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Häufig gefragt - FAQ

Wie bereite ich meinen Forschungsaufenthalt vor?

Werten Sie die gedruckten Quellen und die Forschungsliteratur zu Ihrem Thema vollständig aus, insbesondere die Editionen von Akten des Politischen Archivs. Sie ersparen sich viel Zeit und Mühe bei der Archivrecherche! Sie werden mit Aktenzeichen und Paragraphen vertraut und finden in den Editionen die jeweils gültigen Ordnungspläne. Anfragen nach einschlägigen Beständen werden gern beantwortet, soweit es der Dienstbetrieb zulässt. Je spezifischer Ihre Anfrage ist, desto besser werden wir Ihnen helfen können.

Wie stelle ich einen Benutzungsantrag?

Das Antragsformular füllen Sie bitte bei Ihrem ersten Besuch im Lesesaal aus. Sie erhalten es bei der Aufsicht. Vorab genügt eine Anfrage per E-Mail oder mit einem formlosen Schreiben an das Politische Archiv. Bitte erläutern Sie darin Ihr Forschungsthema.

Sollte ich mir einen Arbeitsplatz im Lesesaal reservieren lassen?

Unbedingt, denn die Kapazität ist begrenzt! Platzreservierungen im Lesesaal können Sie am Besten mindestens drei Wochen im Voraus telefonisch unter +49 (0) 30 - 18 17 - 2179 oder per E-Mail vornehmen. Wenn Sie bereits Signaturen zu einschlägigen Akten kennen, können Sie sich diese für Ihren Wunschtermin vorbestellen lassen.

E-Mail-Kontakt zum Lesesaal

Welche Bescheinigungen muss ich mitbringen?

Sie benötigen ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass), gegen das Sie an der Pforte einen Hausausweis erhalten.

Wo finde ich den Lesesaal?

In der Kurstraße 36 in Berlin-Mitte, nahe dem U-Bahnhof Hausvogteiplatz.

Was muss ich bei der Arbeit im Lesesaal beachten?

Beachten Sie die Benutzungsordnung und befolgen Sie die Anweisungen der Aufsicht. Insbesondere Essen, Trinken, laute Unterhaltungen und das Telefonieren sind untersagt, ebenso Veränderungen an den vorgelegten Archivalien in jeder Form. Verstöße können zum Ausschluss von der Benutzung führen.

Kann ich meinen Laptop im Lesesaal benutzen?

Ja, es stehen Stromanschlüsse zur Verfügung, Internetanschlüsse jedoch nicht.

Darf ich mit meiner Digitalkamera Aufnahmen von Archivalien machen?

Ja, aber nicht mit Blitzlicht. Die Benutzung von Spiegelreflexkameras und mitgebrachten Scannern ist nicht erlaubt.

Fallen für die Benutzung oder für Auskünfte Gebühren an?


Nein. Gebührenpflichtig sind allein Kopieraufträge, die im Lesesaal in Auftrag gegeben werden können und von externen Unternehmen ausgeführt werden.

Wie arbeite ich mit den Findmitteln zu den Beständen?

Wenden Sie sich dafür bitte an die Lesesaalaufsicht. Für spezielle Fragen können Sie sich auch von den zuständigen Archivaren beraten lassen, soweit es der Dienstbetrieb erlaubt. Die Auswertung älterer, von Hand geschriebener Dokumente setzt entsprechende Schriftkenntnisse voraus. Übungsblätter können Sie bei der Lesesaalaufsicht erhalten.
Leider ist es jedoch nicht möglich, Ihnen bei der Entzifferung handschriftlicher Texte zu helfen.

Welche Akten kann ich einsehen, welche nicht?

Akten, die älter als 30 Jahre sind, stehen zur Benutzung offen. Schriftgut, das sich auf natürliche Personen bezieht, darf in der Regel erst 30 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person benutzt werden. Die Benutzung von Schriftgut, das Geheimhaltungsvorschriften unterliegt, ist nicht zulässig.

Wie bestelle ich Akten und wie viele kann ich gleichzeitig benutzen?


Im Lesesaal steht Ihnen ein elektronisches Bestellsystem zur Verfügung, für dessen Benutzung Sie die Aufsicht anmeldet. Sie können maximal zehn Akten zur gleichen Zeit benutzen, wobei sich aus der Beschaffenheit der Archivalien Einschränkungen ergeben können. Bestellte Archivalien werden von Montag bis Donnerstag um 10 Uhr und um 14 Uhr, am Freitag um 10 Uhr und um 13 Uhr ausgehoben und stehen jeweils eine Stunde später für Sie bereit.

Gibt es weitere Archive, in denen ich Akten des Auswärtigen Amts finden kann?

Teile der Überlieferung des Auswärtigen Amts aus der Zeit vor 1945 werden im Bundesarchiv im Bestand R 901 verwahrt. Beachten Sie bitte unsere Informationen:

Bundesarchiv

Die Akten der früheren Zentralen Rechtsschutzstelle (ZRS), die im Auswärtigen Amt von 1952 bis 1970 bestanden hat, wurden 1988 an das Bundesarchiv abgegeben. Sie bilden dort den Bestand B 305.


Stand 07.02.2014

Das Politische Archiv des Auswärtigen Amts

Die Broschüre stellt das Politische Archiv des Auswärtigen Amts und seine vielfältigen Dienstleistungen vor. (78 Seiten)

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Unser Faltblatt bietet Ihnen die wesentlichen Informationen in kompakter Form.

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