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Fußball verbindet: Deutsche Fußballbotschafter im Auswärtigen Amt geehrt

Sie prägen das Bild von Deutschland in der ganzen Welt. Deutsche Fußballer und Trainer sind über alle Grenzen hinweg aktiv. Gestern wurden im Auswärtigen Amt der Preise "Deutscher Fußballbotschafter" verliehen.

Im Auswärtigen Amt wurde gestern (16.05.) zum fünften Mal der Preis "Deutscher Fußballbotschafter" verliehen. Der Hauptpreis in der Kategorie "Trainer" ging an Horst Kriete, den Publikumspreis in der Kategorie "Spieler" gewann Bastian Schweinsteiger. Mit dem Ehrenpreis wurde Miroslav Klose ausgezeichnet.   

Deutscher Fußball sorgt für ein positives Bild

Norddeutsche unter sich: Hamburger Uwe Seeler und Niedersachse Sigmar Gabriel

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Norddeutsche unter sich: Hamburger Uwe Seeler und Niedersachse Sigmar Gabriel

Norddeutsche unter sich: Hamburger Uwe Seeler und Niedersachse Sigmar Gabriel

Norddeutsche unter sich: Hamburger Uwe Seeler und Niedersachse Sigmar Gabriel

Mit dem Preis werden Fußballtrainer und –spieler ausgezeichnet, die durch ihre Leistungen im sportlichen und sozialen Bereich im Ausland zu einem positiven Deutschlandbild beitragen. Mit der Auszeichnung ist ein zweckgebundenes Preisgeld verbunden, das sozialen Projekten im Ausland zu Gute kommen soll. Von Nepal bis Namibia konnten durch die Initiative in den vergangenen Jahren so schon weltweit 19 Projekte gefördert werden.

Als Nationaltrainer in Nigeria oder als Stürmer in Barcelona: Deutsche Spieler und Trainer gehören im Ausland oft zu den bekanntesten Gesichtern aus Deutschland. Das Auswärtige Amt fördert seit mehr als fünfzig Jahren die Entsendung von Fußballtrainern in Entwicklungsländern, um dort die positiven sozialen Effekte von Sport zu fördern.

Preisträger Horst Kriete

Fußball und Entwicklung gehören seit mehr als 35 Jahren zum Leben von Horst Kriete. 1979 startete Kriete seine internationale Karriere in Nigeria und verantwortete über drei Jahre die Trainingsarbeit des nigerianischen Fußballverbands. Seitdem hat der Niedersachse viel erlebt und den Fußball weltweit geprägt. Es folgten Stationen in mehr als fünfzig Ländern. Dabei galt für Kriete stets der Schwerpunkt, die sportliche und gesellschaftliche Entwicklung über den Fußball anzutreiben und nachhaltig zu festigen. Im Auftrag der FIFA und des DFB leitete er Ausbildungskurse für Trainer und stand in verschiedenen Positionen beratend zur Seite. Von 2004 bis 2009 war Kriete für den chinesischen Fußballverband aktiv, strukturierte hier die Jugend- sowie Trainerausbildung neu und trug erheblich zum sportlichen sowie kulturellen Austausch von Deutschland und China bei. Auch in Südafrika war der ehemalige DFB-Chefausbilder für internationale Trainerlehrgänge insgesamt mehr als sechs Jahre aktiv.


Stand 17.05.2017

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