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Guatemala

Kultur- und Bildungspolitik

Stand: Mai 2014

Guatemala zeichnet sich durch eine diversifizierte Kulturlandschaft aus. Besonders in der Hauptstadt gibt es eine aktive Kunst- und Kulturszene sowie eine Reihe von staatlichen Kultureinrichtungen und Ensembles, die allerdings wegen fehlender öffentlicher Mittel in ihren Möglichkeiten stark eingeschränkt sind.

Nach Ergebnissen einer Volkszählung 2002 bezeichnen sich mit 58% die Mehrheit der Guatemalteken als "Ladinos", 40% als "Indígena", 0,7% als "Xincas" sowie 0,4% als "Garífuna".
Die Verteilung hat sich bisher kaum geändert.

Besonders die ländlichen Gebiete werden nach wie vor durch die Kultur der 22 Mayavölker geprägt, die - nicht zuletzt aufgrund des zunehmenden internationalen Interesses - ihre Traditionen und Sprachen mit wachsendem Selbstbewusstsein pflegen. Die Vermarktung ihrer Kultur durch die staatliche Tourismuswerbung - wird allerdings von vielen Mayas eher kritisch gesehen.

Die Bildungsausgaben sind unzureichend. Weniger als die Hälfte der Bevölkerung über 13 hat die Primarschule abgeschlossen. Die Analphabetenrate liegt bei den 13-29 jährigen bei 14 %. Die Regierung stellt konditionierte Transferzahlungen an arme Eltern zum Schulbesuch und zur Gesundheitsvorsorge der Kinder zur Verfügung.

Neben der staatlichen Universität San Carlos gibt es eine Reihe privater Universitäten (auch in den Provinzstädten) verschiedener Qualität.

Zur Förderung des kulturellen Erbes und der Verbesserung der Bildungssituation im Land wird mit internationaler, darunter auch deutscher Unterstützung, zunehmend Unterricht in den jeweiligen Maya-Sprachen angeboten.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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