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St. Kitts und Nevis

Staatsaufbau und innenpolitische Lage

Stand: März 2014

St. Kitts und Nevis ist ein aus den beiden Inseln bestehender Bundesstaat. 1983 wurde das bis dahin britische Kolonialgebiet in die Unabhängigkeit entlassen. Staatsoberhaupt ist weiterhin die britische Königin, die durch einen Generalgouverneur (zur Zeit Sir Cuthbert Sebastian) vertreten wird. Der Staat ist eine Demokratie nach britischem Vorbild. Das Parlament besteht aus einem Abgeordnetenhaus mit elf gewählten und drei ernannten Mitgliedern. Regierungschef ist der von der Mehrheitspartei bestimmte Premierminister.

Nevis, die kleinere der beiden Inseln, ist teilweise autonom und hat ein eigenes Parlament mit fünf Mitgliedern und einem Premierminister. Nach der Verfassung kann Nevis unter bestimmten Bedingungen aus der Föderation ausscheiden. Bei einem entsprechenden Referendum im Jahr 1998 wurde die erforderliche Zweidrittelmehrheit nur knapp verfehlt. Seither ist in der Bevölkerung die Unterstützung für ein unabhängiges Nevis zurückgegangen.

Die Justiz ist unabhängig und besteht aus drei Instanzen: einfache Gerichte, Ostkaribisches Oberstes Gericht und Privy Council in London.

Bei der letzten Parlamentswahl im Januar 2010 verlor die regierende St. Kitts Nevis Labour Party zwei Sitze, konnte aber ihre Mehrheit verteidigen. Parteiinterne Auseinandersetzungen schwächen die Regierungspartei zunehmend, der Rücktritt des stellv. Regierungschefs und Außenministers Sam Condor bedeutete Anfang 2013 einen weiteren Rückschlag für die Regierung. Hauptziele des in vierter Amtsperiode regierenden Premierministers Denzil Douglas sind die weitere Belebung der Wirtschaft und die Diversifizierung der Landwirtschaft.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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