalb nicht die Axt an die Wurzel unserer sozialen Marktwirtschaft, wie es heute einige behaupten. Im Gegenteil: Wir schulden diese Reformen Europas Jugendlichen, damit sie nicht länger durch abgeschottete Arbeitsmärkte ihrer Chance auf eine gute Zukunft beraubt werden. Sie bereiten den Boden für neuen Wohlstand und neue Arbeit. Das ist alles andere als graue Theorie. Es ist die ermutigende Erfahrung, die in den letzten Jahren viele unserer Nachbarn in Mitteleuropa, in Skandinavien und im Baltikum gemacht haben.</p>

<p class="MsoNormal">Wir glauben in Deutschland nicht nur, dass diese Reformen unerlässlich sind. Wir wissen, dass sie möglich sind. Anfang 2005 waren in Deutschland über fünf Millionen Menschen arbeitslos. Heute sind es unter drei Millionen. Wir wissen aber auch, dass Reformen Zeit brauchen, um zu wirken und dass sie unsere politischen Systeme bis zur Zerreißprobe belasten können. Deshalb stehen wir unseren Partnern und Nachbarn mit Unterstützungsmaßnahmen und Garantien in Höhe von mehreren hundert Milliarden Euro solidarisch zur Seite. Deutschland wird auch weiter solidarisch handeln.</p>

<p class="MsoNormal">Es ist unser ausdrückliches Ziel, dass alle Mitgliedstaaten der Eurozone und der EU so rasch wie möglich auf einen Pfad nachhaltigen Wachstums finden. Neben drängenden Strukturreformen arbeiten wir an der raschen Umsetzung des Wachstumspakts, den wir der Initiative der französischen Regierung verdanken; an der Vollendung unseres Binnenmarkts; an Investitionen in Forschung und Entwicklung; an der besseren Nutzung europäischer Gelder von Projektbonds und unausgeschöpfter Strukturfonds. Wir verhandeln außerdem neue umfassende Wirtschaftsabkommen mit unseren Partnern in der Welt, allen voran den USA, die uns zusätzliche Wachstumsquellen erschließen werden.</p>

<p class="MsoNormal">Der Dreiklang aus Solidarität, Solidität und Wachstum durch Reformen ist kein Dogma, er ist keine deutsche Obsession, und am allerwenigsten ist er ein deutsches „Diktat“. Er ist die Konsequenz aus Fehlern der Vergangenheit, die wir korrigieren, und Herausforderungen der Zukunft, die wir meistern müssen.</p>

<p class="MsoNormal">Dies bringt mich zum Kern der Frage, vor welchen Herausforderungen Europa heute steht. Wenn wir über den Horizont unseres Kontinents hinausblicken, sehen wir eine Welt im Umbruch. Die Kräfteverhältnisse verschieben sich mit atemberaubender Geschwindigkeit. China wächst in einem Tempo, das alle zwölf Monate zusätzlich die Wirtschaftskraft von Spanien erzeugt. Wollten wir uns von dieser Globalisierung abkoppeln, würden wir rasch verarmen und zum Spielball aufstrebender Mächte werden.</p>

<p class="MsoNormal">Da gibt es jene, die sagen, Deutschland sei zu wettbewerbsfähig. Es müsse nur über Löhne, Gehälter und Sozialleistungen die Kaufkraft kräftig erhöhen, dann würden die Ungleichgewichte in der Eurozone binnen kurzer Zeit verschwinden und alles wäre gut. Das mag in der Logik eines Europa als geschlossenen Systems stimmen. Aber Europa ist längst kein geschlossenes System mehr. Wir sind Teil einer globalisierten Welt, in der wir uns behaupten, in der wir bestehen, in der wir konkurrenzfähig sein müssen. Deshalb sollten wir die Kreativität unserer Menschen, ihre individuellen Begabungen, ihren Fleiß und ihre Energie so einsetzen, dass wir im Wettbewerb der besten Ideen, aber auch der Werte und Interessen bestehen können.</p>

<p class="MsoNormal">Wir haben in diesem Wettbewerb über unsere Unternehmen hinaus sehr viel anzubieten. Europa war immer mehr als Binnenmarkt und Freihandelszone. Es ist auch heute weit mehr als eine gemeinsame Währung. Europa ist vor allem anderen eine Kultur- und Wertegemeinschaft. Die gemeinsamen Werte sind das Fundament, auf dem dieses Europa steht. Sie sind das Erbe der Aufklärung, das Erbe der Freiheitsrevolutionen von 1789 und 1989. Das Ideal von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit bildet noch heute den normativen Kern unserer Gesellschaften. Es stiftet Sinn und Identität. Die Attraktivität dieser Ideale und dessen, was wir in Europa darauf aufgebaut haben, ist weltweit enorm. Dieses kostbare Gut müssen wir schützen und mehren. Es ist unser stärkster Trumpf in der globalisierten Welt. Wir haben deshalb jeden Grund, in diesen Wettbewerb der Werte und Gesellschaftsordnungen selbstbewusst einzutreten.</p>

<p class="MsoNormal">Dieser Herausforderung ist kein europäischer Staat allein gewachsen. Frankreich und Deutschland mögen in Europa groß sein. In der Welt von morgen sind wir eher klein. Auch in diesem Sinn ist Europa heute unsere Schicksalsgemeinschaft. Frankreich und Deutschland sind Zwillinge in diesem Schicksal.</p>

<p class="MsoNormal">Wenn wir Europa im Innern festigen, wird es aus dieser Krise gestärkt hervorgehen. Bei dieser epochalen Aufgabe müssen Frankreich und Deutschland gemeinsam Führung übernehmen. Ohne Frankreich und Deutschland kommt Europa nicht voran.</p>

<p class="MsoNormal">Präsident Hollande hat vor wenigen Tagen den Weg skizziert. Frankreich und Deutschland müssen eine gemeinsame Vision für Europa schmieden. Wir müssen Europa über die Krise hinaus denken, um die Krise überwinden zu können.</p>

<p class="MsoNormal">In Frankreich spricht man von einer „Wirtschaftsregierung“, wenn es darum geht, unsere Fiskal-, Finanz- und Wirtschaftspolitiken künftig noch enger zu verzahnen, damit nationale Fehlentwicklungen nicht länger ganz Europa aus dem Gleichgewicht bringen können. Wir Deutsche sprechen etwas nüchterner von „wirtschaftspolitischer Koordinierung“, meinen aber letztlich etwas Ähnliches. Es geht darum, dass wir uns dort ständig und verbindlich abstimmen, wo wirtschaftspolitische Weichenstellungen in einem Land weitreichende Folgen für die gesamte Union haben können.</p>

<p class="MsoNormal">Was macht uns gemeinsam stark? Woher kommt unser Wachstum und wo brauchen wir mehr europäische Zusammenarbeit? Darüber sollten wir uns als erstes verständigen. Dann müssen wir klären, wie wir diese Zusammenarbeit konkret organisieren. Wir brauchen mehr Integration in der Eurozone, ohne dadurch neue Trennlinien in Europa zu schaffen.</p>

<p class="MsoNormal">Frankreich und Deutschland tragen zusammen mit 47 Prozent fast die Hälfte des europäischen Rettungsschirms ESM. Wir sollten gemeinsam darüber nachdenken, wie wir diesen schrittweise zu einem Europäischen Währungsfonds, einem EWF, weiterentwickeln.</p>

<p class="MsoNormal">Zur Vision einer Politischen Union, wie sie Präsident Hollande vorgeschlagen hat, gehört auch, dass Europas Bürger Einfluss auf die Entscheidungen nehmen können, die sie unmittelbar betreffen. Der demokratische Disput auf nationaler und europäischer Ebene gehört ins Zentrum politischer Willensbildung. Nur so begegnen wir der Gefahr, dass die europäische Idee selbst Gegenstand von Protest und Ablehnung wird. Dazu gehört auch, dass wir klarer bestimmen, wo wir mehr Europa brauchen und auf welchen Feldern Brüssel kluge Selbstbeschränkung wahren sollte.</p>

<p class="MsoNormal">Europa hat sich verändert und die Welt um uns herum ebenso. Aber der deutsch-französische Schulterschluss unter Ebenbürtigen bleibt unerlässlich für die gute Zukunft unseres Kontinents.</p>

<p class="MsoNormal">Wenn wir den Nachbarn nicht als Karikatur wahrnehmen, sondern unsere so unterschiedlichen kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Traditionen vor Augen haben, dann wird uns deutlich, was die deutsch-französische Verständigung tatsächlich ausmacht. Es ist nicht automatischer Gleichklang. Das Deutsch-Französische ist eine Methode. Eine Methode, um Europa voranzubringen zum Wohl unserer beiden Völker und unserer Nachbarn. Nicht exklusiv, sondern als Impuls für europäische Lösungen gemeinsam mit unseren Partnern. Diese Methode braucht zum Erfolg den beharrlichen Willen zum Ausgleich. Das ist die Lehre der 50 Jahre seit dem Elysee-Vertrag. Ich bin zuversichtlich, dass uns das auch in Zukunft gelingen wird – bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, bei der dringlichen Entwicklung einer gemeinsamen Energiepolitik und auch in der Außen- und Sicherheitspolitik, die sich in unserer unruhigen Nachbarschaft und darüber hinaus bewähren muss.</p>

<p class="MsoNormal">Es kommt jetzt auf Deutschland und Frankreich, auf das „Herz“ der Europäischen Union an. Das kluge Wort von Jacques Delors gilt unverändert: „cette relation franco-allemande est un des arbres de vie de l'Europe“. Wir stehen in der Verantwortung. Für Deutschland ist dieses Europa nicht eine politische Möglichkeit unter mehreren. Eine gute Zukunft gibt es für Deutschland nur an der Seite eines starken, selbstbewussten Frankreich.</p>

<p class="MsoNormal">Ich kenne Frankreich seit frühen Jugendtagen. Ich glaube an ein Frankreich, das seinen Pessimismus abschüttelt. Ein Frankreich, das an seine Zukunft glaubt und die Veränderungen als Chance begreift. Ich glaube an ein Frankreich, das seine großartigen Stärken einsetzt, um Europa und die Welt von morgen mitzuprägen.</p>

<p class="MsoNormal">Deutschland braucht Frankreich. Deutschland braucht ein starkes Frankreich. Ohne ein starkes Frankreich gibt es kein starkes Europa. Ohne ein starkes Europa gibt es keine gute Zukunft für Deutschland. Deutschland braucht Europa. Deutschland will Europa.</p>

<p><span lang="fr" xml:lang="fr">Il n’y a pas de „plan B“ pour l’Allemagne.</span></p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Fri, 24 May 2013 10:56:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130524-BM_Le_Monde.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Westerwelle: SPD hat deutsche Au&#223;enpolitik mitgepr&#228;gt</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130523-BM_SPD.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Westerwelle: SPD hat deutsche Außenpolitik mitgeprägt<br/>
</h1><p>Zu den Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum der SPD erklärte Außenminister Westerwelle heute (23.05.):</p>

<p><div class="infoBoxZitatIcon"><h2 class="hidden">Zusatzinformationen</h2>
<blockquote>Die SPD kann auf 150 Jahre einer großen und stolzen Tradition zurückblicken.<br/>
Im Bereich der Außenpolitik hat sie wichtige Weichenstellungen unseres Landes entscheidend mitgeprägt.<br/>
Die sozial-liberale Ostpolitik war ein historischer Schritt auf dem Weg zur Überwindung der Teilung unseres Landes und der Spaltung Europas. Mit ihrer mutigen Politik waren ein sozialdemokratischer Bundeskanzler Willy Brandt und sein liberaler Außenminister Walter Scheel in ihrer Epoche Wegbereiter der deutschen Einheit.</blockquote></div></p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Thu, 23 May 2013 16:20:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130523-BM_SPD.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Menschenrechtsbeauftragter zum Jahresbericht 2013 von Amnesty International</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130523-MRHH_AI.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Menschenrechtsbeauftragter zum Jahresbericht 2013 von Amnesty International<br/>
</h1><p>Anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts 2013 von Amnesty International erklärte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, in Berlin:</p>

<p><div class="infoBoxZitatIcon"><h2 class="hidden">Zusatzinformationen</h2>
<blockquote>Der Amnesty International Report ist für mich eine wichtige Referenzgröße. Amnesty International legt den Finger in die Wunde. Mein Dank geht an die Hunderttausenden von Ehrenamtlichen. Sie haben auch im letzten Jahr wieder vielen Menschen geholfen, durch Briefe, Petitionen und Spenden. Politische Gefangene wurden entlassen, die Todesstrafe geht zurück. Diese und andere Beispiele zeigen: Der Einsatz lohnt sich.<br/>
Auch das Thema Menschenrechte und Wirtschaft rückte im letzten Jahr verstärkt in den internationalen Fokus. Die Katastrophen in Bangladesch zeigen uns, dass jeder Einzelne - auch als Verbraucher - mit entscheiden kann, ob Menschen in anderen Ländern für einen Hungerlohn und ohne Sicherheitsstandards arbeiten müssen.<br/>
Denn Menschenrechte gelten für jeden überall. Jeder Mensch hat ein Recht auf sie, aber auch die Verantwortung, die Rechte anderer zu schützen.Ich freue mich auf die weitere enge Zusammenarbeit mit Amnesty International.</blockquote></div></p>

<p></p>

<p>Hintergrund: Der Amnesty International Report schildert die Situation der Menschenrechte in den fünf Weltregionen und analysiert die Menschenrechtslage in einzelnen Ländern.</p>

<p><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Menschenrechte/Uebersicht_node.html" title="Menschenrechte">Menschenrechtspolitik</a></span><br/>
</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Thu, 23 May 2013 08:53:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130523-MRHH_AI.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Au&#223;enminister Westerwelle: Ein Zeichen f&#252;r Abr&#252;stung und R&#252;stungskontrolle mit verbindlichen globalen Regeln beim Waffenexport setzen</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130522-BM_ATT.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Außenminister Westerwelle: Ein Zeichen für Abrüstung und Rüstungskontrolle mit verbindlichen globalen Regeln beim Waffenexport setzen<br/>
</h1><p class="MsoNormal">Das Bundeskabinett hat heute der Unterzeichnung des Vertrags über die Begrenzung von Waffenhandel zugestimmt.</p>

<p class="MsoNormal">Dazu erklärte Außenminister Westerwelle heute (22.05.):</p>

<p class="MsoNormal"><div class="infoBoxZitatIcon"><h2 class="hidden">Zusatzinformationen</h2>
<blockquote>Der Waffenhandelsvertrag begründet erstmals international verbindliche, globale Standards. Das ist für die Rüstungskontrolle, die Sicherheit und den Schutz der Zivilbevölkerung in aller Welt ein großer Fortschritt – auch wenn wir uns noch stärkere Regeln für die Kontrolle und Begrenzung des Waffenhandels gewünscht hätten.<br/>
Mit der frühestmöglichen Unterzeichnung des Übereinkommens, für die das Bundeskabinett heute grünes Licht gegeben hat, bezieht Deutschland klar Position für Abrüstung, Nichtverbereitung und Rüstungskontrolle.<br/>
Ich bin zuversichtlich, dass auch Bundestag und Bundesrat im Ratifikationsverfahren dem Vertrag zügig zustimmen werden.</blockquote></div></p>

<p></p>

<p class="MsoNormal">Weitere Informationen:</p>

<p>Der Vertrag über den Waffenhandel wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 2. April 2013 mit großer Mehrheit angenommen. Damit werden erstmals international verbindliche Regeln für den Export von Rüstungsgütern festgelegt.</p>

<p>Die Unterzeichnung des Vertrags über den Waffenhandel ist ab dem 3. Juni 2013 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York möglich. Von deutscher Seite wird der Vertrag am 3. Juni von Außenminister Guido Westerwelle unterzeichnet. Der Vertrag tritt in Kraft, sobald ihn fünfzig Staaten ratifiziert haben.</p>

<p><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Aussenwirtschaft/Aktuelles/130402-ATT-node.html" title="Internationaler Waffenhandelsvertrag">Internationaler Waffenhandelsvertrag</a></span><br/>
</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Wed, 22 May 2013 10:16:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130522-BM_ATT.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Au&#223;enminister Westerwelle erleichtert &#252;ber Ausreise von Nils Jennrich aus China</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130521-Ausreise_Jennrich_CHN.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Außenminister Westerwelle erleichtert über Ausreise von Nils Jennrich aus China<br/>
</h1><p>Der deutsche Staatsangehörige Nils Jennrich, gegen den seit Ende März 2012 in China strafrechtliche Ermittlungen laufen, hat China heute (21.05.) verlassen können.</p>

<p>Außenminister Westerwelle sagte dazu heute (21.05.) in Berlin:</p>

<p><div class="infoBoxZitatIcon"><h2 class="hidden">Zusatzinformationen</h2>
<blockquote>Ich bin erleichtert, dass Herr Jennrich aus China ausreisen konnte. Damit haben viele Monate der Ungewissheit und der Sorge für seine Freunde und Familie ein vorläufiges Ende gefunden.</blockquote></div></p>

<p></p>

<p>Das gegen Herrn Jennrich in China anhängige Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Die Bundesregierung und die deutsche Botschaft in Peking werden das laufende Verfahren auch weiterhin sehr aufmerksam beobachten.</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Tue, 21 May 2013 14:50:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130521-Ausreise_Jennrich_CHN.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Menschenrechtsbeauftragter begr&#252;&#223;t Vereinbarung zu mehr Schutz von Arbeitern und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Bangladesch</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130517-MRHH_BanglaDesh.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Menschenrechtsbeauftragter begrüßt Vereinbarung zu mehr Schutz von Arbeitern und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Bangladesch<br/>
</h1><p>Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, erklärte heute (17.05.) zum Abschluss eines Abkommens zu mehr Sicherheit in Textilfabriken in Bangladesch:</p>

<p><div class="infoBoxZitatIcon"><h2 class="hidden">Zusatzinformationen</h2>
<blockquote>Ich freue mich sehr, dass führende Textilunternehmen eine Vereinbarung zu mehr Schutz von Arbeitern und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Herstellerbetrieben abgeschlossen haben. Unternehmer und Verbraucher haben eine Mitverantwortung für den Schutz der Arbeiter an den Werkbänken und Nähmaschinen dieser Welt.<br/>
Die Vereinbarung ist daher ein wichtiger, aber auch überfälliger Schritt. Nun geht es darum, die Vereinbarung zügig umzusetzen und dauerhaft einzuhalten.</blockquote></div></p>

<p></p>

<p>Hintergrund:</p>

<p>Drei Wochen nach dem verheerenden Einsturz einer Textil-Fabrik in Bangladesch mit über tausend Toten haben sich 31 westliche Bekleidungsunternehmen einem Abkommen für mehr Gebäudesicherheit an den Produktionsstätten angeschlossen.</p>

<p>In dem Abkommen verpflichten sich die Konzerne, für Instandhaltungskosten in den Zulieferbetrieben aufzukommen. Zudem umfasst die Vereinbarung unabhängige Sicherheitsinspektionen, verpflichtet zu Reparaturen und Renovierungen, bindet Beschäftigte und Gewerkschaften in Entscheidungen mit ein und ermöglicht Konzernen, die Geschäfte mit Fabriken zu beenden, wenn diese Sicherheitsvorkehrungen ablehnen.</p>

<p>Das Abkommen ist eine verbindliche Vereinbarung zwischen den westlichen Großabnehmern, internationalen Gewerkschaften und den Produzenten in Bangladesch. Zu den Unterzeichnern des Abkommens zählen namhafte internationale Unternehmen wie H&amp;M, PVH, Primark, Mango u.a. Aus Deutschland unterschrieben die Markenkonzerne C&amp;A, Tchibo, Hess Natur, Kik, Aldi, Rewe und Lidl.</p>

<p>Auch die Regierung in Bangladesch hat angesichts der Katastrophe beschlossen, zu handeln. Erstmals werden in der Textil-Industrie unabhängige Gewerkschaften zugelassen. Bislang war für einen Zusammenschluss die Zustimmung des Fabrikbesitzers erforderlich.</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Fri, 17 May 2013 10:47:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130517-MRHH_BanglaDesh.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Menschenrechtsbeauftragter zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130517-MRHH_HomoTransphobie.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Menschenrechtsbeauftragter zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie<br/>
</h1><p>Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, erklärte heute (17.05.) zum internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie:</p>

<p><div class="infoBoxZitatIcon"><h2 class="hidden">Zusatzinformationen</h2>
<blockquote>Ich bin sehr besorgt darüber, dass in vielen Teilen der Welt immer noch Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität diskriminiert, verfolgt, bedroht oder gar ermordet werden. In mehr als 70 Staaten ist Homosexualität auch heute noch mit rechtlichen Sanktionen bedroht, die von mehrjährigem Freiheitsentzug bis zur Todesstrafe reichen können.<br/>
Homosexuelle, bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Menschen haben ein Recht darauf, ein Leben in Würde und unter Achtung ihrer Privatsphäre zu führen, ohne Angst vor Gewalt oder Repressalien, Diskriminierung oder rechtlicher Verfolgung.<br/>
Meine Hochachtung gilt allen Menschen, die sich täglich, zum Teil unter großer Gefahr für ihre eigene Sicherheit, für die Durchsetzung dieser Rechte in Staat und Gesellschaft einsetzen.<br/>
Am heutigen internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie fordere ich alle Staaten und Regierungen auf, die Universalität und Unteilbarkeit der Menschenrechte zu respektieren und zu schützen.</blockquote></div></p>

<p></p>

<p><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Menschenrechte/LGBT_node.html" title="Schutz von Homo- Bi-, Trans- und Intersexuellen („LGBT-Rechte“)">Recht auf freie sexuelle Orientierung</a></span></p>

<p></p>

<p class="MsoNormal"><span class="standardLink"><a class="standardLink" target="_blank" title="Externer Link, öffnet in neuem Fenster" href="http://fra.europa.eu/de/press-release/2013/angst-isolation-und-diskriminierung-bei-lgbt-personen-europa-weit-verbreitet"><span class="hidden">Externer Link, öffnet in neuem Fenster</span>Hintergrund: aktuelle Studie der EU-Grundrechteagentur (FRA)</a></span></p>

<p></p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Fri, 17 May 2013 09:22:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130517-MRHH_HomoTransphobie.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Rede von Au&#223;enminister Guido Westerwelle zum Beitritt der Republik Kroatien zur Europ&#228;ischen Union</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130516-BM_BT_HRV.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Rede von Außenminister Guido Westerwelle zum Beitritt der Republik Kroatien zur Europäischen Union</h1><p class="MsoNormal"><em><em>(Stenographisches Protokoll)</em></em></p>

<p class="MsoNormal">Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Kolleginnen und Kollegen!</p>

<p class="MsoNormal">Nur anderthalb Jahrzehnte nach Krieg, schweren Menschenrechtsverletzungen und Vertreibung integrieren wir Kroatien in das große europäische Friedensprojekt. Kroatien ist geschichtlich und auch kulturell ein zutiefst europäisches Land, und jetzt wird es auch Teil unserer politischen Familie. Ich denke, wir können parteiübergreifend feststellen: Diese Debatte mag unspektakulär und unaufgeregt verlaufen, aber das Ergebnis ist historisch. Wir gratulieren Ihnen, Herr Botschafter, stellvertretend für das kroatische Volk.</p>

<p class="MsoNormal">Kroatien hat unter großen Anstrengungen sein Staatswesen aufgebaut und seit seinem Beitrittsantrag 2005 seine politische, wirtschaftliche und rechtliche Entwicklung am Standard der Europäischen Union ausgerichtet. Bei der Erfüllung der Kriterien und Auflagen für die Mitgliedschaft gab und gibt es keine Rabatte. Kroatien wird als vollwertiges europäisches Mitglied den allgemeinen Überwachungsmechanismen unterworfen sein. Ich begrüße die Versicherungen der kroatischen Regierung, auch nach dem Beitritt bei den Reformanstrengungen nicht nachzulassen. Dies ist nicht der Schlusspunkt einer Entwicklung. Die Entwicklung geht weiter.</p>

<p class="MsoNormal">Der Beitritt Kroatiens zeigt, dass die Strahlkraft der Europäischen Union ungebrochen ist. Europa ist eben nicht nur Krise. Die europäische Perspektive ist der Treibstoff für den Reformmotor in unserer Nachbarschaft. Diejenigen, die schon länger in diesem Hohen Haus Mitglied sind, erinnern sich bestimmt an manche Debatte, die wir gerade über den Balkan geführt haben. Was haben wir hier manchmal mitgelitten? Was haben wir über die Kriege gesprochen, über die Tausenden von Toten? Was haben wir über die vielen Vertriebenen gesprochen, die Flüchtlinge, die auch in unser Land gekommen sind? Denken wir einmal daran, welche Debatten es in den 90er-Jahren gab, zum Beispiel unsere Beratungen im alten Deutschen Bundestag in Bonn. Dass wir heute so weit sind, erfüllt mich und, wie ich glaube, alle Kolleginnen und Kollegen mit ganz großem Glück.</p>

<p class="MsoNormal">Europa ist attraktiv   das ist die Nachricht, die heute an alle Bürgerinnen und Bürger Europas gesendet wird.</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Thu, 16 May 2013 18:24:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130516-BM_BT_HRV.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Au&#223;enminister Westerwelle trifft den Au&#223;enminister Nicaraguas</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130516-AM_Nicaragua.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Außenminister Westerwelle trifft den Außenminister Nicaraguas<br/>
</h1><p>Außenminister Westerwelle trifft heute (16.05.) den Außenminister Nicaraguas, Samuel Santos López, zu einem Gespräch im Auswärtigen Amt.</p>

<p>Im Mittelpunkt werden die bilateralen Beziehungen, die Perpsektiven des wirtschaftlichen Austauschs und regionalpolitische Themen stehen.</p>

<p>Am Rande des Treffens werden die beiden Minister ein Abkommen über die Erwerbstätigkeit der Partnerinnen und Partner von Diplomaten unterzeichnen.</p>

<p><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/Nicaragua/Bilateral_node.html" title="Beziehungen zwischen Nicaragua und Deutschland">Bilaterale Beziehungen</a></span><br/>
</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Thu, 16 May 2013 09:09:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130516-AM_Nicaragua.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Rede von Au&#223;enminister Guido Westerwelle zum WDR-Europaforum im Ausw&#228;rtigen Amt</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130516-BM-Europaforum-Rede.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Rede von Außenminister Guido Westerwelle zum WDR-Europaforum im Auswärtigen Amt<br/>
</h1><p><em>Beim WDR-Europaforum am 15. Mai 2013 im Auswärtigen Amt hielt Außenminister Guido Westerwelle den folgenden Redebeitrag zur Eröffnungsveranstaltung.</em></p>

<p><strong>*****</strong><br/>
</p>

<p>Exzellenzen,<br/>
liebe Frau Michel,<br/>
lieber Herr Petschke,<br/>
meine sehr geehrten Damen und Herren,<br/>
<br/>
ich heiße Sie sehr herzlich willkommen im Weltsaal des Auswärtigen Amtes.</p>

<p>Ich will nur drei kurze Bemerkungen machen, weil wir anschließend ja auch miteinander ins Gespräch kommen wollen. Ich glaube, dass wir in dreifacher Hinsicht derzeit in Europa in einer Prägephase leben und zwar in einer Prägephase, von der wir einst erkennen werden, dass es eine historische Prägephase gewesen ist.</p>

<p><strong>Erstens</strong>: Jetzt prägt sich das Bild Europas in der Welt.</p>

<p>Ich rate uns in Europa, dass wir uns nicht nur mit unseren Problemen und unseren Krisen miteinander beschäftigen, sondern dass wir den Blick auf die Welt nicht verlieren.</p>

<p>Es geht nicht darum, wer in Europa besser dasteht. Es geht nicht um Wettbewerb innerhalb europäischer Mitgliedsstaaten, um Bilanzen und Handelsüberschüsse oder Defizite innerhalb der Europäischen Union.</p>

<p>Es geht darum, dass die Welt sich verändert, dass neue Kraftzentren in die erste Liga aufsteigen, dass wirtschaftliche Schwergewichte auch zu politischen Schwergewichten in der Welt werden.</p>

<p>Wenn wir Europäer in dieser Situation, wo andere in die erste Liga aufsteigen, vergessen, dass wir eine Schicksals- und eine Kulturgemeinschaft sind, wenn wir glauben, wir können auf die Herausforderungen in der Welt mit neuen Wettbewerbern und mit neuen Partnern mit einer Renationalisierung, mit einer neuen Kleingeistigkeit der Politik reagieren, dann werden wir die Verlierer dieser Umbrüche in der Welt sein.</p>

<p>Wir müssen aufpassen, dass wir Europa nicht gefährden. Sonst werden wir eine rasante Kontinentalverschiebung erleben, an deren Ende Europa am Rande des Globus, am Rande der politischen Landkarte wieder auftauchen wird. Wir Europäer gehören zusammen und wir müssen auch zusammen halten. Wir sind vor allem eine Wertegemeinschaft und nicht in erster Linie ein Binnenmarkt mit Wirtschaftschancen.</p>

<p><strong>Zweitens</strong>: Es prägt sich jetzt das Bild Europas bei den Bürgern.</p>

<p>Sind wir ein zukunftsorientierter Kontinent, der Krisen meistern kann oder werden wir in der Welt mehr mit Geschichte und Vergangenheit verbunden? Und nicht mehr mit Zukunft? Es geht jetzt um die Frage: Sind wir aus Sicht der Bürger in Europa handlungsfähig? Sind wir effizient? Sind wir schnell genug? Sind wir ein dynamischer Kontinent, dessen Institutionen so effizient handeln können, dass die Bürger das Gefühl haben: Jawohl, bei allem was schwierig ist und bei allem was auch seine Zeit braucht, letzten Endes bewähren sich die europäischen Institutionen.</p>

<p>Dafür müssen wir die Chancen der Krise nutzen und die europäischen Institutionen weiterentwickeln. Natürlich müssen wir die Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa überwinden und zuallererst Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen. Und natürlich braucht es da mehr als Haushaltsdisziplin, es braucht Wachstum durch Wettbewerbsfähigkeit und ausdrücklich auch Solidarität.</p>

<p>Aber es braucht eben auch ein Wachsen Europas nach innen. Eine Vertiefung Europas. Und dazu zählt auch die bereits erwähnte Rechtsstaatsinitiative, die ich gemeinsam mit einigen Kollegen der Europäischen Union gestartet habe.</p>

<p>Wir wollen kein Europa, das sich auf monetäre Gesichtspunkte reduziert. Wir wollen kein Europa, das sich als eine Art Freihandelszone begreift. Sondern wir wollen ein Europa, das auch zusammen wächst wenn es um Werte, Gesellschaft, um Rechtsstaatlichkeit geht.</p>

<p>Wenn wir in Europa getragen werden wollen von den Bürgerinnen und Bürger, dann müssen wir kenntlich machen, dass uns Werte verbinden. Nämlich die Werte der Aufklärung, wo der einzelne etwas zählt und nicht nur das Kollektiv. Wo die Persönlichkeit des Einzelnen etwas bedeutet und nicht nur irgendeine staatliche Ordnung. Wo wir mit Bürgerrechten ausgestattet sind. Und dort wo Sie in Europa in Gefahr sind, müssen wir gemeinsam als Europäer dagegen eintreten und aufstehen.<br/>
Das ist das demokratische Immunsystem, das wir in Europa brauchen.</p>

<p><strong>Drittens</strong>: Es prägt sich jetzt auf viele Jahre das Bild Deutschlands in der Welt.</p>

<p>"<span lang="en-gb" xml:lang="en-gb">Made in German</span>y" - das ist ja nicht nur bei Produkten ein Qualitätsmerkmal. "<span lang="en-gb" xml:lang="en-gb">Made in Germany</span>" steht auch für politische Zuverlässigkeit und zwar über Jahrzehnte der deutschen Nachkriegsgeschichte und verschiedenste Regierungen hinweg.</p>

<p>Gerade wenn wir stark sind und gerade weil wir stark sind, müssen wir mit besonderer Sensibilität an die Verhandlungen und an die Gespräche mit unseren Partner in Europa herangehen.</p>

<p>Ich warne uns vor jeder Form von teutonischer Hochnäsigkeit. Es wird auch Deutschland auf Dauer nicht gut gehen, wenn es unseren europäischen Partnern auf Dauer schlecht geht. Und das ist meine Bitte - Wahlkampf hin, Wahlkampf her. Wir sollten in diesem Wahlkampf ohne Kränkungen und ohne Beleidigungen unserer europäischen Nachbarländer auskommen.</p>

<p>Ich danke sehr für Ihre Aufmerksamkeit.</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Wed, 15 May 2013 18:10:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130516-BM-Europaforum-Rede.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Rede von Au&#223;enminister Guido Westerwelle anl&#228;sslich der Konferenz zum 20-j&#228;hrigen Jubil&#228;um des Deutsch-Russischen Forums</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130515-BM_Forum.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Rede von Außenminister Guido Westerwelle anlässlich der Konferenz zum 20-jährigen Jubiläum des Deutsch-Russischen Forums</h1><p><em><em>-es gilt das gesprochene Wort-</em></em></p>

<p>***<br/>
</p>

<p class="MsoNormal">Sehr geehrter Herr Lawrow, lieber Sergej,<br/>
sehr geehrter Herr von Studnitz,<br/>
Exzellenzen,<br/>
meine sehr verehrten Damen und Herren,</p>

<p class="MsoNormal">ich freue mich, heute in der Rotunde, diesem Prachtstück des Alten Museums, das 20-jährige Jubiläum des Deutsch-Russischen Forums mit Ihnen feiern zu dürfen. </p>

<p class="MsoNormal">Die Schätze des Altertums, die uns umgeben, erinnern an unsere gemeinsamen kulturellen Wurzeln. Wie das Puschkin-Museum in Moskau, entsprang das Alte Museum dem Humboldt'schen Ideal einer öffentlich zugänglichen Bildungsstätte. Wilhelm von Humboldt erkannte, dass Bildung, Freiheit und Eigenverantwortung des Bürgers im wohlverstandenen Interesse des Staates gefördert werden müssen.</p>

<p class="MsoNormal">Sich kennenzulernen, voneinander zu lernen und gemeinsam Neues zu lernen ist auch die Grundidee des Deutsch-Russischen Forums. Alexandra Gräfin Lambsdorff hat vor 20 Jahren die Initiative für dieses bedeutende zivilgesellschaftliche Forum ergriffen. </p>

<p class="MsoNormal">Heute, 20 Jahre später, kann der Beitrag des Deutsch-Russischen Forums zu den Beziehungen unserer Länder nicht hoch genug gewürdigt werden. Sie sind Brückenbauer und Wegbereiter, und dies nicht nur für Politik und Wirtschaft. Sie bringen Jugendliche, Bürgerinnen und Bürger, Nachwuchskräfte, Journalisten zusammen und ermöglichen den Austausch zu wichtigen gesellschafts- und kulturpolitischen Fragen.</p>

<p class="MsoNormal">Der intensive gesellschaftliche Austausch ist das beste Rezept für besseres Verständnis, Vertrauen und Rücksichtnahme.</p>

<p class="MsoNormal">Nicht allein gute Regierungskontakte entscheiden über die Beziehungen zwischen Ländern. Die Freundschaft der Völker ist die Grundlage für gute Beziehungen zwischen Ländern. Politik ist mehr als staatliches Handeln. Politik ist auch das große ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und Russland. Ohne dieses Engagement wären unsere Gesellschaften ärmer. Dieses Engagement zu fördern und nicht zu behindern, sollte unser gemeinsames Ziel sein.</p>

<p class="MsoNormal">Eine lebendige Zivilgesellschaft ist besser in der Lage, sich den weltweiten Veränderungen anzupassen. In einer vernetzten Welt sind Zivilgesellschaften genauso regional, national und international aktiv wie Regierungen und Unternehmen. Zivilgesellschaft endet nicht an Landesgrenzen. Das deutsch-russische Forum selbst ist ein gutes Beispiel für länderübergreifendes Engagement. Die Einschränkungen, denen russische Nichtregierungs­organisationen laut Gesetz neuerdings unterliegen, behindern ihre Arbeit erheblich. Das hat die Bundesregierung gegenüber ihren russischen Partnern deutlich zum Ausdruck gebracht.</p>

<p class="MsoNormal">Deutschland führt mit Russland einen offenen Dialog in partnerschaftlichem Geist. Unsere Beziehungen halten Meinungsverschiedenheiten aus. Aber wir definieren unser Verhältnis nicht über das, was uns unterscheidet.</p>

<p class="MsoNormal">Es sind die Gemeinsamkeiten, die die deutsch-russischen Beziehungen ausmachen: Unsere gemeinsame Geschichte, unsere gemeinsame Kultur, gemeinsame Interessen und auch gemeinsame Herausforderungen. In unserer Welt des Wandels werden wir nur dann erfolgreich sein, wenn wir uns eng vernetzen. Für Deutschland als große Exportnation ist diese Vernetzung von besonderer Bedeutung.</p>

<p class="MsoNormal">Die Partnerschaft mit Russland ist für uns von strategischem Interesse.</p>

<p class="MsoNormal">Deutschland und Russland können dazu beitragen, dass auf dem europäischen Kontinent ein Raum enger gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Vernetzung entsteht. Am Ende steht die Vision eines großen Wirtschaftsraums von Vancouver bis Wladiwostok. Das ist eine Vision, es ist längst keine Illusion mehr.</p>

<p class="MsoNormal">Der wirtschaftliche Austausch wird sich umso stärker entwickeln, je besser die Rahmenbedingungen dafür sind. Hierzu zählen vor allem Rechtsstaatlichkeit und transparentes sowie berechenbares Verwaltungshandeln. Ich begrüße, dass deutsche und russische Experten sich dazu im Rahmen unserer Rechtszusammenarbeit regelmäßig austauschen.</p>

<p class="MsoNormal">Der Einsatz für gute Investitionsbedingungen und für eine starke Zivilgesellschaft sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Medaille. Das Fundament dafür sind die Prinzipien des Europarats, denen sich Deutschland und Russland verschrieben haben. Sie sind Ausdruck eines europäischen Bewusstseins, einer gesamteuropäischen Identität.</p>

<p class="MsoNormal">Russland ist schon heute wirtschaftlich so eng mit Europa verbunden wie noch nie zuvor. Unser bilaterales Handelsvolumen stieg im letzten Jahr auf ein Rekordhoch von über 80 Milliarden Euro.</p>

<p class="MsoNormal">Russland strebt an, seine Wirtschaft weiter zu diversifizieren. Der deutsche Mittelstand kann Russland dabei unterstützen. Im Mittelstand vereint sich die Vitalität und Innovationskraft einer Gesellschaft mit der wirtschaftlichen Substanz eines Landes. Ein gesunder Mittelstand ist ein entscheidender Vorteil im globalen Wettbewerb. Eine starke Mittelschicht ist das Rückgrat der Gesellschaft.</p>

<p class="MsoNormal">Sergej Lawrow und ich haben vereinbart, das Thema Mittelschicht zum Gegenstand der deutsch-russischen Zusammenarbeit zu machen. Ich freue mich, dass das Deutsch-Russische Forum, gemeinsam mit dem Ostausschuss und russischen Partnern, vor wenigen Wochen die erste deutsch-russische Konferenz zu diesem wichtigen Thema erfolgreich durchgeführt hat.</p>

<p class="MsoNormal">Zu einem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen europäischen Raum gehört die Reisefreiheit. Deutschland steht zum langfristigen Ziel der Visafreiheit in Europa. Ich werde mich auch in Zukunft für den Fortschritt der Verhandlungen einsetzen. Das ist mir ein persönliches Anliegen.</p>

<p class="MsoNormal">Die Herausforderungen unserer Zeit können wir nicht ohne und schon gar nicht gegen, sondern nur zusammen mit einer großen Nation wie Russland lösen.</p>

<p class="MsoNormal">Einen wichtigen Beitrag zur Vertrauensbildung leistet die trilaterale Zusammenarbeit zwischen Russland, Polen und Deutschland. Erst letzte Woche haben sich Sergej Lawrow und ich in Warschau mit Radoslaw Sikorski getroffen. Diese Zusammenarbeit kann langfristig als Kern für eine breitere europäische Kooperation ohne künstliche Trennlinien dienen.</p>

<p class="MsoNormal">Bei wichtigen Fragen der internationalen Politik arbeiten wir eng zusammen:</p>

<p class="MsoNormal">In den E3+3 ziehen wir an einem Strang, um zu verhindern, dass Iran sich atomar bewaffnet.</p>

<p class="MsoNormal">In Afghanistan, gegenüber Nordkorea und auch in Mali teilen wir die gleichen Ziele, nämlich den gemeinsamen Kampf gegen den internationalen Terrorismus und die Nichtverbreitung der Atomwaffen.</p>

<p class="MsoNormal">Auf dem Feld der Sicherheitspolitik ist Vertrauen in besonderem Maße Voraussetzung für eine vertiefte Zusammenarbeit. Vertrauen entsteht durch Transparenz. Deshalb setzen wir uns im NATO-Russland-Rat gemeinsam für mehr Transparenz und Berechenbarkeit bei militärischen Übungen ein. Das gilt auch für die schwierige Frage der Raketenabwehr.</p>

<p class="MsoNormal">In der Syrien-Frage unterschied sich von Beginn an unsere Haltung zum Umgang mit dem Regime in Damaskus. Trotz der Meinungsverschiedenheiten ist unser Gesprächsfaden nie abgerissen. Das war mir immer besonders wichtig.</p>

<p class="MsoNormal">Die amerikanisch-russische Einigung zur Einberufung einer internationalen Syrien-Konferenz begrüße ich daher ausdrücklich. Das kann ein wichtiger Schritt sein, um die Grundlagen für eine politische Lösung des Syrien-Konflikts zu schaffen. Entscheidend wird sein, dass sich die Konfliktparteien auf einen politischen Prozess einlassen. Der gemeinsame Vorschlag von Amerikanern und Russen ist ein starkes Signal an alle für ein Ende der Gewalt.</p>

<p class="MsoNormal">Das Potential der Zusammenarbeit mit Russland bleibt gewaltig. Ich danke dem Deutsch-Russischen Forum für seine wichtige Arbeit.</p>

<p class="MsoNormal">Unser Blick für die strategischen Chancen der Zusammenarbeit mit Russland steht nicht im Widerspruch zu einem offenen und mitunter auch kritischen Dialog. Nicht weniger, sondern mehr Offenheit und Austausch sind das Gebot der Stunde.</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Wed, 15 May 2013 15:21:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130515-BM_Forum.html</guid>
</item>
<item>
 <title>&quot;Transatlantische Partnerschaft &#8211; gemeinsam f&#252;r die Welt von morgen&quot;: Rede von Au&#223;enminister Guido Westerwelle auf der Tagung der FDP-Bundestagsfraktion</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130515-BM-Transatlantische-Beziehungen.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >"Transatlantische Partnerschaft – gemeinsam für die Welt von morgen": Rede von Außenminister Guido Westerwelle auf der Tagung der FDP-Bundestagsfraktion<br/>
</h1><p><em><em><br/>
</em></em></p>

<p><em><em>-- Es gilt das gesprochene Wort --</em></em></p>

<p>****<br/>
</p>

<p>Meine sehr geehrten Damen und Herren,<br/>
lieber Rainer Stinner,<br/>
liebe Kolleginnen und Kollegen,<br/>
<br/>
ich danke Ihnen herzlich für die Einladung und freue mich sehr, dass die FDP-Bundestagsfraktion sich dieses hochaktuellen Themas angenommen hat.<br/>
<br/>
Wir reden viel von Reformen und Wachstum in Europa. Wir alle spüren die enorme Dynamik in Asien, in Lateinamerika, auch in vielen Ländern Afrikas. Aber zu selten heben wir den Blick und schauen auf die enormen Chancen, die in den schon lange so engen transatlantischen Beziehungen noch schlummern.</p>

<p>Die transatlantische Partnerschaft ist der wichtigste außereuropäische Pfeiler der deutschen Außenpolitik. Sie ist im Sicherheitsbündnis der NATO verankert. Sie ist zugleich und darüber hinaus der Kernbestand der politischen Kultur des Westens. Auf dem Boden gemeinsamer Werte und gemeinsamer Ziele haben wir Deutsche den Weg zurück in die Staatengemeinschaft gefunden. Auf dem festen Fundament  transatlantischen Vertrauens haben wir unsere Einheit in Freiheit verwirklichen können.<br/>
<br/>
Die transatlantischen Beziehungen sind eine Erfolgsgeschichte. Zur Selbstzufriedenheit aber besteht kein Anlass.<br/>
Die transatlantischen Beziehungen sind kein Selbstläufer. Sie stehen im Gegenteil vor ganz neuen Herausforderungen. Die Vision eines transatlantischen Binnenmarktes eröffnet uns jetzt die Chance, eine neue Dynamik in die transatlantische Partnerschaft zu bringen. In einer sich dramatisch verändernden Welt müssen wir uns auf unsere gemeinsamen Stärken besinnen, um der Globalisierung unseren freiheitlichen Stempel aufzudrücken.<br/>
<br/>
<strong>I.<br/>
</strong>Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten sind die beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt und erwirtschaften  mit 47% fast die Hälfte des globalen Sozialprodukts. Die transatlantischen Handelsbeziehungen machen ein Drittel der weltweiten Handelsströme aus. Jeden Tag werden zwischen der EU und den USA Waren und Dienstleistungen im Wert von fast zwei Milliarden Euro ausgetauscht. Unsere gegenseitigen Investitionen summieren sich bis heute auf kaum vorstellbare zwei Billionen Euro. Eine Fusion dieser beiden leistungsfähigsten Wirtschaftsräume der Welt wird neue Synergien und Dynamiken freisetzen.<br/>
<br/>
Dies ist heute notwendiger denn je. In den USA und in Europa sind wir in einem harten Reform- und Konsolidierungsprozess in der Folge der Finanzkrise.<br/>
Beide müssen neue, nachhaltige Wachstumsquellen erschließen.<br/>
<br/>
Die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft hat das Potential, als externer Wachstumsmotor einen wichtigen Beitrag zur Überwindung der Krise zu leisten. Ein umfassendes Abkommen könnte zu jährlichen Steigerungen des Bruttoinlandsproduktes in den USA von bis zu 95 Milliarden Euro führen. In der EU soll der Effekt mit jährlich 119 Milliarden Euro und insgesamt 400.000 neuen Arbeitsplätzen noch größer sein.<br/>
 <br/>
Um das volle Potential einer solchen umfassenden Partnerschaft zu nutzen, kommt es jetzt entscheidend darauf an, der EU-Kommission ein möglichst umfassendes und flexibles Verhandlungsmandat zu erteilen.<br/>
<br/>
Mit den Verhandlungen wollen wir weitreichende Ergebnisse in zwei zentralen Bereichen erzielen. Erstens ist es unser erklärtes Ziel, mit diesem Abkommen die Zölle im transatlantischen Handel möglichst vollständig abzubauen und Markzugangsbeschränkungen zu beseitigen.<br/>
 <br/>
Dank der in der WTO bereits vorangetriebenen Handelsliberalisierung fallen die Zollschranken im transatlantischen Handel mit durchschnittlich 5,2% für die EU und 3,5% für die USA schon heute vergleichsweise niedrig aus. Die Höhe der Zölle ist jedoch sehr ungleich verteilt. Bestimmte Branchen unterliegen besonders hohen Belastungen. Aufgrund des enormen Handelsvolumens zwischen der EU und den USA erwarten wir vom Abbau noch bestehender Zölle substanzielle Kostenersparnisse für unsere Unternehmen. Marktzugangsbeschränkungen sollen auch in der Dienstleistungsbranche abgebaut werden.<br/>
 <br/>
Ziel ist außerdem ein einheitliches Investitionsabkommen, das an die Stelle der bisher 27 Einzelabkommen der EU-Mitgliedstaaten mit den USA treten kann. Mit diesem Abkommen sollen auf höchstem Liberalisierungs- und Schutzniveau das Prinzip der Nicht-Diskriminierung, wettbewerbsneutrale Rahmenbedingungen, Rechtssicherheit, Rechtsschutz und Investorenschutz gewährleistet werden.<br/>
<br/>
Zweitens wollen wir den Schwerpunkt der Verhandlungen insbesondere auf die Harmonisierung von Regulierungsfragen und den Abbau nichttarifärer Handelshemmnisse legen.<br/>
 <br/>
Viel stärker noch als bestehende Zölle hemmen unterschiedliche Gesundheits- und Verbraucherschutzregelungen sowie divergierende technische Vorschriften, Standards und Normen die transatlantischen Handelbeziehungen. Unsere Unternehmen, die ihre Produkte auf beiden Seiten des Atlantiks auf den Markt bringen möchten, müssen häufig für die Genehmigung ihrer Erzeugnisse doppelt zahlen und unterschiedliche Verfahren durchlaufen. Gerade in der Automobilbranche, Chemie- und Pharmaindustrie sowie in Gesundheitsbereichen müssen wir den Regulierungsdschungel lichten.<br/>
<br/>
Auch wenn es technisch klingen mag, mit diesen Normen, Standards, und Regulierungsfragen entscheiden sich die Marktchancen vieler guter Erfindungen und Produkte. Durch die transatlantische Partnerschaft können wir gemeinsam weltweit prägende Maßstäbe setzen.<br/>
Wir wollen, dass die Normen und Standards von morgen von uns und bei uns gesetzt werden.<br/>
<br/>
Der Weg bis zu einem ausverhandelten Abkommen wird nicht einfach sein. Es gibt zahlreiche Mahner und Warner.<br/>
 <br/>
Deshalb müssen wir die Bedenken und Interessen unserer Partner ernst nehmen und zugleich den größeren, den strategischen Rahmen des Abkommens immer wieder deutlich machen.<br/>
<br/>
Zahlreiche Vorgespräche zum EU-Verhandlungsmandat stimmen mich zuversichtlich. Wir haben bereits vorläufige Einigungen in den Bereichen Arbeits- und Umweltstandards, Mobilität von Personen und Industriegüterzöllen erzielt. Ich bin davon überzeugt, dass uns das auch bei sensibleren Themen gelingt.<br/>
 <br/>
Es wird daneben entscheidend darauf ankommen, dass wir die Öffentlichkeit in Deutschland und in der EU von Anfang einbeziehen, sie von den Vorteilen des Abkommens über-zeugen und hierfür nachdrücklich werben. Darüber hinaus müssen wir natürlich auch mit den Partnern außerhalb der EU – vor allem der Türkei, Brasilien, Mexiko und der Schweiz – intensiv sprechen und deren Befürchtungen um eine Benachteiligung im internationalen Handel mit der EU und den USA entkräften. Die transatlantische Partnerschaft bedeutet nicht, Drittstaaten von Wohlfahrt, Wachstum und Beschäftigung auszuschließen.<br/>
 <br/>
Im Gegenteil, die Realisierung des Abkommens würde auch den Welthandel ankurbeln.<br/>
<br/>
<strong>II.</strong></p>

<p>Für mich ist von überragender Bedeutung, dass das Projekt einer transatlantischen Wirtschaftspartnerschaft weit mehr als wirtschaftliches Potential hat. Tatsächlich spüre ich schon heute in vielen Gesprächen, wie dieses Projekt die politische Phantasie beflügelt. Ein erfolgreicher Abschluss würde uns in praktisch allen wichtigen außenpolitischen Fragen zusätzlichen Schub geben.<br/>
<br/>
Deutschland steht in diesen Jahren besonders in der Verantwortung. Wir sehen uns vor einer doppelten Gestaltungsaufgabe: Wir müssen unser Haus in Europa in Ordnung bringen. Und wir müssen in einer Welt des Wandels gemeinsam mit unseren strategischen Partnern, alten wie neuen, einen globalen Ordnungsrahmen schaffen, um unseren Werten und Interessen Geltung zu verschaffen.<br/>
<br/>
Es ist richtig und wichtig, die Integration des transatlantischen Raums voranzutreiben, um Wachstum und Wohlstand in Europa zu sichern und die Vitalität und Substanz der transatlantischen Beziehungen zu fördern.<br/>
 <br/>
Doch es geht um noch mehr. Eine starke Wirtschaft ist die Voraussetzung für Führungsfähigkeit und Gestaltungskraft in den internationalen Beziehungen und hat damit strategische Bedeutung. Die transatlantische Wirtschaftspartnerschaft wäre ein starkes politisches Signal für den Gestaltungsanspruch der westlichen Wertegemeinschaft im Zeitalter der Globalisierung.<br/>
<br/>
Die Kräfteverhältnisse in der Welt verschieben sich. Diesen Umbruch hat die Wirtschafts- und Finanzkrise nicht verursacht, sie hat ihn aber dramatisch beschleunigt. Noch vor 30 Jahren hat Deutschland zehnmal so viele Güter ausgeführt wie China. Heute ist dieses China zur größten Handelsnation der Welt aufgestiegen. Die rasant wachsenden Schwellenländer erheben zunehmend einen politischen Gestaltungsanspruch. Sie entwickeln ein neues außenpolitisches Selbstbewusstsein. Diese Länder sind neue Gestaltungsmächte im Zeitalter der Globalisierung.<br/>
<br/>
Einst haben hundert Jahre über Aufstieg und Wohlstand einer Nation entschieden, heute können es zehn Jahre sein. Die Globalisierung beschleunigt nicht nur den Austausch von Gütern und Dienstleistungen, sondern auch von Informationen und Ideen. Die Globalisierung ist auch eine Globalisierung der Werte.</p>

<p>Hierin liegen Chancen, aber auch Herausforderungen. Unsere Politik und unser Denken müssen mit der Globalisierung Schritt halten. Deutschland setzt sich für eine regelgeleitete, stabilisierende Weltordnung ein. Wir brauchen ein gemeinsames Gerüst von Regeln, gerade dann, wenn neue Herausforderungen zu bewältigen und immer mehr Spieler auf dem Platz sind.<br/>
<br/>
Ein transatlantisches Abkommen, das nicht nur Handelsfragen, sondern Investitionen, Dienstleistungen, Normen und Standards umfasst, wäre ein wichtiger Baustein für die Zukunft einer freiheitlichen internationalen Ordnung.<br/>
 <br/>
Das ist die eigentliche strategische Bedeutung dieses ambitionierten Projekts. Darin steckt nicht nur eine außen- und auch sicherheitspolitische Dimension, sondern auch ein starkes Argument, warum es uns diesmal gelingen wird, diese Vision eines integrierten transatlantischen Wirtschaftsraums Wirklichkeit werden zu lassen.<br/>
<br/>
Mit diesem Projekt stärken wir auch den Grundpfeiler unserer gemeinsamen Sicherheit, das Nordatlantische Bündnis. Nur mit gebündelten Kräften werden wir unsere Interessen, unseren Wohlstand und vor allem unsere Sicherheit in dieser neuen Welt bewahren können.<br/>
 <br/>
Die strategische Partnerschaft mit den USA ist dafür unser stärkster Trumpf. Die transatlantische Wirtschaftspartnerschaft ist dafür das richtige Mittel zur rechten Zeit. Der Zusammenhang zwischen unserer Sicherheit und dem Erfolg der transatlantischen Wirtschaftspartnerschaft lässt sich auf eine klare Formel bringen: Wirtschaftspolitik ist auch Sicherheitspolitik.<br/>
<br/>
Dieses Abkommen ist gegen niemanden gerichtet. Es soll Maßstäbe setzen, von denen alle profitieren können.<br/>
 <br/>
Bei allen Vorzügen einer globalen Regelung müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die Doha-Runde seit einem Jahrzehnt blockiert ist. Wir wollen das Potential einer künftigen Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft nützen, um Antworten auf Fragen weit über den bilateralen transatlantischen Handel hinaus zu formulieren. Sie soll einen Beitrag zur gemeinsamen Regulierung der weltweiten Vernetzung leisten. Die Vereinbarkeit des transatlantischen Abkommens mit den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) steht deshalb für uns ganz oben auf der Agenda.<br/>
 <br/>
Die EU-Kommission hat diese Frage geprüft und hält das Abkommen wegen seines umfassenden Ansatzes für uneingeschränkt mit der WTO vereinbar. Auch Drittstaaten könnten die geschaffenen internationalen Standards und Regeln als Vorbild übernehmen. Wenn es uns gelingt, über den Atlantik hinweg unsere wirtschaftlichen und kreativen Kräfte zu bündeln, können wir die entstehende multipolare Welt im Einklang mit unseren gemeinsamen Werten und unseren Interessen prägen.<br/>
<br/>
Protektionismus, Introvertiertheit und Isolation sind keine Alternative.<br/>
 <br/>
Wer sich abschottet und meint, damit alle Risiken zu vermeiden, der beraubt sich nur aller Chancen. Gerade Deutschland lebt von und mit der Vernetzung. Deutsche Außenpolitik ist zuallererst Anwalt von Offenheit.<br/>
<br/>
Die USA haben die wachsende Bedeutung der neuen Gestaltungsmächte längst erkannt, und darauf mit einer strategischen Hinwendung Richtung Asien reagiert. Die amerikanische Neuausrichtung bedeutet jedoch nicht eine Abkehr vom Atlantik. Ganz im Gegenteil unterstreicht sie die Notwendigkeit verstärkter Kooperation zwischen Europa und den USA.<br/>
 <br/>
Als Exportnation hat Deutschland ein elementares Interesse an Frieden und Sicherheit im asiatisch-pazifischen Raum, an der friedlichen und von Regeln geleiteten Beilegung von Konflikten, an der Freiheit der Seewege und an der Stärkung multilateraler regionaler Organisationen.<br/>
<br/>
Die Zeit ist reif für ein ambitioniertes Projekt, das unsere Stärken beiderseits des Atlantiks nutzt. Die Zeit ist reif für einen gemeinsamen transatlantischen Binnenmarkt. Für Deutschland, Europa und für die USA, aber auch für eine freiheitliche Ordnung von morgen.<br/>
<br/>
Europa ist derzeit sehr mit sich selbst beschäftigt. Wir müssen unseren Blick wieder auf die Welt richten und sehen, welche Entwicklungen sich global vollziehen.<br/>
<br/>
Ein transatlantischer Binnenmarkt kann ein Leuchtturm sein, der weit über den Atlantik hinaus strahlt. Dieser Leuchtturm steht auf dem festen Fundament gemeinsamer Werte.</p>

        <ul class="discLink">
                <li><a href="DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/USA/USA-Uebersicht_node.html" title="Transatlantische Beziehungen">Transatlantische Beziehungen</a></li></ul>
</div>]]></description>
 <pubDate>Wed, 15 May 2013 14:52:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130515-BM-Transatlantische-Beziehungen.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Au&#223;enminister Westerwelle zu den Ergebnissen der Pew-Europa-Umfrage: Jetzt entschlossen die Strukturen in Europa modernisieren</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130514-BM_Pew.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Außenminister Westerwelle zu den Ergebnissen der Pew-Europa-Umfrage: Jetzt entschlossen die Strukturen in Europa modernisieren<br/>
</h1><p>Außenminister Westerwelle erklärte heute (14.05.) in Berlin zu den Ergebnissen der Pew-Meinungsumfrage in acht europäischen Ländern:</p>

<p class="MsoNormal"><div class="infoBoxZitatIcon"><h2 class="hidden">Zusatzinformationen</h2>
<blockquote>Mich erfüllen die jüngsten Umfragen zu den Ansichten der Bürger Europas über ihre Zukunft und den Anteil des europäischen Einigungsprozesses daran mit großer Sorge. Das Vertrauen vieler europäischen Bürger in das gemeinsame europäische Projekt schwindet. Gerade in den Ländern, in denen die Menschen von den Auswirkungen der Krise hart getroffen sind, verlieren die Menschen das Zutrauen in eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder. Die Wahrnehmung der Lage klafft auseinander wie selten zuvor, auch zwischen Frankreich und Deutschland.<br/>
<br/>
Es kann Deutschland auf Dauer nicht gut gehen, wenn es unseren europäischen Nachbarn schlecht geht. Wir in Europa sind eine Schicksalsgemeinschaft, nur gemeinsam haben wir die Kraft, unser europäisches Lebensmodell der Freiheit, der Vielfalt und des Wohlstands auch in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts zu verteidigen.<br/>
<br/>
Das Jahr 2013 ist das entscheidende bei der Überwindung unserer Schwierigkeiten. Dem verbreiteten Gefühl von Ohnmacht der Krise müssen wir mehr denn je mit Entschlossenheit entgegentreten und jetzt eine Wende zum Besseren einleiten. Die Krise ist auch eine große Chance: Wir dürfen jetzt nicht im Reformelan nachlassen. Wir müssen die Strukturen aufbrechen, die zu der nicht hinnehmbaren Jugendarbeitslosigkeit in vielen Ländern geführt haben. Wir brauchen eine Politik für mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Wir brauchen eine nachhaltige Gesundung der öffentlichen Finanzen überall in Europa. Je entschlossener wir jetzt in Europa die Strukturen modernisieren, desto schneller und ausgeprägter werden wir gemeinsam vom Aufschwung profitieren.<br/>
<br/>
Wir Deutschen tragen eine besondere Verantwortung, auch weil es uns heute besser geht und wir die wirtschaftliche Lage deutlich positiver empfinden. Das ist eine erfreuliche Folge der hohen Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Das ist aber auch Verpflichtung zu Solidarität mit unseren europäischen Partnern und größter Sensibilität im Umgang mit der Krise.<br/>
<br/>
Deutschland genießt hohes Vertrauen und Ansehen. Dabei muss es bleiben.</blockquote></div></p>

<p><br/>
Nach den Ergebnissen der Pew-Umfrage ist das Vertrauen in die europäischen Institutionen deutlich gesunken. Die Bürger in vielen Ländern Europas sind pessimistisch gestimmt über die wirtschaftlichen Aussichten ihrer Länder. Die Wahrnehmung der Lage in Europa ist sehr unterschiedlich: in Deutschland herrscht überwiegend Zuversicht, in anderen europäischen Ländern große Sorge.</p>

<p>Die Ergebnisse der Umfrage können hier abgerufen werden:<br/>
</p>

<p><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://pewrsr.ch/17YbSWk" title="Externer Link&amp;nbsp;Pew Research">Pew Research (englisch)</a></span><br/>
</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Tue, 14 May 2013 13:31:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130514-BM_Pew.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Au&#223;enminister Westerwelle trifft russischen Au&#223;enminister</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130514-BM_Lawrow.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Außenminister Westerwelle trifft russischen Außenminister</h1><p>Außenminister Westerwelle und Außenminister Lawrow treffen am morgigen Mittwoch (15.05.) im Auswärtigen Amt zu Gesprächen zusammen. Im Fokus stehen bilaterale Fragen sowie internationale Themen.</p>

<p>Im Anschluss an das Gespräch unterzeichnen die beiden Außenminister ein Abkommen über die Unterbringung des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin und des Goethe-Instituts in Moskau.</p>

<p>Danach nehmen Außenminister Westerwelle und Außenminister Lawrow gemeinsam an der Jubiläumsveranstaltung "20 Jahre Deutsch-Russisches Forum e.V." im Alten Museum teil.</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Tue, 14 May 2013 13:07:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130514-BM_Lawrow.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Rede von Au&#223;enminister Westerwelle zur Er&#246;ffnung des Treffens der Internationalen Kontaktgruppe zu Afghanistan und Pakistan in Berlin</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2013/130514-BM_AFG_PAK.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Rede von Außenminister Westerwelle zur Eröffnung des Treffens der Internationalen Kontaktgruppe zu Afghanistan und Pakistan in Berlin<br/>
</h1><p><em>-- es gilt das gesprochene Wort --</em></p>

<p><span lang="en-gb" xml:lang="en-gb">Deputy Foreign Minister Ludin,<br/>
Excellencies,<br/>
 Ambassador Koch,<br/>
 distinguished colleagues,<br/>
<br/>
I am honoured to welcome you today here in Berlin in the Auswärtiges Amt for this meeting of the International Contact Group.</span></p>

<p lang="en-gb" xml:lang="en-gb">The German government has had the privilege of convening this International Contact Group for the past several years. The ICG’s strength in coordinating international efforts to bring peace and stability to Afghanistan derives from all of its members. The progress we have seen since 2009 is a result of our collective efforts.</p>

<p lang="en-gb" xml:lang="en-gb">The death of a German soldier in combat in northern Afghanistan earlier this month was a stark reminder for my country that the path before us remains a difficult one. This morning, we received the sad news of three Georgian soldiers who were killed yesterday in Helmand. Allow me to express to our Georgian colleague here present my heartfelt condolences and also the best wishes for a quick recovery for all injured ISAF soldiers. We mourn the loss of so many lives, both Afghan and from other nations, in this long-lasting conflict. But we remain undeterred. A lasting peace in Afghanistan may yet take some time to achieve.</p>

<p lang="en-gb" xml:lang="en-gb">One year ago this week, the German and Afghan governments signed an agreement on bilateral cooperation. That agreement outlined Germany’s commitment to Afghanistan's long-term stabilization. It renewed our pledge of solidarity with the Afghan people.</p>

<p lang="en-gb" xml:lang="en-gb">And just a few weeks ago, Germany became the first NATO member to announce its offer to participate in a training mission for the Afghan security forces after the ISAF mission ends in 2014. Germany has chosen to maintain a lead coordinating role among international partners and Afghan security forces in the North.</p>

<p lang="en-gb" xml:lang="en-gb">We are sending a clear message: Germany stands with Afghanistan and will continue to do so beyond the end of ISAF. Our support for a peaceful Afghanistan will become more civilian with every step. Afghanistan remains Germany’s single most important partner for our civilian and development cooperation. There is much work to do to secure the progress we have made. Germany agreed at the Tokyo Conference last year to provide Afghanistan with up to 430 million euros annually. Germany declared at the NATO Summit in Chicago that from 2015 onwards it will provide an annual sum of around 150 million euros to help finance the Afghan National Security Forces. Germany stands by its commitments.</p>

<p lang="en-gb" xml:lang="en-gb">But Commitments go both ways. Together we must encourage the Afghan people to embrace their responsibilities for Afghanistan’s transition and set their country on a path to self-reliance. They need to protect hard-fought gains in rights for women and minorities. They need to push for credible, transparent, and fair elections, and fight corruption while providing economic opportunity for all Afghans.</p>

<p lang="en-gb" xml:lang="en-gb">Only a political process of inter-Afghan reconciliation can bring about lasting peace in Afghanistan. This process should be supported both by Afghanistan's neighbours and by the international community.</p>

<p lang="en-gb" xml:lang="en-gb">I am encouraged by the strong representation here today. It is proof of our commitment to protect and build upon the gains we have achieved. Together over the next 18 months, we will achieve a successful Afghan-led and Afghan-owned transition. In the years to come, we will enable a safe and stable Afghanistan supported by the region and the international community.</p>

<p><span lang="en-gb" xml:lang="en-gb">Thank you.</span></p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Tue, 14 May 2013 11:17:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
 <title>Au&#223;enminister Westerwelle er&#246;ffnet WDR Europaforum im Ausw&#228;rtigen Amt</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130513-WDR%2520Europaforum.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Außenminister Westerwelle eröffnet WDR Europaforum im Auswärtigen Amt</h1><p>Das WDR Europaforum ist am 16. Mai 2013 erneut zu Gast im Auswärtigen Amt. „Zukunft Europa!“ lautet das Motto der etablierten Veranstaltung, die schon zum sechzehnten Mal Politikerinnen und Politiker aus ganz Europa zu einem facettenreichen und kontroversen Diskussionstag einlädt.</p>

<p>Zu Beginn der Veranstaltung wird Außenminister Westerwelle die Gäste ab 10 Uhr zusammen mit der Stellvertretenden Intendantin des WDR, Eva-Maria Michel, begrüßen und die Reihe der Gesprächsrunden mit dem Thema „Mehr Europa – ein besseres Europa“ eröffnen.</p>

<p>Weitere Diskutanten des WDR Europaforums werden unter anderem sein: EU-Kommissionspräsident Barroso und EP-Präsident Schulz, Bundeskanzlerin Merkel und Bundesfinanzminister Schäuble, EU-Energiekommissar Oettinger, zahlreiche Abgeordnete des Europäischen Parlaments und des Bundestags.</p>

<p>Weitere Informationen unter: <span class="standardLink"><a class="standardLink" target="_blank" title="Externer Link, öffnet in neuem Fenster" href="http://www.europa-forum.wdr.de/"><span class="hidden">Externer Link, öffnet in neuem Fenster</span>www.europa-forum.wdr.de</a></span></p>

<p><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Europa/Uebersicht_node.html" title="Europa">Europa</a></span><br/>
</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Mon, 13 May 2013 17:04:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130513-WDR%2520Europaforum.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Internationale Kontaktgruppe zu Afghanistan und Pakistan</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130513-AFG_Pak.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Internationale Kontaktgruppe zu Afghanistan und Pakistan</h1><p class="MsoNormal">Außenminister Guido Westerwelle eröffnet morgen (14.05.) gemeinsam mit dem stellvertretenden afghanischen Außenminister Jawed Ludin das Treffen der „Internationalen Kontaktgruppe zu Afghanistan und Pakistan“ in Berlin.</p>

<p class="MsoNormal">Die Mitglieder der „Internationalen Kontaktgruppe“ werden bei ihrem Treffen u.a. über das Thema „gute Regierungsführung“ und langfristige zivile Unterstützung im Rahmen des „<span lang="en-gb" xml:lang="en-gb">Tokyo Mutual Accountability Framework</span>“ beraten. Weitere Themen sind die Übergabe der Sicherheitsverantwortung an Afghanistan, die Vorbereitung der Präsidentschaftswahlen 2014, eine vertiefte regionale Zusammenarbeit sowie der politische Prozess der inner-afghanischen Aussöhnung.</p>

<p class="MsoNormal">Der „Internationalen Kontaktgruppe“ gehören über 50 Staaten und internationale Organisationen an. Sie wird vom Sonderbeauftragten der Bundesregierung für Afghanistan und Pakistan, Botschafter Michael Koch, geleitet. In Deutschland hat sich die Gruppe zuletzt im April 2009 getroffen.</p>

<p class="MsoNormal">Im Anschluss an das Treffen werden Botschafter Koch, der stellvertretende afghanische Außenminister Ludin sowie der neue US-Sonderbeauftragte für Afghanistan und Pakistan, Botschafter James Dobbins, die Ergebnisse der Konferenz im Rahmen einer Pressebegegnung vorstellen.</p>

<p class="MsoNormal"><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/AfghanistanZentralasien/Uebersicht_node.html" title="Afghanistan">Afghanistan</a></span><br/>
</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Mon, 13 May 2013 14:52:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130513-AFG_Pak.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Au&#223;enminister Westerwelle empf&#228;ngt tschechischen Au&#223;enminister Schwarzenberg</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130513-Schwarzenberg.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Außenminister Westerwelle empfängt tschechischen Außenminister Schwarzenberg<br/>
</h1><p>Außenminister Westerwelle trifft morgen (Dienstag, 14.05.) den tschechischen Außenminister Karel Schwarzenberg im Auswärtigen Amt.</p>

<p>Im Mittelpunkt des Gesprächs werden aktuelle bilaterale, europapolitische und internationale Fragen stehen.</p>

<p><span class="standardLink"><a class="standardLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/TschechischeRepublik/Bilateral_node.html" title="Beziehungen zu Deutschland">Bilaterale Beziehungen</a></span><br/>
</p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Mon, 13 May 2013 14:13:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130513-Schwarzenberg.html</guid>
</item>
<item>
 <title>Au&#223;enminister Westerwelle: Hohe Wahlbeteiligung in Pakistan Signal f&#252;r Demokratie und gegen Terror</title>
 <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130513-BM_Pakistan.html</link>
 <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><h1 >Außenminister Westerwelle: Hohe Wahlbeteiligung in Pakistan Signal für Demokratie und gegen Terror<br/>
</h1><p>Außenminister Westerwelle erklärte heute (13.5.) zu den Parlamentswahlen in Pakistan:</p>

<p class="MsoPlainText"><div class="infoBoxZitatIcon"><h2 class="hidden">Zusatzinformationen</h2>
<blockquote>Die hohe Wahlbeteiligung in Pakistan ist ein klares und mutiges Signal für die Demokratie und gegen den Terror. Die Menschen in Pakistan haben sich auch durch Drohungen und Gewalt nicht einschüchtern lassen und den Weg der demokratischen Erneuerung gewählt.<br/>
<br/>
Ich setze darauf, dass die zukünftige Führung den großen Vertrauensvorschuss der Bürgerinnen und Bürger Pakistans rechtfertigt.Die Hoffnung der Menschen auf Stabilität, Demokratie und Wohlstand sollte die Maßgabe des Handelns der neuen Regierung sein.</blockquote></div></p>

</div>]]></description>
 <pubDate>Mon, 13 May 2013 13:41:00 +0200</pubDate>
 <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2013/130513-BM_Pakistan.html</guid>
</item>
 </channel>
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