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Königsstadt Naga - Grabungen in der Wüste des Sudan

Erstmals zeigt ein Berliner Museum 130 großartige archäologische Funde aus der Königsstadt Naga im heutigen Sudan. 15 Jahre lang hat ein Team des Berliner Ägyptischen Museums mit beeindruckendem Ergebnis im ehemaligen Reich von Meroë gegraben und dokumentiert.

Götterstatuen

Götterstatuen
© Naga-Projekt

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Götterstatuen

Götterstatuen

Götterstatuen

„Königsstadt Naga- Grabungen in der Wüste des Sudan“ stellt die bislang noch wenig erforschten und selbst der Fachwelt nur unzulänglich bekannten antiken Stätten des Sudan anhand von ausgewählten Funden der Berliner Archäologen vor: überlebensgroße Statuen, etwa ein Dutzend Löwenfiguren, delikate Reliefs mit Götter- und Königsabbildungen, Keramiken und Fayencen zeugen von einem breitem Spektrum künstlerischer Vielfalt im 1. Jahrhundert n. Chr.

Das Auswärtige Amt unterstützt die Restauration und Denkmalpflege in Naga im Rahmen des Kulturerhalt-Programms.

Kulturbrücke zwischen Afrika und der Welt des Mittelmeeres

Modell der Hathorkapelle

Modell der Hathorkapelle
© Naga-Projekt

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Modell der Hathorkapelle

Modell der Hathorkapelle

Modell der Hathorkapelle

Die Archäologen, die unter schwierigen klimatischen Bedingungen ohne Elektrizität und Wasseranschluss in der Wüste arbeiten, leisten mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur Wiederentdeckung der historischen Wurzeln des Sudans. Sie beschreiben den Ort mit seinem reichen Fundmaterial als Kulturbrücke zwischen Afrika und der Welt des Mittelmeers.

Zusammen mit der Hauptstadt Meroë und dem Kultort Musawwarat war die antike Stadt Naga eines der Zentren des meroitischen Königreiches (300 v. Chr.-350 n. Chr.), welches der mächtige südliche Nachbar und Rivale des ptolemäisch-römischen Ägypten war.

UNESCO-Weltkulturerbe

In Anerkennung der besonderen Bedeutung hat die Welterkulturerbekommission der UNESCO Naga im Juni 2011 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Die Ausstellung Königsstadt „Naga- Grabungen in der Wüste des Sudan“ wird vom 31. August bis 18. Dezember 2011 in Berlin im Kunstforum der Berliner Volksbank gezeigt. Die "National Corporation for Antiquities and Museums of Sudan" stellt alle Objekte als Leihgaben zur Verfügung.


Stand 19.09.2011

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