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Guyana

Außenpolitik

Stand: März 2014

Guyana ist aktives Mitglied der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM), deren Sekretariat ihren Sitz in der Hauptstadt Georgetown hat. Auch im Rahmen der Vereinten Nationen bringt Guyana sich aktiv ein (zweimal Mitglied des Sicherheitsrats, Vorsitz in der Generalversammlung, Internationaler Gerichtshof, Internationaler Strafgerichtshof).

Guyana hat sich in den letzten Jahren verstärkt um eine Verbesserung bzw. Intensivierung der Beziehungen zu den Nachbarstaaten Brasilien, Suriname und Venezuela bemüht. Mit Suriname und Venezuela bestehen seit langer Zeit Grenzstreitigkeiten, die auf diplomatischem Weg gelöst werden sollen.

Belastet werden die Beziehungen zu Suriname durch schärfere Töne des Chavez-Nachfolgers Maduro. Venezuela erhebt in der Essequibo-Grenzregion umfangreiche Gebietsansprüche, die immerhin 2/3 des guyanesischen Territoriums betreffen.

Nachdem sich Guyana und Suriname auf die Festlegung der gemeinsamen Seegrenze geeinigt hatten, hat zuletzt die Unterzeichnung mehrerer Kooperationsabkommen zu einer weiteren Annäherung der beiden Staaten geführt.

Guyana ist Unterzeichner des Petrocaribe-Abkommens und hat seit Juli 2010 Beobachterstatus in der von Venezuela dominierten ALBA.

Guyana gehört zu den Gründungsmitgliedern der im Mai 2008 geschaffenen Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR), deren Vorsitz Guyana ab November 2010 für ein Jahr inne hatte.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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