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Sambia

Beziehungen zu Deutschland

Stand: März 2016

Politische Beziehungen

Die Bundesrepublik Deutschland unterhält zu Sambia seit dessen Unabhängigkeit am 24. Oktober 1964 diplomatische Beziehungen. Im Oktober 2014 wurde das 50jährige Jubiläum gefeiert. Sambia zählt zu den Schwerpunkt-Kooperationsländern der deutschen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit.


Wirtschaftliche Beziehungen

Im Jahr 2014 betrug der Gesamtwert der deutschen Warenimporte aus Sambia 23,57 Millionen Euro. Der Gesamtwert der deutschen Exporte nach Sambia betrug 2014 circa 80,56 Millionen Euro. Sambia wird regelmäßig von deutschen Wirtschaftsdelegationen besucht. Deutsche Produkte (v.a. Maschinenbau, Kfz, chemische Produkte) genießen im Land Wertschätzung und Interesse. Im Wirtschaftsbereich bestehen folgende bilaterale Verträge:

  • Abkommen vom 10.12.1966 über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Investitionen
  • Abkommen vom 30.05.1975 zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
  • Abkommen vom 22.10.1996 über den Luftverkehr

Entwicklungszusammenarbeit

Sambia ist ein Schwerpunkt-Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Wichtigste Ziele der sambisch-deutschen Zusammenarbeit sind die Armutsbekämpfung, die Weiterentwicklung verantwortungsvoller Regierungsführung  und die Verbesserung der sozialen und politischen Rahmenbedingungen. 

Schwerpunkte der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit sind:

  • Wasser- und Sanitärversorgung

  • Verantwortungsvolle Regierungsführung mit den Förderkomponenten Dezentralisierung und lokale Regierungsführung, Bürgerbeteiligung an Reformprozessen und Armutsminderung sowie Verbesserung des öffentlichen Finanzwesens und der Rechenschaftspflicht von Regierung und Parlament

  • Entwicklung der Landwirtschaft

  • Energieversorgung

  • Schutz der Biodiversität

Von 2007 bis 2014 hat sich die Bundesregierung zudem, gemeinsam mit sechs anderen Gebern, an der Allgemeinen Budgethilfe zur Umsetzung der sambischen nationalen Entwicklungsstrategie beteiligt.

Querschnittsthemen der Zusammenarbeit in allen Schwerpunkten sind Menschenrechtsschutz, Geschlechtergerechtigkeit (Gender), Prävention und Bekämpfung von HIV/AIDS sowie Umwelt- und Ressourcenschutz.

Darüber hinaus unterstützt die Bundesregierung die Arbeit mehrerer deutscher Nichtregierungsorganisationen sowie privatwirtschaftlicher Akteure (z.B. Handwerkskammern) in Sambia. Die Friedrich-Ebert-Stiftung führt über ein Büro in Lusaka gesellschaftspolitische Maßnahmen in Sambia durch.


Kulturelle Beziehungen

Die Schwerpunkte der kulturpolitischen Zusammenarbeit mit Sambia liegen in folgenden Bereichen:

  • Sport (Kurz- und Langzeittrainer, Gerätespenden, Organisation von Jugendfußballturnieren), seit Juli 2012 ist ein Trainer für Leichtathletik nach Sambia entsandt

  • Informationsreisen und Fortbildungsmaßnahmen von sambischen Vertretern aus Politik, Kultur und Medien nach bzw. in Deutschland

  • Unterstützung sambischer Künstler

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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