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    <title>Reisehinweise des Auswärtigen Amts als RSS-Feed</title>
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    <description>Reisehinweise des Auswärtigen Amts als RSS-Feed</description>
    <language>de-de</language>
    <copyright>Auswärtiges Amt</copyright>
    <ttl>60</ttl>
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   <title>Peru: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/552128/normal/44685/Peru.jpg" title="Peru" alt="Peru" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Peru: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 21.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc361256bodyText1">Aktueller Hinweis</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc361256bodyText2">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc361256bodyText3">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc361256bodyText4">Ein- und Ausreisebestimmungen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc361256bodyText5">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc361256bodyText6">Besondere strafrechtliche Vorschriften</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc361256bodyText7">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><p><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderungen: vollstaendige Ueberarbeitung<br/>
</p>
</div></p>

<p></p>

<p>   </p>
<a name="doc361256bodyText1"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Aktueller Hinweis</strong></h3>

<p>Aufgrund starker Regenfälle kann es kurzfristig zu Unterbrechungen bei der Zugverbindung von Cusco nach Machu Picchu kommen. Auch die unbefestigte Straßenverbindung nach Santa Teresa bei Machu Picchu ist unterbrochen. Bitte informieren Sie sich tagesaktuell vor Ort oder über Ihre Reiseveranstalter.</p>

<p></p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc361256bodyText2"></a><h3>Landesspezifische Sicherheitshinweise</h3>

<p><em>Kriminalität</em></p>

<p class="MsoNormal">Peru liegt, was die Kriminalität betrifft, im lateinamerikanischen Mittelfeld. Das schließt für Touristen das Risiko ein, Opfer von Diebstählen oder Überfällen zu werden. Auf der Panamericana (Hauptverbindung Nord - Süd) wird seit einiger Zeit, besonders in den Regionen um Ica und Arequipa, ein Anstieg der Überfälle auf Überlandbusse registriert. ,</p>

<p class="MsoNormal">In Lima wird zu besonderer Vorsicht abends in der Innenstadt geraten. Auf Märkten und in Busstationen sind Diebstähle häufig.</p>

<p class="MsoNormal">In Cusco wurde zwar ein digitales Video-Überwachungssystem rund um die Plaza de Armas installiert; es wird dennoch empfohlen, besondere Vorsicht walten zu lassen und möglichst nachts nicht allein zu Fuß durch die Stadt zu gehen.</p>

<p class="MsoNormal">In Lima, Arequipa und Cusco ist bei der Auswahl der Taxis größte Vorsicht geboten, da bei zahlreichen Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung Taxifahrer mit involviert waren. Besonders in den touristisch beliebten Orten gibt es regelmäßige Fälle von „Expresskidnappings“. Dabei werden die Opfer meistens im Taxi überwältigt und bis zu 24 Stunden festgehalten – in dieser Zeit wird u. a. mit ihren Kreditkarten an Geldautomaten Geld abgehoben. Besonders gefährdet sind Besucher von Diskotheken in Lima, Cusco und Arequipa. Zumeist kann in den Bars und Restaurants kostenlos ein Taxi bestellt werden. Auch die Türsteher vor Diskotheken kennen häufig zuverlässige Taxifahrer. Inzwischen sind die meisten Restaurants auch direkt per Funk mit den Taxizentralen verbunden, so dass keine Notwendigkeit besteht, ein Taxi von der Straße zu nehmen.</p>

<p class="MsoNormal">Es wird daher grundsätzlich empfohlen, nur offizielle, registrierte und wenn möglich telefonisch vorbestellte Taxis zu benutzen, deren Fahrer sich ausweisen können bzw. deren Ausweis sichtbar im Taxi hängt.</p>

<p class="MsoNormal">Nach der Ankunft am Flughafen Lima werden leider immer wieder Touristen während des Taxitransfers oder bei Ankunft am Fahrtziel beraubt, oft sind die Taxifahrer beteiligt. Deshalb wird geraten, für den Flughafentransfer vom Flughafen Limas („Jorge Chavez“) nach Lima ein Taxi bei den drei innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen Taxigesellschaften (CMV Taxi Remisse Ejecutiv, MITSUTAXI und GREEN TAXI, http://www.lap.com.pe/lap_portal/taxis.html) zu bestellen und stets wachsam zu sein.</p>

<p></p>

<p class="MsoNormal">Es wird ferner empfohlen:</p>

<ul><li class="MsoNormal">Immer Aufmerksamkeit walten zu lassen, möglichst nicht allein und vor allem nicht nachts zu reisen bzw. sich nachts nicht allein und immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen aufzuhalten;</li><li class="MsoNormal">bei Überfällen auf keinen Fall Gegenwehr zu leisten oder die Täter zu provozieren;</li><li class="MsoNormal">bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte (Nachtwächter, Hotelsafe, Zimmertelefon) zu achten;</li><li class="MsoNormal">bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper zu tragen; Diebstähle in Bussen und an Busterminals sind weit häufiger als in preiswerten Hotels;</li><li class="MsoNormal">Kreditkarten nicht ständig mit sich zu führen, vor allem nicht abends und nachts; nur die benötigte Menge Geld mitzunehmen und Wertgegenstände, Reiseschecks und Dokumente im Hotelsafe zu hinterlegen;</li><li class="MsoNormal">Rucksäcke und Taschen nicht über die Rückenlehne von Stühlen in Restaurants oder auf öffentlichen Plätzen zu hängen; Taschen und Rucksäcke immer dicht am Körper zu tragen</li><li class="MsoNormal">Geld nur in Banken und Wechselstuben zu tauschen sowie das öffentliche Vorzeigen von großen Geldbeträgen oder wertvollem Schmuck und Uhren etc. zu vermeiden</li><li class="MsoNormal">Armenviertel in Großstädten zu meiden;</li><li class="MsoNormal">wegen der Verkehrs- und Kriminalitätsrisiken auf nächtliche Überlandfahrten zu verzichten;</li><li class="MsoNormal">jede Berührung mit Drogen aller Art zu unterlassen (hohe Strafen, s. u.), Vorsicht walten zu lassen gegenüber Personen, die während der Reise Ihr Vertrauen erwecken wollen, und Gepäck nie unbeaufsichtigt zu lassen;</li><li class="MsoNormal">nur Dienstleistungen von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch zu nehmen und keine Touren auf der Straße zu kaufen; Fremdenführer sich entsprechend ausweisen zu lassen</li><li class="MsoNormal">sich für Fragen und Hilfe an Ihren Reiseleiter und/oder die Touristenauskunft und ggf. Polizei zu wenden</li></ul>

<p></p>

<p class="MsoNormal"><em>Reisen über Land</em></p>

<p class="MsoNormal">In Peru kommt es immer wieder regional zu sozialen Unruhen, die schnell eskalieren können. Häufig kommt es zu kurzfristig organisierten und unangekündigten Straßenblockaden und dabei auch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung gegen Reisende. Die Bewegungsfreiheit wird dadurch in den betroffenen Gebieten zeitlich und räumlich stark eingeschränkt. In jüngerer Zeit waren besonders die Regionen um Puno am Titicacasee und Cusco sowie die Region Cajamarca betroffen.</p>

<p class="MsoNormal">Starke Regenfälle können dazu führen, dass Flüsse zu reißenden Strömen werden, Straßen überfluten, Straßen, Brücken und das Gleisbett von Zügen wegschwemmen, Erdrutsche Straßen blockieren usw. Dadurch können Fahrzeuge auf Überlandreisen an der Weiterfahrt gehindert werden oder Ortschaften über mehrere Tage auf dem Landwege nicht mehr zugänglich sein.</p>

<p class="MsoNormal">Reisende in Peru sollten die Medienberichte stets aufmerksam verfolgen, sich bei ihren Reisebüros rückversichern und ihre Reiseplanung auch kurzfristig entsprechend anpassen. Die insgesamt 28 landesweiten Büros von „iPeru“ (staatliche Touristenauskunft und -assistenz; 24-Std.-Tel.: (0051-1) 574-8000, e-mail: <a href="mailto:iperu@promperu.gob.pe">iperu@promperu.gob.pe</a>) helfen in der Regel sehr rasch und zuverlässig mit aktuellen Hinweisen weiter.</p>

<p class="MsoNormal">In einigen Provinzen, z.B. im Tal der Flüsse Ene und Apurímac (auf Spanisch abgekürzt VRAE), wurde zur Bekämpfung des Drogenanbaus und zur Terrorismusabwehr der Ausnahmezustand verhängt. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte.</p>

<p class="MsoNormal">Im VRAE kommt es gelegentlich zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Eine Gefährdung von Reisenden kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, die genannte Region zu meiden. Auch die Strecke von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto bzw. nach Pucallpa sollte gemieden werden. Dort ist die Gefahr für Überlandreisende derzeit besonders hoch.</p>

<p class="MsoNormal">In der abgelegenen Gegend auf dem Trek Choquequirao-Machu Picchu (Bezirk Vilcabamba) in der Region Cusco kam es im August 2011 zu mehreren Überfällen schwer bewaffneter, offensichtlich politisch motivierter Gruppierungen auf Touristengruppen. Sollten Sie dennoch eine Wanderung oder Tour durch diese Gegend planen, wird zu allergrößter Vorsicht aufgerufen und dringend empfohlen, sich bei der Vorbereitung gewissenhaft mit ortskundigen Personen abzustimmen.</p>

<p class="MsoNormal">Die Benutzung von Überlandbussen kann besonders in den Gebirgsregionen nicht pauschal empfohlen werden. Es ereignen sich regelmäßig Unfälle mit einer großen Anzahl von Toten und Verletzten.</p>

<p class="MsoNormal">Die Anreise nach Iquitos sollte mit dem Flugzeug stattfinden; von Reisen mit Schiffen von Pucallpa oder Yurimaguas wird abgeraten (schlechte hygienische Zustände an Bord, schlechte Verpflegung und die Gefahr von Überfällen durch bewaffnete Gruppen). In Iquitos sollten Ausflüge in den Urwald grundsätzlich nur bei offiziellen Agenturen gebucht werden und keinesfalls bei informellen Anbietern auf der Straße.</p>

<p></p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc361256bodyText3"></a><h3><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p>Peru wird alljährlich von über einer Million Touristen besucht. Die Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Küste können unter Beachtung der o. g. Sicherheitshinweise über die gesamte Länge mit privaten Pkws oder öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden. Dies gilt auch für Fahrten in die Sierra nach Cajamarca, Huaraz (Callejón de Huaylas) Chanchamayo und Arequipa, einschl. Cañon de Colca sowie die Weiterfahrt nach Puno.</p>

<p class="MsoNormal">Große Teile Cuscos und der Umgebung gehören zum Weltkulturerbe und stehen unter Denkmalschutz. Bitte respektieren Sie die in manchen archäologischen Parks bestehenden Verbote von Picknicks, Lagerfeuern, Campen u. ä. Bei Verstößen muss mit Strafverfolgung gerechnet werden.</p>

<p class="MsoNormal">Bei der Teilnahme an Schamanen-Ritualen in den peruanischen Urwaldregionen wird zu Vorsicht aufgerufen. Durch den Genuss des halluzinogen wirkenden Mittels Ayahuasca ist es schon öfters zu schweren Erkrankungen und sogar Todesfällen von Touristen gekommen. Vor der Anreise zu solchen Ritualen sollte man sich unbedingt bei iPeru (s. o.) oder bei formell etablierten Tourismusagenturen beraten lassen.</p>

<p class="MsoNormal">Von Flügen über die Nazca-Linien wird derzeit grundsätzlich abgeraten. Der technische Zustand der dort eingesetzten Kleinflugzeuge, die Qualifikation der Piloten und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften entsprechen in der Regel nicht europäischem Standard. Seit Dezember 2007 ist es zu mehreren Zwischenfällen gekommen, darunter drei Flugzeugabstürze mit insgesamt 18 Todesopfern und mehreren Notlandungen. Von der Regierung beschlossene Maßnahmen zur Behebung der Missstände werden bislang nicht hinreichend umgesetzt.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Arbeitsaufnahme</em></p>

<p class="MsoNormal">In der letzten Zeit versuchen besonders junge, individuell reisende Touristen, Gelegenheitsarbeit zu finden, um die Reisekasse aufzufüllen. Die Arbeitsaufnahme ist für Touristen jedoch verboten. Zumindest aus Cusco ist bekannt, dass die dortige Ausländerpolizei (Policía de Extranjería, Seguridad del Estado) breit angelegte Kontrollen durchführt. Da es schnell zu einer Verhaftung kommen kann, wird ausdrücklich davor gewarnt, mit einem Touristenvisum einer wie auch immer gearteten Erwerbstätigkeit nachzugehen.</p>

<p><em>Geldversorgung</em></p>

<p>Bei Problemen mit der Geldversorgung können Sie sich z. B. mit der WESTERN UNION BANK in Verbindung setzen. Sie ist in allen größeren Städten Perus vertreten, Geldüberweisungen aus dem Ausland können schnell (oft noch am gleichen Tag) erfolgen.</p>

<p>Zunehmend ist Barabhebung von Landeswährung (Soles) sowie von US-Dollar mit EC-Karte an Geldautomaten möglich, sofern diese das MAESTRO-Logo tragen. Mit US-Dollar kann vielerorts direkt gezahlt werden.</p>

<p>Euro-Scheine können zumindest in Lima, Arequipa, Puno und Cusco in Wechselstuben umgetauscht werden. Außerhalb größerer Orte ist der Umtausch von Euro und gelegentlich auch US-$  in peruanische Soles problematisch.</p>

<p><em>Passverlust</em></p>

<p class="MsoNormal">Der Verlust des Reisepasses bringt erhebliche Probleme mit sich. Vor Ausstellung eines Ersatzdokuments sind gründliche und eventuell zeitraubende Nachforschungen durch die deutsche Auslandsvertretung unerlässlich. Die Ausstellung von Passersatzpapieren an Wochenenden und Feiertagen kann nicht gewährleistet werden. Es empfiehlt sich, eine beglaubigte Kopie des Passes mitzuführen und sie gesondert aufzubewahren. Nach peruanischen Vorschriften muss stets ein gültiges Personalpapier mitgeführt werden.</p>

<p class="MsoNormal">Für die Wiederausreise ist u. a. zumeist eine Passverlust- bzw. Diebstahlsanzeige bei der peruanischen Nationalpolizei, die so genannte "denuncia", erforderlich. Die Anzeige kann grundsätzlich nur bei der für den Ort des Diebstahls/Verlusts zuständigen Polizeistation aufgegeben werden. Seien Sie bei der Abgabe der „denuncia“ auf bürokratische und umständliche Abläufe gefasst; so ist es zur Erlangung einer Kopie der Anzeige in der Regel erforderlich, dass Sie den dafür fälligen (niedrigen) Geldbetrag in bar bei einem Geldinstitut einzahlen und der Polizei anschließend den Einzahlungsbeleg vorlegen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Straßennetz</em></p>

<p class="MsoNormal">Der Zustand der Panamericana an der Küste sowie der Hauptverbindungen in das Landesinnere ist grundsätzlich relativ gut. Je weiter man ins Landesinnere kommt, desto schlechter wird das Straßennetz. Erdrutsche können zu Behinderungen auf Bergstrecken führen.</p>

<p><em>Sonstige Informationen / nützliche Anschriften für Peru-Reisende</em></p>

<p>Deutsche Lufthansa (keine eigene Niederlassung in Peru)<br/>
über: HANSAPERU TRAVEL Lufthansa City Centre (LCC) in Lima,<br/>
Av. Jorge Basadre 1330,<br/>
San Isídro-Lima 27<br/>
Tel: (00511) 442 44 55 (Zentrale), 442 44 66 (Reservierungen)<br/>
Fax: (00511) 440 56 44</p>

<p class="MsoNormal">E-Mail: <a href="mailto:reservas@hansaperu.com">reservas@hansaperu.com</a></p>

<p class="MsoNormal"><a target="_blank" href="http://www.lufthansa-city-cgfenter.com/">www.lufthansa-city-center.com</a></p>

<p class="MsoNormal">Deutsch-Peruanische Industrie- und Handelskammer<br/>
Av. Camino Real 348,<br/>
Piso 15, Torre El Pilar, Oficina 1502<br/>
San Isídro-Lima 27<br/>
Tel: (00511) 441 86 16,<br/>
Fax: (00511) 442 60 14<br/>
E-Mail: <a href="mailto:info@camara-alemana.org.pe">info@camara-alemana.org.pe</a><br/>
www.camara-alemana.org.pe<br/>
<br/>
</p>

<p class="MsoNormal">Peruanische Botschaft in Deutschland<br/>
Mohrenstr. 42-44<br/>
10117 Berlin<br/>
Tel. 030/ 20 64 103<br/>
Fax: 030/ 2064 1051<br/>
E-Mail: <a href="mailto:botschaft-peru@botschaft-peru.de">botschaft-peru@botschaft-peru.de</a><br/>
<a target="_blank" href="http://www.botschaft-peru.de/">www.botschaft-peru.de</a></p>

<p class="MsoNormal"> </p>

<p class="MsoNormal">South American Explorers Club Lima<br/>
Calle Piura 135<br/>
Miraflores, Lima 18<br/>
Tel. (0051 1) 445-3306<br/>
E-Mail: <a href="mailto:limaclub@saexplorers.org">limaclub@saexplorers.org</a></p>

<p class="MsoNormal"> </p>

<p class="MsoNormal">South American Explorers Club Cusco<br/>
Calle Atoqsaycuchi 670<br/>
San Blas, Cusco<br/>
Tel. (0051 84) 245-484<br/>
<a href="mailto:Cuscoclub@saexplorers.org">Cuscoclub@saexplorers.org</a><br/>
 </p>

<p class="MsoNormal">Website des South American Explorers Club:<br/>
<a target="_blank" href="http://www.saexplorers.org/">www.saexplorers.org</a></p>

<p>Bei Überfällen, Unfällen, Verhaftungen und sonstigen Notfällen oder bei Reklamationen stehen folgende peruanische Stellen zur Verfügung:</p>

<p></p>
<table><tbody><tr><td valign="top"><strong>Einrichtung</strong></td><td valign="top"><strong>Telefon</strong></td><td valign="top"><strong>Fax</strong></td><td valign="top"><strong>Bemerkung</strong></td></tr><tr><td valign="top">Ambulanz (SAMU - Sistema de Atención Médica Urgente)</td><td valign="top">117</td><td valign="top"/><td valign="top"/></tr><tr><td valign="top">Radio Patrulla (Funkstreife) und Notruf</td><td valign="top">105</td><td valign="top"/><td valign="top"/></tr><tr><td valign="top">Feuerwehr</td><td valign="top"><p>116 oder</p>

<p>Lima: 222-0222</p>
</td><td valign="top"/><td valign="top"/></tr><tr><td valign="top"><p>Amt für Verbraucherschutz INDECOPI</p>

<p>Calle La Prosa 138</p>

<p>San Borja</p>

<p>Lima 41</p>
</td><td valign="top"><p>Lima 224 7800</p>

<p>224 7777</p>

<p></p>
</td><td valign="top"><p>Lima 224-0348, 225 2190</p>

<p></p>
</td><td valign="top"><p>Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8:30 bis 17:30 Uhr</p>

<p>E-Mail: webmaster@indecopi.gob.pe</p>

<p>(siehe Touristenpolizei)</p>
</td></tr><tr><td valign="top"><p>Policía de Turismo y Ecologia (Touristen- und Umweltpolizei)</p>

<p>Av. España, cdra. 7</p>

<p>Breña – Lima 05</p>

<p>oder</p>

<p>Jirón More 268,</p>

<p>Magdalena-Lima 17</p>
</td><td valign="top"><p></p>

<p></p>

<p>423 35 00</p>

<p></p>

<p></p>

<p>4601060</p>

<p>4600844</p>
</td><td valign="top"/><td valign="top">Durch die Schaffung einer Touristenpolizei (Policía de Turismo y Ecología) und der staatlichen Verbraucherschutzorganisation INDECOPI stehen dem Touristen unmittelbar Ansprechpartner bei Problemfällen zur Verfügung. Diese Institutionen sollten z.B. angesprochen werden, wenn sich Probleme bezüglich der Behandlung oder vermeintliche Übervorteilung durch Hotels, Fluglinien oder Reiseunternehmen in Peru ergeben.</td></tr><tr><td valign="top"><p>South American Rescue Association Peru SAC</p>

<p>Clinica San Jose; Av. Los Incas Nº 1408 - B</p>

<p>Cusco/Peru</p>

<p></p>
</td><td valign="top"><p>Notrufzentrale</p>

<p>Cusco:</p>

<p>229922</p>

<p>Externa: 0051-84-229922</p>

<p></p>

<p>Notrufzentrale</p>

<p>Lima:</p>

<p>0051-1-975031257</p>

<p>975031254</p>

<p></p>

<p>Skype:</p>

<p>southamericanrescueassociation</p>

<p></p>
</td><td valign="top"/><td valign="top"><p>Notfallmedizin und Rettungsflüge</p>

<p>Webseite: www.saraperu.com</p>

<p>Mail: info@saraperu.com</p>
</td></tr></tbody></table>
<p></p>

<p><em>Krankenhäuser (deutschsprachige Ärzte zum Teil vorhanden)</em></p>

<p>Clínica Anglo-Americana<br/>
Alfredo Salazar 350<br/>
San Isidro Lima 27<br/>
Tel.: (00511) 616 89 00<br/>
Fax: (00511) 616 89 60</p>

<p>Clínica Tezza<br/>
Av. El Polo 570<br/>
Monterrico-Surco<br/>
Lima 33<br/>
Tel.: (00511) 610 50 51<br/>
E-Mail: <a href="mailto:ct@clinicatezza.com.pe">ct@clinicatezza.com.pe</a><br/>
<a target="_blank" href="http://www.clinicatezza.com.pe">www.clinicatezza.com.pe</a></p>

<p>Clínica<br/>
Ricardo Palma<br/>
Avda. Javier Prado Este 1066<br/>
San Isidro, Lima 27<br/>
Tel.: (00511) 224-2224/224-2226<br/>
<a target="_blank" href="http://www.crp.com.pe">www.crp.com.pe</a></p>

<p><em>Deutschsprachige Ärzte und Anwälte</em></p>

<p>Die Anschriften von deutschsprachigen Ärzten und Anwälten erhalten Sie bei der deutschen Botschaft .</p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc361256bodyText4"></a><h3><strong>Ein- und Ausreisebestimmungen</strong></h3>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:</p>

<p></p>
<table><tbody><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>ja: Gültigkeit 6 Monate ab Einreise</em></td></tr><tr><td valign="top">vorläufiger Reisepass</td><td valign="top"><em>ja: Gültigkeit 6 Monate ab Einreise, bei Reise über die USA jedoch US-Visum erforderlich</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><em>Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugticket vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht.<br/>
</em><em>Bitte lassen Sie auch bei Einreise auf dem Landweg unbedingt das Einreisedatum durch einen Stempel der Grenzbehörde im Pass dokumentieren, da es sonst zu erheblichen Problemen bei der Ausreise kommen kann.</em></td></tr><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td valign="top"/></tr><tr><td valign="top">Kinderreisepass</td><td valign="top"><em>mit Foto ja: Gültigkeit 6 Monate ab Einreise, bei Reise über die USA jedoch US-Visum erforderlich</em></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>für Kinder ab Geburt ja: Gültigkeit 6 Monate ab Einreise</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td valign="top"><em>mit Foto ja: Botschaft rät jedoch davon ab, weil nicht sicher ist, ob am Flughafen diensthabende Beamte davon unterrichtet sind und sich daraus entsprechende Schwierigkeiten ergeben können, zudem Reise über die USA nicht möglich</em></td></tr><tr><td valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td valign="top"><em>mit Foto und bis Ablaufdatum des Kinderausweises ja: bei Reise über die USA jedoch US-Visum erforderlich; Botschaft rät jedoch davon ab, weil nicht sicher ist, ob am Flughafen diensthabende Beamte davon unterrichtet sind und sich daraus entsprechende Schwierigkeiten ergeben können</em></td></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top">Bei touristischen Einreisen wird  wie bei Erwachsenen gelegentlich die Vorlage des Weiterreise- oder Rückflugtickets verlangt! Zur Ausreise aus Peru ist für Minderjährige, die nicht von beiden sorgeberechtigten Eltern begleitet werden, unter folgenden Umständen zwingend die Vorlage einer <strong>notariell oder konsularisch beglaubigten Zustimmungserklärung</strong> des nicht mitreisenden Elternteils oder eine gerichtliche Ausreisegenehmigung erforderlich: 
<p class="MsoNormal">- für Minderjährige, die (auch) die peruanische Staatsangehörigkeit besitzen, bei Wohnsitz in Peru oder bei vorangegangenen Aufenthalten in Peru von über drei Monaten (gelegentlich wird die o. a. Genehmigung bei peruanischen Staatsangehörigen jedoch auch nach kürzeren Aufenthalten in Peru verlangt)</p>

<p class="MsoNormal">- für Minderjährige, die nicht die peruanische Staatsangehörigkeit besitzen, nur bei Wohnsitz („Residencia“) in Peru.</p>
Nähere Informationen (auf Spanisch und Englisch) finden Sie auf der Webseite der Migrationsbehörden, www.migraciones.gob.pe</td></tr></tbody></table>
<p></p>

<p><em>Gelbfieberimpfung</em></p>

<p class="MsoNormal">Siehe medizinische Hinweise.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Visum</em></p>

<p class="MsoNormal">Touristen können sich bis zu 183 Tage in Peru aufhalten. Die vorherige Beantragung eines Visums ist für einen touristischen Aufenthalt nicht erforderlich, dieses wird bei Einreise erteilt. Es sollte darauf geachtet werden, dass die beabsichtigte Aufenthaltsdauer durch die Beamten der peruanischen Einwanderungsbehörde im Pass oder auf dem (stets auszufüllenden!) Einreisezettel (Tarjeta Internacional de Embarque/Desembarque) vermerkt wird. Es kann andernfalls vorkommen, dass die Beamten der Einwanderungsbehörde die Aufenthaltserlaubnis im Pass willkürlich auf z.B. 30 Tage begrenzen, obwohl ein Aufenthalt von beispielsweise 45 Tagen geplant ist.</p>

<p class="MsoNormal">Detaillierte Informationen sind in spanischer Sprache erhältlich unter www.migraciones.gob.pe oder bei den peruanischen Auslandsvertretungen in Deutschland bzw. Ihrem Wohnsitzland.</p>

<p></p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc361256bodyText5"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p>Informationen über Zollvorschriften in Peru finden sich auf der Webseite der peruanischen Obersten Zollbehörde (auf Spanisch und Englisch): www.aduanet.gob.pe</p>

<p class="MsoNormal">Für die Rückreise aus Peru nach Deutschland wird in Ergänzung der allgemeinen deutschen Zollvorschriften darauf hingewiesen, dass selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Coca-Tee vom deutschen Zoll beschlagnahmt werden und die versuchte Einfuhr von Coca-Tee einen Verstoß gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz darstellt.</p>

<p class="MsoNormal">Die temporäre Einfuhr eines PKW oder Motorrads für Reisen in Peru ist möglich, aber kompliziert. In aller Regel erteilen die peruanischen Zollbehörden Genehmigungen für 90 Tage, die nicht verlängert werden können. Wenn das Fahrzeug nicht rechtzeitig ausgeführt wird, ist das Risiko einer Beschlagnahmung oder Enteignung sehr hoch.</p>

<p class="MsoNormal">Versand von elektronischen Apparaten, Ersatzteilen, Kamerazubehör, Kosmetika u. ä. per Post oder Kurier nach Peru: Die Zollauslösung ist kostspielig und zeitaufwändig; sie kann nicht durch die Botschaft oder die Honorarkonsuln vorgenommen werden. Sendungen, die für Empfänger in der Provinz bestimmt sind, werden zum Teil in Lima zurückgehalten.</p>

<p class="MsoNormal">Es ist nicht möglich, private Sendungen für Touristen an die Botschaft oder die Honorarkonsuln zu senden.</p>

<p class="MsoNormal">Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren oder Fahrzeugen benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei einer  peruanischen Auslandsvertretung oder den peruanischen Zollbehörden erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p class="MsoNormal">Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de/">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.</p>

<p></p>
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<a name="doc361256bodyText6"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Vorschriften</strong></h3>

<p>Drogenbesitz und Drogenhandel gelten als Verbrechen und werden mit sehr hohen Gefängnisstrafen geahndet. Personen, bei denen Kokain oder andere Drogen gefunden werden, müssen mit sofortiger Verhaftung sowie einer Haftstrafe in Höhe von 2 bis 25 Jahren rechnen. Drogenkuriere müssen, auch bei Mitführung „nur“ kleinerer Mengen, mit Haftstrafen von nicht unter sechs Jahren rechnen. Die Gefängnisse in Peru entsprechen nicht europäischem Standard und sind fast alle. extrem überbelegt. Die hygienischen Verhältnisse sowie die Versorgung der Häftlinge mit Lebensmitteln sind schlecht.</p>

<p class="MsoNormal">Vermeiden Sie daher jede Berührung mit Drogen aller Art und vermeiden Sie jeden Kontakt zu Ihnen unbekannten, aufdringlichen Personen. Mitnahme bzw. Transport von Gegenständen für Dritte auch ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben.</p>

<p class="MsoNormal">Die Ausfuhr von Kulturgütern bedarf der vorherigen Genehmigung der peruanischen Obersten Zollbehörde. Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und können die Einziehung der Kulturgüter zur Folge haben.</p>

<p></p>
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<a name="doc361256bodyText7"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz</em></p>

<p class="MsoNormal">Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten ersten Lebensjahr – siehe <a target="_blank" href="http://www.who.int/ith/ITH2009AnnexI.pdf">www.who.int</a></p>

<p>Bei Reisen in die ausgewiesenen Gelbfieber-Endemiegebiete Perus (besonders für das gesamte peruanische Amazonasgebiet) ist eine rechtzeitige (10 Tage vor Einreise) Impfung dringend zu empfehlen.</p>

<p class="MsoNormal">Bei Weiterreise in ein Drittland kann zudem die Impfung aus Peru kommend verlangt werden.</p>

<p class="MsoNormal">Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe <a target="_blank" href="http://www.rki.de/">www.rki.de</a></p>

<p class="MsoNormal">Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.</p>

<p class="MsoNormal">Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Höhenkrankheit („Soroche“)</em></p>

<p class="MsoNormal">In Lagen über 2500 Meter häufigere, gelegentlich auch lebensgefährliche Erkrankung durch zu schnellen Aufstieg in die Höhe, die meist allerdings erst nach 24 Stunden oder längerem Aufenthalt in der Höhe manifest wird. Warnsymptome sind: Schlechter Schlaf, Kopfschmerz, Schwindel, Erbrechen und zunehmende Luftknappheit. Verschwinden die Symptome nicht durch eine Pause / Übernachtung, sollte abgestiegen werden. Wirksame Therapie ist Abstieg unter eine Höhe von 2000 Meter. Betroffen sind alle Altersstufen und häufig Touristen bei Flugreisen nach Cusco oder Puno, also nicht nur Bergsteiger. Mate de Coca hat keine sichere vorbeugende Wirkung. Das Medikament Diamox ist verschreibungspflichtig.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Dengue-Fieber</em></p>

<p class="MsoNormal">Dengue wird landesweit durch tagaktive Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende.</p>

<p class="MsoNormal">In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.</p>

<p class="MsoNormal">Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen, z.B. lange bedeckende Kleidung und Auftragen von Repellentien auf unbedeckte Hautpartien.</p>

<p><em>Leishmaniose</em></p>

<p class="MsoNormal">Die cutane und mucocutane Form kommt landesweit vor. Die einzelligen Parasiten werden ebenfalls durch Mücken übertragen. Auch in dieser Hinsicht ist ein Schutz vor Mücken empfehlenswert (s. o.).</p>

<p class="MsoNormal"><em>Oropouche-Fieber</em></p>

<p class="MsoNormal">Das Oropouche-Virus ruft ein Dengue-ähnliches Krankheitsbild hervor (s. o.) und wird ebenfalls durch Mücken übertragen. 2010 ist es im nördlichen Amazonas-Gebiet zu einem kleineren lokal begrenzten Ausbruch gekommen.</p>

<p><em>Malaria</em></p>

<p class="MsoNormal">Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.</p>

<p class="MsoNormal">Ein mittleres Risiko besteht im östlichen Tiefland besonders entlang der Flussläufe sowie in den Grenzgebieten zu Kolumbien, Brasilien und Ecuador. Ein geringes Risiko besteht in einzelnen ländlichen Gebieten unterhalb 1500m in der Küsten- und Andenregion. Ein sehr geringes bzw. kein Risiko besteht in Lima und Umgebung sowie in den Tourismusgebieten im Hochland (Cuzco, Machu Picchu, Titicaca-See).</p>

<p class="MsoNormal">Je nach Reiseprofil kann deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe im Einzelfall eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder Mitnahme einer Malaria-Notfallmedikation sinnvoll sein. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Chloroquin, Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/ Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.</p>

<p class="MsoNormal">Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:</p>

<p class="MsoNormal">den ganzen Körper bedeckende, helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),</p>

<p class="MsoNormal">Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen,</p>

<p class="MsoNormal">ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>HIV/AIDS</em></p>

<p class="MsoNormal">Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.</p>

<p><em>Durchfallerkrankungen</em></p>

<p class="MsoNormal">Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.</p>

<p class="MsoNormal">Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Pest</em></p>

<p class="MsoNormal">Auch 2010 wurde von Einzelfällen und kleinen Ausbrüchen berichtet, zuletzt in Ascope und Trujillo. Das Ansteckungsrisiko für Reisende ist sehr gering. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufige Wäschewechsel sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Für beruflich in Pestgebieten Tätige empfiehlt sich nach Rücksprache mit einem Reise-/ Tropenmediziner ggf. die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p class="MsoNormal">Die medizinische Versorgung im Lande ist nur in teuren Privatkliniken mit Europa zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Cusco, dem wichtigsten Ziel ausländischer Touristen, gibt es nur wenige private Kliniken, die personell und apparativ adäquat ausgestattet sind. Es sind in jüngster Zeit wiederholt Fälle bekannt geworden, in denen Hilfesuchende gezielt an Einrichtungen verwiesen wurden, welche die notwendigen medizinischen Standards nicht erfüllten und deren medizinisches Personal nicht ausreichend qualifiziert war. Hintergrund war scheinbar das Wissen um das Bestehen einer zahlungskräftigen Auslandskrankenversicherung. Es ist daher große Vorsicht geboten.</p>

<p class="MsoNormal">Das Auswärtige Amt empfiehlt deshalb, sich im Erkrankungsfall auf der Internetseite der Deutschen Botschaft über Ärzte und Krankenhäuser in Lima und Peru zu informieren oder im Notfall die entsprechenden Honorarkonsuln zu kontaktieren, siehe auch <a target="_blank" href="http://www.lima.diplo.de/">www.lima.diplo.de</a></p>

<p class="MsoNormal">In der Regel reichen die Behandlungsmöglichkeiten in Cusco nicht aus, um schwere Notfälle adäquat zu versorgen. Sobald es der medizinische Zustand zulässt, sollten schwer Kranke oder Verletzte deshalb nach Lima verlegt werden. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.</p>

<p class="MsoNormal">Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben, siehe beispielsweise <a target="_blank" href="http://www.dtg.org/">www.dtg.org</a> oder <a target="_blank" href="http://www.frm-web.de/">www.frm-web.de</a></p>

<p class="MsoNormal">Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li></ul>

<ul><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li></ul>

<ul><li>immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li></ul>

<ul><li>trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Tue, 21 Feb 2012 15:45:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PeruSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Guatemala: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/GuatemalaSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/551960/normal/44519/Guatemala.jpg" title="Guatemala" alt="Guatemala" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Guatemala: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 21.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc394894bodyText1">Aktuelle Hinweise</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc394894bodyText2">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc394894bodyText3">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc394894bodyText4">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc394894bodyText5">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc394894bodyText6">Besondere strafrechtliche Bestimmungen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc394894bodyText7">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung:<br/>
Aktuelle Hinweise und landesspezifische sicherheitshinweise</p>
</div>
<p></p>

<p></p>
<a name="doc394894bodyText1"></a><h3>Aktuelle Hinweise</h3>

<p>Die Regierung Guatemalas hat am 16. Mai 2011 für das Department Petén den Ausnahmezustand ausgerufen. Hintergrund ist die Ermordung von 27 Landarbeitern am 14. Mai und die damit zusammenhängenden gewaltsamen Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und der organisierten Kriminalität. Der Ausnahmezustand ist in abgeschwächter Form auf unbestimmte Zeit verlängert worden.</p>

<p>Zurzeit gibt es keine Reisewarnung von der nationalen Tourismusbehörde INGUAT für die Region Petén.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät Reisenden in dieser Gegend die Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und den Anweisungen der Sicherheitsbehörden unbedingt zu folgen.</p>
<div class="topLink">
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<a name="doc394894bodyText2"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p class="MsoNormal"><em>Kriminalität</em></p>

<p class="MsoNormal">In vielen Landesteilen besteht ein erhebliches Sicherheitsrisiko, vor allem in der Hauptstadt Guatemalas. Hier ist u.a. die Zone 10 (wichtigste Ausgeh- und Geschäftszone) von bewaffneten Überfällen betroffen.</p>

<p class="MsoNormal">Guatemala hat eine der höchsten Kriminalitätsraten in Lateinamerika. Vor allem im Stadtgebiet von Guatemala-Stadt, aber auch im Landesinneren, kommt es täglich zu bewaffneten Überfällen, deren Opfer häufig auch Touristen sind.</p>

<p class="MsoNormal">Zudem ist Guatemala zunehmend Schauplatz von gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Drogenkartellen und zwischen Drogenkartellen und den staatlichen Sicherheitskräften, bei denen es immer wieder auch zivile Opfer gibt. Die Hemmschwelle beim Einsatz von Gewalt ist sehr niedrig.</p>

<p class="MsoNormal">Waffen sind weit verbreitet. Grundsätzlich muss von der Bereitschaft zum Waffeneinsatz ohne irgendeine Warnung ausgegangen werden. Der Täter sollte daher nicht durch Widerstand herausgefordert werden. Es ist allemal sinnvoller, die geforderten Gegenstände (Wertsachen, Gepäck, Pkw etc.) widerstandslos herauszugeben und sich ruhig zu verhalten. Ratsam ist es auch, stets einen kleineren Geldbetrag mit sich zu führen. Gelegentlich werden Straftaten wie Entführungen und Vergewaltigungen auch durch uniformierte Sicherheitskräfte bzw. Personen in Uniform begangen, da das organisierte Verbrechen auch Teile der Nationalpolizei (PNC) und anderer staatlicher Sicherheitsbehörden durchsetzt hat. Überfälle werden außer auf Einzelpersonen und öffentliche Busse auch auf die vielfach angebotenen privaten Shuttle-Transporte zwischen den touristischen Zentren verübt.</p>

<p>Die allgemeine Sicherheitslage im gesamten Land ist schlecht. Bei allen Reisen innerhalb Guatemalas ist daher besondere Vorsicht angeraten (nächtliche Reisen vermeiden, nicht alleine reisen, abgelegene Strecken meiden, Vorsicht bei Geldautomaten, beim Tanken und beim Verlassen von Supermärkten, Banken und Einkaufszentren). Inzwischen kommt es auch in den bisher als sicher geltenden Einkaufszentren zu gewalttätigen Übergriffen.</p>

<p>Überall im Land muss jederzeit mit unerwarteten gewaltsamen Auseinandersetzungen gerechnet werden. Dabei spielen Kämpfe zwischen Drogenkartellen und Jugendbanden eine besondere Rolle. Von der Drogenkriminalität besonders betroffen sind das Grenzgebiet zu Mexiko (Grenzstadt Tecún Umán), aber auch die Departments Alta Verapaz (Cobán), San Marcos, Huehuetenango, Quiché, Izabal, Jutiapa, Zacapa, Jalapa, El Progreso, Escuintla, Petén sowie die Hauptstadt.</p>

<p class="MsoNormal">Die Vulkane Acatenango und Agua waren in der jüngsten Vergangenheit Schauplätze krimineller Übergriffe auf Touristengruppen. Der Pacaya ist von der Tourismusbehörde INGUAT wieder zum Besteigen mit lokalen Führern freigegeben.</p>

<p class="MsoNormal">Informieren Sie sich jeweils lokal, ob es in der Gegend Orte gibt, die nicht aufgesucht werden sollten.</p>

<p class="MsoNormal">Landesweit kommt es vermehrt zu Kredit- und EC-Kartenbetrug, sowohl bei der Benutzung an Geldautomaten als auch beim Bezahlen. Anschließend werden illegale Abhebungen von den Konten der Besitzer vorgenommen. Es wird empfohlen, nur Geldautomaten zu benutzen, die einer gewissen Überwachung durch Kameras, Bankpersonal etc. unterliegen. Wird die Karte beim Abheben vom Automaten einbehalten, kann es sich um einen Betrugsversuch handeln. In jedem Fall sollte sich der Betroffene zuerst mit seiner Bank in Verbindung setzen. Beim Bezahlen sollte die Kreditkarte nur vor den Augen des Inhabers benutzt werden. Es wird zudem empfohlen, regelmäßig die Kontobewegungen zu überprüfen. Bei den meisten Banken kann eine Versicherung zur Erstattung des Geldbetrages bei Kartenmissbrauch abgeschlossen werden. Im Betrugsfall ist eine Anzeige bei der guatemaltekischen Polizei und der Staatsanwaltschaft angebracht.</p>

<p class="MsoNormal">In Bars und Discotheken kommt es gelegentlich zur Anwendung von K.O.-Tropfen in offenen Getränken, um die handlungsunfähige Person anschließend auszurauben.</p>

<p class="MsoNormal">Frauen sind stärker gefährdet, besonders wenn sie alleine reisen.</p>

<p class="MsoNormal">Es wird empfohlen, Reisedokumente (Pässe, Flugtickets u.ä.) an einem sicheren Platz (z.B. im Hotelsafe) aufzubewahren und Kopien der wichtigsten Unterlagen (Pass, Tickets etc.) zu fertigen, um sich ggfs. ausweisen zu können.</p>

<p class="MsoNormal">Die Deutsche Botschaft empfiehlt dringend, vor der Einreise bzw. unmittelbar danach Kopien der Reisedokumente (Pass, Flugschein, Reisekrankenversicherung) und Kontaktdaten von Familie oder Freunden in Deutschland an die Deutsche Botschaft (Fax: 00502 – 23652270,</p>

<p class="MsoNormal">E-Mail: info@guat.auswaertiges-amt.de) zu senden.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Guatemala-Stadt</em></p>

<p class="MsoNormal">Die Mehrzahl der Überfälle auf Einzelpersonen findet in den Zonen 1, 4, 5, 9, 10, 18 und auf den verschiedenen Busbahnhöfen statt. Es wird geraten, die Zone 1 vor Einbruch der Dunkelheit zu verlassen. Überfälle sollten nicht durch das Tragen von wertvollen Gegenständen wie Schmuck, teuren Sonnenbrillen, Fotoapparaten u.ä. herausgefordert werden. Halsketten, Ohrringe und Uhren werden häufig ohne Rücksicht auf mögliche Verletzungen der Bestohlenen entrissen. Davor schützt erfahrungsgemäß auch das Tragen billigen Modeschmucks nicht. Auf der Straße und im Auto sollte nicht telefoniert werden. Mit Taschen- und Trickdieben muss überall gerechnet werden. Auch der bewaffnete Raub von Fahrzeugen ("Carnapping") ist an der Tagesordnung.</p>

<p class="MsoNormal">Von Fahrten in Elendsviertel wird dringend abgeraten.</p>

<p class="MsoNormal">Auch die insbesondere von Guatemalteken der Oberschicht und Ausländern bewohnten Stadtviertel der Zonen 10, 13, 14, 15 und 16 sind nicht mehr sicher. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten Sie sich möglichst nicht allein auf die Straße begeben.</p>

<p class="MsoNormal">In den Zonen 9, 10 und 14 werden Geschäftsreisende und Touristen oft unmittelbar nach Verlassen der Hotels oder auch Bürogebäude überfallen. Mehrere Banden haben sich u.a. auf den Raub von Laptops und Mobiltelefonen spezialisiert. Insbesondere bei Bankgeschäften ist besondere Vorsicht angezeigt, ebenso beim Abheben von Geld an Bankautomaten. Im Übrigen ist es wiederholt zu Betrugsfällen durch Datenmissbrauch gekommen.</p>

<p class="MsoNormal">In der Zone 10 ("Zona Viva“) kommt es besonders abends des Öfteren zu Schießereien.</p>

<p class="MsoNormal">Von der Benutzung von Stadtbussen (rot) und den Bussen "Transurbano"- außer Transmetro (grün) - wird dringend abgeraten. Auf öffentliche Busse werden immer wieder Anschläge verübt. Dutzende von Busfahrern, aber auch Passagiere, haben im vergangenen Jahr dabei ihr Leben verloren. Am 3. Januar 2011 wurde auf einen Bus in der Hauptstadt ein Bombenanschlag verübt.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Sonstige touristische Zentren</em></p>

<p class="MsoNormal"><em>Antigua</em></p>

<p class="MsoNormal">Auch in der Umgebung von Antigua und in Antigua selbst ist es immer wieder zu Überfällen und in letzter Zeit auch wieder vermehrt zu sexuellen Straftaten gekommen. In den Abendstunden sollten Sie in Antigua nicht allein auf die Straße gehen. Im Übrigen werden oft Rucksäcke von Touristen mit Hilfe von Ablenkungsmanövern gestohlen. Taschen oder Rucksäcke sollten deshalb niemals neben den Stühlen in Cafés etc. abgestellt werden. Trotz Polizeipräsenz am Aussichtspunkt „Cerro de la Cruz“ kommt es dort immer wieder zu Übergriffen auf Touristen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Department Petén und Tikal</em></p>

<p class="MsoNormal">Die Maya-Ruinen von Tikal werden durch die Touristenpolizei (Politur) gesichert, die auf den Hauptwegen patrouilliert. Trotzdem kommt es auch dort gelegentlich zu Überfällen. Für alle Ruinenstätten des Petén gilt, dass sie nur im Rahmen eines organisierten Ausflugs besichtigt werden sollten, die von einer Reihe von Reisebüros in der Hauptstadt und in Flores angeboten werden. In keinem Fall sollten allein arbeitende Reiseführer gebucht werden, da es in diesen Fällen bereits zu versuchten Vergewaltigungen in Tikal gekommen ist. Vor den sog. „sunrise- tours“ wird dringend abgeraten, da in den frühen Morgenstunden noch keine Polizeipräsenz im Park von Tikal gesichert ist. Gleiches gilt für die Ruinen in Sayaxché im Dept. Petén. Es wird geraten, nach Flores per Flugzeug anzureisen. In Flores kam es in der Vergangenheit zu Entführungen und Vergewaltigungen auch von Touristen. Von der Befahrung der Straße zwischen Flores und Sayaxché im West-Petén sollte aufgrund der starken Präsenz der Drogenmafia abgesehen werden.<br/>
</p>

<p class="MsoNormal"><em>Department Sololá</em></p>

<p class="MsoNormal">Fahrten insbesondere auf Seitenstraßen im Dept. Sololá und der CA-1 sind wegen sich häufender Überfälle gefährlich. Insbesondere die alte Strecke über Patzun sollte gemieden werden. Hier operiert eine Bande insbesondere an den Wochenenden. Autos, Busse etc. werden durch die Bande „gestaut“ und systematisch ausgeraubt. Im Departement Sololá kommt es vermehrt zu Fällen von Lynchjustiz.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Chichicastenango und Panajachel (Atitlán-See)</em></p>

<p class="MsoNormal">Auch die Stadtzentren von Chichicastenango und Panajachel (Atitlán-See) sollten in den Abendstunden nicht allein aufgesucht werden. Vorsicht geboten ist bei Wanderungen um den Atitlánsee. Insbesondere zwischen den Orten San Pablo la Laguna und San Marcos la Laguna sowie zwischen San Pedro la Laguna und Santiago de Atitlan kommt es immer wieder zu Überfällen auf Touristen. Zudem muss vor den meist in den Abendstunden und nachts patroullierenden Bürgerwehren in mehreren Ortschaften am Atitlán-See gewarnt werden.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Izabal</em></p>

<p class="MsoNormal">Am Rio Dulce im Departement Izabal kommt es gelegentlich zu Überfällen auf Segel- und Motoryachten. Es wird empfohlen, den Fluss nur tagsüber zu befahren und abends nicht allein zu ankern, sondern an einer der mehreren hoteleigenen Molen. </p>

<p class="MsoNormal">Vor den nachts patrouillierenden Bürgerwehren in mehreren Ortschaften am Atitlán-See ist Vorsicht geboten. Es empfiehlt sich, bei Dunkelheit nicht mehr unterwegs zu sein.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Reisen über Land</em></p>

<p class="MsoNormal">Das wichtigste Verkehrsmittel in Guatemala ist der Autobus. Überlandbusse sind vermehrt das Ziel bewaffneter Banden geworden. Sie sollten während der Reise in Überlandbussen und in den Busbahnhöfen ständig auf Ihr Gepäck achten (möglichst nicht aufs Dach des Busses verladen lassen ) und das Handgepäck niemals aus den Augen lassen. Die öffentlichen Busse sind zumeist in schlechtem technischem Zustand, so dass beträchtliche Unfallgefahr besteht. Zu den wichtigsten Touristenzentren fahren von der Hauptstadt und von Antigua aus besser gewartete Reise- und Kleinbusse im Rahmen der von Reisebüros organisierten Touren, aber auch auf diese Busse werden vermehrt gezielte Überfälle verübt. Reisen sollten sich auf die Hauptstraßen beschränken. Im Landesinneren sind Nebenstraßen sowie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden.</p>

<p class="MsoNormal">Gruppenreisende können und sollten vor Reiseantritt über die guatemaltekische Tourismusbehörde INGUAT (Tel. 00502-2421 2810 oder 15 00) ihre Reiseroute abklären und Sicherheitsbegleitung gegen Übernahme der Unkosten anfordern.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Sonstige Hinweise</em></p>

<p class="MsoNormal">Innenpolitische Unruhen sind nicht auszuschließen. Ohne oder mit geringer zeitlicher Vorwarnung können an neuralgischen Punkten landesweit Blockaden errichtet werden.</p>

<p class="MsoNormal">Vor dem Fotografieren bzw. Filmen der einheimischen Bevölkerung (Mayas) besonders in ländlichen Gebieten, aber auch in Touristenzentren, sollte man sich der Zustimmung der abzubildenden Personen versichern. In Fällen, in denen die Fotografie aus religiösen oder anderen Gründen abgelehnt wird, sollte der Wunsch respektiert werden.</p>

<p class="MsoNormal">Das Fotografieren von Kindern sollte generell unterbleiben. Hier kommt es immer wieder zu Missverständnissen (Kinderraub etc.) mit der Gefahr, dass die Bevölkerung Lynchjustiz anwendet.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Naturkatastrophen</em></p>

<p class="MsoNormal">Vulkane sollten nur mit landeskundiger Begleitung und/oder in Gruppen bestiegen werden. Bei der guatemaltekischen Tourismusbehörde INGUAT (Tel.: 00502 – 2421 2810) kann hierfür Polizeischutz angefordert werden.</p>

<p class="MsoNormal">Guatemala liegt in der durch Wirbelstürme gefährdeten Zone (Wirbelsturmsaison ca. Juni bis November).</p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc394894bodyText3"></a><h3>Allgemeine Reiseinformationen</h3>

<p><em>Geld / Kreditkarten</em></p>

<p>Gängige Zahlungsmittel in Guatemala: Quetzales, US-Dollar, Traveller-Schecks, Kreditkarten (Visa, American Express, Mastercard). Bargeld kann mit einer ec-Karte (Maestro, Cirrus) nur an wenigen bestimmten Geldautomaten abgehoben werden. Die Gefahr von Datenmissbrauch ist dabei hoch.</p>

<p><em>Mietwagen</em></p>

<p>Reisen mit Mietwagen erfordern besondere Vorsicht: Nur sehr sporadisch aufgestellte Wegweiser und Hinweisschilder machen die Orientierung für Landesunkundige durchweg schwierig. Wie in allen Ländern gilt es, sich die Klauseln des Vertrags genauestens erläutern zu lassen, besonders im Hinblick auf eine obligatorische Selbstbeteiligung und den üblicherweise berechneten „perdida de uso“ (Nutzungsausfall). Im Schadensfalle wird dieser dem Mieter nach Tagessätzen für die Zeit berechnet, in der das Auto voraussichtlich durch Reparatur ausfällt!</p>

<p><em>Taxis</em></p>

<p>Lizenzierte Taxis erkennt man an den Kfz-Schildern, die mit dem Buchstaben „A“ beginnen und einer Lizenznummer, die auf den Seitentüren vermerkt ist. Taxis ohne Lizenz sollten Sie meiden! In der Hauptstadt sollten nach Möglichkeit die gelben "Funktaxis" (Taxi Amarillo), die nur über Telefon angefordert werden können, genutzt werden.</p>

<p>Seit kurzem gibt es das Programm "Sichere Taxis" der Tourismusbehörde INGUAT. Unter der Telefonnummer 1500 können für die Hauptstadt, Antigua und die Anlegestellen der Kreuzfahrtschiffe besonders geprüfte Taxifahrer vermittelt werden. Die Prüfung umfasst u.a. die Durchsicht des Vorstrafenregisters, zudem sind sie besonders im Umgang mit ausländischen Touristen fortgebildet worden und beim INGUAT registriert.</p>

<p><em>Unterkunft</em></p>

<p>In den Zonen 1 und 13 (Nähe Flughafen) gibt es eine Reihe von billigen und auch in verschiedenen Reiseführern empfohlenen Hotels und Pensionen, die besonders von Rucksackreisenden bevorzugt werden. In vielen der Hotels der Zone 1 und in deren unmittelbarer Umgebung kommt es des Öfteren zu Diebstählen und Überfällen. Es wird empfohlen, nur Hotels mit einem gewissen Mindeststandard zu wählen. Hinterlassen Sie im Hotel eine Nachricht, wohin Sie unterwegs sind und wann Sie ungefähr zurückkehren wollen.</p>

<p><em>Verhalten bei Unfällen</em></p>

<p>Nach Unfällen muss sich der Reisende darauf einstellen, dass Schadensersatz von Bustransportunternehmen und Inlandsfluggesellschaften nicht zu erhalten ist. Eigene Vorsorge ist daher besonders wichtig.</p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc394894bodyText4"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Visum</em></p>

<p>Für deutsche Staatsangehörige ist mit Reisepass ein visafreier Aufenthalt in der sog. "CA-4"- Region Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua bis zu insgesamt 90 Tagen möglich. Die Aufenthaltserlaubnis wird kostenfrei bei der Einreise erteilt. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass der Reisepass mit einem Einreisestempel versehen wird. Eine Verlängerung von 90 Tagen kann bei der Einwanderungsbehörde beantragt werden.</p>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:</p>

<p></p>
<table><tbody><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td valign="top"><strong>Einreise möglich/ Bedingungen</strong></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja, gültig</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja, gültig</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top">-</td></tr><tr><td valign="top">Reisedokumente Kinder/Jugendliche</td><td valign="top"/></tr><tr><td valign="top">Kinderreisepass</td><td valign="top"><em>Ja, gültig</em></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja, gültig</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td valign="top"><em>Ja</em></td></tr><tr><td valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td valign="top"><em>Ja, nur mit Lichtbild</em></td></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><em>Alleinreisende Minderjährige sollten bei Einreise eine beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten in deutscher Sprache (mit spanischer Übersetzung) oder in englischer Sprache mit sich führen.</em></td></tr></tbody></table>
<p><span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Generalkonsulate</span> des <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Ziellandes</span> klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p><em>Reisen über die USA</em></p>

<p>Bitte beachten Sie die <a class="RichTextIntLink" href="http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsaVereinigteStaatenSicherheit.html?nn=382590" title="USA / Vereinigte Staaten: Reise- und Sicherheitshinweise">Einreisebestimmungen für die USA</a></p>

<p>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Auskünfte zur Einreise können Ihnen nur die Auslandsvertretungen des jeweiligen Ziellandes erteilen.</p>

<p>Sollten Sie im Besitz eines Vorläufigen Reisepasses sein, benötigen Sie für die Einreise in die USA oder auch für den Transitaufenthalt ein US- amerikanisches Visum.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc394894bodyText5"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p>Um die Ausbreitung von BSE und der Maul- und Klauenseuche zu verhindern, müssen alle mitgeführten Produkte tierischer Herkunft (z. B. Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte, Rohwolle etc.) am Flughafen deklariert werden (zuständige Behörde: Servicio Nacional de Cuarentena Animal).</p>

<p>Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p>Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc394894bodyText6"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Bestimmungen</strong></h3>

<p>Die gualtematekische Drogengesetzgebung ("Ley Antidrogas") sieht harte Strafen für Besitz, Konsum und Handel von Drogen vor.</p>

<p>Vermeiden Sie unter allen Umständen, Briefe, Päckchen etc. für andere Personen mit über die Grenze zu nehmen und transportieren Sie sie auch nicht innerhalb des Landes, ohne deren Inhalt zu kennen.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc394894bodyText7"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz</em></p>

<p>Für einen Kurzaufenthalt empfiehlt sich ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie. Bei einem Langzeitaufenthalt könnten Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, ggfs. auch gegen Tollwut angebracht sein.</p>

<p><em>Malaria/ Denguefieber</em></p>

<p>In den ländlichen Gebieten Guatemalas gibt es ein mittleres Malariarisiko. Auch das durch Insekten übertragenen Denguefieber tritt verstärkt auf. Aus diesem Grunde sollte man sich gegen Insektenstiche durch die Verwendung von Moskitonetzen bzw. mückenabweisenden Mitteln (z.B. Autan, NoBite) schützen.</p>

<p>Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.</p>

<p><em>Hygiene</em></p>

<p>Auf folgende hygienische Maßnahmen wird besonders hingewiesen:</p>

<ul><li>als Trinkwasser nur absolut sauberes Wasser (agua pura) verwenden, Leitungswasser nur abgekocht,</li><li>gekochte und gut durchgegarte Speisen sind unbedenklich, rohe Salate sollten nur in Restaurants mit gutem hygienischen Standard verzehrt werden.</li></ul>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Tue, 21 Feb 2012 14:10:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/GuatemalaSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Bahrain: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BahrainSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/552346/normal/44441/Bahrain.jpg" title="Bahrain" alt="Bahrain" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Bahrain: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 20.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc342468bodyText1">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc342468bodyText2">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc342468bodyText3">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc342468bodyText4">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc342468bodyText5">Besondere strafrechtliche Vorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc342468bodyText6">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung:<br/>
Landesspezifische Sicherheitshinweise</p>
</div><a name="doc342468bodyText1"></a><h3><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p>Die allabendlichen Zusammenstöße in Stadtteilen bzw. Ortschaften mit überwiegend schiitischer Bevölkerung, auch unter Einsatz von Tränengas, halten weiter an. Auch nach dem 14. Februar, dem ersten Jahrestag der Unruhen vom vergangenen Jahr kann es in Manama zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten kommen. Darüber hinaus muss aufgrund möglicher Straßensperren durch brennende Autoreifen oder Öl mit Einschränkungen des öffentlichen Verkehrs gerechnet werden. Reisenden wird deshalb empfohlen, sich äußerst umsichtig zu verhalten, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung zu verfolgen.</p>

<p>Die Checkpoints von Sicherheitskräften in und um Manama wurden verstärkt.</p>

<p>Aktuelle Hinweise finden Sie auf der Website der Deutschen Botschaft Manama unter <a class="underline" target="_blank" href="http://www.manama.diplo.de/">www.manama.diplo.de</a>.</p>

<p>Angesichts der anhaltenden Spannungen in einigen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens sollten Reisende auch in Bahrain in der Öffentlichkeit zurückhaltend auftreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Traditionen Rücksicht nehmen und sich von Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernhalten. </p>

<p>In Notfällen außerhalb der Dienstzeiten erreichen Sie den Bereitschaftsdienst der Botschaft telefonisch und per SMS unter der Nummer +973 39458537.</p>

<p><em>Terrorismus</em></p>

<p class="MsoNormal">Trotz umfassender örtlicher Sicherheitsvorkehrungen können Gefährdungen durch terroristische Aktivitäten sowie Risiken über die bestehende Landverbindung nicht ausgeschlossen werden (siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise Saudi-Arabien).</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc342468bodyText2"></a><h3><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p>Während des Fastenmonats Ramadan ist mit größeren Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von allen Restaurants außerhalb der Hotels, auch allen Fastfoodrestaurants sowie allen Cafés, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen. Auch wenn die Fastenregeln nur für Muslime gelten, ist es während des Fastenmonats in Bahrain auch Nichtmuslimen bzw. Ausländern untersagt, tagsüber in der Öffentlichkeit zu essen, zu trinken oder zu rauchen. Generell empfohlen im Ramadan sind erhöhte Rücksichtnahme auf religiöse Gefühle und Verhaltensweisen der Bevölkerung und die Respektierung islamischer Traditionen und Gebräuche.</p>

<p>Während des Trauermonats Muhharam (insbesondere an Ashura, im Jahr 2012 vom 24. bis 26. November) ist ebenfalls Zurückhaltung geboten, vor allem als Zuschauer während der Trauerprozessionen.</p>
<div class="topLink">
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<a name="doc342468bodyText3"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:</p>
<table class="MsoNormalTable"><tbody><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja: Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja: Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Bitte beachten Sie die Ausführungen  zu Visa (siehe unten)</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em> </em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Kinderreisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja: Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja: Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>bereits vorhandener</em> Eintrag in den Reisepass eines Elternteils<br/>
(Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit<br/>
dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja: Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster<br/>
(der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja: Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Bitte beachten Sie die Ausführungen zu Visa (siehe unten).</em></td><td/></tr></tbody></table>
<p><em>Visum</em></p>

<p>Deutsche Touristen erhalten ein Einreisevisum nach Vorlage eines mindestens 6 Monate gültigen Reisepasses gegen eine Gebühr in Höhe von 5 bahrainischen Dinar für einen Aufenthaltszeitraum von max. 14 Tagen bei Ankunft am Flughafen. Visagebühren können in Landeswährung oder auch in Euro (ca. 10,-  bis 15,- Euro/abhängig vom Wechselkurs) oder USD entrichtet werden.</p>

<p>Es besteht die Möglichkeit, das Visum durch die örtliche Passbehörden „General Directorate of Nationality, Passports &amp; Residence“ (GDNPR, Diplomatic Area, P.O. Box 331, Manama, Tel. +973-17 399707, Fax +973-17 532152) gebührenpflichtig verlängern zu lassen. Die erstmalige Verlängerung wird in der Regel für 14 Tage gegen eine Gebühr in Höhe von 5,-  BHD ausgestellt. Weitere Verlängerungen sind im Prinzip möglich, allerdings gegen höhere Gebühren Die Verlängerung bedarf allerdings der Zustimmung eines einheimischen Sponsors (Hotelbestätigungen werden u.a. akzeptiert).</p>

<p>Visa berechtigen nur zur einmaligen Einreise.</p>

<p>Weiterhin besteht die Möglichkeit, Visa bereits vor Einreise elektronisch zu erwerben. Weitere Informationen zum eVisa sind unter <a target="_blank" href="http://www.evisa.gov.bh/VisaBhr1En.html">http://www.evisa.gov.bh/VisaBhr1En.html</a> abrufbar - eVisa werden für einen Gültigkeitszeitraum von 30 Tagen ausgestellt, berechtigen allerdings ebenfalls nur zu einem Aufenthalt von max. 14 Tagen mit gebührenpflichtiger Verlängerungsoption.</p>

<p>Ein längerfristiger Aufenthaltstitel ( i.d.R. sog. „<em>sponsored visa</em>“) wird vom GDNPR erteilt, sofern eine Bürgschaft einer Einzelperson bzw. des Arbeitgebers vorgelegt wird. Gelegentlich wird der Reisepass während der Dauer des Aufenthalts von Arbeitgebern einbehalten.</p>

<p>Journalistenvisa müssen vor Einreise bei der zuständigen bahrainischen Behörde (Information Affairs Authority, IAA) beantragt werden.<br/>
Informationen und Antragsformulare sind auf der Website der staatlichen bahrainischen Nachrichtenagentur (<a target="_blank" href="http://www.bna.bh/portal/en/media-visa">http://www.bna.bh/portal/en/media-visa</a><a target="_blank" href="http://www.bna.bh/portal/en/media-visa">) verfügbar</a>.</p>

<p>Es wird davon abgeraten, dass Journalisten mit einem nicht dem Aufenthaltszweck entsprechenden Visum (z.B. touristisches Visum) einreisen. Für Journalisten sind örtliche Zensurbestimmungen zu beachten. Vor Einreise von Journalisten empfiehlt sich eine Kontaktaufnahme mit der Botschaft, die ggf. bei der Visumbeschaffung unterstützend tätig werden kann.</p>

<p>Eine Registrierung vor Ort bei Kurzaufenthalten ist nicht erforderlich.</p>

<p>Sofern sich visapflichtige Personen ohne gültigen Aufenthaltstitel in Bahrain aufhalten, wird im Regelfall zunächst die Ausreise verweigert. Die Einwanderungsbehörde verhängt in diesem Fall vor Erteilung einer Ausreisegenehmigung eine Geldbuße, deren Höhe im Ermessen des Richters steht sowie im Regelfall vom Zeitraum des unerlaubten Aufenthalts abhängt. Mitunter ist mit empfindlichen Geldstrafen zu rechnen.</p>

<p>Mitunter kam es in letzter Zeit zu Einreiseverweigerungen seitens der bahrainischen Behörden u.a. für Inhaber deutscher Reisepässe mit u.a. afghanischer und/oder iranischer Abstammung. Die Botschaft hat hierauf leider keine Einflussmöglichkeiten. Betroffene Transitreisende müssen ggf. damit rechnen, den Transitbereich nicht verlassen zu können (z.B. bei evtl. Weiterflug erst am Folgetag).</p>

<p><em>Sonstiges</em></p>

<p>Nicht-deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland sollten sich betreffend der Einreiseformalitäten unbedingt vor Einreise mit der Botschaft des Königreichs Bahrain in Berlin in Verbindung setzen:</p>

<p>Botschaft des Königreichs Bahrain<br/>
Klingelhöfer Straße 7<br/>
10785 Berlin<br/>
Telefon 030-86 87 77 77<br/>
Fax 030-86 87 77 88<br/>
<a target="_blank" href="http://www.bahrain-embassy.de">http://www.bahrain-embassy.de</a><br/>
Telfon 030-86 87 77 99 (Konsularabteilung)</p>

<p>Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird.</p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc342468bodyText4"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p>Für die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung bestehen keine Beschränkungen. Die Einfuhr jeder Art von pornographischem Material, Waffen und Drogen ist verboten.</p>

<p>Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p class="MsoNormal">Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.</p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc342468bodyText5"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Vorschriften</strong></h3>

<p>Drogenbesitz wird hart bestraft.</p>

<p class="MsoNormal">Es ist verboten, militärische Einrichtungen zu fotografieren.</p>

<p class="MsoNormal">Sowohl Prostitution als auch Homosexualität sind in Bahrain strafbar. Der Botschaft sind bisher aber keine Fälle von Verhaftungen oder Diskriminierung homosexueller oder transsexueller Reisenden bekanntgeworden. Eine „aktive“ Verfolgung Homosexueller oder Transsexueller findet in Bahrain nicht statt.<br/>
 <br/>
</p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc342468bodyText6"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz</em></p>

<p>Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (z. B. Aufenthalt in ländlichen Gebieten) kann Impfschutz auch gegen Typhus sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollten diese und andere Fragen entschieden werden.</p>

<p><em>HIV / Aids</em></p>

<p>ist weltweit ein Problem. Die bekannten Risiken sollte man auch in Bahrain meiden.</p>

<p><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p>Die medizinische Versorgung in Manama genügt im Allgemeinen europäischen Ansprüchen. Die meisten Ärzte sprechen Englisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette?). Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind</p>

<ul><li class="MsoNormal">zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li class="MsoNormal">auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li class="MsoNormal">immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li><li class="MsoNormal">trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 16:15:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BahrainSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Senegal: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SenegalSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/552158/normal/52151/Senegal.jpg" title="Senegal" alt="Senegal" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Senegal: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 20.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352072bodyText1">Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352072bodyText2">Aktueller Hinweis</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352072bodyText3">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352072bodyText4">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352072bodyText5">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352072bodyText6">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352072bodyText7">Besondere strafrechtliche Vorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352072bodyText8">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung:<br/>
Aktuelle Hinweise</p>
</div><a name="doc352072bodyText1"></a><h3><strong>Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen</strong></h3>

<p class="MsoNormal">In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch <em>Al-Qaida im Maghreb</em> (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. <strong>Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.</strong></p>

<p class="MsoNormal">Deutlich erhöhte <strong>Anschlags- und Entführungsrisiken</strong> bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.</p>

<p class="MsoNormal"><strong>Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.</strong></p>

<p></p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc352072bodyText2"></a><h3 class="MsoNormal">Aktueller Hinweis</h3>

<p class="MsoNormal">Am 26. Februar finden Präsidentschaftswahlen statt. Die Opposition ficht eine erneute Kandidatur von Präsident Wade sowie die Nichtzulassung anderer Kandidaten an. Im Vorfeld der Wahlen kam es zu Demonstrationen und Gewalttätigkeiten in Dakar und anderen Städten. Mit weiteren Demonstrationen, die in Gewalt umschlagen können, ist noch bis nach den Wahlen zu rechnen. Für den 26.02. hat die Regierung ein Überlandfahrverbot verhängt, das Fahrten vom und zum Flughafen einschließt. <strong>Zurzeit</strong> <strong>sollte von Reisen nach Senegal, die nicht unbedingt notwendig sind, nach Möglichkeit abgesehen werden.</strong> <strong>Reisende sollten sich über das Internet, senegalesische Medien und bei der Botschaft über die aktuelle Lage informieren.</strong></p>

<p></p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc352072bodyText3"></a><h3><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p><em>Reisen über Land / Kriminalität / Terrorismus</em></p>

<p class="MsoNormal">Grundsätzlich können sich Reisende in weiten Teilen des Senegal frei bewegen. Ausgenommen davon sind Teile der Casamance. Außerdem ist Folgendes unbedingt zu beachten:</p>

<p class="MsoNormal">Zwar ist Senegal selbst kein Kernland des terroristischen Netzwerks <em>Al-Qaida im Maghreb</em>, jedoch sind auch hier Al-Qaida-Einflüsse feststellbar, so dass potentiell Entführungsrisiken, auch grenzübergreifend, bestehen. <strong>Von Reisen in entlegene Grenzgebiete zu Mauretanien und Mali wird daher dringend abgeraten.</strong></p>

<p>Übernachtungen im Freien, Fahrten im Dunkeln und Einzelreisen sollten im Senegal vermieden werden.</p>

<p>Reisende in die Casamance sollten sich kurzfristig über die Lageentwicklung informieren. In Teilen der Casamance ist es in den vergangenen Monaten wiederholt zu bewaffneten Zusammenstößen zwischen der senegalesischen Armee und Rebellengruppen des MFDC sowie zu geographisch nicht vorhersagbaren Straßensperren der Rebellen gekommen, an denen Zivilisten zu Schaden kamen. Betroffen waren auch Vororte der Hauptstadt Ziguinchor. In Teilen der Casamance bestehen Gefahren durch Minenfelder.</p>

<p>Die touristischen Zentren am Cap Skirring (im äußersten Südwesten Senegals gelegen) und der dortige internationale Flughafen gelten weiter als sicher, ebenso die Schiffsverbindung von Dakar nach Ziguinchor.</p>

<p><strong>Von Reisen auf den Nationalstraßen Ziguinchor-Banjul und der "Transgambienne", die Ziguinchor über die Fähre im gambischen Farafenni mit Dakar verbindet, wird abgeraten.</strong> Die Grenzgebiete der Casamance zu Guinea-Bissau und zu Gambia sollten gemieden werden.</p>

<p>Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es in Dakar - im Zentrum, aber auch an den Stränden - zu aggressiven Belästigungen durch fliegende Händler, Bettler, Taschendiebe und selbsternannte Touristenführer sowie zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, aber auch gewalttätigen Übergriffen kommen. Spaziergänger sollten keine Wertsachen (Uhren, Ringe, Ketten) sichtbar mit sich tragen und auf das Mitführen von Taschen verzichten. Es wird dringend empfohlen, sich nachts nur mit dem Auto in der Stadt zu bewegen und einige unsichere Stadtteile und benachteiligte Vororte von Dakar dann auch zu meiden.</p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc352072bodyText4"></a><h3><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p>Trotz der bemerkenswerten - politischen Stabilität sind die sozialen Probleme in Senegal enorm. Der Tourist bekommt dies insbesondere in Dakar und den Touristenzentren entlang der Küste in Form von z.T. aggressiven Belästigungen durch fliegende Händler, Bettler, Taschendiebe und selbsternannte Touristenführer zu spüren.</p>

<p>Die Bevölkerung von Senegal gehört zu über 90 % dem Islam an. Obwohl die Bevölkerung grundsätzlich tolerant ist, sollte auf freizügige Kleidung verzichtet werden.</p>

<p><em>Geld/ Kreditkarten</em></p>

<p>Währung ist der Franc CFA, der in einem festen Wechselkursverhältnis zum Euro (1 Euro = 655,957 FCFA) steht. Devisen und Reiseschecks werden in Banken problemlos gewechselt. Kreditkarten werden in gehobenen Hotels und Restaurants akzeptiert, für Kredit- und EC-Karten gibt es in Dakar vereinzelt Geldautomaten. Dagegen sind auf deutsche Banken gezogene Schecks hier nicht verwendbar.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc352072bodyText5"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Reisedokumente</em></p>
<table class="MsoNormalTable"><tbody><tr><td class="MsoNormal" valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td class="MsoNormal" valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen:</strong></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Reisepass</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>ja, Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>ja</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Personalausweis</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"> -</td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td valign="top"/></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Kinderreisepass</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Ja, Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Reisepass</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Ja, Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Personalausweis</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass<br/>
eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der<br/>
Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>ja, Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster<br/>
(der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>ja</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"> -</td></tr></tbody></table>
<p class="Standardeinzug1"><span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Generalkonsulate</span> des <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Ziellandes</span> klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p><em>Visum</em></p>

<p>Für einen längerfristigen Aufenthalt ist eine Aufenthaltserlaubnis erforderlich, die auch am Ort beantragt werden kann. Wer im Voraus einen längeren Aufenthalt plant, sollte für die Aufenthaltsgenehmigung ein Führungszeugnis und eine Geburtsurkunde mitbringen.</p>

<p>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc352072bodyText6"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p>Dinge des täglichen Bedarfs können abgabenfrei eingeführt werden. Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist beschränkt. Ohne Devisenerklärung dürfen Devisen im Gegenwert von bis zu FCFA 1.000.000 (ca.  1.500,- Euro)  ein- und der Gegenwert von bis zu FCFA  500.000,- (ca.  750,-  Euro) ausgeführt werden. . Bei höheren Beträgen ist bei der Einreise eine Deviseneinfuhrerklärung abzugeben,, bei der Ausreise sind diese Erklärung und Umtauschnachweise  vorzulegen. Die senegalesischen Zollbehörden zögern nicht, bei Verdacht auf Devisenschmuggel undeklarierte Devisen zu beschlagnahmen. Auszahlungs- und Umtauschbelege sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden.</p>

<p class="MsoBodyText"><span class="MsoHyperlink">Die Vorschriften zur Einfuhr von Personenkraftwagen ändern sich regelmäßig. Die aktuellsten der Deutschen Botschaft bekannten Bestimmungen sind im Merkblatt „Einfuhr von PKWs“ angegeben und auf der Website unter <a target="_blank" href="http://www.dakar.diplo.de/contentblob/1482048/Daten/1007382/_Info_Deutsche_Service_Einfuhr_PKW_Downloaddatei.pdf">www.dakar.diplo.de/contentblob/1482048/Daten/1007382/_Info_Deutsche_Service_Einfuhr_PKW_Downloaddatei.pdf</a></span> <a lang="EN-US" xml:lang="EN-US" target="_blank" href="http://www.dakar.diplo.de/">abrufbar.</a></p>

<p class="MsoBodyText">Zollvergehen werden vergleichsweise drakonisch (Gefängnis) bestraft. Dies betrifft vor allem die Einfuhr von Kraftfahrzeugen, auf die bei Verbleib in Senegal Abgaben i.H.v. 20% Zoll und 20% Mehrwertsteuer auf den Zeitwert entfallen. Für die Entrichtung der Abgaben ist der Verkäufer verantwortlich.</p>

<p class="MsoBodyText">Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p class="MsoBodyText">Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.</p>
<div class="topLink">
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<a name="doc352072bodyText7"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Vorschriften</strong></h3>

<p>Deutsche Staatsangehörige unterliegen bei Rauschgiftdelikten im Senegal dem senegalesischen Strafrecht. Der Besitz von Betäubungsmitteln wird hart geahndet.</p>

<p>Homosexuelle Handlungen auch unter Erwachsenen werden nach dem senegalesischen Strafgesetz mit Haft- und/oder Bußgeldstrafen geahndet, wovon auch Ausländer nicht ausgenommen sind. Das entsprechende Gesetz wurde in letzter Zeit mehrfach angewendet.</p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc352072bodyText8"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz</em></p>

<p class="MsoNormal">Senegal ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, auch wenn bei direkter Einreise aus Europa keine Impfung verlangt wird. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, ausgenommen sind Kinder unter 1 Jahr. Siehe auch <a target="_blank" href="http://www.who.int/ith/countries/en/index.html">www.who.int</a></p>

<p>Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe <a target="_blank" href="http://www.rki.de/">www.rki.de</a>). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, gegen Masern- Mumps- Röteln (MMR) und Influenza.</p>

<p>Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, Meningitis ACWY und Typhus empfohlen, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut.<em> </em></p>

<p class="MsoNormal"><em>Malaria</em></p>

<p class="MsoNormal">Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den schwerwiegendsten Erkrankungen im Senegal. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken<em>.</em> Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (&gt; 70 % der Fälle in Senegal) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.</p>

<p class="MsoNormal">Es besteht ein Malariarisiko im ganzen Land. Übertragung ganzjährig, mit geringeren saisonalen Schwankungen in den südlichen zwei Dritteln des Landes und ausgeprägter im Norden mit höchsten Erkrankungszahlen während der Regenzeit und  anschließenden Übergangsphase und Abnahme in der Trockenzeit. Neben der notwendigen Expositionsprophylaxe ist eine Chemoprophylaxe zu empfehlen, hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) auf dem Markt erhältlich - in lokalen Apotheken im Senegal nur zum Teil erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.</p>

<p class="MsoNormal">Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:</p>

<p class="MsoNormal">·        <span dir="ltr">Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),<br/>
</span>·        <span dir="ltr">ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,<br/>
</span>·        <span dir="ltr">ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.</span><em> </em></p>

<p class="MsoNormal"><em>HIV / AIDS</em></p>

<p class="MsoNormal">Ungefähr 1 % der erwachsenen Bevölkerung zwischen 15 und 49 Jahren und ca. 20 % der Prostituierten sind HIV-positiv. In Dakar und anderen Städten ist die Zahl höher. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Durchfallerkrankungen und Cholera</em></p>

<p>Gastrointestinale Infektionen sind neben der Malaria die häufigsten Erkrankungen, v. a. durch Salmonellen verursacht<span class="underline">.</span> Cholerafälle treten meist sporadisch und seltener als Epidemie auf und treffen meist auf ein Umfeld mit einfachen Lebensbedingungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Infektionen vermeiden. Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen. Die letzte Choleraepidemie mit vielen tausend Fällen gab es 2005, betroffen war besonders die Region Touba.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Einige Grundregeln</em></p>

<p>Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.</p>

<p class="aufzhlung1"><em>Weitere Infektionskrankheiten</em><em> </em></p>

<p><em>Gelbfieber</em></p>

<p>In den vergangenen Jahren wurden in den Regionen Dakar, Thies, Touba, Thiadiaye Einzelfälle von Gelbfieber bestätigt, zuletzt im Juni 2011</p>

<p class="aufzhlung1"><em>Dengue-Fieber</em></p>

<p>Dengue-Fieber kommt vereinzelt vor, wenn auch die Dunkelziffer höher sein mag durch nicht vorhandene spezifische Labordiagnostik. Die ersten Fälle nach über 20 Jahren wurden 2009 gemeldet. Es wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome zu Beginn nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit seltener Todesfolge auftreten. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.</p>

<p><em>Schistosomiasis (Bilharziose)</em></p>

<p><em>Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern</em> <em>im gesamten Land</em> <em>(</em>z.B. im Senegal-Fluss)<em>.</em> Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.</p>

<p><em>Bakterielle Meningitis</em></p>

<p>Der Senegal, vor allem das östliche Hinterland, gehört zum sogenannten „afrikanischen Meningitis-Belt“. Die Übertragung (von Mensch zu Mensch) erfolgt während der trockeneren Jahreszeit in den Monaten Dezember bis April. Die Meningokokken-Impfung ist während der Meningitissaison auch für Reisende mit einer Aufenthaltsdauer unter 4 Wochen zu empfehlen. Auf die Verwendung eines Kombinationsimpfstoffes gegen die vier Meningokokken-Typen ACWY sollte geachtet werden.</p>

<p><em>Tollwut</em></p>

<p>Tollwut wird durch Biss und Speichel infizierter Tiere (meist Hunde, aber auch Affen oder andere Wildtiere) übertragen. Fledermaus-Tollwut ist bisher im Senegal nicht bekannt. Einziger möglicher Schutz ist die Impfung bzw. Tierkontakt zu meiden. Eine passive Impfung nach Biss oder Kontakt ist nur in Dakar, im Institut Pasteur erhältlich.</p>

<p><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p>Die <strong>medizinische Versorgung</strong> im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Dakar hingegen ist immer noch eines der beiden medizinischen Referenzzentren für Westafrika. Französisch sprechende Fachärzte fast aller Fachrichtungen sind vorhanden.</p>

<p class="aufzhlung1">Für p<strong>lanbare Operationen</strong> ist Deutschland vorzuziehen. Für den Notfall kommen das Hôpital Prinicpal de Dakar und einzelne Privatkliniken in Dakar in Betracht.</p>

<p class="aufzhlung1">Das Mitbringen von <strong>Medikamenten</strong> ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht unbedingt notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen oder Großstädte werden nicht besucht. Die Apotheken in Dakar haben ein gutes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt sind allerdings nicht auszuschließen.</p>

<p class="aufzhlung1">Touristen, die in den Senegal kommen, sollten vorher eine zusätzliche Reisekrankenversicherung abschließen. Personen, die sich längerfristig im Senegal aufhalten wollen, sollten über eine private Krankenversicherung verfügen, die Behandlungskosten in Senegal, aber auch in Deutschland abdeckt. Es wird der Abschluss einer Luftrettungsversicherung bei einer Flugrettungsorganisation empfohlen. Örtliche Krankenhäuser und Ärzte verlangen von Touristen zunehmend Vorkasse.</p>

<p class="MsoNormal">Lassen Sie sich vor einer Reise nach Senegal durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise <a target="_blank" href="http://www.dtg.org/">www.dtg.org</a> oder <a href="file:///D:/Dokumente%20und%20Einstellungen/040-reise/Lokale%20Einstellungen/Temp/www.frm-web.de">www.frm-web.de</a></p>

<p class="MsoNormal">Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p class="note">Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.<br/>
</p>

<p class="note">Die Angaben sind:</p>

<p class="MsoNormal">-  zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;<br/>
-  auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;<br/>
-  nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;<br/>
-  trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell. </p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 14:17:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SenegalSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Madagaskar: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MadagaskarSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/552058/normal/44615/Madagaskar.jpg" title="Madagaskar" alt="Madagaskar" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Madagaskar: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 20.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc350922bodyText1">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc350922bodyText2">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc350922bodyText3">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc350922bodyText4">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc350922bodyText5">Besondere strafrechtliche Vorschriften</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc350922bodyText6">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung:<br/>
Landesspezifische Sicherheitshinweise</p>
</div>
<p></p>
<a name="doc350922bodyText1"></a><h3><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p>Die seit Ende Januar 2009 andauernde politische Krise ist bisher nicht gelöst. Eine Rückkehr zu politischer und wirtschaftlicher Stabilität gegenwärtig noch nicht abzusehen. In der Hauptstadt Antananarivo sind politisch motivierte Demonstrationen, die unter Umständen auch in gewalttätige, bewaffnete Auseinandersetzungen münden können, jederzeit möglich. Es wird empfohlen, vor allem im Innenstadtbereich Antananarivos besondere Vorsicht walten zu lassen und Menschenansammlungen zu meiden.</p>

<p><em>Piraterie auf hoher See</em></p>

<p>Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Inzwischen werden auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman angegriffen und gekapert. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe unverändert hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter <strong>www.mschoa.org</strong> dringend empfohlen.</p>

<p><em>Kriminalität</em></p>

<p class="MsoNormal">Taschendiebstähle und bewaffnete Raubüberfälle - auch am Tag - kommen immer wieder vor. Insbesondere betroffen ist vor allem die Hauptstadt Antananarivo, dort besonders das Stadtzentrum um Analekely und die Avenue de l'Indépendance sowie die Umgebung der Hotels und der von Ausländern bevorzugten Restaurants und die Stationen der Überlandtaxis (taxis brousse).</p>

<p class="MsoNormal">In den zurückliegenden Monaten wurden zudem auch vermehrt kriminelle Zwischenfälle aus Touristenzielen vermeldet. Hierbei sind insbesondere städtisch geprägte und touristisch frequentierte Ballungsgebiete an den Küsten Madagaskars betroffen. Es wurden bewaffnete Raubüberfälle aus den Städten Antsiranana (Diego-Suarez), Tuléar, Morondava und Manakara sowie den Urlaubsinseln Nosy Be und Sainte Marie gemeldet.</p>

<p class="MsoNormal">Die Gewaltbereitschaft hat insgesamt zugenommen.</p>

<p class="MsoNormal">Nach Einbruch der Dunkelheit wird in <strong>allen</strong> städtischen Gebieten von Spaziergängen, ob allein oder zu mehreren, aus Sicherheitsgründen abgeraten. Es wird eindringlich empfohlen, abends und nachts auf Taxis zurückzugreifen. Besondere Vorsicht sollte auf den Umgang mit Wertsachen und Ausweisen - auch innerhalb von Hotels - verwendet werden.</p>

<p class="MsoNormal">Vor allem im Stadtgebiet von Antananarivo, zunehmend aber auch in den touristisch frequentierten Küstenstädten, finden am Abend und in der Nacht vermehrt Polizeikontrollen statt. Es wird aus diesem Grund dringend geraten, eine beglaubigte Kopie des Passes (einschl. der Seite mit dem Visum für Madagaskar) mit sich zu führen.</p>

<p class="MsoNormal">Bei Autofahrten in Ballungsgebieten (vor allem in Antananarivo ist die Verkehrsdichte sehr hoch und die Straßen eng) wird empfohlen, zu jeder Tages- und Nachtzeit die Türen von innen zu verriegeln und die Fenster geschlossen zu halten. Taschen und Wertgegenstände sollten auf keinen Fall sichtbar im Wagen liegen.</p>

<p class="MsoNormal">Deutschen Staatsangehörigen, die sich länger in Madagaskar aufhalten, wird empfohlen, der Botschaft ihre Kontaktdaten zu übermitteln. <a target="_blank" href="https://elefand.intra.aa/elefandintern/home/login!form.action">https://elefand.intra.aa/elefandintern/home/login!form.action</a></p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc350922bodyText2"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p>Madagaskar ist wegen seiner einzigartigen Flora und Fauna, seiner abwechslungsreichen Landschaften und Klimazonen ein interessantes Reiseziel. Die Touristenregionen und Nationalparks sind seit den Ausschreitungen im Februar 2009 von weiteren Unruhen verschont geblieben.</p>

<p><em>Sprache</em></p>

<p class="Textkrper21">Für Individualreisende sind französische oder idealerweise madagassische Sprachkenntnisse von großem Vorteil, da - vor allem in ländlichen Gebieten - nicht damit zu rechnen ist, dass die Bewohner Englisch oder Deutsch sprechen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Reisen über Land/ Straßenverkehr</em></p>

<p>Das innermadagassische Flugnetz ist recht dicht, allerdings kommt es aufgrund von wirtschaftlichen Problemen der nationalen Fluggesellschaft <em>Air Madagascar</em> immer wieder zu Annullierungen und, teilweise massiven, Verspätungen von Inlandsflugverbindungen.</p>

<p class="MsoNormal">Zudem ist der Betrieb der Fluggesellschaft <em>Air Madagascar</em> in der Europäischen Union seit dem 20.04.2010 wegen Sicherheitsmängeln Beschränkungen unterworfen. Derzeit sichert <em>Air Madagascar</em> seine Verbindungen in die EU (Paris und Marseille) mit Hilfe von Chartermaschinen der portugiesischen Charter-Fluggesellschaft <em>euroAtlantic Airways</em>.</p>

<p class="MsoNormal">Reisenden wird empfohlen, bei ihrer betreffenden (Reise-)Kranken- und Rückholversicherung zu erfragen, ob sich bei Benutzung von <em>Air Madagascar</em>-Flügen für innermadagassische Verbindungen versicherungstechnische Einschränkungen ergeben.</p>

<p class="MsoNormal">Das Straßennetz wurde in den letzten Jahren deutlich verbessert. Mittlerweile sind – ausgehend von Antananarivo – bis auf Fort Dauphin, die wichtigsten Küstenstädte auf  Asphaltstraßen erreichbar.</p>

<p class="MsoNormal">Dennoch gibt es noch immer eine große Anzahl von nicht befestigten Straßen, die während der Regenzeit (Australsommer Dezember bis April) zum Teil nur bedingt oder gar nicht befahrbar sind sowie Regionen, die von der Außenwelt völlig abgeschnitten und lediglich zu Fuß oder mit dem Hubschrauber zu erreichen sind.</p>

<p class="MsoNormal">Auf den Hauptachsen kommt es seit einigen Monaten vermehrt zu bewaffneten Überfällen, vor allem auf Überlandtaxis, aber auch auf LKW sowie private Geländewagen. Betroffen waren in den vergangenen Monaten im Prinzip alle wichtigen Hauptverkehrsachsen: die <em>Route Nationale 1</em> (von Antananarivo Richtung Westen: Ampefy, Tsiroanomandidy), die <em>Route Nationale 2</em> (Richtung Osten: Moramanga, Andasibe, Toamasina) und auch die <em>Route Nationale 7</em> (Richtung Süden: Antsirabe, Fianarantsoa, Tuléar).</p>

<p class="MsoNormal">Es wird zur besonderen Vorsicht geraten. Nachtfahrten sollten unbedingt vermieden werden.</p>

<p><em>Naturkatastrophen</em></p>

<p class="Textkrper21">Madagaskar wird zwischen Januar und April regelmäßig von zum Teil schweren tropischen Wirbelstürmen (Zyklonen) heimgesucht. Vor allem betroffen sind die östlichen, westlichen und südwestlichen Küstenregionen.</p>

<p class="Textkrper21"><em>Geldversorgung</em></p>

<p class="Textkrper21">In Antananarivo und den anderen großen Städten besteht die Möglichkeit zum Tausch von Bargeld (Euro/Dollar) und Travellerschecks bei Banken und Wechselstuben. Die Banken verfügen in der Regel über Geldautomaten, an denen mit der Visa-Karte Geld gezogen werden kann. Die Mastercard wird nur bei einer Bank, der BNI, akzeptiert. Eine Geldversorgung über EC-Karten (Maestro bzw. Cirrus) ist nicht möglich.</p>

<p class="Textkrper21">Größere Hotels, Restaurants, Geschäfte, Reisebüros und Fluggesellschaften sowie Supermärkte akzeptieren in der Regel die Visa-Karte. Manchmal wird ein Bankaufschlag von 3 % fällig.</p>

<p class="Textkrper21"><em>Hotels und Kommunikation</em></p>

<p class="Textkrper21">In Antananarivo, den größeren Provinzstädten und in den Touristenregionen gibt es akzeptable Hotels und kleinere korrekte Unterkünfte.</p>

<p class="Textkrper21">Als Folge der politischen Krise ist der Tourismus in Madagaskar allerdings eingebrochen. Einige Hotels und Gästehäuser mussten mittlerweile schließen. Individualreisenden wird empfohlen, vorab mit den ins Auge gefassten Unterkünften Kontakt aufzunehmen.</p>

<p class="Textkrper21">Das Mobilfunknetz ist sehr gut ausgebaut. Über die Anbieter Orange, Airtel (ehemals Zain, davor Celtel) und den madagassischen Anbieter Telma sind alle großen Städte und auch viele ländliche Regionen erreichbar. Roaming funktioniert grundsätzlich. Es ist aber auch möglich, für einen Gegenwert von ca. 1,50 Euro eine lokale SIM-Karte zu erwerben – diese ermöglicht Telefonie und SMS mit Pre-Paid-Karte.</p>

<p></p>
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<a name="doc350922bodyText3"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Visum</em></p>

<p><span class="underline">Kurzaufenthalte (bis zu 90 Tagen):</span></p>

<p>Grundsätzlich benötigen deutsche Staatsangehörige für die Einreise nach Madagaskar ein gebührenpflichtiges Visum, das bei Ankunft am internationalen Flughafen von Antananarivo-Ivato, aber auch an allen anderen Flughäfen mit internationalen Verbindungen (Nosy Be, Antsiranana, Toamasina, Tuléar, etc.) ausgestellt wird.</p>

<p>Aufgrund einer Sonderregelung zur Förderung des Tourismus erhalten Reisende, die sich bis zu 30 Tagen in Madagaskar aufhalten wollen, bis auf weiteres ein kostenfreies Visum.</p>

<p>Die Visumgebühr bei einem Aufenthalt von 30 bis 60 Tagen beträgt zur Zeit 100.000,- Ariary (derzeit 45,- Euro), für einen Aufenthalt von 60 bis 90 Tagen werden 140.000,- Ariary (derzeit 60,- Euro) erhoben. Die Visumgebühr kann bei Ankunft an einem der internationalen Flughäfen Madagaskars auch in Euro oder in US-Dollar entrichtet werden</p>

<p>Darüber hinaus ist in jeden Fall ein Rück- bzw. Weiterflugticket vorzulegen.</p>

<p>Von der Beantragung von Kurzzeitvisa direkt bei der madagassischen Auslandsvertretung kann aufgrund der oben geschilderten Regelung abgesehen werden. Zu Voraussetzungen für die Erteilung von Kurzzeitvisa durch die madagassische Auslandsvertretung können aufgrund von häufigen Verfahrensänderungen und fehlender Transparenz keine Angaben gemacht werden.</p>

<p>Langfristige Aufenthalte (mehr als 90 Tage)</p>

<p>Für Arbeits- und andere Aufenthalte von mehr als 90 Tagen (z.B. Praktika) ist es <strong class="underline">zwingend</strong> erforderlich, bereits bei der Einreise über ein sogenanntes <strong>„visa transformable“</strong> zu verfügen, das ausschließlich bei einer madagassischen Auslandsvertretung erhältlich ist.</p>

<p>Die Kontaktdaten der madagassischen Botschaft in Deutschland lauten:</p>

<p>Seepromenade 92<br/>
14612 Falkensee (Brandenburg)<br/>
Tel.: (03322) 2314 0<br/>
Fax: (03322) 2314 29<br/>
E-Mail: <a href="mailto:info@botschaft-madagaskar.de">info@botschaft-madagaskar.de</a></p>

<p>Das für langfristige Aufenthalte erforderliche und vor der Einreise einzuholende „visa transformable“ kann auch bei einem der Honorarkonsulate Madagaskars in Deutschland beantragt werden.</p>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:</p>
<table class="MsoNormalTable"><tbody><tr><td class="MsoNormal" valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td class="MsoNormal" valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Reisepass</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Ja, mindestens 6 Monate Gültigkeit bei Einreise</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Ja, mindestens 6 Monate Gültigkeit bei Einreise</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Personalausweis</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td class="MsoNormal" valign="top"> -</td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td valign="top"/></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Kinderreisepass</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Ja, mindestens 6 Monate Gültigkeit bei Einreise</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Reisepass</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Ja, mindestens 6 Monate Gültigkeit bei Einreise</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Personalausweis</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Ja, mit eigenem Passfotofoto, mindestens 6 Monate Gültigkeit bei Einreise</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Ja, mit eigenem Passfoto, mindestens 6 Monate Gültigkeit bei Einreise</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Alleinreisende Minderjährige, die nicht in Madagaskar wohnhaft sind,sollten darüber hinaus auch eine amtlich beglaubigte Einverständnis-erklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten in französischer Sprache mitführen.</em></td></tr></tbody></table>
<p>Vergehen gegen die madagassischen Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen werden unnachgiebig geahndet. Es drohen hohe Geld- und ggfls. sogar Haftstrafen.</p>

<p class="MsoNormal">Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc350922bodyText4"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p>Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Devisen können in unbegrenzter Höhe ein- und ausgeführt werden, müssen aber ab einem Gegenwert von 7.500 Euro bei Einfuhr deklariert werden.</p>

<p>Aus Madagaskar dürfen bestimmte Edel- und Halbedelsteine, Versteinerungen und Fossilien nicht bzw. nicht ohne entsprechende Begleitpapiere ausgeführt werden.</p>

<p>Personen mit Wohnsitz außerhalb Madagaskars dürfen bis zu 1 kg Schmuck ausführen, wenn sie Nachweise über den Tausch von Devisen mindestens im Wert des Schmucks oder Kaufquittungen vorweisen können.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc350922bodyText5"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Vorschriften</strong></h3>

<p>Für militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Regierungsgebäude) besteht striktes Fotografierverbot.</p>

<p>Verschiedene Orte sind ”fady”, d.h. (für Ausländer) mit bestimmten, dem Brauchtum entspringenden Beschränkungen belegt oder teilweise auch völlig tabu<strong>.</strong> In Zweifelsfällen wird empfohlen, sich bei ortskundigen Personen über gegebenenfalls bestehende <em>„Fadys“</em> zu informieren.</p>

<p>In Madagaskar wird Ehebruch mit Freiheits- oder Geldstrafe geahndet. Hinzu kommt ein Schadenersatzanspruch gegen die Täter. Dies gilt auch für Pädophilie.</p>

<p>Ein besonderes Augenmerk der madagassischen Justiz gilt „Sextouristen“. Sie werden in Madagaskar unnachgiebig verfolgt und müssen mit  Freiheitsstrafen von 5-10 Jahren plus hoher Geldstrafe rechnen.</p>

<p>Da nicht auszuschließen ist, dass Ausländer gezielt in kompromittierende Situationen gebracht werden sollen, ist beim Kontakt zu jungen Mädchen und Frauen besondere Vorsicht geboten.</p>

<p>Die Haftbedingungen in Madagaskar sind äußerst schwierig (prekäre sanitäre/hygienische Verhältnisse, überfüllte Gefängnisse, mangelhafte bis nicht existente Versorgung von Häftlingen und nur rudimentäre medizinische Versorgung). Untersuchungshaft kann sich über Jahre hinziehen.</p>

<p>Die Ausfuhr von und der Handel mit bestimmten einheimischen Tier- und Pflanzenarten ist streng verboten (Lemuren, Schildkröten u.a.) und wird ebenfalls mit Haftstrafe geahndet.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc350922bodyText6"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz</em></p>

<p class="MsoNormal">Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. afrikanisches Festland) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich.</p>

<p class="MsoNormal">Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe <a target="_blank" href="http://www.rki.de/">www.rki.de</a></p>

<p class="MsoNormal">Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Malaria</em></p>

<p>Ein hohes Malariarisiko besteht in den Küstenregionen und Regenwaldgebieten, ein mittleres Risiko in den Höhenlagen, im Landesinneren und in der Hauptstadt.</p>

<p>Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken<em>.</em> Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.</p>

<p><strong>Bei Aufenthalt in den Risikogebieten wird ganzjährig eine Malariaprophylaxe empfohlen.</strong></p>

<p>Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.</p>

<p>Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,</p>

<ul><li>ganztägig (siehe unten Chikungunya, Dengue.) und nachts körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),</li><li>ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,</li><li>ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.</li></ul>

<p><em>HIV/AIDS</em></p>

<p>ist im Lande ein Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes, Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Durchfallerkrankungen und Cholera</em></p>

<p class="MsoNormal">Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.</p>

<p class="MsoNormal">In den letzten Jahren sind Choleraerkrankungen nur sporadisch aufgetreten, andere Durchfallerkrankungen wie z. B. Salmonelleninfektionen, aber auch Typhus kommen durchaus vor. Diese werden u.a. durch unsauberes Trinkwasser ausgelöst.</p>

<p>Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen, selber Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.</p>

<p><em>Weitere Infektionskrankheiten</em></p>

<p><em>Chikungunya-Fieber</em></p>

<p class="MsoNormal">Seit 2006 ist es immer wieder zu einer epidemieartigen Häufung von Chikungunya-Fieber gekommen. Diese Viruserkrankung wird von Mücken übertragen und führt zu den typischen Symptomen einer schweren Viruserkrankung (Fieber, Gelenk- und Gliederschmerzen, Hautausschlag), in der Regel ohne tödlichen Ausgang. Die Beschwerden können allerdings über Wochen und Monate anhalten. Eine Impfung ist nicht möglich, der Schutz vor Mückenstichen ist die einzige prophylaktische Maßnahme (Repellentien, Kleidung, Verhalten etc.).</p>

<p class="MsoNormal"><em>Dengue-Fieber</em></p>

<p class="MsoNormal">Die für den Raum Indischer Ozean bekannten Dengue-Epidemien sind in Madagaskar bisher wenig aufgetreten.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Schistosomiasis (Bilharziose)</em></p>

<p>Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land, insbesondere aber im westlichen Tiefland mit den Provinzen Toliara und Mahajanga. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Pest</em></p>

<p class="MsoNormal">Madagaskar ist eines der wenigen Länder, in denen die klassische Pest noch endemisch ist. Gelegentlich auftretende Fälle der Beulenpest (in den Provinzen Antananarivo, Antsiranana, Fianarantsoa, Mahajanga, Toamasina) werden im Allgemeinen von den Gesundheitsbehörden rasch unter Kontrolle gebracht. Das Auftreten der durch Rattenflöhe verbreiteten, insgesamt seltenen Krankheit erfolgt praktisch jährlich zum Beginn der Regenzeit in Madagaskar (ab Oktober).</p>

<p class="MsoNormal"><em>Gifttiere</em></p>

<p>In Madagaskar gibt es keine Giftschlangen. Dagegen kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten und andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z.B. bestimmte z.T. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, Frösche u.a.) vor. Wie allgemein in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt! Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige "Untermieter" durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.</p>

<p><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p class="MsoNormal">Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete und Englisch sprechende Ärzte.</p>

<p class="MsoNormal">Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.</p>

<p>Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise <a target="_blank" href="http://www.dtg.org">www.dtg.org</a> oder <a target="_blank" href="http://www.frm-web.de">www.frm-web.de</a></p>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.</li></ul>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 11:30:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MadagaskarSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Simbabwe: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SimbabweSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/552166/normal/51309/Simbabwe.jpg" title="Simbabwe" alt="Simbabwe" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Simbabwe: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 20.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353844bodyText1">Aktueller Hinweis</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353844bodyText2">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353844bodyText3">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353844bodyText4">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353844bodyText5">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353844bodyText6">Besondere strafrechtliche Vorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353844bodyText7">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung: Medizinische Hinweise</p>
</div>
<p></p>
<a name="doc353844bodyText1"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Aktueller Hinweis</strong></h3>

<p class="MsoNormal">Die allgemeine Situation in Simbabwe hat sich seit 2008 teilweise entspannt. Vereinzelte Ausschreitungen und Unruhen können jedoch nicht ausgeschlossen werden, insbesondere vor dem unklaren Hintergrund, wann Wahlen stattfinden werden.</p>

<p>Das Warenangebot hat sich verbessert, allerdings kommt es zeitweise zu Engpässen bei der Versorgung mit Treibstoff (Diesel und Benzin). Generell akzeptierte Zahlungsmittel sind weiterhin in erster Linie der US Dollar und der südafrikanische Rand. Reisen nach Simbabwe sind somit grundsätzlich möglich, allerdings muss weiterhin von Einschränkungen ausgegangen werden.<br/>
Ausländer sollten die unmittelbare Umgebung von Demonstrationen sofort verlassen und nicht fotografieren. Auch dürfen Ausländer ohne staatliche Akkreditierung nicht über die aktuellen Entwicklungen im Land berichten. Das schließt auch jegliches Sammeln von Informationen, Gespräche mit der Bevölkerung oder Schnappschussfotografien mit der Handykamera ein, da dies als illegale journalistische Tätigkeit ausgelegt werden kann. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass es voraussichtlich zwischen September 2012 und Juni 2013 zu Wahlen in Simbabwe kommen könnte, ist Zurückhaltung geboten.</p>

<p>Zur seit November 2011 aufgetretenen Typhus-Epidemie beachten Sie bitte die "Medizinischen Hinweise".</p>
<a name="doc353844bodyText2"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p><em>Innenpolitische Situation</em></p>

<p>Die Versorgungslage mit elektrischem Strom und Trinkwasser ist flächendeckend nicht gesichert. Die Einführung des US-Dollars im Februar 2009 als universelles Zahlungsmittel hat zu einer spürbaren Verbesserung der Telekommunikation geführt. Der Abwärtstrend in einigen wichtigen Bereichen (Gesundheit, Bildung, Inflation) konnte gestoppt werden. Ein stabiler und durchgreifender Aufschwung ist dennoch bislang noch nicht zu verzeichnen, auch wenn die großen Städte heute einen besseren Eindruck machen als zur Zeit der Hyperinflation.<br/>
<br/>
Simbabwe bleibt ein repressiver Staat. Es gibt weiterhin politische Gefangene, die Zustände in den Haftanstalten sind katastrophal und illegale Farmbesetzungen kommen immer noch vor.</p>

<p>In Notfällen ist von den Sicherheitskräften in der Regel keine Hilfe zu erwarten.</p>

<p><em>Kriminalität</em></p>

<p>Bei Reisen nach Simbabwe muss berücksichtigt werden, dass die ausgesprochen schwierige politische, wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung zu einem deutlichen Anstieg der Kriminalität geführt hat. Vor allem in den Innenstädten von Harare und Bulawayo, aber auch in den kleineren Städten, sind verstärkt Taschendiebstähle und „smash and grab“-Überfälle zu verzeichnen. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man nicht zu Fuß unterwegs sein.</p>

<p>Im Auto sollten daher die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen. Nachts besteht ein erhöhtes Überfallrisiko, besonders in den Städten, an roten Ampeln und unbeleuchteten Kreuzungen.</p>

<p>In jüngster Zeit werden vermehrt Einbruchdiebstähle und bewaffnete Raubüberfälle in den wohlhabenderen Wohngebieten aller Städte gemeldet. Auch die Anwendung von Gewalt sowie der Einsatz von Schusswaffen, ein in Simbabwe bisher unübliches Phänomen, nimmt zu.</p>

<p><em>Reisen über Land / Straßenverkehr</em></p>

<p>Den ehemaligen Charme eines angenehmen Touristen- und Reiselandes mit guter Infrastruktur hat Simbabwe fast vollständig eingebüßt. Bei Reisen mit dem eigenen PKW oder Mietwagen sollten die Hauptstraßen nicht verlassen werden. Wegen erhöhter Unfallgefahr sollte nach Einbruch der Dunkelheit auf Fahrten "über Land" verzichtet werden.</p>

<p>Der Zustand der Mietwagen ist nicht mit dem in europäischen Ländern zu vergleichen. Wer im Mietwagen unterwegs ist, sollte wissen, dass vor allem in Harare einige Fälle bekannt geworden sind, bei denen Diebe Autoreifen angestochen haben um, während der Fahrer den Reifen wechselt, Taschen aus dem Auto zu entwenden. Äußerste Achtsamkeit ist geboten. Am besten lässt man den Reifenwechsel bei einer Tankstelle durchführen. Es empfiehlt sich auch, bei Anmietung eine möglichst gute Versicherung abzuschließen, da man sonst, auch bei Fremdverschulden, für die Schäden am Mietwagen haften muss.</p>

<p>Planen Sie mit dem eigenen oder einem Mietwagen durch das Land zu fahren, sollten Sie sich unbedingt vorher über die Versorgungslage mit Treibstoff informieren.</p>

<p>Vor Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen wird gewarnt. Diese sind wegen fehlender Ersatzteile und mangelhafter Wartung oftmals in schlechtem technischen Zustand.</p>

<p>Taxen gibt es vor allem von den großen Hotels aus. Man kann aber auch per Telefon ein Taxi rufen. Grundsätzlich sind die Fahrzeuge mit Taxametern ausgestattet, die aber in den meisten Fällen nicht funktionieren. Man sollte einen pauschalen Preis aushandeln. Dies empfiehlt sich insbesondere bei einer längeren Fahrt.</p>
<a name="doc353844bodyText3"></a><h3><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p>Simbabwe liegt am Rande des Tropengürtels im Südosten Afrikas und umfasst ein Staatsgebiet von rund 390.000 qkm. Von Mai bis Oktober herrscht ein gemäßigtes, fast mediterranes Wetter mit warmen Tagen, kühlen Nächten und absoluter Trockenheit. Zwischen November und April kommt es zu Regenfällen, die in den höher gelegenen Gebieten stärker ausfallen als im übrigen Land (1000 - 1400 mm im Jahr). Tagsüber steigen die Temperaturen bis über 30°C. In den Wintermonaten Juni und Juli ist es abends und nachts empfindlich kalt, in den Hochlagen kann es sogar zu Nachtfrost kommen.</p>

<p>Die besten Reisemonate sind April und Mai oder August bis Oktober.</p>

<p><em>Geld, Devisen, Tausch</em></p>

<p>Nachdem im Jahr 2009 der Simbabwe-Dollar aufgrund der Hyperinflation vom Markt verschwunden ist, werden alle Dienstleistungen und Produkte bar in Devisen bezahlt. An erster Stelle wird der US-Dollar und der südafrikanische Rand gehandelt. Da es für beide Währungen kaum Münzen gibt, werden die Rechnungen entsprechend auf- oder abgerundet. Reisende sollten daher für ihren Aufenthalt die entsprechende Bargeldmenge mitbringen. Das Mitführen größerer Bargeldmengen erhöht aber das Diebstahlsrisiko. Es wird daher geraten, nach Ankunft größere Geldbeträge in Hotels etc. im Safe zu deponieren. In Simbabwe werden nur VISA-Kreditkarten akzeptiert. Bargeldtausch von Euro in Dollar ist bei allen großen Bankfilialen möglich.</p>

<p>Bei Geldmangel oder Verlust der mitgebrachten Reisemittel besteht die Möglichkeit, sich über „Western Union“ Geld aus Deutschland in kleineren Mengen überweisen zu lassen. Eine Filiale befindet sich in Harare in Nr. 12 Samora Machel Avenue. In Deutschland arbeitet „Western Union“ mit der „Reisebank“ zusammen, die auf den Bahnhöfen in allen größeren Städten zu finden ist.</p>

<p><em>Fotografieren</em></p>

<p>Das Fotografieren und Filmen von Militäranlagen und -fahrzeugen, Soldaten, Polizisten, VIPs und sicherheitsrelevanten Gebäuden (z. B. der Amtssitz des Präsidenten "Zimbabwe House" oder auch "State House" auf der Borrowdale Road in Harare) ist verboten. Darauf sollte unbedingt geachtet werden!</p>
<a name="doc353844bodyText4"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Visum</em></p>

<p>Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Simbabwe ein Visum. Dieses wird bei der Einreise an den Flughäfen in Harare, Bulawayo oder Victoria Falls sowie an den Grenzübergängen erteilt. Hierbei ist eine Gebühr von USD 30,-- (eine Einreise) bzw. USD 45,-- ( zwei Einreisen) in Devisen bar zu entrichten. Ein 6 Monate gültiges Visum mit mehreren Einreisen kostet USD 55,--. Inhaber von deutschen Diplomaten- und Dienstpässen erhalten das Visum ebenfalls an der Grenze gebührenfrei.</p>

<p>Es wird darauf hingewiesen, dass das bei Einreise erhältliche Visum ein touristisches Visum ist, welches die Aufnahme jeglicher Art von Tätigkeit im Lande nicht erlaubt.</p>

<p>Ist beabsichtigt, den Aufenthalt über den im Visum gewährten Zeitraum hinaus zu verlängern oder während des Aufenthaltes noch eines der Nachbarländer zu besuchen, wird eine Visumverlängerung bzw. gegebenenfalls eine Änderung in ein Visum zur mehrfachen Einreise (Multiple-Entry-Visa) benötigt. Beides ist beim Department of Immigration, Linquenda House, Nelson Mandela Ave. zu erhalten. Es empfiehlt sich, die Änderung oder Verlängerung rechtzeitig zu beantragen, um unangenehme Folgen wie Verschiebung der Abreise zu vermeiden.</p>

<p>Auch die Einwanderungsbehörden in den größeren Städten können eine Visumverlängerung oder Änderung vornehmen. Zuständig ist jeweils das Department of Immigration.</p>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:</p>
<table><tbody><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja: Gültigkeit 1 Monat über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><em>Bei der Einreise aus einem Land, in dem Gelbfieber-Gefahr besteht, muss ein internationaler Impfpass mit einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber vorgelegt werden. Für Reisende, die aus Deutschland über London oder Johannesburg einreisen ist diese Impfung nicht vorgeschrieben.</em></td></tr><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td valign="top"/></tr><tr><td valign="top">Kinderreisepass</td><td valign="top"><em>Ja: Gültigkeit 1 Monat über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja: Gültigkeit 1 Monat über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td valign="top"><em>Ja: Gültigkeit 1 Monat über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><em>Bei der Einreise aus einem Land, in dem Gelbfieber-Gefahr besteht, muss ein internationaler Impfpass mit einer gültigen Impfung gegen Gelbfieber vorgelegt werden. Für Reisende, die aus Deutschland über London oder Johannesburg einreisen ist diese Impfung nicht vorgeschrieben.</em></td></tr></tbody></table>
<p></p>
<a name="doc353844bodyText5"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p>Bei Ausfuhr einer größeren Menge an Kunsthandwerk und Shona-Skulpturen, die zum Verkauf bestimmt sind, muss eine Genehmigung der Zollbehörde vorgelegt werden. Die Vorschriften können sich ständig ändern, daher empfiehlt es sich, direkt beim Zoll in Harare nachzufragen.</p>

<p>Die Einfuhr von persönlichen Jagdwaffen (Gewehren) für eine Jagdsafari mit dazugehörender Munition ist erlaubt. Für die Einfuhr ist eine befristete Erlaubnis ( "Temporary Import Permit") notwendig, die man an jedem internationalen Flughafen Simbabwes erhalten kann. Die Einfuhr von automatischen Langwaffen sowie von Faustfeuerwaffen ist nicht gestattet.</p>
<a name="doc353844bodyText6"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Vorschriften</strong></h3>

<p>Das Fotografieren von Militäranlagen und -fahrzeugen, Soldaten, VIPs und sicherheitsrelevanter öffentlicher Gebäude ist nicht gestattet.</p>

<p>Homosexuelle Handlungen sind mit Strafe bedroht (Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Haft), werden von der derzeitigen Regierung öffentlich verurteilt und, wie in vielen anderen afrikanischen Ländern, auch traditionell als unmoralisch empfunden.</p>
<a name="doc353844bodyText7"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Aktueller Hinweis:</em></p>

<p>Die seit November 2011 aufgetretene <strong>Typhus-Epidemie</strong> im Land hat sich jetzt bis zur Hauptstadt ausgebreitet. Typhus ist eine Erkrankung der schlechten Hygiene. Entwicklungshelfer oder auch Touristen mit engem Kontakt zur lokalen Bevölkerung sollten die individuelle Hygiene jetzt besonders beachten (Wasser nur aus sicheren Behältnissen, Obst schälen, Gemüse kochen, auf Salat z.Z. verzichten). Eine Schutzimpfung steht zur Verfügung und ist empfohlen.</p>

<p><em>Impfschutz</em></p>

<p>Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich, siehe auch <a target="_blank" href="http://www.who.int">www.who.int</a></p>

<p>Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe <a target="_blank" href="http://www.rki.de">www.rki.de</a></p>

<p>Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Keuchhusten (Pertussis), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.</p>

<p><em>Malaria</em></p>

<p>Malaria tritt landesweit auf. Besonders hohe Risiken bestehen im Norden (Sambesital), im Osten/Südosten (Grenze Mosambik) und in der Region um die Viktoriafälle. Geringe Risiken bestehen im Süden (Grenze Südafrika), in Harare und Bulawayo und in Höhen über 1200m.</p>

<p>Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen.</p>

<p>Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.</p>

<p>Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.</p>

<p>Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird daher allen Reisenden empfohlen:</p>

<ul><li>körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),</li><li>in den frühen Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,</li><li>ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.</li></ul>

<p><em>HIV/Aids</em></p>

<p>HIV/AIDS ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.</p>

<p><em>Durchfallerkrankungen und Cholera</em></p>

<p>In den ländlichen Gebieten Simbabwes (insbesondere Chinhoyi, Nyamapanda, Kariba) ist Cholera vor allem während der Regenzeiten zwischen November und März endemisch. Im September 2008 kam es zu einem Choleraausbruch mit knapp 100.000 Erkrankten, von denen 4.200 verstarben. Es bestehen weiterhin massive Hygieneprobleme im gesamten Land. Seit Ende 2007 haben die Bewohner häufig kein fließendes Wasser mehr. Die Folgen sind ein Mangel an sauberem Trinkwasser, einhergehend mit der Zunahme von Durchfallerkrankungen - auch von  Cholera und Typhus (Salmonella typhi).</p>

<p>Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und insbesondere Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.</p>

<p><em>Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)</em></p>

<p>Im Norden des Landes - vor allem im Karibabecken - kann es sporadisch zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.</p>

<p><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p>Die medizinische Versorgung ist, gerade vor dem Hintergrund der politischen und wirtschaftlichen Situation des Landes, mit der in Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. In Harare und den Provinzhauptstädten hat sich jedoch die medizinische Versorgung im privaten Krankenhaussektor mittlerweile deutlich verbessert. Die (Fach-) Ärztefluktuation hat merklich nachgelassen. Leider gilt dies noch nicht im gleichen Maße für den staatlichen Gesundheitssektor. In vielen Apotheken findet sich – nicht zuletzt mit Einführung des US$  – wieder eine zufriedenstellende Ausstattung mit Medikamenten. Bei Reisen in abgelegene Landesteile sollten Reisende jedoch eine gut sortierte individuelle Reiseapotheke mit sich führen. Auch hierzu ist Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.</p>

<p>Aufgrund der erwähnten Personalengpässe in staatlichen Krankenhäusern, sollte bei Unfällen und schweren Erkrankungen, falls möglich, auf Einlieferung in private Krankenhäuser bestanden werden. Die Aufnahme in private wie auch staatliche Hospitäler erfolgt jedoch nur, wenn entweder Vorkasse geleistet oder eine Garantieerklärung abgegeben wird. Aufgrund der oftmals fehlenden medizinischen Voraussetzungen für eine notwendige Behandlung am Ort wird zudem empfohlen, vor Antritt der Reise eine weltweit gültige Reisekrankenversicherung abzuschließen, die einen Ambulanz-Rettungsflug einschließt. Medizinsche Evakuierungen bietet Medical Air Rescue Services International -  MARS mit Dependancen in ganz Zimbabwe verteilt an. Bei Bedarf oder Wunsch wird der komplette Patiententransfer, incl. Benachrichtigung aller Facharztrichtungen, nach Südafrika organisiert.</p>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.</li></ul>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
      <p>Stand 20.02.2012</p>
    
</div>]]></description>
   <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 10:48:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SimbabweSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Bosnien Und Herzegowina: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BosnienUndHerzegowinaSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/551898/normal/44459/BosnienHerzegowina.jpg" title="Bosnien und Herzegowina" alt="Bosnien und Herzegowina" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Bosnien Und Herzegowina: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 20.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc350124bodyText1">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc350124bodyText2">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc350124bodyText3">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc350124bodyText4">Besondere strafrechtliche Bestimmungen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc350124bodyText5">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung: Die aktuellen Hinweise wurden gelöscht</p>
</div><a name="doc350124bodyText1"></a><h3><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p>Bei Reisen nach Bosnien und Herzegowina wird wegen fortbestehender Minengefahr empfohlen, die befestigten Straßen nicht zu verlassen. Von Nachtfahrten wird wegen der ungenügenden Straßenmarkierung und des schlechten Straßenzustands abgeraten.</p>
<a name="doc350124bodyText2"></a><h3><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p>Reisen nach Bosnien und Herzegowina sind (unter Beachtung der Sicherheitshinweise) grundsätzlich möglich.</p>

<p>Die Landeswährung "Konvertible Mark" wird zum festen Kurs von 1,- Euro = 1,95583 KM getauscht. Kreditkarten werden zunehmend in Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert, Barzahlung wird jedoch empfohlen. Für reibungslosen Zahlungsverkehr ist es ratsam, Banknoten kleinerer Stückelung mitzuführen. Die öffentlichen Institutionen (Gas-, Stromwerke, Post, etc.) akzeptieren nur Zahlungen in KM.</p>

<p><em>Lufthansa</em> fliegt täglich nach München, <em>Germanwings</em> dienstags und samstags nach Köln und während der Sommersaison auch nach Stuttgart. Tägliche Umsteigeverbindungen bestehen über Wien (<em>Austrian Airlines</em>), Budapest (<em>Malev</em>), Laibach (<em>Adria Airways</em>) und Zagreb (<em>Croatia</em> <em>Airlines</em>).</p>
<a name="doc350124bodyText3"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:</p>

<p></p>
<table><tbody><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td><td/></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Ja</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nach Erfahrung der Deutschen Botschaft: Nein</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"> -</td><td/></tr><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td valign="top">Bei Minderjährigen bitte unbedingt die u.s. Anmerkungen beachten</td><td/></tr><tr><td valign="top">Kinderreisepass</td><td valign="top"><em>Ja, <strong>D</strong></em><strong>ringende Empfehlung</strong><em>: Nur mit Lichtbild (siehe Anmerkung unten)</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Ja</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils</td><td valign="top"><em>Wegen möglicher Probleme aufgrund des fehlenden Lichtbilds wird hiervon abgeraten</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td valign="top"><em>Ja.</em> <strong>Dringende Empfehlung</strong><em>: Nur mit Lichtbild (siehe Anmerkung unten)</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><p><em>Bis Ende 2008 war die Einreise von Kindern mit Kinderausweisen/Kinderreisepässen ohne Lichtbild unproblematisch. Seit Ende 2008 kommt es beim Versuch der Einreise von Kindern mit Kinderausweisen oder Kinderreisepässen ohne Lichtbild sehr häufig zu Schwierigkeiten bis zur Versagung der Einreise.</em> <strong>Es wird daher dringend geraten, bei Reisen nach Bosnien und Herzegowina Kinderausweise/Kinderreisepässe mit Lichtbild mitzuführen.</strong><em> </em></p>

<p class="MsoNormal"><strong><em><span class="underline">Allein oder mit nur einem sorgeberechtigten Elternteil reisende Minderjährige benötigen für die Ein- und Ausreise eine schriftliche (Reise-)Genehmigung der Eltern oder des nicht mit reisenden Elternteils. Die Erlaubnis sollte (auch) in bosnischer, kroatischer oder serbischer Sprache verfasst sein und die Unterschrift der/des Sorgeberechtigten von einer amtlichen Stelle beglaubigt sein.</span></em></strong></p>
</td><td/></tr></tbody></table>
<p></p>

<p>Es besteht eine Registrierungspflicht. Ausländische Staatsangehörige müssen sich innerhalb von 48 Stunden nach Einreise polizeilich melden. Bei Hotelunterkunft erfolgt die polizeiliche Anmeldung üblicherweise durch das Hotel. Reisende, die keine Hotelunterkunft gebucht haben, wenden sich an die nächst gelegene Polizeidienststelle. Bei Versäumnis drohen Geldbußen, schlimmstenfalls Abschiebung. Dies gilt nicht für Aufenthalte im Rahmen der Implementierung des Daytoner Friedensabkommen (Diplomaten, EU, UNO, EUFOR, UNHCR etc.).</p>

<p>Die Einreise von Haustieren ist problemlos. Es müssen der Internationale Impfausweis und eine amtstierärztliche Bescheinigung vorlegt werden.</p>

<p>Bei Einreisen mit dem Pkw muss die grüne Versicherungskarte vorgelegt werden, die in ganz Bosnien und Herzegowina gültig ist.</p>

<p>Bei Gelegenheitsfahrten mit Omnibussen benötigt das Unternehmen für die Einreise nach BiH ein ASOR-Fahrtenblatt. Für den grenzüberschreitenden Linienverkehr mit Kraftomnibussen wird eine Genehmigung benötigt. Diese Genehmigungen werden regelmäßig zwischen den zuständigen deutschen und bosnischen Stellen ausgetauscht. Die in Deutschland dafür zuständige Stelle ist das Bundesamt für Güterverkehr in Köln.</p>

<p class="Standardeinzug1"><span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Generalkonsulate</span> des <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Ziellandes</span> klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></p>

<p>Devisen können deklariert werden, dies ist aber nicht ausdrücklich vorgeschrieben. Personen im Besitz einer Waffe werden an der Grenze zurückgewiesen; Ausnahmeregelungen für die Angehörigen von EUFOR sind vorhanden. Für die Einfuhr von Zigaretten und Alkohol gelten dieselben Bestimmungen wie in den Ländern der EU.</p>

<p>Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p>Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.</p>
<a name="doc350124bodyText4"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Bestimmungen</strong></h3>

<p>Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Fotografierverbot besteht nur in den entsprechend gekennzeichneten Bereichen.</p>
<a name="doc350124bodyText5"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz</em></p>

<p>Das Auswärtige Amt empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und FSME (besonders bei Aufenthalt in den ländlichen Gebieten im Norden).</p>

<p><em>HIV/ Aids</em></p>

<p>ist weltweit, evtl. auch in diesem Lande ein Problem und kann dann eine Gefahr für alle sein, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.</p>

<p><em>Prophylaxe</em></p>

<p>Durch hygienisches Essen und Trinken und Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können Durchfälle und andere Infektionserkrankungen vermieden werden.</p>

<p><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p>Die medizinische Versorgung im Land ist mit EU-Standards noch nicht zu vergleichen und ist vielfach noch technisch, apparativ und / oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, Deutsch / Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserücktransportversicherung mit Gültigkeit auch für dieses Land werden dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.</p>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 09:54:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BosnienUndHerzegowinaSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Chile: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ChileSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/551912/normal/44473/Chile.jpg" title="Chile" alt="Chile" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Chile: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 19.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335470bodyText1">Aktuelle Hinweise</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335470bodyText2">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335470bodyText3">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335470bodyText4">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335470bodyText5">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335470bodyText6">Besondere strafrechtliche Vorschriften</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335470bodyText7">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung:<br/>
Aktuelle Hinweise - Protestaktionen</p>
</div><a name="doc335470bodyText1"></a><h3>Aktuelle Hinweise</h3>

<p class="MsoNormal">Durch Protestaktionen einer Bürgerrechtsbewegung in der Region Aysen ist es in den vergangenen Tagen zu Behinderungen im Straßen-, Flug- und Schiffsverkehr in der Regionalhauptstadt Coyhaique und den umliegenden Gebieten gekommen. Insbesondere durch Treibstoffmangel und Straßenblockaden wird der Zugang zum Flughafen und den Häfen erheblich behindert. Betroffen sind davon auch in- und ausländische Touristen. Die Entwicklung der Lage hinsichtlich einer Verschärfung oder Entspannung ist derzeit offen. Reisende werden gebeten, mit ihren Reiseveranstaltern Kontakt zu halten bzw. sich vor Ort über die aktuelle Lage zu informieren und auf einen Besuch der Region Aysen gegebenenfalls zu verzichten.</p>

<p class="MsoNormal">Im Norden Chiles, im Bereich um San Perdro de Atacama, ist es auf Grund anhaltenden Regens zu Überschwemmungen gekommen. Hauptsächlich betroffen ist die Stadt Toconao, hier wurden mehrere Häuser weggeschwemmt. Auf Grund unterspülter Strassen kommt es zu Behinderungen im Reiseverkehr, einige Touristenatraktionen sind derzeit nicht erreichbar. Gebirgspässe mit Grenzübergängen zu Argentinien und Bolivien sind teilweise geschlossen oder nur stundenweise geöffnet, zum Teil auch nur mit Allrad-Fahrzeugen passierbar. Laut Wettervorhersage wird für die nächsten Tage weiterer Regen erwartet, daher kann sich die Situation jederzeit weiter verschlechtern.</p>

<p class="MsoNormal">Der Nationalpark Torres del Paine in der südlichsten Region Magallanes wurde nach einem Waldbrand am 27.12.2011 vorübergehend geschlossen. Der gesamte Nationalpark wurde am 14.01.2012 wieder für Touristen geöffnet.</p>

<p class="MsoNormal">Der Vulkan Puyehue in der Region „Los Ríos“stößt seit seinem Ausbruch am 4. Juni 2011 eine Gas- und Dampfwolke aus. Aufgrund der Aschewolke kann es immer noch vereinzelt zu Einschränkungen im nationalen wie internationalen Flugverkehr kommen.</p>

<p class="MsoNormal">Der Grenzübergang „Paso Cardenal Samoré“ nach Argentinien ist für den Personen- und Pkw-Verkehr geöffnet, für Lkws und Busse gelten Einschränkungen. <br/>
</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc335470bodyText2"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p class="MsoNormal">Im ganzen Land kommt es immer wieder zu Demonstrationen bzw. (auch gewaltsamen) Ausschreitungen im Zusammenhang mit innenpolitischen Auseinandersetzungen (u.a. um die Bildungspolitik, den Bau von Staudämmen, oder Forderungen der indigenen Bevölkerung). Reisende sollten sich von eventuellen Protest- und anderen gewaltsamen Aktionen im Land fernhalten, ggf. Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter aufnehmen und die weitere Entwicklung in den Medien bzw. vor Ort verfolgen. Ausländern, die sich an den Demonstrationen beteiligen und/oder in ihrem Umfeld festgenommen werden, droht die Abschiebung.</p>

<p class="MsoNormal">In der Umgebung von Temuco (8. und 9. Region) kommt es immer wieder zu gewaltsamen Ausschreitungen durch Mapuche-Indigene, gelegentlich werden dort auch Fahrzeuge angegriffen und Fernstraßen gesperrt. Die Polizei rät, nachts (20 bis 8 Uhr ) keine Fernstraßen in der 9. Region und Umgebung zu befahren. Besucher sollten aufmerksam sein, sich zu Fuß möglichst nicht allein und vor allem auch nicht nachts bewegen und sich bei Übergriffen defensiv verhalten. Der Besuch ärmerer Wohnviertel ohne ortskundige Begleitung sollte vermieden werden.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Kriminalität</em></p>

<p class="MsoNormal">In ganz Chile - insbesondere in der Innenstadt und dem Stadtteil Bellavista von Santiago, sowie Valparaíso, Viña del Mar, San Pedro de Atacama, Temuco, Pucon - kommt es regelmäßig zu Rucksack- und Taschendiebstahl bei Touristen, mittlerweile leider auch häufig unter Gewaltanwendung. In letzter Zeit verwenden die Täter zunehmend sog. K.O.-Tropfen bzw. Nervengifte, die die Opfer für mehrere Stunden außer Gefecht setzen.</p>

<p class="MsoNormal">Auch Einbrüche in Mietwagen sind keine Seltenheit mehr.</p>

<p class="MsoNormal">In Busbahnhöfen, an öffentlichen Plätzen (auch am Strand), in Restaurants, Cafés und Supermärkten sollte man sein Gepäck bzw. persönliche Habe nicht aus den Augen lassen. Bei Bus- und Metrofahrten werden im Gedränge oft Handtaschen oder Rucksäcke unbemerkt aufgeschlitzt und Gegenstände gestohlen. Beliebt ist auch der Diebstahl von über Stuhllehnen gehängten Taschen in einem unaufmerksamen Moment.</p>

<p class="MsoNormal">Insbesondere Reisepässe, Führerscheine, Flugtickets und Geld/ Kreditkarten sollte man daher im Hotel verschließen oder sicher am Körper tragen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Erdbeben/Vulkanausbrüche</em></p>

<p class="MsoNormal">Chile ist ein erdbebengefährdetes Land. Es muss in Chile immer mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden.</p>

<p class="MsoNormal">Am 27. Februar 2010 wurde Chile von einem schweren Erdbeben der Stärke 8,8 mit Epizentrum auf der Höhe von Concepción erschüttert. Insbesondere durch den nachfolgenden Tsunami war das Ausmaß der Opfer und Schäden beträchtlich.</p>

<p class="MsoNormal">In den letzten Jahren waren insbesondere folgende Vulkane aktiv:</p>

<p class="MsoNormal">-Vulkan Llaima im Nationalpark Conguillío in der Región de la Araucania (häufige Ausbrüche, zuletzt 2008 und 2009)</p>

<p class="MsoNormal">-Vulkan Chaitén in der Región de los Lagos (letzter Ausbruch 2008)</p>

<p class="MsoNormal">-Vulkan Puyehue in der Región de los Riós (letzter Ausbruch 2011)</p>

<p class="MsoNormal">-Vulkan Lascar in der Región de Antofagasta (vermehrte vulkanische Aktivität Ende 2011)</p>

<p class="MsoNormal">-Vulkan Hudson in der Región de Aysén (vermehrte vulkanische Aktivität Ende 2011)</p>

<p class="MsoNormal"><em>Gefährdung durch Landminen</em></p>

<p class="MsoNormal">Nach Angaben chilenischer Behörden wurden im Grenzgebiet zu Peru, Bolivien und den sich anschließenden Grenzregionen zu Argentinien (I. und II. Region), auf Feuerland und verschiedenen kleineren Inseln in der XII. Region sowie in der V. Region (Sector San Antonio – Tejas Verdes) während der Militärregierung über hunderttausend Anti-Personen-Minen verlegt, deren Räumung nur langsam vorankommt. Im Küstenbereich in der Nähe von Peru wurden die Minen zum Teil in Strandnähe verlegt bzw. dorthin angeschwemmt. Die Kennzeichnung der Minenfelder ist nicht flächendeckend sichergestellt bzw. in unwegsamem Gelände nicht vorhanden. Insbesondere in abgelegenen Gegenden sollten Reisende sich in diesen Gebieten nur auf befestigten Straßen und Wegen bewegen.</p>

<p class="MsoNormal">Detaillierte Informationen unter</p>

<p class="MsoNormal"><a target="_blank" href="http://www.mineaction.org/">www.mineaction.org</a> (→ Country Profile ) <a target="_blank" href="http://www.icbl.org/lm/2003/chile">www.icbl.org/lm/2003/chile</a></p>

<p></p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc335470bodyText3"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p class="MsoNormal"><em>Reisen über Land / Verkehrsverbindungen</em></p>

<p class="MsoNormal">Chile ist ein gut erschlossenes Reiseland. Mit modernen Überlandbussen sind fast alle Teile des Landes erreichbar. Zugverbindungen gibt es von Santiago aus nur in Richtung Süden (bis Chillán).</p>

<p class="MsoNormal">Reisende sollten zumindest über Grundkenntnisse des Spanischen verfügen, da Englisch- und Deutschkenntnisse (außer im Süden des Landes) wenig verbreitet sind.</p>

<p class="MsoNormal">Auf den Überlandstraßen und Wüstenpisten kommt es vor allem im Norden Chiles immer wieder zu teils schweren Auto- und Busunfällen. Grund sind in der Regel technische Defekte der Fahrzeuge, überhöhte Geschwindigkeit bzw. nicht angepasste Fahrweise und Übermüdung der Fahrer. Bitte achten Sie bei Mietwagen und organisierten Touren auf den technischen Zustand der Fahrzeuge und passen Sie Ihre Fahrweise an die klimatischen und Straßenverhältnisse an bzw. halten Sie die Fahrer dazu an.</p>

<p class="MsoNormal">Da die Zahnradbahnen in Valparaíso (auch Aufzüge oder Fahrstühle genannt) laut einer Studie der Universität Federico Santa María von Anfang 2010 die chilenischen Sicherheitsbestimmungen nicht erfüllen, wird bis auf Weiteres von ihrer Nutzung abgeraten.</p>

<p class="MsoNormal">Aufgrund seiner enormen Nord-Süd-Ausdehnung verfügt das Land über eine große geographische und klimatische Vielfalt. Viele Touristen unterschätzen die entstehenden Gefahren durch die weiten Entfernungen, das teilweise extreme Klima sowie plötzliche Wetterumschwünge.</p>

<p class="MsoNormal">Wegen immer wieder vorkommender Unglücks- und Todesfälle sollten Berg- und Vulkanbesteigungen nur mit ortskundigen Führern sowie guter Ausrüstung und ausreichender Verpflegung durchgeführt werden; diese Empfehlung gilt auch für erfahrene Bergsteiger. Insbesondere bei der Besteigung der Vulkane Villarica und Osorno, die für ihre gefährlichen Spalten bekannt sind, sollte auf die Führung durch gut ausgebildete Bergführer geachtet werden. Den örtlichen Carabineros oder Nationalparkwächtern sollte die ungefähre Route sowie die Dauer der Wanderung mitgeteilt werden, um eventuelle Suchaktionen zu erleichtern. Besondere Vorsicht ist aufgrund rascher Wetterumschwünge geboten.</p>

<p class="MsoNormal">Vorsicht ist bei der Besichtigung der Geysire El Tatio geboten, da die Zugangswege unzureichend gesichert sind.</p>

<p class="MsoNormal">Der Lago Chungará an der chilenisch-bolivianischen Grenze liegt auf 4500 m. Von der auf Meereshöhe liegenden Stadt Arica werden Tagesausflüge mit dem Bus dorthin angeboten. Die Höhe, verbunden mit den Anstrengungen der Fahrt, verursacht bei vielen Touristen, v.a. bei älteren Menschen, Höhenkrankheit, die bereits zu Todesfällen geführt hat. Auf langsame Akklimatisation, z. B. durch eine Übernachtung in dem auf halber Höhe gelegenen Ort Putre sollte unbedingt geachtet werden. Bei Auftreten der Höhenkrankheit hilft i.d.R. nur ein Abstieg.</p>

<p class="MsoNormal">In den trockenen Gebieten in Nordchile ist außerdem darauf zu achten, dass stets ausreichend Wasser mitgeführt und getrunken wird. Auch in der Wüste wird es trotz der hohen Tagestemperaturen nachts empfindlich kalt (z. B. bei Ausflügen zum Hochplateau El Tatio bei San Pedro de Atacama).</p>

<p class="MsoNormal"><em>Geld / Kreditkarten</em></p>

<p class="MsoNormal">Kreditkarten können grundsätzlich verwendet werden; Einschränkungen für deren Benutzung sind lediglich in kleineren Orten gegeben. Bargeld kann an den meisten Geldautomaten mit Maestro-Zeichen per Kreditkarte oder EC-Karte (PIN erforderlich) abgehoben werden. Geldautomaten sollten aus Sicherheitsgründen nur während der Geschäftszeiten benutzt werden. Es wird empfohlen, keine größeren Bargeldmengen bei sich zu tragen.</p>

<p class="MsoNormal">Das Preisniveau in Chile ist im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern relativ hoch; es sollten ausreichend Reisemittel eingeplant werden. In Restaurants sind Trinkgelder in Höhe von ca. 10% üblich.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Mietwagen</em></p>

<p class="MsoNormal">Laut Auskunft des chilenischen Außenministeriums können Touristen mit dem deutschen nationalen Führerschein in Chile fahren. Für eventuelle Polizeikontrollen empfiehlt es sich, eine spanische Übersetzung oder den mehrsprachigen internationalen Führerschein mitzuführen. Bei der Reiseplanung ist zu beachten, dass man mit einem Mietwagen in der Regel nicht in die angrenzenden Länder fahren darf. Mietwagen sind leider oft in schlechtem technischen Zustand.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Reisen mit minderjährigen Kindern</em></p>

<p class="MsoNormal">Für Reisen mit minderjährigen Kindern gelten in Chile besonders strikte Vorschriften, siehe <a target="_blank" href="http://www.bcn.cl/guias/salida-menores-pais">www.bcn.cl/guias/salida-menores-pais</a></p>

<p class="MsoNormal">Auch wenn diese grundsätzlich nur für in Chile lebende Kinder gelten, kommt es des Öfteren auch zu erheblichen Problemen für Touristen.</p>

<p class="MsoNormal">Die chilenischen Vorschriften besagen , dass bei Ein- und Ausreise aus Chile für allein oder nur mit einem Elterteil reisende minderjährige Kinder eine von einem chilenischen Notar oder einer chilenischen Auslandsvertretung beglaubigte Reisegenehmigung mitgeführt werden muss, die von dem/den nicht mitreisenden Elternteil(en) erteilt wird. Zur Erteilung der Reisegenehmigung muss neben den gültigen Ausweisdokumenten von Eltern und Kind auch die Geburtsurkunde vorgelegt werden.</p>

<p class="MsoNormal">Die Botschaft empfiehlt daher, bei Reisen mit minderjährigen Kindern sicherheitshalber auch eine Geburtsurkunde (Original oder beglaubigte Kopie) mitzuführen.</p>

<p class="MsoNormal">Bei Fragen wenden Sie sich bitte an eine der chilenischen Auslandsvertretungen in Deutschland.</p>
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<a name="doc335470bodyText4"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p class="MsoNormal"><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:</p>
<table class="MsoNormalTable"><tbody><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja, Gültigkeit mindestens noch 6 Monate</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja, Gültigkeit mindestens noch 6 Monate</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Für einen Aufenthalt zu Tourismus- oder Besuchszwecken bis zu 90 Tagen ist kein Visum erforderlich. Bei der Einreise wird an der Grenze kostenlos eine "Tarjeta de Turismo" (Touristenkarte) ausgestellt, die zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen berechtigt.</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/ Jugendliche</strong></td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em> </em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Kinderreisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Noch nicht offiziell anerkannt, wird aber in der Praxis akzeptiert</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja, Gültigkeit mindestens noch 6 Monate</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Bereits vorhandener</em> Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nicht offiziell anerkannt, wird aber in der Praxis akzeptiert sofern mit Foto versehen</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Minderjährige, die ohne Eltern oder nur mit einem Elternteil reisen, müssen eine schriftliche Einverständniserklärung des/der nicht mitreisenden Sorgeberechtigten mit sich führen, anderenfalls kann ihnen die Ein- bzw. Ausreise in Chile verweigert werden . Die Erklärung muss in spanisch verfasst und von einer chilenischen Auslandsvertretung oder einem chilenischen Notar beglaubigt sein.</em></td><td/></tr></tbody></table>
<p class="Standardeinzug1"><span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Generalkonsulate</span> des <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Ziellandes</span> klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p><em>Visum</em></p>

<p class="MsoNormal">Für einen kurzfristigen Aufenthalt zu Tourismus- oder Besuchszwecken ist kein Visum erforderlich. Bei der Einreise wird an der Grenze kostenlos eine "Tarjeta de Turismo" (Touristenkarte) ausgestellt, die zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen berechtigt.</p>

<p class="MsoNormal">Die "Tarjeta de Turismo" muss beim Verlassen des Landes zurückgegeben werden.<br/>
Bei Verlust oder Diebstahl muss daher vor Ausreise von der "Policía Internacional" in Santiago (Morandé 672, Santiago Centro, Tel. 02-6809110, oder am Flughafen, Tel. 02-6901781) bzw. in anderen Regionen von der "Policía de Investigaciones" eine Ersatzkarte ausgestellt werden.</p>

<p class="MsoNormal"> </p>

<p class="MsoNormal">Der Aufenthalt kann gegen eine Gebühr von 100 USD einmalig um 90 Tage verlängert werden. Zuständig sind hierfür das "Departamento de Extranjería" in Santiago (San Antonio 580, Tel. 02-600 4863000) bzw. in anderen Regionen die jeweilige "Gobernación Provincial".</p>

<p>Für andere Aufenthaltszwecke oder einen längerfristigen Aufenthalt sollte rechtzeitig vor Einreise die örtlich zuständige chilenische Auslandsvertretung zum Erfordernis eines Visums befragt werden. Auf der Internetseite der chilenischen Ausländerbehörde (www.extranjeria.gov.cl) sind ebenfalls Informationen in spanischer Sprache zum Thema verfügbar.</p>

<p class="MsoNormal"><em>An- bzw. Abreise über die USA</em></p>

<p class="MsoNormal">Deutsche, die mit ihrem Europapass über die USA nach Chile reisen, müssen berücksichtigen, dass ihnen im Falle des Verlustes ihres Reisepasses von der Deutschen Botschaft Santiago kurzfristig lediglich ein vorläufiger Reisepass ausgestellt werden kann. Mit diesem Pass ist ein US-Visum für die Rückreise über die USA erforderlich. Hierdurch kann der geplante Reiseverlauf möglicherweise erheblich beeinträchtigt werden.</p>

<p class="MsoNormal">Das Auswärtige Amt übernimmt für die Aktualität und Vollständigkeit der vorstehend aufgeführten Einreisebestimmungen keine Gewähr. Abschließende und verbindliche Auskünfte zu Einreisebestimmungen können nur die zuständigen Botschaften und Konsulate der jeweiligen Staaten erteilen.</p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc335470bodyText5"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p class="MsoNormal">Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf des Einreisenden während der Fahrt und des Aufenthalts bestimmt sind, können zollfrei eingeführt werden.</p>

<p class="MsoNormal">Ein striktes Einfuhrverbot besteht für frische Nahrungsmittel (Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren) sowie Pflanzen, Waffen, Drogen und pornographisches Material. Verstöße (auch der versehentlich nicht deklarierte Apfel im Handgepäck) werden mit hohen Bußgeldern und in schwerwiegenden Fällen auch mit Inhaftierung geahndet.</p>

<p class="MsoNormal">Detaillierte Einfuhrbestimmungen findet man in spanisch unter <a target="_blank" href="http://www.sag.gob.cl">www.sag.gob.cl</a></p>

<p class="MsoNormal">Devisen dürfen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden. Reisende, die Bargeld oder Wertpapiere im Wert von mehr als 10.000 USD mitführen, müssen dies dem Zoll anzeigen.</p>

<p class="MsoNormal">Zu den vorgenannten Einfuhrbestimmungen muss bei Einreise ein Formular (Spanisch/Englisch) in Form einer eidesstattlichen Erklärung ausgefüllt und unterschrieben werden.</p>

<p class="MsoNormal">Für im persönlichen Gepäck mitgeführte (grundsätzlich anmeldepflichtige) Neuwaren gilt im allgemeinen als obere Wertgrenze 500 USD, darüber hinaus muss Zoll bezahlt werden.</p>

<p class="MsoNormal">Jede Person ist berechtigt, Importgeschäfte durchzuführen. Bei einem Warenwert von über USD 500 FOB muss ein Zollagent eingeschaltet werden. Die Verzollung erfolgt in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Die geforderten Dokumente (Handelsrechnung fünffach, voller Konnossementensatz bzw. Luftfrachtbrief dreifach) müssen vollständig sowie inhaltlich und formal fehlerfrei sein. Die chilenischen Behörden halten sich streng an die geltenden Form- und Rechtsvorschriften. Auch Tippfehler können daher zu Verzögerungen führen.</p>

<p class="MsoNormal">Für Ausländer, die mit einem von einer chilenischen Auslandsvertretung ausgestellten Visum nach Chile einreisen, gelten besondere Zollerleichterungen.</p>

<p class="MsoNormal">Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p class="MsoNormal">Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de/">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc335470bodyText6"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Besondere strafrechtliche Vorschriften</strong></h3>

<p class="MsoNormal">Drogenkonsum und –handel werden auch bei kleinen Mengen mit hohen Haftstrafen geahndet. Auch die Mitnahme bzw. Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann daher verhängnisvolle Folgen haben.</p>

<p class="MsoNormal">Bei Unfällen mit Personenschäden ist mit Untersuchungshaft für alle Beteiligten zu rechnen. Bei Verhaftungen sollte auf sofortiger Unterrichtung der deutschen Botschaft bestanden werden.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc335470bodyText7"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p class="MsoNormal"><em>Impfschutz</em></p>

<p class="MsoNormal">Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber für alle Reisenden wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet auf die Oster-Inseln gefordert, siehe auch <a target="_blank" href="http://www.who.int">www.who.int</a></p>

<p class="MsoNormal">Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes <a target="_blank" href="http://www.rki.de">www.rki.de</a> sollten auf aktuellem Stand sein.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Malaria</em></p>

<p class="MsoNormal">Chile ist malariafrei.</p>

<p class="MsoNormal"><em>HIV / AIDS</em></p>

<p class="MsoNormal">Durch sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/AIDS-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Durchfallerkrankungen und Cholera</em></p>

<p class="MsoNormal">Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.</p>

<p class="MsoNormal">Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.</p>

<p class="MsoNormal">Aufgrund immer wieder vorkommenden Erkrankungen nach dem Verzehr von Meeresfrüchten wird empfohlen, möglichst vom Genuss roher Meeresfrüchte abzusehen.</p>

<p class="MsoNormal">Weitere Infektionskrankheiten: Dengue-Fieber (Osterinsel), Chagas-Krankheit, Trichinellose, Echinokokkose, Hanta-Virus-Infektionen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Allgemeine Prophylaxe</em></p>

<p class="MsoNormal">Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können viele überträgergebundenen Erkrankungen ganz vermieden werden. Im Norden und Zentrum nicht in einfachen Hütten übernachten (Chagas-Erkrankung durch Wanzenübertragung).</p>

<p class="MsoNormal">Die medizinische Versorgung im Lande ist nur in großen Städten direkt mit Europa zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden empfohlen.</p>

<p class="MsoNormal">Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise <a target="_blank" href="http://www.dtg.org/">http://www.dtg.org/</a> oder <a target="_blank" href="http://www.frm-web.de/">http://www.frm-web.de/</a></p>

<p class="MsoNormal"><em>Clinica Alemana / Deutsche Kliniken (ohne Gewähr)</em></p>

<p class="MsoNormal">Santiago: Av. <span lang="IT" xml:lang="IT">Vitacura 5951, Telefon 02-210 11 11, Fax 02-212 43 80<br/>
La Dehesa: Av. El Rodeo 1908, Telefon 02-910 70 00 oder 02-910 77 00<br/>
Concepción: Av. Pedro de Valdivia 801, Telefon 041-279 60 00, Fax 041-279 62 44<br/>
Valdivia: Beauchef 765, Telefon 063-213 662, oder 246 100/200, Fax 063-246 251<br/>
Temuco: Senador Estebanez 645, Telefon 045-201 201, Fax 045-201 170<br/>
Osorno: Av.</span> Zenteno 1530, Telefon 064-454 000, Fax 064-454 085<br/>
Puerto Varas: Otto Bader 810, Telefon 065-582 100 oder 582 110</p>

<p>Eine vollständige Liste deutschsprachiger Ärzte und Krankenhäuser, Rechtsanwälte und Übersetzer finden Sie auf der Internetseite der Botschaft Santiago de Chile unter „Konsularischer Service“</p>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li class="MsoNormal">zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li class="MsoNormal">auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li class="MsoNormal">immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li><li class="MsoNormal">trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Sun, 19 Feb 2012 20:35:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ChileSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Kap Verde: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/KapVerdeSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/552006/normal/44563/KapVerde.jpg" title="Kap Verde" alt="Kap Verde" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Kap Verde: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 16.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353590bodyText1">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353590bodyText2">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353590bodyText3">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353590bodyText4">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p> Letzte Änderung:<br/>
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige - Flugtouristen</p>
</div><a name="doc353590bodyText1"></a><h3><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p>Für Kap Verde bestehen derzeit keine landesspezifischen Sicherheitshinweise.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc353590bodyText2"></a><h3><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p><em>Infrastruktur</em></p>

<p>Mit Ausnahme der Inseln Sal und Boavista ist der Tourismus in Kap Verde noch wenig entwickelt. Der Besucher muss sich auf Mängel in der Infrastruktur einstellen. Ein Problem sind unzureichende und nicht immer zuverlässige Flug- und Schiffsverbindungen zwischen den neun bewohnten Inseln des Archipels. Bei einer Rundreise über mehrere Inseln sollte ein Zeitpuffer einplant werden. Die medizinische Notversorgung ist nicht auf allen Inseln gesichert.</p>

<p><em>Kriminalität</em></p>

<p>Reisende sollten auf ihre Taschen und Geldbörsen achten und auf das Tragen von auffälligem Schmuck verzichten, um der Gefahr eines Diebstahls möglichst zuvorzukommen. Aus Mindelo/ S. Vicente, Praia/Santiago und auch von den Inseln Sal und Boavista wird über Einzelfälle von Straßenraub und Überfälle durch Banden berichtet.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc353590bodyText3"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p>Flugtouristen reisen normalerweise über Sal, Praia, Boavista und Mindelo ein. Bei der Anreise mit Privatschiffen (Segelyachten) ist zu beachten, dass die Einreise nur über die Häfen von Sal, Praia und Mindelo möglich ist. Verstöße gegen diese Vorschrift werden mit Geldstrafe in Höhe von bis zu 100.000 Escudos (ca. 907 Euro) geahndet.</p>

<p><em>Visum</em></p>

<p>Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum zur Einreise auf die kapverdischen Inseln. Dieses Visum ist bei der kapverdischen Botschaft in Berlin zu beantragen. Nur in Ausnahmefällen, in denen im Wohnsitzland des Reisenden keine kapverdische Botschaft existiert, ist ein entsprechendes Visum an der Grenze erhältlich. Visa für touristische Zwecke sollten grundsätzlich vorab bei der kapverdischen Botschaft beantragt werden.</p>

<p>Ein Visum wird für maximal 90 Tage ausgestellt.</p>

<p><em>Reisedokumente</em></p>
<table class="MsoNormalTable"><tbody><tr><td class="MsoNormal" valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td class="MsoNormal" valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Reisepass</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>ja, Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>ja</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Personalausweis</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td class="MsoNormal" valign="top"> -</td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td class="MsoNormal" valign="top"/></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Kinderreisepass</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Ja, Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Reisepass</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>Ja, Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Personalausweis</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass<br/>
eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der<br/>
Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>ja</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster<br/>
(der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td class="MsoNormal" valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td class="MsoNormal" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td class="MsoNormal" valign="top"> -</td></tr></tbody></table><div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc353590bodyText4"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz:</em></p>

<p class="MsoNormal">Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr - (siehe auch <a target="_blank" href="http://www.who.int/ith/countries/en/index.html">www.who.int/ith/countries/en/index.html</a>). Bei direkter Einreise aus Deutschland oder Europa ist die Impfung nicht notwendig.</p>

<p class="MsoNormal">Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe <a target="_blank" href="http://www.rki.de/">http://www.rki.de</a>). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.</p>

<p class="MsoNormal">Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Typhus empfohlen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Dengue Fieber:</em></p>

<p class="MsoNormal">Seit Ende 2009 wurde eine erhebliche Zunahme von Dengue- und hämorrhagischem Dengue-Fieber gemeldet. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende, sog. hämorrhagische Komplikationen inkl. Todesfolge auf. Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in Mückenschutzmassnahmen (s.u.).</p>

<p class="MsoNormal"><em>Malaria:</em></p>

<p class="MsoNormal">Es besteht ein minimales Malariarisiko auf der Insel Sao Tiago (nur saisonal von August bis November), vorrangig durch Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica). Die übrigen Inseln sind malariafrei. Eine medikamentöse Prophylaxe wird nicht empfohlen, umso wichtiger ist eine konsequente Expositionsprophylaxe, also das Vermeiden von Mückenstichen. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden in der Übertragungszeit empfohlen:</p>

<ul><li> Körper bedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),</li><li> tagsüber (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria)</li><li> Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen</li><li> unter einem Moskitonetz zu schlafen.</li></ul>

<p class="MsoNormal"><em>HIV / AIDS:</em></p>

<p class="MsoNormal">HIV/AIDS stellt auch auf den Kapverdischen Inseln ein Problem dar, verlässliche Zahlen konnten nicht gefunden werden. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Durchfallerkrankungen und Cholera:</em></p>

<p class="MsoNormal">Es besteht auf den Inseln ein Risiko für diverse Darminfektionen unter anderem für Salmonellen und Cholera. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders diese vermeiden.</p>

<p class="MsoNormal">Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen.</p>

<p>Einige Grundregeln:</p>

<ul><li>Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie  Leitungswasser. ´</li><li>Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen.</li><li>Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser benutzen.</li><li>Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren.</li><li>Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.</li><li>Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.</li><li>Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.</li></ul>

<p class="MsoNormal"><em>Medizinische Versorgung:</em></p>

<p class="MsoNormal">Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Die Zahl adäquat ausgebildeter Fachärzte ist beschränkt, besonders auf den abgelegenen Inseln.</p>

<p class="MsoNormal">Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind.</p>

<p class="MsoNormal">Touristen, die nach Kap Verde kommen, sollten über einen ausreichenden auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.</p>

<p class="MsoNormal">Lassen Sie sich vor einer Reise Kap Verde durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen (z.B. <a target="_blank" href="http://www.dtg.org/">www.dtg.org</a> oder <a target="_blank" href="http://www.frm-web.de/">www.frm-web.de</a>)</p>

<p class="MsoNormal">Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 16:06:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/KapVerdeSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>USA / Vereinigte Staaten: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsaVereinigteStaatenSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/552228/normal/142931/USA.jpg" title="USA Vereinigte Staaten" alt="USA Vereinigte Staaten" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >USA / Vereinigte Staaten: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 16.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335722bodyText1">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335722bodyText2">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335722bodyText3">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335722bodyText4">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335722bodyText5">Besondere strafrechtliche Bestimmungen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335722bodyText6">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><a name="doc335722bodyText1"></a><h3><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p><em>Terrorismus</em></p>

<p>Die US-Regierung bekräftigt ihre Warnung vor Attentaten und ruft zu besonderer Vorsicht auf.</p>

<p>Für alle Flüge in die USA gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Reisende sollten bei Reiseantritt ausreichend Zeit (mindestens 3 Stunden) einplanen, um diese Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können.</p>

<p>Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Fluggesellschaft, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen.</p>

<p>Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des „<em>Department of Homeland Security</em>“ unter <a target="_blank" href="http://www.dhs.gov">http://www.dhs.gov</a> und bei der nachgeordneten „<em>Transportation Security Administration</em>“ unter <a target="_blank" href="http://www.tsa.gov/travelers/index.shtm">http://www.tsa.gov/travelers/index.shtm</a></p>

<p><em>Kriminalität</em></p>

<p>Achten Sie stets auf Ihre Wertgegenstände. Geld, Tickets und andere Wertgegenstände sollten an einem sicheren Ort, z. B. Hotel Safe, aufbewahrt werden. Auch in den USA sollten Wertsachen nicht in einem geparkten Wagen zurückgelassen werden. Vor allem an Flugplätzen, Busbahnhöfen oder Bahnhöfen gilt: Vorsicht vor Taschendieben! Für alle Fälle empfiehlt es sich, von allen wichtigen Dokumenten einschl. Flugticket Kopien zu fertigen und getrennt aufzubewahren.</p>

<p>In den USA ist es vergleichsweise leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen. Sollten Sie Opfer eines bewaffneten Überfalls werden, versuchen Sie nicht, sich zu wehren!</p>

<p><em>Naturkatastrophen</em></p>

<p>In Mexiko, in Zentralamerika, der Karibik und den südlichen Bundesstaaten der USA ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. Es muss mit Tropenstürmen, starken Regenfällen und unter Umständen auch mit Erdrutschen gerechnet werden.<br/>
Ähnliches gilt im Mittleren Westen für Gefahren durch Tornados zwischen März und Juli. Bei allen diesen Naturkatastrophen wird dringend empfohlen, ausreichende Vorräte an Wasser, Lebensmittel anzulegen und gegebenenfalls Benzin mit sich zu führen und den Anweisungen der Sicherheitsbehörden unbedingt Folge zu leisten.</p>

<p>Reisende sollten die regionalen Wettervorhersagen verfolgen und die Hinweise der lokalen Sicherheitsbehörden beachten.</p>

<p>Stets aktuelle Hurrikan-Informationen sind im Internet u.a. unter <a target="_blank" href="http://www.nhc.noaa.gov">www.nhc.noaa.gov</a> abrufbar.</p>

<p>In den Monaten Juni bis November kommt es in Kalifornien aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen immer wieder zu Busch- und Waldbränden, die oft nur schwer unter Kontrolle gebracht werden können. Auch in anderen Bundesstaaten insbesondere im Süden und Südwesten der USA können Busch- und Waldbrände auftreten. Reisende sollten auf entsprechende Meldungen in den Medien und ggf. Hinweise der lokalen Behörden achten.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc335722bodyText2"></a><h3><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p><em>Besonderheiten bei der Einreise</em></p>

<p>Seit dem 1. November 2010 gelten für USA-Flüge neue Regelungen im Rahmen des sog. „Secure Flight“-Programms der US -Transportsicherheitsbehörde, um die Sicherheit auf internationalen und inneramerikanischen Flügen zu erhöhen. </p>

<p>Für die Ausstellung von Flugtickets bzw. Bordkarten ab 1. November 2010 benötigen Fluggesellschaften oder Reiseveranstalter von allen Flugreisenden folgende Angaben :</p>

<p>• vollständiger Name (einschließlich aller im Reisepass aufgeführten Vornamen),</p>

<p>• das Geburtsdatum und</p>

<p class="MsoNormal">• das Geschlecht</p>

<p class="MsoNormal">Fehlen diese Daten, können die US-Behörden die Buchung abweisen und die Ausstellung von Bordkarten untersagen. Die Regelung ist unabhängig vom Zeitpunkt der Buchung und gilt für:</p>

<p class="MsoNormal">• alle internationalen Flüge in die und aus den USA,</p>

<p class="MsoNormal">• alle Flüge US-amerikanischer Fluggesellschaften,</p>

<p class="MsoNormal">• alle inneramerikanischen Flüge.</p>

<p class="MsoNormal">Weitere Informationen finden Sie auf der Website der US-Transportsicherheitsbehörde (TSA) unter <a target="_blank" href="http://www.tsa.gov/secureflight">www.tsa.gov/secureflight</a></p>

<p>Seit dem 30. September 2004 gelten neue Bestimmungen für die Einreise in die USA. Von jedem Reisenden, d.h. auch von den nicht-visapflichtigen Besuchern, werden am Einreiseflughafen / Seehafen die Fingerabdrücke digital eingescannt und ein digitales Porträtphoto erstellt. Zu Einzelheiten siehe "Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige". Weitere Informationen können auf der Internetseite des Department of Homeland Security unter <a target="_blank" href="http://www.dhs.gov/us-visit">www.dhs.gov/us-visit</a> eingesehen werden.</p>

<p>Seit dem 5. März 2003 sind die europäischen Fluggesellschaften gesetzlich verpflichtet, den Einreisebehörden der USA Flug- und Reservierungsangaben ihrer Passagieren zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich zu diesen Reservierungsdaten wird seit Oktober 2005 bei der Einreise die Adresse (Straßenname und Hausnummer, Stadt, Bundesstaat, Postleitzahl) verlangt, an der sich der Passagier während seiner Reise in die USA aufhalten wird (bei Rundreisen gilt die erste Adresse). Reisenden, die keine Adressenangaben machen, kann die Einreise verweigert werden.</p>

<p>Seit dem 1. Januar 2003 werden die Gepäckstücke sämtlicher Flugpassagiere auf Explosivstoffe durchleuchtet. Die Transport Security Administration (TSA) weist Flugreisende darauf hin, die Koffer nicht mehr abzuschließen, um manuelle Nachkontrollen zu ermöglichen. Die TSA hat das Recht, alle Gepäckstücke zu öffnen, verschlossene auch gewaltsam. In jedem Fall wird ein Hinweiszettel über die erfolgte Kontrolle im Koffer hinterlegt, in dem auf Haftungsausschluss bei Beschädigung oder Verlust einzelner Inhalte hingewiesen wird.</p>

<p>Aufgrund der Besonderheiten der eingesetzten Geräte empfiehlt die TSA einige Umstellungen beim Kofferpacken. So sollten Geschenke nicht mehr verpackt und Bücher nur noch nebeneinander eingepackt werden. Lebensmittel sollten im Handgepäck verstaut werden (Achtung, zollrechtliche Vorschriften beachten!). Die Einfuhr von Lebensmitteln unterliegt strengen Kontrollen und weit gehenden Einschränkungen.</p>

<p>Laptops oder andere elektronische Datenträger dürfen von den US-Grenzbehörden zur Verhinderung von Straftaten durchsucht werden.</p>

<p>In Ausnahmefällen kann es bei Ein- oder Ausreise dazu kommen, dass auch körperbezogene Durchsuchungen erfolgen.</p>

<p>Informationen zum Thema Einreise in die USA können Reisende auf der Webseite der amerikanischen Botschaft unter <a target="_blank" href="http://german.germany.usembassy.gov/faqs/reisen/">http://german.germany.usembassy.gov/faqs/reisen/</a> abrufen. Wertvolle Informationen sind auch auf der Website von <em>U.S. Customs &amp; Border Protection</em> unter <a target="_blank" href="https://help.cbp.gov/app/answers/list">https://help.cbp.gov/app/answers/list</a> abrufbar.</p>

<p><em>Geld / Kreditkarten</em></p>

<p>Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar. In den USA werden fast alle Kreditkarten akzeptiert. Mit Kreditkarte und PIN-Nummer kann an Geldautomaten auch Bargeld abgehoben werden.<br/>
Nicht so stark verbreitet wie in Deutschland ist die bargeldlose Zahlung mit der EC/Maestro-Karte an elektronischen Kassen.</p>

<p>In Deutschland hat die Umstellung der EC-Karten auf Chiptechnik begonnen. EC-Karten mit V-Pay-Logo können in den USA nicht gelesen werden und eine Geldabhebung ist mit diesen neuen Karten nicht mehr möglich<br/>
Deshalb wird die Mitnahme von ausreichend Reiseschecks in US-Dollar empfohlen. Reiseschecks werden auch in vielen Hotels und Geschäften akzeptiert. Der Umtausch von Euro- Bargeld ist nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist – gegen Gebühr – auf Wechselstuben beschränkt, die sich nicht überall finden. Banküberweisungen von Deutschland in die USA können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind oft mit erheblichen Gebühren verbunden.</p>

<p><em>Straßenverkehr / Mietwagen</em></p>

<p>Wenn Sie Autofahrer sind, informieren Sie sich über die amerikanischen Verkehrsregeln. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind niedriger als in Deutschland. Strafen bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder Alkohol am Steuer können hart sein - hohe Geldbußen oder sogar Gefängnis drohen!</p>

<p>Bei Anmietung von Wagen an Flughäfen: Autovermietungen sind verpflichtet, Touristen auf mögliche Gefahren hinzuweisen. Bestehen Sie daher auf Stadtplan und Broschüren zu Verhaltensweisen, die zu beachten sind.</p>

<p>Ein internationaler Führerschein wird -in Verbindung mit dem unbedingt erforderlichen nationalen Führerschein- grundsätzlich empfohlen, in einigen US-Bundesstaaten ist er sogar Pflicht. Informationen über die Führerscheinregelungen der einzelnen US-Bundestaaten sind über den Link <a target="_blank" href="http://www.statelocalgov.net/50states-public-works.cfm">www.statelocalgov.net/50states-public-works.cfm</a> auf den Webseiten des jeweiligen Departments of Transportation verfügbar.</p>

<p>Für Mietwagen besteht zumeist bis zu einer bestimmten Schadenssumme eine Haftpflicht-versicherung. Nicht versicherbar ist der in den USA mögliche "Strafschadensersatz" ("punitive damages"), der bei vorsätzlich verursachten Schäden fällig werden kann. Verurteilungen zu "Strafschadensersatz" können sehr hohe Geldbeträge erreichen. Diese Verurteilungen werden zwar in Deutschland nicht vollstreckt; in den USA sind jedoch Vollstreckungen und Zwangsmaßnahmen aus einem solchen Urteil - auch bei eventuellen zukünftigen USA-Aufenthalten - stets möglich.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc335722bodyText3"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>US Visa Waiver Programm</em></p>

<p>Deutsche Staatsangehörige nehmen am Visa Waiver-Programm der USA teil und können als Touristen, Geschäftsreisende oder zum Transit im Regelfall bis zu einer Dauer von neunzig Tagen ohne Visum in die USA einreisen, wenn sie:</p>

<ul><li>im Besitz eines zur Teilnahme berechtigenden Reisedokuments (siehe nachfolgende Tabelle) sind,</li><li>mit einer regulären Fluglinie oder Schifffahrtsgesellschaft einreisen,</li><li>ein Rück- oder Weiterflugticket (welches - außer für Personen mit festem Wohnsitz in diesen Ländern - nicht in Kanada, Mexiko oder den Karibikinseln enden darf), gültig für den Zeitraum von max. 90 Tagen ab der ersten Einreise in die USA, vorweisen können und</li><li>im Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis sind („Electronic System for Travel Authorization“-ESTA-, siehe unten stehende Erläuterungen).</li></ul>

<p>Auch die Einreise auf dem Landweg von Kanada oder Mexiko ist im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms möglich. Bei Einreise auf dem Landweg entfällt die Pflicht der Vorlage eines Rück- oder Weiterflugtickets sowie der elektronischen Einreiseerlaubnis.</p>

<p>Auch die Erfüllung der obigen Kriterien zur Teilnahme am „Visa Waiver“ Programm begründet keinen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der zuständige US-Grenzbeamte.</p>

<p>Wenn Sie aus einem anderen Grund in die USA reisen oder eine der o.g. Voraussetzungen nicht erfüllen, ist grundsätzlich ein Visum erforderlich – zum Beispiel wenn Sie:</p>

<ul><li>vorhaben, in den USA einer bezahlten oder unbezahlten Arbeit nachzugehen (auch Au Pair oder auch bei nur vorübergehend in den USA ausgeführten Tätigkeiten, z.B. Journalisten),</li><li>den Besuch einer Ausbildungsstätte planen (auch einer Sprachschule),</li><li>an einem Austauschprogramm teilnehmen,</li><li>eine Forschungsarbeit durchführen,</li><li>in den USA heiraten und dort anschließend wohnen wollen,</li><li>nicht mit einem regelmäßig verkehrenden Beförderungsmittel einreisen (z.B. Segler, Piloten; gilt auch für Überseeterritorien),</li><li>keine elektronische Einreiseerlaubnis erhalten haben (siehe unten stehende Erläuterungen).</li></ul>

<p>Das Visum ist bei der zuständigen US-Botschaft bzw. dem zuständigen US-Generalkonsulat zu beantragen.</p>

<p>Bei der visumfreien Einreise wird die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer vom US-Grenzbeamten individuell festgelegt. Eine spätere Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung – wenn sich beispielsweise Ihre Ausreise durch unvorhergesehene Umstände verzögert – ist nicht möglich! Falls Sie mit einem Visum eingereist sind, kann jedes Büro der Einreisebehörde USCIS eine Verlängerung des Aufenthalts genehmigen! Der Tag, an dem Sie spätestens die USA wieder verlassen müssen, wird bei der Einreise in den Pass eingestempelt ("admitted until xx-xx-xx". Beachten Sie bitte das amerikanische Datumsformat - der Monat wird zuerst genannt, dann der Tag: '3-10' ist der 10. März, nicht der 3. Oktober!).</p>

<p><em>Reisedokumente/Visum</em></p>

<p>Jeder Reisende, auch Kinder jeglichen Alters, benötigt ein eigenes Reisedokument. Das Reisedokument muss für die gesamte Aufenthaltsdauer (also bis mindestens einschließlich Tag der Ausreise aus den USA) gültig sein.</p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die visumfreie Einreise für deutsche Staatsangehörige im Rahmen des US „Visa Waiver“ Programms möglich:</p>

<p></p>
<table><tbody><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td valign="top"><strong>Visumfreie Einreise möglich / Bedingungen</strong></td><td/></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td valign="top"><em>Nein, Visum erforderlich</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein, für US-Reisen nicht zugelassen</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein, für US-Reisen nicht zugelassen</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><em>Bitte beachten Sie die Ausführungen zum US-Visa Waiver Programm, zum Elektronischen System zur Reiseerlaubnis (ESTA) und zum US-Visumverfahren</em></td><td/></tr><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td valign="top"/><td/></tr><tr><td valign="top">Kinderreisepass</td><td valign="top"><em>Ja, wenn Kinderreisepass ein Foto enthält und vor dem 26.10.2006 ausgestellt und seitdem nicht verlängert oder – z.B. durch nachträgliches Einbringen eines Fotos – verändert wurde, ansonsten: Visum erforderlich</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td valign="top"><em>Nein, Visum erforderlich</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein, für US-Reisen nicht zugelassen</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein, für US-Reisen nicht zugelassen</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td valign="top"><em>Nein, für US-Reisen nicht zugelassen</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td valign="top"><em>Nein, Visum erforderlich</em></td><td/></tr></tbody></table>
<p></p>

<p><em><strong>Faustregel</strong></em>: Zur visumfreien Einreise in die USA im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms berechtigen ausschließlich alle regulären (bordeauxroten) deutschen Reisepässe (sowohl die vor dem 1.11.2005 ausgestellten maschinenlesbaren als auch die seit 1.11.2005 ausgestellten Reisepässe -so genannte e-Pässe, die einen Chip enthalten) sowie Kinderreisepässe, die ein Foto enthalten und die vor dem 26.10.2006 ausgestellt und seitdem nicht verlängert oder verändert wurden.</p>

<p>Mit dem vorläufigen (grünen, höchstens ein Jahr gültigen) Reisepass oder mit einem seit dem 26.10.2006 ausgestellten, verlängerten oder veränderten Kinderreisepass benötigen Sie ein Visum.</p>

<p><em><strong>Electronic System for Travel Authorization (ESTA)</strong></em></p>

<p>Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden, die im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms (VWP) in die USA reisen, vor der beabsichtigten Einreise <strong>zwingend</strong> via Internet unter<br/>
<a target="_blank" href="https://esta.cbp.dhs.gov">https://esta.cbp.dhs.gov</a><br/>
eine elektronische Einreiseerlaubnis („Electronic System for Travel Authorization“-ESTA-) einholen. Die Beantragung über Dritte (z.B. Reisebüro) ist möglich. Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.</p>

<p>Die ESTA-Beantragung ist <strong>ab dem 8. September 2010 gebührenpflichtig</strong>. Es werden 14 US-$ erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte (MasterCard, VISA, American Express, Discover) im Internet. Alternativ kann die Bezahlung auch über Dritte (z.B. Reisebüro) erfolgen.</p>

<p>Nur bei folgenden Sondersituationen muss auch vor Ablauf von zwei Jahren eine neue „Travel Authorization“ beantragt werden:</p>

<ul><li>Wechsel des Reisepasses</li><li>Änderung des Namens</li><li>Wechsel der Staatsangehörigkeit</li><li>Wechsel des Geschlechts</li><li>Wenn sich Ihre Antwort auf eine der im ESTA-Antragsformular gestellten mit ja oder nein zu beantwortenden Fragen geändert hat (siehe hierzu die o.a. ESTA-Webseite)</li></ul>

<p>Die Webseite mit dem elektronischen Antragsformular ist in deutscher und 20 weiteren Sprachen verfügbar. In aller Regel erhält der Antragsteller innerhalb kurzer Zeit eine Antwort. Es wird empfohlen, die Erlaubnis auszudrucken und bei Reisen mit sich zu führen. Im Falle einer Ablehnung durch ESTA kann die Reise zunächst nicht angetreten werden. Sie müssen sich in einem solchen Fall zur Beantragung eines Visums an die zuständige US-Auslandsvertretung wenden. Erst im Rahmen der Visumbeantragung werden Ihnen ggf. auch die Gründe für die Ablehnung der elektronischen Einreiseerlaubnis mitgeteilt. Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-Genehmigung versucht werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist in solchen Fällen mit einer Zurückweisung des Reisenden an der US-Grenze zu rechnen.</p>

<p>Bitte beachten Sie, dass auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren (wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums) die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt.</p>

<p>Generell verweist das zuständige Department of Homeland Security auf den Vorteil, dass das System für mehr Sicherheit im Reiseverkehr sorgt und ein Einreiseformular mit ähnlichen Angaben wie im Rahmen des ESTA auch bereits bisher -und zwar auf der Hinreise in die USA- ausgefüllt werden musste. Für Reisende, die im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms nicht einreiseberechtigt sind, habe die Vorverlagerung der Erhebung dieser Angaben den Vorteil, dass sie ihre Reise nicht antreten werden und es nicht -wie in der Vergangenheit- zu unangenehmen und (z.B. wegen entstandener Flugkosten) teuren Zurückweisungen beim Einreiseversuch an der US-Grenze komme.</p>

<p><em><strong>Hinweis zur korrekten Angabe der Seriennummer des deutschen Reisepasses beim elektronischen ESTA-Formular:</strong></em> Einzelne ESTA-Nutzer haben anstelle der Ziffer „0“ (Null) den Buchstaben „O“ angegeben. Dies kann zu Problemen bei der Einreise führen. Bitte beachten Sie, dass der Buchstabe „O“ für die Seriennummer der deutschen Reisepässe nicht verwendet wird.</p>

<p>Bei Benutzung von Suchmaschinen im Internet werden als Suchergebnis für „ESTA“ meist zunächst Seiten kommerzieller Anbieter ausgeworfen, die auf den ersten Blick wie offizielle Regierungsseiten wirken und Informationen über ESTA oder die Einholung der ESTA-Genehmigung kostenpflichtig anbieten. Es ist empfehlenswert, für einen Zugang zu ESTA den offiziellen Link der US-Regierung<br/>
<a target="_blank" href="https://esta.cbp.dhs.gov">https://esta.cbp.dhs.gov</a><br/>
direkt in das Internetbrowserfenster einzugeben. Über diesen offiziellen Link ist die Nutzung von ESTA bis einschließlich 7. September 2010 gebührenfrei, ab dem 8. September 2010 ist ESTA in Höhe von 14 US-$ kostenpflichtig.</p>

<p>Umfassende englischsprachige Informationen zum ESTA-Verfahren erhalten Sie über den auf der ESTA-Startseite unten veröffentlichten Link.</p>

<p>Informationen über ESTA in deutscher Sprache erhalten Sie auf der Webseite der US-Botschaft in Berlin unter <a target="_blank" href="http://german.germany.usembassy.gov/visa/vwp/esta">http://german.germany.usembassy.gov/visa/vwp/esta</a> und <a target="_blank" href="http://german.germany.usembassy.gov/visa/vwp/esta/faqs">http://german.germany.usembassy.gov/visa/vwp/esta/faqs</a></p>

<p>Ausführliche grundsätzliche Hinweise zu den US-Einreisebestimmungen und zum Visumverfahren finden Sie auf der Website der US-Botschaft Berlin <a target="_blank" href="http://german.germany.usembassy.gov/visa/">http://german.germany.usembassy.gov/visa/</a></p>

<p>Sollten bei Ihrer Einreise in die USA Probleme aufgetreten sein, können Sie sich nach Ihrer Rückkehr an das Department of Homeland Security wenden. Das DHS hat ein „Traveler Redress Inquiry Program (DHS TRIP)“ unter <a target="_blank" href="http://www.dhs.gov/trip">www.dhs.gov/trip</a> eingerichtet, welches die zentrale Anlaufstelle für Fragen und Anträge auf Abhilfe bei Problemen im Zusammenhang mit Einreisen in die USA ist. Nutzer von TRIP müssen ein Online-Formular ausfüllen und dort Angaben zur Person und Art der negativen Reiseerfahrung machen, wegen der sie Abhilfe oder Auskunft erbitten.</p>

<p>Deutsche Staatsangehörige, die in Irak, Iran, Kuba, Libyen, Nordkorea, Sudan, Syrien, aber auch in anderen Ländern wie Afghanistan oder Pakistan wohnen oder dort geboren sind, müssen bei der Einreise in die USA mit verstärkten Kontrollen und mit einer längeren Bearbeitungszeit für U.S. Visa rechnen. Weitere Informationen finden Sie unter <a target="_blank" href="http://www.ice.gov">www.ice.gov</a></p>

<p>Alle weitergehenden Fragen über Ihre Einreise in die USA sollten Sie rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen amerikanischen Auslandsvertretung klären.</p>

<p class="Standardeinzug1"><span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Generalkonsulate</span> des <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Ziellandes</span> klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc335722bodyText4"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p>Hinweise zu den aktuellen Zollvorschriften finden Sie unter <a target="_blank" href="http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/">http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/</a></p>

<p>Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p>Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.</p>
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<a name="doc335722bodyText5"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Bestimmungen</strong></h3>

<p>Sollten Sie wegen des Verdachts einer Straftat in Polizeigewahrsam genommen werden, müssen Sie mit einem Verfahren rechnen, das sich in manchen Punkten erheblich von dem in Deutschland unterscheidet. Strafverfolgungsmaßnahmen und Strafmaß des US-amerikanischen Rechtssystems sind zum Teil erheblich härter als in der Bundesrepublik Deutschland.</p>

<p>Im Falle einer Verhaftung haben Sie gem. Art. 36 der Wiener Konsularrechtskonvention das Recht zu verlangen, dass die zuständige deutsche Auslandsvertretung informiert wird. Hierauf sollten Sie bestehen. Die deutschen Auslandsvertretungen können Sie dann konsularisch betreuen (Exekutive Befugnisse gegenüber amerikanischen Stellen haben sie aber nicht, können also beispielsweise nicht Ihre Freilassung anordnen. Sie können auch nicht Ihre Verteidigung übernehmen, Sie jedoch erforderlichenfalls zum Beispiel dabei unterstützen, einen geeigneten Rechtsanwalt zu finden).</p>

<p>Auf folgende Punkte wird besonders hingewiesen:</p>

<p><em>Rauschmittel</em></p>

<p>Schon der Besitz geringster Mengen von Rauschmitteln, auch wenn es sich um Mittel oder Mengen handelt, deren Besitz in Deutschland eventuell nicht strafrechtlich verfolgt wird, zieht ausnahmslos eine lebenslange Einreisesperre nach sich und kann zu langjährigen Haftstrafen führen. Hinzu kommen sehr hohe Zollforderungen, schnell über Hunderttausende US-D. Bereits bei der Einreise in die USA (auch wenn es sich "nur" um einen Transit handelt, also ein Umsteigen auf dem Flughafen) werden strenge Kontrollen durchgeführt.</p>

<p><em>Unerlaubte Aufenthaltsverlängerung und Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis</em></p>

<p>Nehmen Sie keine Arbeit an, um sich ein Reisetaschengeld zu verdienen, es sei denn, Sie haben eine Arbeitserlaubnis. Illegale Arbeitsaufnahme kann zu Gefängnisstrafen und Ausweisung führen. Bleiben Sie nicht länger in den USA, als es Ihre in Ihren Pass geheftete Einreisekarte erlaubt.</p>

<p><em>Alkoholgenuss</em></p>

<p>in der Öffentlichkeit ist fast überall verboten. Schon das sichtbare Tragen alkoholischer Getränke ist normalerweise strafbar. Dies gilt auch für Nationalparks o. ä. Alkohol darf nicht an unter 21jährige abgegeben werden. Eventuell müssen Sie per Ausweis beweisen, dass Sie schon 21 Jahre alt sind.</p>

<p><em>Rauchverbote</em></p>

<p>werden in den USA häufiger verhängt als bei uns in Deutschland. Es wird empfohlen, die Rauchverbote unbedingt einzuhalten, da auch hier Ordnungsstrafen drohen können.</p>

<p><em>Nacktbaden</em></p>

<p>Auch wenn die Gesetze in den einzelnen Bundesstaaten, die Nacktheit generell als "indecent exposure" unter Strafe stellen, rar geworden sind, sollte unbedingt beachtet werden, dass Nacktbaden und selbst das Umziehen am Strand als Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgefasst werden und daher zu Unannehmlichkeiten führen kann. Nur an einigen wenigen Stränden ist Nacktbaden zulässig oder wird zumindest geduldet. An allen anderen Stränden sollte Nacktbaden - am besten auch von Kleinkindern - unterlassen werden. Gleiches gilt für das Baden "oben ohne" - nicht nur von erwachsenen Frauen, sondern auch von kleinen Mädchen.</p>

<p><em>Kinderpornographie und -missbrauch</em></p>

<p>Kinderpornographie und –missbrauch werden in den USA strengstens verfolgt und geahndet. Schon möglicherweise geringe Verdachtsmomente werden von einer wachsamen Bevölkerung an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Insofern sollte das Fotografieren nicht vollständig bekleideter Kinder (auch der eigenen z.B. im Garten oder in der Badewanne) unterlassen werden! Die Grenzen zwischen harmlosen Familienfotos und strafbaren "sexuell suggestiven" Fotos verlaufen in den Augen der Ermittlungsbeamten fließend. Eine Anzeige (durch Nachbarn oder ein mit der Filmentwicklung beauftragtes Fotogeschäft) kann langwierige Ermittlungsverfahren, im schlimmsten Fall sogar Gefängnisstrafen nach sich ziehen.</p>

<p><em>Sexuelle Handlungen an Minderjährigen</em></p>

<p>Sexuelle Handlungen an Minderjährigen – auch in gegenseitigem Einvernehmen – werden in vielen Fällen mit langer Haft bestraft. Je nach Bundesstaat variiert die Altersgrenze, unterhalb derer keine wirksame Einwilligung in sexuelle Handlungen erklärt werden kann. Dies kann dazu führen, dass beispielsweise ein 18-Jähriger mit 17-jähriger Freundin oder ein 16-Jähriger mit 15-jähriger Freundin als Sexualstraftäter verurteilt wird.</p>

<p><em>Öffentliches Stillen</em></p>

<p>Das Stillen von Babys in der Öffentlichkeit wird zwar mittlerweile in wohl allen Bundesstaaten von den "indecent exposure"-Strafvorschriften ausgenommen, sollte wie das Nacktbaden am besten jedoch zumindest in Restaurants und Bars bzw. in weniger "liberalen" Gegenden unterlassen werden.</p>

<p><em>Verletzung der Aufsichtspflicht</em></p>

<p>In den USA kann das Unbeaufsichtigtlassen von Kindern bestimmter Altersstufen strafbar sein und geahndet werden. Dies sollten auch Touristen, die ihre Kinder etwa nur kurz im Hotel oder im Auto zurücklassen wollen, unbedingt beachten. Zwar setzen nur wenige Bundesstaaten diesbezüglich feste Altersgrenzen fest (z.B. Maryland, wo das Alleinlassen von Kindern unter 8 Jahren unter Strafe gestellt ist; oder Illinois, wo Kinder unter 14 Jahren nicht für "unangemessen lange" Zeit allein gelassen werden dürfen). In allen anderen Staaten kommen meist lokale Richtlinien zur Anwendung, bei denen das Mindestalter unbeaufsichtigter Kinder generell zwischen 12-13 Jahren schwankt, und es auch auf die Dauer des Alleinseins ankommt. Grundsätzlich gilt daher, dass Kinder unter 8 Jahren nie, Kinder unter 12 oder 13 Jahren nur kürzeste Zeit unbeaufsichtigt gelassen werden sollten.</p>

<p><em>Prostitution</em></p>

<p>In vielen Bundesstaaten der USA ist es strafbar, mit Prostituierten geschlechtlich zu verkehren. Schon das Ansprechen einer Prostituierten kann strafbar sein.</p>

<p><em>Stalking</em></p>

<p>In den USA ist das wiederholte Verfolgen oder die wiederholte Belästigung einer anderen Person, "Stalking" genannt, strafbar.</p>

<p><em>... und zu guter Letzt</em></p>

<p>Sollten Sie einen Strafzettel ("Ticket") für falsches Parken, überhöhte Geschwindigkeit oder Ähnliches erhalten haben: Bitte zahlen Sie! In Einzelfällen kann es sonst bei künftigen Einreisen oder Aufenthalten Unannehmlichkeiten geben.. Für Auskünfte sind die US-Behörden zuständig. Wenden Sie sich direkt an die Stelle, die das Ticket ausgestellt hat. Dies gilt auch dann, wenn Sie die USA verlassen haben, ohne zu zahlen. Die deutschen Auslandsvertretungen in den USA haben keine Möglichkeit, in diesen Fällen behilflich zu sein.</p>

<p>Amerikanische Polizisten erwarten, dass Autofahrer, die sie zum Anhalten auffordern, im Fahrzeug sitzen bleiben, das Fenster herabrollen und beide Hände sichtbar auf das Lenkrad legen. Aussteigen o. ä. empfinden sie als Bedrohung und reagieren gegebenenfalls mit Selbstverteidigungsmaßnahmen.</p>
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<a name="doc335722bodyText6"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz</em></p>

<p>Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes <a target="_blank" href="http://www.rki.de">www.rki.de</a> für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt darüber hinaus bei besonderer Exposition (z.B. aktuellen Ausbrüchen, einfachen Reisebedingungen, Hygienemängeln, Einsätzen, unzureichender medizinischer Versorgung, besonderen beruflichen/sozialen Kontakten) eine Impfung gegen Hepatitis A und B.</p>

<p>Bei Langzeitaufenthalten Impfauflagen für die Anmeldung an Schulen, Kindergärten, Universitäten beachten (ggf. vor Einreise erfragen!) Das komplette deutsche Standardimpfprogramm des Robert-Koch-Institutes einschließlich der Meningokokken-Impfung muss im Zweifel nachgewiesen werden und sollte deshalb vor Ausreise komplettiert werden.</p>

<p>Lassen Sie sich hierbei von einem Reise-/Tropenmediziner beraten.</p>

<p><em>West-Nil-Fieber (West Nile Virus)</em></p>

<p>ist eine Viruserkrankung, die seit 1999 auch verstärkt in den USA auftritt. Von Gebieten an der Ostküste hat sich das West Nile Virus über weite Regionen bis nach Kalifornien an die Westküste der USA ausgebreitet. Die Wahrscheinlichkeit, sich in den USA mit dem West Nile Virus zu infizieren ist gering (Übertragung durch infizierte Mücken) dennoch wird für den Aufenthalt im Freien die Anwendung von Mückenschutz empfohlen (langärmelige Kleidung und mückenabwehrende Hautmittel). Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nicht statt.</p>

<p>Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise finden Reisende auch auf der Internetseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control) unter <a target="_blank" href="http://www.cdc.gov/ncidod/dvbid/westnile/index.htm">www.cdc.gov/ncidod/dvbid/westnile/index.htm</a></p>

<p>In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene, Medikamentenversorgung etc. i.d.R. kein Problem. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder jedenfalls direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss der USA ist dringend empfohlen ebenso wie eine belastbare Kreditkarte. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.</p>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 10:29:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsaVereinigteStaatenSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Thailand: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ThailandSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/552198/normal/50636/Thailand.jpg" title="Thailand" alt="Thailand" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Thailand: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 16.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335870bodyText1">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335870bodyText2">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335870bodyText3">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335870bodyText4">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335870bodyText5">Besondere strafrechtliche Bestimmungen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc335870bodyText6">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung:<br/>
Medizinische Hinweise - Waterborne Diseases<br/>
<br/>
<br/>
<br/>
</p>
</div><a name="doc335870bodyText1"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p><strong>Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird dringend abgeraten.</strong> Bei den bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen thailändischen und kambodschanischen Truppen in der Grenzregion Anfang Februar hat es auch unter der Zivilbevölkerung Tote und Verletzte gegeben. Der Streit ist nicht beigelegt.</p>

<p><strong>Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands (Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia) wird aufgrund der anhaltenden terroristischen Anschläge dringend abgeraten.</strong> Hier besteht Lebensgefahr.</p>

<p><em>Terrorismus</em></p>

<p class="MsoBodyText">Wie in vielen anderen Ländern auch, kann in Thailand eine allgemeine Gefahr von terroristischen Anschlägen niemals ausgeschlossen werden.</p>

<p class="MsoBodyText">Zuletzt kam es am 14.02.2012 zu Explosionen kleinerer Sprengkörper in einem Wohngebiet außerhalb des von Touristen frequentierten Stadtzentrums Bangkoks. Bereits im Januar 2012 hatten die thailändischen Behörden ihre Sicherheitsmaßnahmen verschärft, u. a. wurden Materialien zur Herstellung von Sprengkörpern beschlagnahmt.</p>

<p class="MsoBodyText">In den mehrheitlich muslimischen südlichen Grenzprovinzen zu Malaysia besteht ebenfalls die Gefahr terroristischer Anschläge. Seit Anfang 2004 verüben dort radikale muslimische Gruppen fast täglich Anschläge gegen staatliche Einrichtungen und Privatpersonen, worauf die thailändischen Sicherheitskräfte mit Härte reagieren. Im Sommer 2005 erklärte die thailändische Regierung den "besonderen Notstand" für die drei Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani. Bei Bombenanschlägen im öffentlichen Raum gibt es dort dennoch immer wieder Tote und Verletzte. Nach vorübergehender Beruhigung im Verlaufe von 2010 scheinen seit Anfang 2011 die Anschläge wieder zuzunehmen.</p>

<p><em>Reisen über Land</em></p>

<p>Wegen sporadischer Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Myanmar sollten Reisen an die Grenze oder in die unmittelbare Grenznähe gut vorbereitet, am besten unter sachkundiger Führung und als Gruppenreise unternommen werden. Im Grenzgebiet zu Kambodscha kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen, die mitunter Menschenleben fordern. Gleiches wird von Trekking-Touren in entlegene nördliche Landesteile gemeldet. Man sollte Trekking Touren in entlegene Gebiete und Grenzgebiete grundsätzlich nur bei in verbreiteten Reiseführern empfohlenen Veranstaltern buchen und niemals auf eigene Faust handeln.</p>

<p>Bei der Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten, vor allem bei Fahrten auf offener See, ist angesichts oftmals mangelhafter Sicherheits- und Rettungseinrichtungen Vorsicht angezeigt.</p>

<p><em>Piraterie</em></p>

<p class="MsoNormal">Vor der kambodschanischen Küste wurde im Dezember 2008 im Golf von Thailand ein privates Segelboot von Piraten überfallen. Der Skipper wurde dabei getötet. Weitere Vorfälle hat es bisher nicht gegeben.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc335870bodyText2"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p class="MsoNormal"><em>Klima</em></p>

<p class="MsoNormal">Das Klima in Thailand ist tropisch, es herrschen meist Temperaturen von 30 bis 35 Grad mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit. Regenzeit ist von Mai bis Oktober, in der regional zum Teil sintflutartige Niederschläge fallen. Sie können zu großflächigen Überschwemmungen führen und Schlammlawinen auslösen, denen jedes Jahr Menschen zum Opfer fallen. Es wird für Reisende während der Regenzeit daher empfohlen, die Reiseveranstalter und ggfs. Hotels nach der aktuellen Situation zu befragen und die Wetterberichte aufmerksam zu verfolgen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Bevölkerung</em></p>

<p class="MsoNormal">Die Bevölkerung umfasst etwa 60 Millionen Menschen, von denen rund 10 Millionen Menschen in Bangkok leben. Thailand ist eine konstitutionelle Monarchie, in der der König sowohl als Staatsoberhaupt als auch als oberster Hüter der Religion eine zentrale Rolle einnimmt. Buddhismus ist Staatsreligion. Um die religiösen Gefühle der Thais nicht zu verletzen, sollte daher beim Betreten von Tempeln und sonstigen religiösen Stätten auf angemessene Kleidung geachtet werden.</p>

<p><em>Infrastruktur</em></p>

<p>Touristische Reisen nach Thailand sind wieder in vollem Umfange möglich. Sämtliche durch den Tsunami 2004 entstandenen Schäden an Hotelanlagen in der Provinz Pang Nga (Khao Lak) und auf der Insel Phi Phi sind inzwischen behoben. Überschwemmungen, die in jüngerer Zeit stattgefunden haben, waren lokal begrenzt und ohne bleibende Schäden.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Kriminalität</em></p>

<p class="MsoNormal">In Thailand nimmt die Gewaltkriminalität (Raubüberfälle, teilweise mit Todesfolge) zu. Das betrifft insbesondere die Tourismushochburgen Phuket, Koh Samui und Pattaya. Auf der nördlich von Koh Samui gelegenen Insel Koh Pha Ngan ist ein Anstieg der Gewaltkriminalität zu verzeichnen. Außerdem werden zunehmend häufiger auf den monatlich stattfindenden „<em>Mondscheinpartys</em>“ (<em>Full Moon Party</em>) Frauen und Mädchen von unter Drogen oder Alkohol stehenden Teilnehmern vergewaltigt. Dabei hat es in den letzten zwei Jahren auch zwei Todesfälle gegeben.</p>

<p class="MsoNormal">Auch wenn die Polizei in vielen Fällen nicht immer im notwendigen Umfang ermittelt, sollte sie oder die örtliche Touristenpolizei in jedem Fall sofort verständigt werden. <strong>Vor Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften aller Art (auch Marihuana, Ecstasy und anderer Amphetamine) wird dringend abgeraten.</strong> Schon der Besitz geringer Rauschgiftmengen führt zu hohen Freiheitsstrafen (jüngstes Urteil <span class="underline">gegen einen Deutschen</span>: lebenslänglich für 37 Gramm).</p>

<p class="MsoNormal">Vor allem die Khaosarn Road in Bangkok ist in den Ruf geraten, ein Drogenumschlagsort für Touristen zu sein. Auch auf Ko Pha-Ngan und Ko Samui werden verstärkt Drogen angeboten. Vorsicht ist geboten bei Mitnahme bzw. Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts, da dies verhängnisvolle Folgen haben kann. Siehe auch „<em>Besondere strafrechtliche Bestimmungen“.</em></p>

<p class="MsoNormal">Seit Längerem werden Touristen in Bangkok, insbesondere an den touristischen Brennpunkten, von Schleppern, insbesondere Tuk-Tuk Fahrern angesprochen und von diesen dann in diverse Geschäfte geführt, in denen sie zu Einkäufen angehalten werden. Dies passiert u.U. auch, wenn man explizit ein anderes Fahrtziel nennt. Insbesondere in den so aufgesuchten Juweliergeschäften wird dringend von jeglichen Käufen abgeraten. In der Regel werden hier Fälschungen oder minderwertige Produkte verkauft, eine spätere Rückgabe scheitert daran, dass diese Geschäfte alle nur wenige Wochen existieren. Touristen sollten generell nur in Taxis oder Tuk Tuk steigen, die sie selbst angesprochen haben, nicht in solche von, denen sie angesprochen wurden.</p>

<p class="MsoNormal">In letzter Zeit sind deutsche Urlauber vor allem in <strong>Phuket (Patong)</strong> wiederholt Opfer von Banden geworden, die - offenbar im Zusammenwirken mit korrupten Polizeibeamten - Touristen Bagatelldelikte (Diebstahl von Uhrenimitaten etc.) unterstellen, um danach Geld zu erpressen. Gleiches gilt für die Behauptung, gemietete Gegenstände (Jet Ski, Motorroller) seien angeblich beschädigt zurückgegeben worden und die Forderung nach recht hohem Schadenersatz. Werden diese Forderungen abgelehnt, wird Anzeige bei der Polizei angedroht. Besonders auffällig geworden ist die Polizeistation am Patong Beach! Auch wird von Vermietern oder der Polizei in solchen Fällen versucht, den Pass einzubehalten, um Druck auszuüben. Dies ist nicht legal. Es wird dringend geraten, in diesen Fällen unverzüglich telefonischen Kontakt mit der Botschaft (02 2879000 während der Dienstzeiten und 081 8456224 Bereitschaftsdienst) oder dem Honorarkonsul in Phuket, Herrn Dirk Naumann (076 610407), aufzunehmen. Durch Intervention der Botschaft kann u.U. verhindert werden, dass die Betroffenen wegen nicht begangener Bagatelldelikte evtl. in lange Untersuchungshaft genommen werden, überhöhte Kautionszahlungen verlangt werden und/oder korrupte Anwälte durch die Polizei "vermittelt" werden. Bestehen Sie auf Kontaktaufnahme mit Botschaft oder Honorarkonsul (auch in Pattaya!)! Melden Sie der Botschaft oder dem Honorarkonsul  auf jeden Fall nachträglich, wenn dies verweigert wurde! Vorsicht ist geboten in Phuket bei öffentlichem Transport: es gibt immer noch keine Taxameter, Betreiber im Westen (Taxis) und Osten (Tuk-Tuks) der Insel sind verfeindet. Gerade bei den beliebten Tuk Tuk Fahrten ist ganz besondere Vorsicht geboten, da sie in der Regel völlig überteuert sind!</p>

<p class="MsoNormal">Im Straßenverkehr und insbesondere bei Verkehrsunfällen kann es zu impulsiven und unberechenbaren Reaktionen der Beteiligten kommen. Dabei wird auch vor Waffengewalt nicht zurück geschreckt. Aufgrund zweier Fälle mit Todesfolge deutscher Staatsangehöriger in jüngster Vergangenheit wird in solchen Situationen dringend geraten, ruhig zu bleiben und jede Eskalation zu vermeiden.</p>

<p class="MsoNormal">Dringend abgeraten wird ferner vor dem Erwerb von Wohnrechten in Ferienclubs (Time Sharing Modelle). In vielen Fällen werden die Leistungen nicht in der vertraglich zugesicherten Weise erbracht. Zudem ist es entgegen der vertraglichen Vereinbarung häufig nicht mehr möglich, die Wohnrechte zu veräußern oder zu tauschen. Eine Durchsetzung eigener Rechte scheitert in der Regel daran, dass die Firmen nach kurzer Zeit vom Markt verschwinden.</p>

<p></p>
<div class="topLink">
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<a name="doc335870bodyText3"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:</p>

<p></p>
<table><tbody><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja, Gültigkeit mindestens sechs Monate bei Einreise</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja, Gültigkeit mindestens sechs Monate bei Einreise</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><em>Bestätigtes Weiter- oder Rückreiseticket muss in der Regel vorgelegt werden</em></td></tr><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td valign="top"/></tr><tr><td valign="top">Kinderreisepass</td><td valign="top"><em>Ja, Gültigkeit mindestens sechs Monate bei Einreise</em></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja, Gültigkeit mindestens sechs Monate bei Einreise</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja, Gültigkeit mindestens sechs Monate bei Einreise</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top">Nein</td></tr><tr><td valign="top">Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><em>Alleinreisende Minderjährige müssen eine offizielle Zustimmungserklärung des oder der Sorgeberechtigten mit sich führen.</em></td></tr></tbody></table>
<p></p>

<p><em>Visum</em></p>

<p>Bei Aufenthalten in Thailand von einer Dauer bis zu 30 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein vor der Einreise zu beantragendes Visum erforderlich. Dies bezieht sich nur auf Einreisen auf dem Luftweg. Bei Einreise auf dem Landweg wird in der Regel nur ein Aufenthalt von 15 Tagen gestattet. Einreisen auf dem Luftweg sind in beliebiger Anzahl wiederholt möglich. Der Botschaft vorliegenden Informationen zufolge sollen Einreisen auf dem Landweg allerdings nur noch viermal nacheinander möglich sein.</p>

<p>Deutsche, die beabsichtigen, sich länger als 30 Tage in Thailand aufzuhalten, benötigen vor der Einreise ein von einer thailändischen Auslandsvertretung ausgestelltes Visum.</p>

<p>Für Aufenthalte bis zu 60 Tagen wird ein "Tourist Visa" benötigt. Ein non immigrant visa berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen. Touristen- und non immigrant visa werden in der Praxis um 30 Tage verlängert.</p>

<p><em>Wichtige Hinweise</em></p>

<p>Entgegen der Information einiger bekannter Reiseführer sollte eine Verlängerung des thailändischen Visums keinesfalls durch ein Reisebüro oder sonstige „Vermittler“ vorgenommen werden. Ein Visum kann und darf nur bei dem thailändischen Bureau of Immigration bzw. an den Grenzübergängen erneuert werden. Reisebüros etc. verkaufen hier in aller Regel Fälschungen, was bei der späteren Ausreise des Öfteren zu Verhaftungen nicht nur wegen ‘overstay’ sondern auch wegen gefälschter Visa führt.</p>

<p>Bei nicht rechtzeitiger Ausreise vor Ablauf der Gültigkeit des Visums (sog. "overstay") sind spätestens bei Ausreise Strafgebühren von 500.- Baht je Aufenthaltstag ohne Visum zu bezahlen, höchstens jedoch 20.000.- Baht, und es hat die sofortige Ausreise zu erfolgen. Können die Strafgebühren nicht entrichtet werden, erfolgt üblicherweise die gerichtliche Verurteilung zu einer Geldstrafe, die entweder bezahlt oder bei Nichtzahlung mit einem Tag Gefängnis für je 200.- Baht der Strafe abgesessen werden muss. Die Botschaft kann diese Gebühren auch bei mittellosen Personen keinesfalls übernehmen. Anschließend wird in der Regel Abschiebehaft bis zur tatsächlichen (zwangsweisen) Abschiebung ins Heimatland angeordnet. In diesen Fällen und bei „overstay“ von mehr als 40 Tagen können längere (bis zu einem Jahr befristete) Wiedereinreisesperren verhängt werden.</p>

<p><strong>„Overstay“ ist in Thailand kein Kavaliersdelikt. Die thailändische Polizei kann eine Person, die ohne gültiges Visum in Thailand aufgegriffen wird, jederzeit verhaften und in Abschiebehaft nehmen.</strong></p>

<p><strong>Verbindliche Auskunft zu thailändischen Einreisebestimmungen kann generell nur von den thailändischen Behörden erteilt werden.</strong></p>

<p>Näheres zu den Einreisebestimmungen kann bei der thailändischen Botschaft in Berlin erfragt werden und auch der Website <a target="_blank" href="http://www.immigration.go.th">www.immigration.go.th</a> entnommen werden. Diese Website informiert auch über die Voraussetzungen für die Beantragung von Daueraufenthaltsgenehmigungen, Gebühren usw.</p>

<p>Auch wenn bei der Einreise in der Regel nur der beabsichtigte Aufenthaltsort angegeben werden muss, führen die thailändische Immigration in Zweifelsfällen (z.B. bei manchen Rucksackreisenden) Befragungen durch und fordern auch nähere Angaben oder sogar Nachweise über die beabsichtigte Unterkunft.</p>

<p><em>Besonderheiten bei der Ausreise</em></p>

<p>Seit dem 01.04.01 müssen alle Passagiere in Thailand vor dem Boarding von Flugzeugen ihre Identität nachweisen. Ist im Flugschein die Schreibweise des Namens nicht identisch mit der im Pass des Reisenden, wird u.U. der Zutritt zum Flugzeug verweigert und evtl. ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Diese Regelung gilt nicht für Transitpassagiere.</p>

<p>Alle Angaben vorbehaltlich etwaiger Änderungen durch die thailändischen Behörden.</p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc335870bodyText4"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p>Ein- und Ausfuhr von DevisenSeit dem 26.12.2007 können lt. Verordnung des Customs Department des Ministry of Finance folgende Beträge nach Thailand ein- und aus Thailand ausgeführt werden:</p>

<p><em>Thailändische Baht (THB)</em></p>

<p><em>Einfuhr</em>: Unbegrenzt, ohne Deklarierung.</p>

<p><em>Ausfuhr</em>: Über 50.000,-- THB Deklarierung, außer bei Reisen nach Myanmar, Kambodscha, Laos, Malaysia und Vietnam. In diesen Fällen Deklarierung bei über 500.000,-- THB erforderlich.</p>

<p><em>US-Dollar</em></p>

<p><em>Einfuhr</em>: Über 20.000,-- US-$ Deklarierung</p>

<p><em>Ausfuhr</em>: Über 20.000 US-Dollar Deklarierung. Vorsicht ist geboten vor in Umlauf befindlichem Falschgeld. Es wird empfohlen, Geld nur in autorisierten Wechselstuben zu tauschen.</p>

<p><em>Produktpiraterie/Gefälschte Waren</em></p>

<p>Der Kauf von gefälschten Markenartikeln wie Uhren, Computer, Software, Kleidung usw. sowie die Einfuhr nach Deutschland ist aus urheberrechtlichen Gründen verboten.</p>

<p><em>Antiquitäten</em></p>

<p>Die Ausfuhr bestimmter Antiquitäten (z.B. Buddhafiguren oder –Bilder) ist nur mit Genehmigung des Fine Arts Department erlaubt. Die Botschaft hält diesbezüglich ein Merkblatt mit weiteren Informationen bereit.</p>

<p><em>Souvenirs</em></p>

<p>Die Ausfuhr von bestimmten Lederprodukten (z.B. Elefant, Krokodil, Schlangen) und Elfenbein sowie deren Einfuhr nach Deutschland unterliegen dem Washingtoner Artenschutzabkommen. Es wird dringend empfohlen, sich darüber vor dem Kauf zu informieren.</p>

<p>Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p>Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.</p>
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<a name="doc335870bodyText5"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Bestimmungen</strong></h3>

<p><em>Rechtsschutz</em></p>

<p>Strafverfahren in Thailand sind langwierig. Die Möglichkeiten der Verteidigung sind beschränkt und entsprechen nicht den deutschen rechtsstaatlichen Vorstellungen. Bei Straffälligkeit wird auf die Gefahr langer Untersuchungshaft, teurer und oft unzureichender anwaltlicher Vertretung sowie harter Haftbedingungen hingewiesen.</p>

<p>Jede Verurteilung wegen einer Straftat (auch Bagatellen) in Thailand führt nach Verbüßung der Strafe zu einer Abschiebung und einem unbegrenzten Wiedereinreiseverbot.</p>

<p><em>Rauschmittel</em></p>

<p>Vor Erwerb, Besitz, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften aller Art (auch Marihuana, Ecstasy und anderer Amphetamine) wird ausdrücklich abgeraten.</p>

<p>Schon der Besitz geringer Rauschgiftmengen führt zu hohen Freiheitsstrafen (jüngstes Urteil gegen einen Deutschen: lebenslänglich für 37 Gramm). Schon bei relativ geringen Mengen von Heroin, Kokain und Amphetaminen unterstellt das thailändische Strafrecht automatisch, dass diese zum Handel bestimmt sind. Zwar ist auch schon der Besitz dieser Drogen strafbar, bei Handel sieht das Strafgesetzbuch jedoch die Todesstrafe vor. Die Todesstrafe wird in Thailand auch vollstreckt.</p>

<p>Im Jahre 2004 sind sechs Drogendealer hingerichtet worden, darunter auch zwei Ausländer. Die thailändische Regierung hat wiederholt betont, verurteilte Drogendealer zügig hinzurichten und macht ihre Ankündigungen auch wahr. Die Todesstrafe wird seit neuestem durch Giftinjektion vollstreckt.</p>

<p><em>Kindesmissbrauch</em></p>

<p>Der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen in Thailand wird hart bestraft und auch dann in Deutschland strafrechtlich verfolgt, wenn die Tat in Thailand begangen wurde. Geschlechtsverkehr mit Personen unter 18 Jahren, auch mit deren Einverständnis, ist strafbar. Im Zweifel sollte man sich über das Alter des Partners oder der Partnerin vergewissern, indem man sich den Personalausweis zeigen lässt, auch diese Ausweise sind jedoch häufig gefälscht, gerade wenn deren Inhaber dem Prostituiertenmilieu zuzuordnen sind.</p>

<p><em>Majestätsbeleidigung</em></p>

<p>Das thailändische Königshaus genießt besonderen Respekt. Abfällige oder kritische Bemerkungen sind zu vermeiden. Majestätsbeleidigung wird in Thailand hart bestraft.</p>

<p><em>Erregung öffentlichen Ärgernisses</em></p>

<p>Nacktbaden, Baden ohne Bikinioberteil sowie sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit sind verboten und können bestraft werden.</p>

<p><em>Diebstahl</em></p>

<p>Auch der Diebstahl von Gegenständen mit geringem Wert wird mit unverhältnismäßig hohen Haftstrafen geahndet. Strafmilderung wird auch dann nicht gewährt, wenn der Diebstahl „zwanghaft“ (Kleptomanie) erfolgt.</p>

<p><em>Fotografieren</em></p>

<p>Abgesehen von militärischen Objekten besteht grundsätzlich kein Fotografierverbot. Beim Fotografieren von Menschen ist allerdings – wie überall – ein gewisses Taktgefühl angezeigt.</p>

<p><em>Ausweispflicht</em></p>

<p>Reisende sind verpflichtet stets ihre Ausweise mit sich zu führen. Es werden häufig Ausweiskontrollen insbesondere in den Vergnügungsvierteln der Hauptstadt, aber auch in Pattaya, Phuket und Chiang Mai durchgeführt. Eine Kopie des Passes ist ausreichend, sofern auch die Seite mit dem thailändischen Visum bzw. Einreisestempel kopiert und mitgeführt wird. Bei Identitätskontrollen in Diskotheken, Bars oder Massagesalons können auch Urinproben genommen werden, um die Einnahme unerlaubter Drogen zu testen.</p>

<p><em>Zugangsbeschränkungen zu Bars und Diskotheken</em></p>

<p>Personen unter 20 Jahren ist der Zutritt zu Bars, Diskotheken und Massagesalons generell verboten. Zuwiderhandlungen werden geahndet. Für Jugendliche unter 18 Jahren gilt eine Sperrstunde ab 22.00 Uhr. Jugendlichen, die nach dieser Zeit ohne elterliche Begleitung in der Öffentlichkeit angetroffen werden, droht die vorläufige Festnahme. Der Begriff "Öffentlichkeit" wird von den Behörden weit ausgelegt und umfasst neben Restaurants auch Kinos. Alkoholkonsum ist Jugendlichen unter 18 Jahren in der Öffentlichkeit verboten und wird bestraft.</p>
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<a name="doc335870bodyText6"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p>Die erwarteten Anstiege der Erkrankungszahlen an „waterborne diseases“ (Erkrankungen durch verschmutztes Wasser, z.B. Cholera) und z.B. Denguefieber aufgrund der Überflutungen in Zentralthailand im Herbst 2011 sind bislang weitgehend ausgeblieben. Auf gründliche Trinkwasserhygiene und konsequenten Mückenschutz sollte weiterhin geachtet werden.<br/>
</p>

<p><em>Impfschutz</em></p>

<p class="MsoBodyText">Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe <a target="_blank" href="http://www.rki.de/">www.rki.de</a></p>

<p class="MsoBodyText">Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.</p>

<p class="MsoBodyText">Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A <span class="MsoHyperlink">und</span> Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Japanischer Encephalitis empfohlen. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe <a target="_blank" href="http://www.who.int/">www.who.int</a></p>

<p>Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.</p>

<p><em>Neue Influenza A/H1N1 2009 („Schweinegrippe“)</em></p>

<p>Auch in Thailand gibt es seit April 2009 nachgewiesene Infektionen mit der neuen Influenza A/H1N1. Seit Dezember 2009 sind die Fallzahlen deutlich zurückgegangen und mischen sich mit dem Vorkommen der saisonalen Influenza.</p>

<p><em>Saisonale Influenza</em></p>

<p>Die üblichen saisonalen Influenzaviren finden sich in Thailand mit leichtem Anstieg der Fallzahlen während und kurz nach den Regenzeiten. Insgesamt ist das Vorkommen aber wesentlich seltener als in europäischen Gebieten mit größerer Temperaturdifferenz, epidemische Verläufe sind nicht bekannt. Ein Impfschutz bei Risikogruppen empfiehlt sich vor der Regenzeit (April, Mai) mit dem jeweils aktuellen Impfstoff der Südhalbkugel.</p>

<p><em>Aviäre Influenza ("Vogelgrippe")</em></p>

<p>Seit Jahren ist in Thailand auch die hochpathogene Form der aviären Influenza („Vogelgrippe“) aufgetreten, in den letzten Jahren ist es allerdings nicht mehr zu menschlichen Erkrankungsfällen gekommen. Fast immer erfolgt die Übertragung  auf den Menschen durch den engen und direkten Kontakt zu infiziertem Geflügel.</p>

<p><em>Dengue-Fieber</em></p>

<p>Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s.u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen. Dengue-Fieber tritt in Thailand häufig auf, vorwiegend während der Regenzeit von Mai bis Oktober, Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen.</p>

<p><em>Chikungunya-Fieber</em></p>

<p>Chikungunya-Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Seit 2008 werden zunehmende Krankheitszahlen in den südlichen Provinzen Thailands, auch in den Touristenzentren, verzeichnet. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung, nur das Vermeiden von Mückenstichen kann helfen.</p>

<p><em>Malaria</em></p>

<p>Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Beim Auftreten von Fieber nach einem Thailandbesuch ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.</p>

<p>Malaria tritt in Thailand regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 60% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen, ca. 40% durch Plasmodium vivax.</p>

<p>Ein hohes Risiko besteht in den Grenzgebieten im Nordwesten zu Myanmar (Tak) und im Südosten zu Kambodscha (Trat) sowie im äußersten Süden. Ein mittleres Risiko in diesen Gebieten weiter landeinwärts, ein geringes Risiko in den Waldgebieten der zentralen, nördlichen und östlichen Landesteile und auf einigen Inseln. Als weitgehend malariafrei gelten Großstädte und Touristikzentren wie Bangkok, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Chanthaburi, Chiang Mai, Chiang Rai, Phuket, Ko Samui, Krabi, Songkhla.</p>

<p>Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) kann je nach Reiseprofil für die Hochrisikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe erwogen werden. Die DTG empfiehlt diese nicht mehr regelmäßig, eher die Notfall-Selbsttherapie durch die Mitnahme eines entsprechenden Medikaments. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.</p>

<p>Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:</p>

<ul><li class="MsoNormal">körperbedeckende eher helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),</li><li class="MsoNormal">tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,</li><li class="MsoNormal">ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.</li></ul>

<p><em>HIV /</em> <span class="acronym"><em>AIDS</em></span></p>

<p>ist im Lande insbesondere in den Risikogruppen ein großes Problem, glücklicherweise steigen die Fallzahlen nicht mehr an. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.</p>

<p><em>Durchfallerkrankungen und Cholera</em></p>

<p>Durchfallerkrankungen treten in Thailand sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich Durchfallerkrankungen vermeiden.</p>

<p>Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen.</p>

<p><em>Einige Grundregeln</em></p>

<p>Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.</p>

<p>Weiterhin erwähnenswert sind an Infektionen <em>Tollwut</em> (diese tritt vorwiegend in ländlichen Gebieten auf), <em>Japanische Encephalitis</em> (saisonal und mit abnehmenden Zahlen ) sowie in ländlichen Gebieten die <em>Leptospirose</em>.</p>

<p><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p>Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in Bangkok und auch in den großen Städten von hoher Qualität, auf dem Land entspricht sie evtl. jedoch nicht europäischem Standard. Vielfach fehlen dort auch europäisch ausgebildete Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Daher sollte vor der Reise ein Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Tropenmediziner geführt werden.</p>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<p></p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 09:35:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/ThailandSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Kosovo: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/KosovoSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/552030/normal/44587/Kosovo.jpg" title="Kosovo" alt="Kosovo" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Kosovo: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 16.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc349678bodyText1">Aktueller Hinweis</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc349678bodyText2">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc349678bodyText3">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc349678bodyText4">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc349678bodyText5">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc349678bodyText6">Besondere strafrechtliche Bestimmungen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc349678bodyText7">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><p><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung: Kapitel Aktueller Hinweis<br/>
</p>
</div></p>
<a name="doc349678bodyText1"></a><h3>Aktueller Hinweis</h3>

<p>Seit den gewalttätigen Zusammenstößen im Norden Kosovos Ende Juli 2011 bleibt die Lage dort nach wie vor angespannt.<br/>
Es wird daher Reisenden weiterhin geraten, von nicht notwendigen Reisen in den Norden Kosovos abzusehen.  Dies betrifft die Gebiete nördlich des Flusses Ibar in den vier Gemeinden Zubin Potok, Leposavic, Zvecan und Nord-Mitrovica. Insbesondere sollten bis auf weiteres die Grenzübergänge zu Serbien (bei Brnjak bzw. Jarinje) nicht benutzt werden. Grundsätzlich wird geraten, größere Menschenansammlungen zu meiden und besonders vorsichtig zu handeln.</p>
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<a name="doc349678bodyText2"></a><h3>Landesspezifische Sicherheitshinweise</h3>

<p>Trotz der grundsätzlich sehr gastfreundlichen Einstellung der Bevölkerung wird in einigen Teilgebieten (v.a. der mehrheitlich von Kosovo-Serben bewohnten Region nördlich des Flusses Ibar) der Republik Kosovo weiterhin empfohlen, sich bei individuell durchgeführten Reisen von Ortskundigen begleiten zu lassen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Innenpolitische Lage</em></p>

<p class="MsoNormal">Im restlichen Teil Kosovos ist die Lage ruhig.</p>

<p class="MsoNormal">Zuletzt war es im März 2008 im Nachgang zur Unabhängigkeitserklärung der Republik Kosovo in Nord-Mitrovica zu gewalttätigen, gegen UNMIK und KFOR gerichteten Ausschreitungen in größerem Umfang gekommen. Damals wurden auch Schusswaffen und Explosionsstoffe gebraucht. Anlässlich einer Demonstration in Nord-Mitrovica kam es auch am 02.07.2010 zur Explosion einer Handgranate, bei der eine Person getötet wurde. Isolierte Zwischenfälle können auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden.</p>

<p class="MsoNormal">Es wird empfohlen, sich auch über die lokalen Medien über die Sicherheitslage vor Ort zu informieren.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Reisen über Land / Kriminalität</em></p>

<p class="MsoNormal">Bei Nachtfahrten durch Kosovo besteht ein erhöhtes Risiko: U.a. mindere Qualität des Straßenbelags sowie der Straßen- und Kfz-Beleuchtung erfordern höchste Aufmerksamkeit.  </p>

<p class="MsoNormal">Besucher des Landes werden in der Regel nicht Opfer von Verbrechen, die von organisierter Kriminalität ausgehen. Auch Kleinkriminalität gegenüber Ausländern ist selten. Vor dem Hintergrund der weit verbreiteten Armut wird jedoch angeraten, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. </p>

<p class="MsoNormal">Kosovo ist nach Einschätzung von UNMAAC mittlerweile weitgehend minenfrei, wegen gleichwohl fortbestehender Minengefahr wird jedoch angeraten, die befestigten Straßen und ständig befahrenen Wege nicht zu verlassen. </p>

<p class="MsoNormal">In Kosovo befinden sich mehrere hunderttausend illegale Schusswaffen in Privatbesitz; die Hemmschwelle zu deren Einsatz ist vergleichsweise niedrig. Der Einsatz von Waffengewalt richtet sich jedoch in aller Regel nicht gegen Ausländer. </p>

<p class="MsoNormal">Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit anlässlich politischer Demonstrationen sollten gemieden werden.  </p>
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<a name="doc349678bodyText3"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p class="MsoNormal">Kosovo hat sich am 17.02.2008 für unabhängig erklärt und sich dabei zur vollständigen und lückenlosen Umsetzung des sog. Ahtisaari-Pakets, insbesondere im Bereich Minderheitenschutz verpflichtet. Die völkerrechtliche Anerkennung durch Deutschland ist am 21.02.2008 erfolgt, die der wichtigsten Partner in EU und NATO ebenfalls in derselben Woche. Mittlerweile haben 22 von 27 EU-Mitgliedstaaten die Republik Kosovo anerkannt. <em> </em></p>

<p class="MsoNormal"><em>Geld / Kreditkarten</em></p>

<p class="MsoNormal">In Kosovo ist der Euro offizielle Währung. Zahlungen mit Kreditkarte sind in vielen Restaurants und größeren Geschäften möglich. Das Bankensystem ist funktionstüchtig, das Netz der Geldautomaten mittlerweile auch außerhalb der großen Städte relativ gut ausgebaut. Bei der Benutzung von Geldautomaten außerhalb von Bankfilialen sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Führerschein, Kfz-Dokumente und Kfz-Haftpflicht</em></p>

<p class="MsoNormal">Bei Betrieb und Zulassung von Fahrzeugen in Kosovo muss eine örtliche Kfz-Versicherung an den Grenzübergangsstellen abgeschlossen werden. Die Prämie bemisst sich nach der Dauer des beabsichtigten Aufenthalts. Die grüne Versicherungskarte wird in Kosovo nicht anerkannt. Der deutsche Führerschein (EU-Papier –bzw. Kartenformat) wird ohne weiteres akzeptiert.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Straßenbenutzungsgebühren</em></p>

<p class="MsoNormal">Der Straßenzustand in Kosovo ist allgemein schlecht. Mautgebühren oder sonstige Straßenbenutzungsgebühren werden nicht erhoben. <strong><br/>
</strong></p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc349678bodyText4"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p class="MsoNormal"><strong>Für die Einreise nach Kosovo besteht für deutsche Staatsangehörige Passpflicht. Eine Einreise mit dem deutschen Personalausweis ist nicht möglich und verstößt gegen die kosovarischen Einreisebestimmungen!</strong></p>

<p class="MsoNormal"><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich: </p>
<table class="MsoNormalTable"><tbody><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja: Gültigkeit drei Monate ab Einreise</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja: Gültigkeit drei Monate ab Einreise</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top">Nein</td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top">Nein</td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em> </em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Kinderreisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja: Gültigkeit drei Monate ab Einreise</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja: Gültigkeit drei Monate ab Einreise</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Bereits vorhandener</em> Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja: Gültigkeit drei Monate ab Einreise</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Das Auswärtige Amt empfiehlt die Ausstellung eines Kinderreisepasses oder Reisepasses für Kinder unter 12 Jahren, sofern das Kind noch kein Reisedokument mit Passfoto hat.</em></td></tr></tbody></table>
<p class="MsoNormal"><em>Visum</em></p>

<p class="MsoNormal">Die Einreise nach Kosovo ist nur bis zu einem Aufenthalt von max. 90 Tagen visumsfrei. Bei einem Aufenthalt von mehr als 90 Tagen muss eine Verlängerung der erlaubten Aufenthaltsdauer beantragt werden. Anträge auf Verlängerung der Aufenthaltsdauer sind 15 Tage vor Ablauf der 90-Tage-Frist beim Polizeihauptquartier in Pristina zu stellen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Ein- bzw. Ausreise über Serbien<br/>
</em>Da an der Grenze zwischen Kosovo und Serbien von den serbischen Behörden keine Einreisestempel erteilt werden, ist eine Ausreise aus Kosovo über Serbien nur dann möglich, wenn vorher auch die Einreise auf dem Landweg über Serbien erfolgt ist und die Gesamtreisedauer 3 Monate nicht übersteigt. Der Aufenthalt in bzw. Transit durch Serbien ohne regulären Einreisestempel stellt einen Verstoß gegen das serbische Ausländerrecht dar und kann zur Festnahme führen. Der serbische Einreisestempel wird auch vor Ablauf der Drei-Monats-Frist ungültig, wenn zwischenzeitlich die Ausreise in einen Drittstaat erfolgt und die Rückreise aus diesem Drittstaat über Kosovo und nicht unmittelbar über Serbien erfolgt.</p>

<p class="MsoNormal">Nach wie vor kann man auf dem Landweg von Kosovo nach Serbien nur dann einreisen, wenn man einen gültigen serbischen Einreisestempel im Reisepass besitzt (der z.B. durch eine Fahrt über eine offizielle Grenzstelle an der mazedonisch-serbischen Grenze erworben werden kann). Kosovarische Stempel werden nicht anerkannt und zumeist von den serbischen Behörden unkenntlich gemacht. Da dies den kosovarischen Grenzbehörden bekannt ist, wird oftmals – auf Wunsch – kein kosovarischer Einreisestempel in den deutschen Reisepass gestempelt. </p>

<p class="MsoNormal"></p>

<p class="MsoNormal"><em>Meldepflicht in Serbien</em></p>

<p class="MsoNormal">Ausländer müssen sich in Serbien innerhalb von 24 Stunden am Ort des Aufenthaltes polizeilich anmelden Nach erfolgter Anmeldung wird als Nachweis eine polizeiliche Bescheinigung ausgestellt. Reisende müssen diese Bescheinigung bei der Ausreise, aber auch bei Kontrollen im Land, vorlegen können. Serbien erkennt die Unabhängigkeit Kosovos nicht an. Daher kann es bei der Durchreise durch bzw. Ausreise aus Serbien im Zusammenhang mit einem Aufenthalt von mehr als 24 Stunden in Kosovo zu Problemen kommen, wenn dadurch keine Bescheinigung über die erfolgte Anmeldung vorgelegt werden kann.</p>

<p class="MsoNormal">Verstöße gegen die Meldepflicht in Serbien können zu Problemen bei der Ausreise führen und mit einer Geldstrafe geahndet werden.</p>

<p class="MsoNormal">Bitte beachten Sie auch die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise zu Serbien.</p>

<p class="MsoNormal Standardeinzug1">Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Generalkonsulate</span> des <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Ziellandes</span> klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc349678bodyText5"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p class="MsoNormal">Die Einfuhr von Bargeld nach Kosovo ist in unbeschränkter Höhe möglich. Beträge über 10.000 Euro müssen jedoch bei der Einfuhr deklariert werden. Bei Nichtbeachtung droht ein Strafzoll in Höhe von 25%, bezogen auf den Wert der nicht deklarierten Geldmenge.</p>

<p class="MsoNormal">Die Einfuhr von Waren unterliegt folgenden Beschränkungen:</p>

<ul><li>Alkoholika (1 l Spirituosen mit über 22% Alkoholgehalt oder 2 l Tafelwein und 2 l Schaumwein, Likörwein bzw. Likör)</li><li>Tabakwaren (200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak oder 250 g jeder Mischung der genannten Produkte)</li><li>Parfum oder Eau de Toilette (60 ml Parfum und 250 ml Eau de Toilette)</li><li>Sonstige, nicht zum Verkauf bestimmte Waren (einschließlich Geschenken und Souvenirs) bis zu einem Wert von 175,- Euro.  </li></ul>

<p class="MsoNormal">Personen unter 17 Jahren dürfen weder Alkoholika, noch Tabakwaren einführen.</p>

<p class="MsoNormal"><strong>Für die Einfuhr von Fahrzeugen gelten gesonderte Zollvorschriften. Grundsätzlich dürfen Fahrzeuge, die älter als acht Jahre sind (Berechnungsgrundlage ist der Zeitpunkt der Erstzulassung), nicht nach Kosovo eingeführt werden.  </strong></p>

<p><strong>Weitere Hinweise zu besonderen Zollvorschriften können auf der neuen Website der Zollbehörden in Kosovo, die auch in englischer Sprachfassung zur Verfügung steht, unter folgendem Link gefunden werden: <a target="_blank" href="http://www.dogana-ks.org/">www.dogana-ks.org</a></strong></p>

<p class="MsoNormal">Bei der Einfuhr von humanitären Gütern ist vorab eine Sondergenehmigung der kosovarischen Zollbehörden einzuholen, ansonsten werden bei deren Einfuhr nach Kosovo die regulären Zollabgaben fällig. </p>

<p class="MsoNormal">Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten. </p>

<p class="MsoNormal">Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de/">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.  </p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc349678bodyText6"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Besondere strafrechtliche Bestimmungen</strong></h3>

<p class="MsoNormal">In Kosovo sind einverständliche sexuelle Handlungen unter Erwachsenen (abhängig von der Fallkonstellation ab 16 oder ab 18 Jahren) grundsätzlich straffrei. Eine Differenzierung nach homo- oder heterosexuellen Handlungen findet nicht statt. An das Merkmal des „Einverständnisses“ setzt das kosovarische Strafrecht strenge Maßstäbe; beispielsweise führt jede Ausnutzung eines Abhängigkeitsverhältnisses zur Strafbarkeit. Die Förderung der Prostitution unter Ausnutzung einer wirtschaftlichen Abhängigkeit wird z.B. mit Freiheitsstrafe bis zu acht Jahren bestraft.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc349678bodyText7"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p class="MsoNormal">Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und <span class="MsoHyperlink">Hepatitis A</span>, bei Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder besonderer Exposition auch gegen <span class="MsoHyperlink">Hepatitis B</span> und Tollwut.  </p>

<p class="MsoNormal">In Kosovo kommt es zu bestimmten Jahreszeiten zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Rechtzeitig vor Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner wegen einer möglichen Impfung Kontakt aufgenommen werden.  </p>

<p class="MsoNormal">Eine medizinische Versorgung nach deutschem Standard ist in Kosovo nicht gewährleistet. Auch Krankenhäuser verfügen nicht immer über adäquate Ausstattung und sind mitunter nicht in der Lage, Patienten mit bestimmten Krankheitsbildern angemessen medizinisch zu versorgen. Die Hygiene ist im Allgemeinen unzureichend. Medikamente müssen in jedem Fall privat erworben werden. Ärzte bieten häufig verbesserte Privatbehandlung an, sofern man den gewünschten Preis zahlt. </p>

<p class="MsoNormal">Seit einigen Jahren tritt in Südserbien sowie Kosovo vereinzelt auch das hämorrhagische Kongo-Krim-Fieber auf. </p>

<p class="MsoNormal">Auch in Kosovo ist die KLASSISCHE GEFLÜGELPEST (hochpathogene Form der AVIÄREN INFLUENZA, VOGELGRIPPE) aufgetreten. Übertragungen auf Menschen sind bisher nicht bekannt.  </p>

<p class="MsoNormal">Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information „Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“ unter <a target="_blank" href="http://www.bmelv.de">www.bmelv.de</a></p>

<p class="MsoNormal">Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Thema „Vogelgrippe“ finden Sie in den Merkblättern des Gesundheitsdienstes. </p>

<p class="MsoNormal">Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p class="note">Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. </p>

<p class="note">Die Angaben sind:</p>

<ul><li class="MsoNormal">zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li class="MsoNormal">auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li class="MsoNormal">immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li><li class="MsoNormal">trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 09:28:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/KosovoSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Uganda: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UgandaSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/552220/normal/142923/Uganda.jpg" title="Uganda" alt="Uganda" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Uganda: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 16.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353420bodyText1"></a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353420bodyText2">Aktuelle Hinweise</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353420bodyText3">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353420bodyText4">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353420bodyText5">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353420bodyText6">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353420bodyText7">Besondere strafrechtliche Vorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc353420bodyText8">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung:<br/>
Aktuelle Hinweise - Verdacht auf Pestausbruch<br/>
<br/>
</p>
</div><a name="doc353420bodyText1"></a><h3/>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc353420bodyText2"></a><h3><strong>Aktuelle Hinweise</strong></h3>

<p class="MsoNormal">Proteste gegen die rasanten Preissteigerungen der letzten Monate bei Lebensmitteln und Benzin sind zwischenzeitlich abgeflaut. Dennoch wird auch weiterhin zu erhöhter Wachsamkeit geraten. Menschenansammlungen sollten gemieden werden.</p>

<p class="MsoNormal">Im Arua Distrikt (Vurra County) im Norden des Landes wurde im Februar 2012 der Verdacht eines Pest-Ausbruchs berichtet. Es sind 2 Personen verstorben. Eine Bestätigung steht noch aus. Reisende sollten die Region vorläufig meiden.<br/>
</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc353420bodyText3"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p><em>Terrorismus</em></p>

<p>Angesichts möglicher Aktivitäten terroristischer Gruppen wird, wie in anderen Ländern dieser Region, auch in Uganda zu erhöhter Vorsicht geraten.</p>

<p>Am 11. Juli 2010 ist es in der Hauptstadt Kampala zu Bombenanschlägen gekommen, bei denen es Dutzende Todesopfer und sehr viele Verletzte gab. Auch weiterhin ist von einer erhöhten Gefährdung von insbesondere "weichen Zielen" auszugehen. Größere Menschenansammlungen, aus welchen Grunde auch immer sie entstehen, sollten daher gemieden werden.</p>

<p><em>Kriminalität</em></p>

<p>Nach Einbruch der Dunkelheit sollte – mit Ausnahme der größeren Straßen im Zentrum Kampalas, die als relativ sicher gelten – auf Spaziergänge verzichtet werden. Dies gilt insbesondere für die Außenbezirke der Hauptstadt. Nachtfahrten mit dem Kfz sind innerhalb von Kampala sowie auf der Strecke Kampala – Entebbe/Flughafen möglich; aufgrund schlecht beleuchteter Straßen, mangelnder Verkehrssicherheit vieler Fahrzeuge und der Fahrweise von Verkehrsteilnehmern wird aber empfohlen, auf Nachtfahrten möglichst zu verzichten. Auch bei Tagesfahrten in städtischen Bereichen sollten Fenster und Türen regelmäßig von innen verschlossen bleiben, da es in den letzten Monaten verschiedene Diebstähle aus Fahrzeugen bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr (Stau, Kreuzungen) bzw. verrringertem Verkehrsfluss gegeben hat. Als besonders neuralgische Punkte haben sich der Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala erwiesen. Hier ist besondere Vorsicht angebracht. Taschen sowie andere Wertgegenstände sollten daher unbedingt verdeckt transportiert werden.</p>

<p>Wegen des deutlich erhöhten Unfallrisikos wird von der Nutzung von Motorradtaxis ("Boda Bodas") grundsätzlich abgeraten. Darüber hinaus kommt es immer wieder, insbesondere nachts, zu teilweise schwerwiegenden Übergriffen von Motorradtaxi-Fahrern auf unbegleitete Passagiere. Insbesondere das bei jungen Leuten beliebte Partyviertel Kissementi mit seinen Bars und Clubs war dabei Ausgangspunkt.</p>

<p><em>Reisen über Land</em></p>

<p>Das Auswärtige Amt rät bei Reisen innerhalb von Uganda generell zu Vorsicht und Wachsamkeit.</p>

<p><strong>Von Reisen in die Region Karamoja im Nordosten an der Grenze zu Kenia (Distrikte Kaabong, Kotido, Moroto, Nakapiripirit) wird abgeraten</strong>, da dort Übergriffe durch kriminelle Elemente nicht ausgeschlossen werden können. Ein Besuch des Kidepo-Nationalparks ist möglich, sofern die Anreise per Flugzeug erfolgt (wird von den Reiseveranstaltern angeboten). </p>

<p>Aktuelle Information zur Sicherheitslage in touristischen Zielorten können bei der Deutschen Botschaft sowie der <em>Uganda Wildlife Authority</em> (www.ugandawildlife.org), beim <em>Uganda Tourism Board</em> (www.visituganda.com) und der <em>Uganda Tourism Association</em> (www.ugandatourismassociation.org) eingeholt werden. Bitte formulieren Sie Ihre Anfragen auf englisch.</p>

<p><em>Straßenverkehr/Fahrten zum Flughafen Entebbe</em></p>

<p>Bei Reisen über Land, die in der Regel mit einem Kraftfahrzeug erfolgen, sollte ein zuverlässiges lokales Reiseunternehmen in Anspruch genommen werden. Erhöhte Unfallgefahr besteht aufgrund technischer Mängel an ugandischen Kraftfahrzeugen und überhöhter Geschwindigkeiten. Nächtliche Fahrten außerhalb Kampalas sind im besonderen Maße unfall- und überfallgefährdet und sollten unterlassen werden.</p>

<p>Für Fahrten mit Taxis auf der 45 km lange Straßenverbindung zwischen Kampala und dem internationalen Flughafen Entebbe sollten nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen herangezogen werden (beim Reiseveranstalter oder im Hotel zu erfragen). Bietet das Hotel einen Bustransfer vom und zum Flughafen, sollte dieser genutzt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen verschärft wurden, so dass die Fluggesellschaften empfehlen, 3 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc353420bodyText4"></a><h3><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p>Ohne englische Sprachkenntnisse ist Reisen in Uganda schwierig.</p>

<p><em>Geld/Kreditkarten</em></p>

<p>Der Umtausch von Euro in Landeswährung ist am internationalen Flughafen Entebbe, in Kampala und einigen größeren Städten möglich. Empfohlen wird die Mitnahme von US-Dollar, die problemlos gewechselt werden können, sofern es sich um neue Scheine (ab 2006) handelt. Reiseschecks erzielen einen ungünstigen Umtauschkurs und können nur in größeren Städten eingelöst werden. Kreditkarten werden von einigen Hotels und Fluggesellschaften in Kampala akzeptiert. An Geldautomaten verschiedener Banken kann mit der Visa-Karte Bargeld abgehoben werden.</p>

<p>An den Geldautomaten der Stanbic Bank, die in allen städtischen Zentren vertreten ist, kann auch mit der deutschen EC-Karte (Maestro) Bargeld abgehoben werden. Der Höchstbetrag beträgt i.d.R. bis zu zweimal 700.000 Uganda-Schilling (1,4 Mio. UGX, rd. 480 €) täglich.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc353420bodyText5"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Visum</em></p>

<p>Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Einreisevisum. Visa können vor Reiseantritt bei der ugandischen Botschaft in Berlin beantragt werden. Einreisevisa werden aber auch am Flughafen Entebbe und an verschiedenen Grenzübergangsstellen, gültig für 30 Tage, gegen eine Gebühr von derzeit 50 US-Dollar ausgestellt. Visa mit längerer Aufenthaltsdauer sowie für mehrere Einreisen (multiple entry) werden am Flughafen nicht ausgestellt.</p>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:</p>

<p></p>
<table><tbody><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>ja: Gültigkeit drei Monate über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td valign="top">vorläufiger Reisepass</td><td valign="top"><em>ja: Gültigkeit drei Monate über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td valign="top">vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td valign="top">weitere Anmerkungen</td><td valign="top"/></tr><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td valign="top"/></tr><tr><td valign="top">Kinderreisepass</td><td valign="top"><em>ja: Gültigkeit drei Monate über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>ja: Gültigkeit drei Monate über Reise hinaus</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td valign="top">vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td valign="top">bereits vorhandener Eintrag in den<br/>
Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in<br/>
Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td valign="top"><em>nein</em></td></tr><tr><td valign="top">noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster<br/>
(der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td valign="top"><em>ja: Gültigkeit drei Monate über Reise hinaus und mit Lichtbild versehen</em></td></tr><tr><td valign="top">weitere Anmerkungen</td><td valign="top"/></tr></tbody></table>
<p class="Standardeinzug1"><span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Generalkonsulate</span> des <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Ziellandes</span> klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc353420bodyText6"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p>Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Das Mitführen von einer Flasche Alkohol oder Wein ist abgabenfrei.</p>

<p>Wertvolle elektronische Geräte sollten bei der Einreise deklariert werden, sofern der Umfang der mitgeführten Geräte den üblichen Rahmen von Reisegepäck übersteigt.</p>

<p>Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden und sind nicht deklarierungspflichtig.</p>

<p>Die Einfuhr pornografischen Materials ist nicht gestattet.</p>

<p>Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p class="MsoNormal">Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.</p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc353420bodyText7"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Vorschriften</strong></h3>

<p>Drogendelikte werden schon bei Geringfügigkeit mit Strafen geahndet.</p>

<p>Es ist verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Regierungsgebäude etc.) zu fotografieren. Im Zweifelsfalle sollte zuvor gefragt werden.</p>

<p>Der Konsum von Alkohol verstößt nicht gegen die guten Sitten, sofern dieser in den entsprechenden Lokalitäten und nicht auf der Straße erfolgt.</p>

<p>Seit 2004 besteht ein umfassender Schutz der Nichtraucher in Uganda. Das Rauchen in öffentlichen Bereichen ist demnach weitgehend verboten. Auch wenn die einschlägigen Gesetze meist nicht immer einheitlich angewandt werden, kann es in Einzelfällen bei Verstößen zu Bußgeldern oder Inhaftierungen kommen.</p>

<p class="MsoNormal">Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Uganda strafbar. Das Höchststrafmaß beträgt lebenslänglich. In jüngerer Vergangenheit gab es zudem Bestrebungen, das Strafmaß weiter zu verschärfen und homosexuelle Akte unter bestimmten Voraussetzungen mit der Todesstrafe zu belegen. Eine tatsächliche Umsetzung dieses Vorhabens ist derzeit nicht absehbar. Da Homosexualität allerdings quer durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch stark tabuisiert ist und als mit traditionellen afrikanischen Werten nicht im Einklang stehend abgelehnt wird, ist dringend zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit angezeigt.</p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc353420bodyText8"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz</em></p>

<p>Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Uganda gehört zu den von der WHO identifizierten Gelbfieberinfektionsgebieten; eine Gelbfieberschutzimpfung für alle Reisenden wird <span lang="EN-US" xml:lang="EN-US">wegen immer wieder vorkommender Gelbfieberausbrüche</span> dringend empfohlen. Die Gelbfieberimpfstoffreserven in Uganda selbst sind zur Zeit noch limitiert, der Impfstoff also im Lande nur zögerlich erhältlich.</p>

<p>Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden, siehe <a target="_blank" href="http://www.rki.de/">www.rki.de</a></p>

<p>Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio (mehrere neue Poliofälle nachgewiesen, die vermutlich aus der benachbarten DR Kongo importiert wurden, Impfkampagnen wurden mittlerweile initiiert) ggf. auch gegen Keuchhusten (Pertussis), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und der jeweils aktuelle Influenzaschutz. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY), Typhus (derzeit Ausbruch im Bukwo-Distrikt im Osten des Landes, s.u.) und Tollwut empfohlen. Eine Choleraimpfung in Abhängigkeit der aktuellen Ausbruchslage oder bei entsprechenden Reisebedingungen/ Katastropheneinsatz kann u.U. indiziert sein.</p>

<p><em>Malaria</em></p>

<p>Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.</p>

<p>Landesweit und ganzjährig besteht ein hohes Übertragungsrisiko, verstärkt während der Monate maximalen Niederschlags (April bis Mai, November). Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) wird in über 85% der Fälle nachgewiesen. Malariachemoprophylaxe ist dringend angeraten.</p>

<p>Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.</p>

<p>Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:</p>

<ul><li>körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),</li><li>besonders in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,</li><li>unter einem Moskitonetz zu schlafen.</li></ul>

<p><em>HIV/AIDS</em></p>

<p>Für 2008 wurde geschätzt, dass 5,4 % der erwachsenen Bevölkerung (15-49 Jahre) mit HIV infiziert sind. Die Tendenz ist steigend. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und bei Blutkontakten/-transfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV/<span class="ACRONYM">AIDS</span>-Infektion. Kondombenutzung wird immer empfohlen.</p>

<p><em>Durchfallerkrankungen und Cholera</em></p>

<p>Sporadisch werden - nicht nur lokal beschränkte, sondern sich ggf. auch weiter ausbreitende Choleraausbrüche - gemeldet. In der Vergangenheit waren davon zumeist Flüchtlingslager im Westen an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, in Einzelfällen aber auch Armutsviertel in Kampala betroffen.</p>

<p class="MsoNormal">Auch traten in der Vergangenheit immer wieder <span lang="EN-US" xml:lang="EN-US">Typhusfälle (zuletzt im Osten des Landes, Bukwo-Distrikt) auf. Eine Typhusimpfung, die allerdings keinen vollkommenen Schutz gegen Typhus bietet und nicht von den unten angeführten allgemeinen Hygieneregeln entbindet, ist für Risikoreisende in diese Region möglich.</span></p>

<p>Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen/Darminfektionen vermeiden.</p>

<p><em>Einige Grundregeln:</em> Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen, schälen oder desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor dem Essen bzw. vor der Essenszubereitung. Händedesinfektion wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.</p>

<p><em>Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)</em></p>

<p>In den Nationalparks des Landes, insbesondere dem Murchison-Falls National Park, besteht ein geringes, aber dennoch relevantes Infektionsrisiko, sich mit dem Erreger der Schlafkrankheit zu infizieren, der durch große Fliegen (Tsetsefliege) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann. So infizierte sich erst in diesem Jahr ein europäischer Tourist an der Schlafkrankheit. Vermeidung der Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.</p>

<p><em>Hepatitis E</em></p>

<p>Die Hepatitis E (infektiöse Gelbsucht, Virustyp E) ist eine weltweit, sporadisch und epidemisch vorkommende, oral übertragbare Virusinfektion der Leber. Ernsthafte Erkrankungen kommen besonders bei Schwangeren vor. Eine chronische Verlaufsform ist nicht bekannt. Ausgehend von sudanesischen Flüchtlingslagern hat sie sich im Norden Ugandas (Pader-Distrikt, Yumbe-Distrikt in der West-Nile Region, Kitgum-Distrikt) weiter ausgebreitet. Bei den bislang 160 Todesfällen (bei ca. 10.000 Erkrankungsfällen) im Raum Kitgum handelt es sich typischerweise fast nur um Schwangere. Die Infektion erfolgte durch mit menschlichen Fäkalien kontaminiertem Trinkwasser. Die genaue Bedeutung einer Ansteckung durch infizierte Lebensmittel wird derzeit noch analysiert. Da es eine Impfung gegen dieses Virus derzeit nicht gibt, empfiehlt sich im Alltag als einzige und wirkungsvolle Schutzmaßnahme, das Trinkwasser abzukochen und die Hygiene zu beachten. Schwangere sollten die Region meiden.</p>

<p><em>Hämorrhagische Fieber</em></p>

<p>Ebola-Fieber (EHF) wurde zuletzt Anfang Mai 2011 aus dem Bombo-Distrikt, unweit von Kampala gelegen, gemeldet.</p>

<p class="MsoNormal"> Eine Marburgvirus-Infektion wurde bei einer Touristin im Juli 2008 nachgewiesen. Sie hatte zwei „Fledermaushöhlen“ besucht - eine Höhle in Fort Portal in West-Uganda, sowie die „Python“-Höhle im Maramagambo-Wald (Teil des Queen-Elizabeth-Nationalparks im Süden des Landes). Die dort vorkommenden Fledermäuse scheinen das Marburgvirus zu übertragen. Fledermaushöhlen sollten nicht besucht werden.</p>

<p>Hämorrhagische Fieber führen häufig zu einer deutlichen Blutungsneigung mit Blutergüssen, Blutungen aus den Schleimhäuten der Augen, des Mundes und des Magen-Darm-Traktes. Die Behandlung ist symptomatisch, eine Impfung ist nicht möglich. Die Sterberate bei solchen Erkrankungen ist sehr hoch. Kontakte zu erkrankten Personen und deren Ausscheidungen (z. B. im Krankenhaus) sind zu vermeiden.</p>

<p>Aktuelle Hinweise zu Ebola- und Marburgvirus-Erkrankungen in Uganda veröffentlicht die Weltgesundheitsorganisation WHO regelmäßig auf der Website <a target="_blank" href="http://www.who.int/countries/">www.who.int/countries/</a></p>

<p><em>Gifttiere</em></p>

<p>In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor. Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl. vorhandene giftige "Untermieter" durch sorgfältiges Ausschütteln entfernen.</p>

<p><em>Weitere Gesundheitsgefahren</em></p>

<p>In Uganda kommt eine weitere große Zahl anderer Tropenerkrankungen vor (z. B. Bilharziose, Leishmaniasis, Filariasis, Schlafkrankheit, zeckenübertragbare Erkrankungen, Hundebandwurm etc. Einige neue Poliofälle wurden erstmalig seit 1996 im Nordwesten des Landes im Grenzgebiet zur DR Kongo diagnostiziert.</p>

<p>Eine Beratung durch einem Tropenmediziner/Reisemediziner wird allgemein vor der Reise empfohlen, siehe <a target="_blank" href="http://www.dtg.org">www.dtg.org</a> oder <a target="_blank" href="http://www.crm.de">www.crm.de</a></p>

<p>Detailliertere Fachinformationen zu reiseassoziierten Erkrankungen finden Sie auch beim Robert-Koch-Institut unter <a target="_blank" href="http://www.rki.de">www.rki.de</a></p>

<p><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p>Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und kann technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch sein. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz und eine Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.</p>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

<p></p>

<p></p>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 09:25:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UgandaSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>S&#252;dafrika: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SuedafrikaSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/552186/normal/49292/Suedafrika.jpg" title="Südafrika" alt="Südafrika" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Südafrika: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 16.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
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  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352490bodyText1">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352490bodyText2">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352490bodyText3">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352490bodyText4">Besondere Zollvorschriften</a>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352490bodyText5">Besondere strafrechtliche Vorschriften</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc352490bodyText6">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung: Aktueller Hinweis wurde gelöscht<br/>
 </p>
</div><a name="doc352490bodyText1"></a><h3><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p><em>Kriminalität</em></p>

<p>Südafrika verzeichnet im Vergleich zu Deutschland hohe Kriminalitätsraten, vor allem in den Großstädten und deren Randgebieten. Dies schließt auch Straftaten unter Anwendung von körperlicher Gewalt ein. Der überwiegende Teil der Gewaltkriminalität erfolgt in Gegenden und unter Umständen, von denen üblicherweise deutsche Urlaubs- oder Geschäftsreisende nicht betroffen sind. Gleichwohl ist es nicht ausgeschlossen, dass deutsche Reisende Ziel und Opfer von Diebstählen, Einbrüchen, Raub und ähnlicher Delikte werden.</p>

<p>Durch gute Vorbereitung und vernünftiges, Risiko minimierendes Verhalten lässt sich die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat in Südafrika zu werden, deutlich reduzieren. Daher werden folgende Vorsichtsmaßnahmen empfohlen:</p>

<ul><li> Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes in Südafrika ein Mobiltelefon mitzuführen. Deutsche Mobiltelefone mit Roaming-Funktion können landesweit verwendet werden, allerdings ist auf diesen ausschließlich die südafrikanische Notrufnummer 112 verwendbar. Die in Südafrika vielen Ortes veröffentlichten Notrufnummern 10-111 und 10-177 sind nur für südafrikanische SIM-Karten freigeschaltet.</li><li>Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban, Port Elisabeth und Kapstadt und anderer großer Städte sollten nach Geschäftsschluss und insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit gemieden werden; an Sonn- und Feiertagen sollte man sich nur in Gruppen in den Innenstädten aufhalten. Auch ist tagsüber erhöhte Vorsicht angeraten.</li><li>Bei Besuchen in Townships ist erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht angeraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung stattfinden.</li><li>Bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten Südafrikas sollte man keine einsam gelegenen Wanderwege benutzen und unbelebte Gegenden meiden. In den letzten Monaten ist die Zahl der Überfälle insbesondere an touristischen Sehenswürdigkeiten und bei Wanderungen in der Umgebung von Kapstadt wieder gestiegen. Um das Risiko von Überfällen zu verringern, sollte man Ausflüge nur in Gruppen unternehmen. Für Einzelreisende empfiehlt es sich, generell Anschluss bei den meist vor Ort vorhandenen größeren Reisegruppen zu suchen.</li><li>Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und in Kapstadt. Falls die Züge gleichwohl genutzt werden, empfiehlt es sich, in der 1. Klasse und nur zu Hauptverkehrszeiten am Tage zu reisen.</li><li>Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte achten. Einschlägige Reiseführer geben Empfehlungen für Backpacker Hostels ab. Trotzdem ist Vorsicht geboten.</li><li>Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. In der Regel sind bei der Reservierung Hotels und Gasthäuser behilflich. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibus-Taxis wird dringend abgeraten.</li><li>In dichtem Verkehr und an roten Ampeln kommt es vor allem in großen Städten häufig zu sogenannten Blitzeinbruch- („smash-and-grab“) Überfällen, bei denen selbst im Verkehr Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um offen herumliegende Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Hin und wieder kommt es vor allem nach Einbruch der Dunkelheit an weniger befahrenen Straßenkreuzungen zu Fahrzeugentführungen. Autofenster sollten daher immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt bleiben. Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen. Bei Wartezeiten an großen Kreuzungen sollte man aufmerksam sein und seine Umgebung beobachten. Es empfiehlt sich, beim Anhalten ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen zu halten.</li><li>Die großen Überlandstraßen in Südafrika sind zumeist in gutem Zustand. Nebenstraßen hingegen sind vor allem in ländlichen Gegenden oft unzureichend gesichert und von schlechter Qualität. Es wird empfohlen, Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr zu unternehmen, da Autopannen, schlechte Straßen mit Schlaglöchern, nicht hinreichend ausgeschilderte und gesicherte Baustellen sowie Tiere auf der Fahrbahn ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.</li><li>An Geldautomaten ist erhöhte Vorsicht geboten. Neben einfachem Raub und Trickdiebstahl nehmen Manipulationen der Geldautomaten und Missbrauch der Kartendaten zu. Es wird empfohlen, Kreditkarten bei anstehenden Zahlungen nicht aus dem Auge zu lassen. In vielen Restaurants ist es üblich, portable Kreditkarten-Lesegeräte zu nutzen.</li><li>In jüngster Zeit sind in Südafrika vermehrt gefälschte 200-Rand-Noten im Umlauf, die auch auf dem schwarzen Wechselmarkt an ausländische Touristen abgegeben werden. Es ist daher ratsam, Geld nur über offizielle Kanäle in Banken oder Geldwechselstuben zu tauschen. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite der südafrikanischen Zentralbank <a target="_blank" href="http://www.reservebank.co.za/">http://www.reservebank.co.za/</a> unter dem Link "SARB Activities".</li><li>Es wird dringend empfohlen, bei einem eventuellen Überfall auf Gegenwehr zu verzichten.</li></ul>
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<a name="doc352490bodyText2"></a><h3><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p><em>Reisen über Land</em></p>

<p>Sowohl organisierte Gruppenreisen als auch Individualtourismus sind möglich. Wenn Sie alleine oder in einer kleinen Gruppe reisen, empfiehlt es sich, einen Mietwagen zu nehmen, denn die öffentlichen Nahverkehrsnetze sind unsicher und unübersichtlich. Der öffentliche Fernverkehr hingegen funktioniert in aller Regel zuverlässiger.</p>

<p>Die großen Städte werden zum Teil von scharfen Gegensätzen geprägt. Während bessere Wohngebiete oft großzügig angelegt und gepflegt sind, bestehen die "Townships", in denen nach wie vor der Großteil der nicht-weißen Bevölkerungsgruppen lebt, aus überwiegend einfachen Häusern, Baracken oder slumartigen Hütten. Townships sind nicht gleichzusetzen mit Slums, es gibt auch in Townships Wohngegenden der Mittelklasse. Vor allem die Townships, aber auch die Innenstädte der großen Städte wie Johannesburg, Pretoria, Kapstadt und Durban, leiden unter der hohen Kriminalität im Land.</p>

<p>Die medizinische Versorgung in den großen Städten Südafrikas ist gut, in ländlichen Regionen hingegen entspricht sie oft nicht deutschen Standards. Grundsätzlich ist bei jeder ärztlichen Behandlung – auch in Notfällen – Vorkasse zu leisten. Reisekrankenversicherungen werden zur Deckung in aller Regel nicht anerkannt.</p>

<p>Die Versorgung mit Lebensmitteln und sonstigen Gegenständen des täglichen Bedarfs ist insbesondere im Umfeld der großen Städte gut, im ländlichen Bereich hat sie nicht das gleiche hohe Niveau.</p>

<p>Ausländische Medien, insbesondere deutschsprachige Zeitschriften und Zeitungen, sind kaum erhältlich. Ausnahmen bilden deutsche Buchhandlungen und wenige Spezialgeschäfte in Johannesburg, Pretoria und Kapstadt.</p>

<p><em>Geld / Kreditkarten</em></p>

<p>EC- und Kreditkarten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an internationalen Geldautomaten, die in den größeren Städten ausreichend vorhanden sind, benutzt werden. Auch viele Geschäfte, Hotels und Restaurants akzeptieren deutsche EC- und Kreditkarten.  Bargeld (Euro oder US-Dollar) kann in den Metropolen überall gewechselt, sollte aber wegen der hohen Kriminalität nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Euroschecks werden in Südafrika nicht akzeptiert. Der Umtausch von Rand in Deutschland ist nicht zu empfehlen, da Einfuhrbeschränkungen bestehen und der Umtauschkurs in Südafrika erheblich besser ist.</p>

<p><em>Mobiltelefone</em></p>

<p>Mobiltelefone mit deutschen SIM-Karten und Roaming-Funktion können in Südafrika benutzt werden. Für kurzfristige Aufenthalte in Südafrika können südafrikanische SIM-Karten übergangsweise gemietet werden, die allerdings nicht in allen Fällen Gespräche ins Ausland zulassen. Die großen südafrikanischen Mobiltelefonanbieter betreiben an den internationalen Flughäfen und in allen großen Städten Südafrikas Geschäfte, über die eine Anmietung gegen Vorlage des Reisepasses, des Einreisevisums und eines deutschen Adressnachweises unkompliziert erfolgen kann.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc352490bodyText3"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden deutsche Reisedokumenten ist die Einreise nach Südafrika möglich:</p>

<p></p>
<table><tbody><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja; Gültigkeit mindestens 30 Tage über die Reise hinaus</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja; Gültigkeit mindestens 30 Tage über die Reise hinaus</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><em>Das verwendete Reisedokument muss vor Einreise noch über mindestens zwei freie Seiten verfügen.</em></td></tr><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td valign="top"/></tr><tr><td valign="top">Kinderreisepass</td><td valign="top"><em>Ja; Gültigkeit mindestens 30 Tage über die Reise hinaus</em></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja; Gültigkeit mindestens 30 Tage über die Reise hinaus</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td valign="top"><em>Ja, allerdings nur mit Foto und für Kinder, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben</em></td></tr><tr><td valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td valign="top"><em>Ja, allerdings nur mit Foto</em></td></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><p><em>Alleinreisende Minderjährige benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung beider sorgeberechtigter Elternteile; für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, ist die Zustimmungserklärung des anderen Elternteils notwendig.</em></p>

<p><em>Das verwendete Reisedokument muss vor Einreise noch über mindestens zwei freie Seiten verfügen.</em></p>
</td></tr></tbody></table>
<p class="Standardeinzug1">Bei Einreise aus oder Transit (auch nur Wechsel des Flugzeuges) durch ein von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertes Land wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter <a target="_blank" href="http://www.who.int/ith/chapters/ith2011annexs.pdf">http://www.who.int/ith/chapters/ith2011annexs.pdf</a>.<br/>
Nach Auskunft der südafrikanischen Behörden wurde Sambia ebenfalls neu auf die Liste der Gelbfieberendemiegebiete gesetzt.</p>

<p class="MsoNormal">Die Grenzbehörden wurden angehalten, diese Regelungen konsequent umzusetzen und Reisende mit entsprechendem Reiseprofil aber ohne Impfnachweis entweder direkt zurückzuschicken oder für 6 Tage auf eigene Kosten abzusondern (Quarantäne).</p>

<p class="Standardeinzug1"><span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Generalkonsulate</span> des <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Ziellandes</span> klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p><em>Hinweise für Inhaber von deutschen Reiseausweisen</em></p>

<p>Die in Notfällen vom Bundesgrenzschutz in Deutschland bei der Ausreise ausgestellten "Reiseausweise" sind nicht für eine Einreise nach Südafrika gültig, da sie kein Lichtbild enthalten und auch nur für eine Gültigkeitsdauer von bis zu 30 Tagen ausgestellt werden.</p>

<p>Inhaber von in Deutschland ausgestellten "Reiseausweisen für Flüchtlinge (gem. Abkommen vom 28.07.1951)" , Inhaber von deutschen "Reiseausweisen für Flüchtlinge (gemäß Abkommen vom 15.10.1946)", Inhaber von "Reiseausweisen für Staatenlose", sowie Inhaber von "Reisedokumenten" unterliegen der Visumspflicht für Südafrika.</p>

<p><em>Visum</em></p>

<p>Für kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen nach Südafrika benötigen deutsche Staatsangehörige vor Einreise grundsätzlich kein Visum. Gegen Vorlage eines am Einreisetag noch ausreichend gültigen deutschen Reisepasses (siehe Reisedokumente) und eines gültigen Rückflugscheines wird bei Einreise in aller Regel eine Besuchsgenehmigung („visitor's permit“) für den Zeitraum der geplanten Reise, jedoch maximal mit einer Gültigkeit von bis zu 90 Tagen erteilt.</p>

<p>Für andere als kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen erteilen die südafrikanischen Behörden ausdrückliche Aufenthaltsgenehmigungen („endorsements“). Ob Sie für Ihren konkreten Reisezweck ein „endorsement“ benötigen oder ob ein „visitor's permit“ ausreicht, sollten Sie ggf. vor Einreise bei der südafrikanischen Botschaft in Berlin in Erfahrung bringen. Näheres finden Sie auch auf der Internetseite der südafrikanischen Botschaft unter <a target="_blank" href="http://www.suedafrika.org">www.suedafrika.org</a></p>

<p>Die Überschreitung jeder Aufenthaltserlaubnis auch um wenige Tage wird mit empfindlichen Geldstrafen, teilweise auch mit Abschiebehaft geahndet. Verlängerungen müssen mindestens einen Monat vor Ablauf der Aufenthaltserlaubnis beim Department of Home Affairs („Civitas“, Struben Street, Pretoria, Tel. Nr. 012-314-8911) beantragt werden. Es wird empfohlen die notwendigen Unterlagen für eine Verlängerung wie Nachweise über Rückflug, Krankenversicherung und finanzielle Mittel bereits vor Einreise zu beschaffen.</p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc352490bodyText4"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p>Gebrauchte persönliche Gegenstände können Sie zollfrei einführen. Jagdwaffen können mitgebracht werden; bitte setzen Sie sich hierzu rechtzeitig vor Abreise mit der für Ihren Wohnort zuständigen Auslandsvertretung der Republik Südafrika in Verbindung.</p>

<p>Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p>Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.</p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc352490bodyText5"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Vorschriften</strong></h3>

<p>Besitz, Konsum, Ein- und Ausfuhr und natürlich Handel von Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Art und Schwere der Tat.</p>

<p>Prostitution ist in Südafrika strafbar. Mit besonders hohen Haftstrafen (bis zu 20 Jahren) sind Taten im Bereich der Kinderprostitution bedroht. Unter Strafe gestellt sind sexuelle Handlungen mit Kindern gegen Bezahlung an das Kind selber oder eine dritte Person, aber auch das Profitieren sowie das Leben von Profiten aus Kinderprostitution. Ebenso hart bestraft wird, wer Kinderprostitution fördert, z. B. durch Erstellen oder Organisieren von Reisearrangements für andere Personen oder durch das Drucken oder Veröffentlichen von Informationen mit dem Ziel, die Begehung von strafbaren sexuellen Handlungen mit Kindern zu fördern oder zu erleichtern. Dies gilt unabhängig davon, ob die strafbare Handlung dann tatsächlich ausgeführt wird. Als Kind wird grundsätzlich jede Person angesehen, die jünger als 18 Jahre alt ist.</p>

<p>Nacktbaden ist strafbar.</p>

<p>Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Arten ist verboten und kann - je nach dem ob die Pflanzen oder Tiere von privatem oder öffentlichem Grund oder gar aus Naturschutzgebieten stammen - zu empfindlichen Geld- und Haftstrafen führen. Letztere können zwischen 2 und 10 Jahren liegen. Dies gilt auch für die ungenehmigte Ausfuhr der genannten Pflanzen und Tiere. Sammlern wird empfohlen, sich vorab über die genauen Bestimmungen zum Natur- und Artenschutz zu informieren.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc352490bodyText6"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz</em></p>

<p class="MsoNormal">Bei der direkten Einreise aus Deutschland (Direktflug!) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen.<br/>
Allerdings wird bei Einreise aus oder Transit (auch nur Wechsel des Flugzeuges) durch ein von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertes Land, z.B. bei Zwischenlandung in Addis Abeba, Nairobi oder Lusaka, der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter <a target="_blank" href="http://www.who.int/ith/chapters/ith2011annexs.pdf">http://www.who.int/ith/chapters/ith2011annexs.pdf</a>.<br/>
Nach Auskunft der südafrikanischen Behörden wurde Sambia ebenfalls neu auf die Liste der Gelbfieberendemiegebiete gesetzt, so dass seit 1. Oktober 2011 eine Impfung nach Aufenthalt dort bei der Einreise nach Südafrika verlangt wird.</p>

<p>Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).</p>

<p class="MsoNormal">Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.</p>

<p class="MsoNormal">Es gibt immer wieder vermehrt Masernerkrankungen, beispielsweise in der Provinz Gauteng mit der Hauptstadt Pretoria (jetzt: Tshwane) und in Johannesburg. Während Kleinkinder gewöhnlich zwei Masern-Kombinationsimpfungen zusammen mit Mumps und Röteln erhalten, können auch Erwachsene (jünger als Jahrgang 1970) einen fehlenden Impfschutz jederzeit nachholen.</p>

<p class="MsoNormal">Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A <span class="MsoHyperlink">und</span> Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B sowie Tollwut empfohlen.</p>

<p><em>Malaria</em></p>

<p class="MsoNormal">Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica, die für über 85% der Malariafälle in Südafrika verantwortlich ist, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.</p>

<p></p>

<ul><li class="MsoNormal"><em>Hohes</em> <em>Risiko</em>: Von Oktober bis Mai im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark), im Norden und Nordosten von der Limpopo-Provinz, im Nordosten von KwaZulu-Natal (mit Tembe- und Ndumu – Nationalpark). Eine Malariaprophylaxe (s.u.) ist empfohlen.</li><li class="MsoNormal"><em>Mittleres Risiko</em>: Von Juni bis September im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark), im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal</li><li class="MsoNormal"><em>Geringes Risiko:</em> restliches Tiefland von KwaZulu Nataln</li></ul>

<p class="MsoNormal">Der Krügerpark und die nördliche Küstenebene der Provinz Kwazulu-Natal sind hierbei touristisch häufig besuchtes endemisches Malaria-Gebiet. In letzter Zeit nehmen Malaria-Erkrankungen wegen der ergiebigen Regenzeit, insbesondere die "Malaria tropica", zu.<br/>
</p>

<p class="MsoNormal">Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Chloroquin, Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen.</p>

<p class="MsoNormal">Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden in den betroffenen Regionen empfohlen,</p>

<p class="MsoNormal">• körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),</p>

<p class="MsoNormal">• V.a.  nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen</p>

<p class="MsoNormal">• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen</p>

<p><em>HIV/ AIDS</em></p>

<p>Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen und auch weiter ansteigenden Häufigkeit. Schätzungsweise ca. 20 % der erwachsenen Bevölkerung sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Ansteckungsrisiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen. Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.</p>

<p></p>

<p><em>Durchfallerkrankungen und Cholera</em></p>

<p class="MsoNormal">Unter Beachtung folgender einschlägiger Hygieneregeln können die meisten Durchfallerkrankungen vermieden werden:<br/>
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettenbesuch und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.</p>

<p>Das Leitungswasser in den großen Städten ist gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend.</p>

<p><em>Schistosomiasis (Bilharziose)</em></p>

<p class="MsoNormal">Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth). Baden im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Sonnenschutz</em></p>

<p class="MsoBodyText">Die verminderte Ozonschicht in der Atmosphäre über der Antarktis zwingt zu entsprechender Sonnenschutzvorsorge. Bitte beachten Sie die täglich veröffentlichten Hinweise in den südafrikanischen Medien. </p>

<p><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p>Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.</p>

<p>Wichtiger Hinweis: Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten! Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten.</p>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information des Reisenden gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.</li></ul>

<p></p>

<p></p>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 09:20:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SuedafrikaSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Gabun: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/GabunSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/551946/normal/44505/Gabun.jpg" title="Gabun" alt="Gabun" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Gabun: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 15.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc403948bodyText1">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc403948bodyText2">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc403948bodyText3">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc403948bodyText4">Besondere strafrechtliche Vorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc403948bodyText5">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung:<br/>
Streichung des Hinweises auf den Africa Cup of Nations</p>
</div><a name="doc403948bodyText1"></a><h3>Landesspezifische Sicherheitshinweise</h3>

<p><em>Kriminalität</em></p>

<p>In ganz Gabun, insbesondere in den größeren Städten Libreville, Franceville und Port Gentil, sind die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten (keine Wertgegenstände, kleinere Summen an Bargeld auf mehrere Taschen verteilt mitführen, um keine Gewaltanwendung seitens der Diebe oder Räuber zu provozieren, nach Einbruch der Dunkelheit nicht alleine zu Fuß unterwegs sein, …). Dies gilt auch für Strandspaziergänge am helllichten Tag.</p>

<p><em>Reisen über Land / Straßenverkehr</em></p>

<p>Afrika-Durchquerer auf dem Landweg sollten sich bei Weiterreisen in das benachbarte Ausland (vor allem Republik Kongo, Demokratische Republik Kongo) auf jeden Fall mit der Sicherheitslage in diesen Ländern vertraut machen. Durch zeitweise geschlossene Grenzen, innere Unruhen sowie hohe Kriminalität sind Reisen in diese Länder mit hohem Risiko verbunden.</p>

<p>Bei Benutzung der in Gabun üblichen Sammeltaxen sollte man eine gewisse Vorsicht walten lassen. Es ist ratsam, nur leere Taxen anzuhalten und mit dem Fahrer einen Tarif für die Alleinfahrt zu vereinbaren. Dabei sollte man auch auf äußeren Zustand achten, die Mehrzahl der Taxis sind in miserablem, technischen Zustand. Aufgrund häufiger und gravierender technischer Mängel und dem riskanten Fahrverhalten einheimischer Fahrer besteht erhöhte Unfallgefahr. Die Fahrzeuge sind oft unbeleuchtet, daher gilt dies in noch höherem Maß bei Dunkelheit.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc403948bodyText2"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Visum</em></p>

<p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Gabun ein Visum, das bei den gabunischen Auslandsvertretungen beantragt werden kann.</p>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:</p>

<p></p>
<table><tbody><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td><td/></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja: Einreisevisum muss zuvor bei einer gabunischen Auslandsvertretung eingeholt werden</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja: Einreisevisum muss zuvor bei einer gabunischen Auslandsvertretung eingeholt werden</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><em>Das Einreisedokument muss noch 3 Monate nach Ablauf des Visums gültig sein.</em></td><td/></tr><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente  Kinder/Jugendliche</strong></td><td valign="top"/><td/></tr><tr><td valign="top">Kinderreisepass</td><td valign="top"><em>Ja: Einreisevisum muss zuvor bei einer gabunischen Auslandsvertretung eingeholt werden</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja: Einreisevisum muss zuvor bei einer gabunischen Auslandsvertretung eingeholt werden</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td valign="top"><em>Ja: Einreisevisum muss zuvor bei einer gab. Auslandsvertretung eingeholt werden</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td valign="top"><em>Ja: Einreisevisum muss zuvor bei einer gabunischen Auslandsvertretung eingeholt werden</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><p><em>Ab dem 16. Lebensjahr ist ein eigener Reisepass mit Einreisevisum erforderlich. Alleinreisende Kinder benötigen ein beglaubigtes Genehmigungsschreiben der Sorgeberechtigten in französischer Sprache.</em></p>

<p><em>Das Einreisedokument muss noch 3 Monate nach Ablauf des Visums gültig sein.</em></p>
</td><td/></tr></tbody></table>
<p><span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Generalkonsulate</span> des <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Ziellandes</span> klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>
<div class="topLink">
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<a name="doc403948bodyText3"></a><h3>Besondere Zollvorschriften</h3>

<p>Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Geld muss nicht deklariert werden, jedoch in Einzelfällen mitgeführte Notebooks. Es dürfen maximal 200.000 F CFA ausgeführt werden, das Geld kann am Flughafen in EUR umgetauscht werden. Die Einfuhr von Waffen ist untersagt.</p>

<p>Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p>Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc403948bodyText4"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Vorschriften</strong></h3>

<p>Das Fotografieren aller sicherheitsrelevanten Bereiche (insbesondere Kasernen und sonstige militärische Anlagen, Polizeigebäude, Gefängnisse, Flughäfen, Hafenanlagen u.ä.) ist untersagt und sollte daher unterlassen werden.</p>

<p>Das Fotografieren einzelner Personen bzw. -gruppen, insbesondere islamischer Religionszugehörigkeit, sollte ohne vorherige Erlaubnis des/der Betroffenen unter allen Umständen unterlassen werden, da es aggressives Verhalten auslösen kann.</p>

<p>Drogenhandel/-konsum und jede Art von Prostitution stellen Straftatbestände dar. Für nicht orts- und landeskundige Besucher kann es oft den Anschein haben, als würden diese Straftaten stillschweigend geduldet. Dieser Trugschluss kann u.U. sehr unangenehme Folgen haben.</p>

<p>Homosexualität ist nach gabunischem Recht als Verstoß gegen die guten Sitten unter Strafe gestellt. Homosexuelle Paare, die sich öffentlich entsprechend benehmen, begeben sich nicht nur wegen der strafrechtlichen Bedrohung in Gefahr, sondern gefährden auch ihre eigene Sicherheit durch aggressives Verhalten von Passanten, die zufällig Zeuge derartigen Benehmens sind.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc403948bodyText5"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p>Reisende sollten für Gabun unbedingt eine zuverlässige Rückholversicherung und einen Auslands-Krankenversicherungsschutz abschließen.</p>

<p>Impfschutz</p>

<p>Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Personen, die älter als 1 Jahr sind, zur Einreise vorgeschrieben und auch medizinisch indiziert.</p>

<p class="MsoNormal">Gelegentlich wird die Choleraimpfung an der Grenze als Nachweis zur Einreise verlangt.</p>

<p class="MsoNormal">Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes <a target="_blank" href="http://www.rki.de">www.rki.de</a> für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B<span class="MsoHyperlink">,</span> Typhus, Meningokokken-Krankheit (4fach-Impfstoff) und Tollwut empfohlen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Malaria</em></p>

<p>Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:</p>

<ul><li>körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden)</li><li>in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen</li><li>unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen</li></ul>

<p>Weitere nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.</p>

<p>HIV/AIDS</p>

<p>Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.</p>

<p><em>Durchfallerkrankungen und Cholera</em></p>

<p>Durch eine sorgfältige Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden.</p>

<p><em>Einige Grundregeln</em></p>

<p>Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit sauberem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Trinkwasser in versiegelten Flaschen gilt als unbedenklich. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen, Obst und Gemüse nur geschält und/oder gekocht essen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.</p>

<p><em>Weitere Infektionskrankheiten</em></p>

<p><em>Schistosomiasis (Bilharziose)</em></p>

<p>Die  Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern. Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.</p>

<p>Im Land gibt es eine Vielzahl weiterer, nicht durch Impfungen zu verhindernde Erkrankungen wie z.B. Hepatitis C, Filariosen, Loa Loa, Chikungunya, Tuberkulose und das Ebola-Fieber.</p>

<p><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p>Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch, ganz besonders abseits der großen Städte. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, in Gabun gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind – ebenso wie die Mitnahme einer gut ausgestatteten Reiseapotheke - dringend empfohlen.</p>

<p>Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe z.B.: <a target="_blank" href="http://www.dtg.org">http://www.dtg.org</a> oder <a target="_blank" href="http://www.frm-web.de">http://www.frm-web.de</a></p>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p></p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland und längere Aufenthalte vor Ort zugeschnitten; für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>nicht unabhängig von individuellen Verhältnissen des Reisenden zu nutzen; vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Tropenmediziner ist unerlässlich;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen nicht unbedingt umfassend, genau und aktuell.</li></ul>

<p></p>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 15:21:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/GabunSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>&#196;quatorialguinea: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AequatorialguineaSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/551866/normal/44427/Aequatorialguinea.jpg" title="Äquatorialguinea" alt="Äquatorialguinea" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Äquatorialguinea: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 15.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc406076bodyText1">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc406076bodyText2">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc406076bodyText3">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc406076bodyText4">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc406076bodyText5">Besondere strafrechtliche Bestimmungen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc406076bodyText6">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung:<br/>
Streichung des Hinweises auf den Africa Cup of Nations</p>
</div><a name="doc406076bodyText1"></a><h3><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p>Die Kriminalitätsrate ist im regionalen Vergleich niedrig. Gleichwohl ist insbesondere in den Städten Malabo und Bata nach Einbruch der Dunkelheit Vorsicht geboten.</p>

<p>In jüngster Zeit häufen sich schwere Verkehrsunfälle aufgrund alkoholisierten Fahrens. Die Verursacher sind häufig Taxis. Von Autofahrten am Samstag Abend und Sonntag Nachmittag und Abend ist abzuraten.</p>

<p>Wegen wiederholter Putschversuche (zuletzt Angriff auf Präsidentenpalast am 17. Februar 2009) und Piraterie kontrollieren die Behörden Ausländer besonders genau auf ordnungsgemäße Papiere (Visum, gültiger Pass, etc.) und gehen streng gegen tatsächliche und vermutete Unregelmäßigkeiten vor.</p>

<p>Bei Reisen mit angemieteten Fahrzeugen muss mit willkürlichen Kontrollen an den häufigen Check-points und Versuchen, Geld zu fordern, gerechnet werden.</p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc406076bodyText2"></a><h3><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p>Äquatorialguinea, das einzige spanischsprachige Land Afrikas, ist touristisch kaum erschlossen. Grundsätzlich kann jede Region im Land bereist werden. Bestimmte Reiseziele, beispielsweise der Pico Basile auf der Insel Bioko, erfordern eine Sondergenehmigung.</p>

<p class="MsoNormal">Flüge der lokalen Fluggesellschaften können nicht über das Internet, sondern nur vor Ort gebucht werden.</p>

<p class="MsoNormal">Die Preise in Äquatorialguinea sind vergleichsweise hoch. Kreditkarten werden lediglich in den großen Hotels akzeptiert, wobei allerdings damit gerechnet werden muss, dass die entsprechende Technik nicht funktioniert. Gleiches gilt für Geldautomaten, die in Malabo am Flughafen, im Hotel Hilton und bei der Zentrale der SGBGE zu finden sind. Es wird empfohlen, ausreichend Bargeld in Euro mitzubringen, das vor Ort gewechselt werden kann.</p>

<p></p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc406076bodyText3"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Visum</em></p>

<p>Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Äquatorialguinea ein Visum. Dieses muss vor Antritt der Reise bei der äquatorialguineischen Botschaft in Berlin beantragt werden.</p>

<p>Nähere Hinweise finden Sie unter <a target="_blank" href="http://www.botschaft-aequatorialguinea.de/content/view/12/16/lang,german/">http://www.botschaft-aequatorialguinea.de/content/view/12/16/lang,german/</a></p>

<p></p>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit einem gültigen Visum und folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:</p>
<table class="MsoNormalTable"><tbody><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen:</strong></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja - Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">vorläufiger Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">vorläufiger Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">weitere Anmerkungen</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Bei Einreise ist ein internationaler Impfausweis mit Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich.</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em> </em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Kinderreisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja - Gültigkeit 6 Monate über Reise hinaus</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja - Gültigkeit 6 Monate über Reise hinaus</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">vorläufiger Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>bereits vorhandener</em> Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td valign="top"><p class="StandardWeb1"><em>Nein</em></p>

<p class="StandardWeb1"><em> </em></p>

<p class="StandardWeb1"><em> </em></p>
</td><td/></tr><tr><td>weitere Anmerkungen</td><td>Bei Einreise ist ein internationaler Impfausweis mit gültigem Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich.</td><td/></tr></tbody></table>
<p></p>

<p>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.</p>

<p>Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft Äquatorialguineas klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p>Die Bundesrepublik unterhält in Malabo eine Botschaft als Kleinstvertretung, die keine Rechts- und Konsularaufgaben wahrnimmt, aber Nothilfe leistet. (Tel.: 00240-222-607020  / e-mail: <a href="mailto:embajada.alemania.malabo@diplo.de">embajada.alemania.malabo@diplo.de</a>)</p>

<p>Für Passangelegenheiten u. a. ist die Deutsche Botschaft in Jaunde/Kamerun zuständig.<br/>
Tel.: (00237) 22 21 00 56, 22 20 05 66, 22 21 44 34, 22 21 72 92<br/>
e-mail: <a href="mailto:info@jaunde.diplo.de">info@jaunde.diplo.de</a></p>

<p>Die Botschaft Spaniens in Malabo erteilt Schengen-Visa.</p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc406076bodyText4"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p>Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Spezielle Zollvorschriften sollten vor Reisebeginn bei der zuständigen äquatorialguineischen Botschaft erfragt werden.</p>

<p>Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p>Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.</p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc406076bodyText5"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Bestimmungen</strong></h3>

<p>Beim Fotografieren sollte Zurückhaltung geübt werden. Für alle sicherheitsrelevanten Bereiche (offizielle Gebäude, Flughäfen, Häfen, militärische Einrichtungen oder Polizeistationen usw.) besteht Fotografierverbot.</p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc406076bodyText6"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz</em></p>

<p>Ein internationaler Impfausweis mit dem Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ist bei der Einreise vorzulegen. Eine Gelbfieberimpfung ist darüber hinaus für alle Personen älter als 1 Jahr auch medizinisch indiziert. Abweichend von offiziellen Regelungen kann der Nachweis einer Choleraimpfung verlangt werden, besonders bei Einreise über Land oder aus einem Endemiegebiet.</p>

<p>Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe <a target="_blank" href="http://www.rki.de">www.rki.de</a> </p>

<p class="MsoBodyText">Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.</p>

<p class="MsoNormal">Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A <span class="MsoHyperlink">und</span> Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. </p>

<p><em>Malaria</em></p>

<p>Es besteht ganzjährig und im gesamten Land ein hohes Risiko für die fast ausschließlich vorkommende Malaria tropica. Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft, insbesondere die gefährliche Malaria tropica, bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig. Eine Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Für die Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.</p>

<p>Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:<br/>
·        körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),<br/>
·        in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,<br/>
·        unter einem Moskitonetz zu schlafen. </p>

<p>Weitere, nur durch Mückenschutz vermeidbare Erkrankungen kommen vor.</p>

<p class="MsoNormal"><em>HIV/AIDS</em></p>

<p class="MsoNormal">Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Durchfallerkrankungen und Cholera</em></p>

<p class="MsoNormal">Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Diese tritt, insbesondere in der Regenzeit immer wieder auf. Bei besonderer Exposition (<span class="MsoHyperlink">Arbeiten in Slums, Pflege Erkrankter und in Flüchtlingslagern)</span> kann eine Impfung sinnvoll sein<span class="MsoHyperlink">.</span> Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Weitere Infektionskrankheiten</em></p>

<p class="MsoNormal"><em>Schistosomiasis(Bilharziose)</em></p>

<p class="MsoNormal"><em>Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern.</em> Baden dort sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p class="MsoNormal">Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist im öffentlichen Sektor vielfach apparativ und hygienisch problematisch. Oft fehlen europäisch ausgebildete Englisch/Französisch sprechende Ärzte.</p>

<p class="MsoNormal">In Bata gibt es das Privat-Krankenhaus La Paz nach europäischem Standard und unter israelischer Leitung. Eine weitere Klinik gleichen Namens ist kürzlich in Malabo eröffnet worden.</p>

<p class="MsoNormal">Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.</p>

<p class="MsoNormal">In den beiden größeren Städten Malabo und Bata gibt es Apotheken, die im Regelfall die wichtigsten Medikamente führen.</p>

<p>Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise <a target="_blank" href="http://www.dtg.org">www.dtg.org</a> oder <a target="_blank" href="http://www.frm-web.de">www.frm-web.de</a></p>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 15:20:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AequatorialguineaSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Indonesien: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IndonesienSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/551978/normal/44535/Indonesien.jpg" title="Indonesien" alt="Indonesien" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Indonesien: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 15.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc362466bodyText1">Aktuelle Hinweise</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc362466bodyText2">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc362466bodyText3">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc362466bodyText4">Besondere strafrechtliche Bestimmungen</a>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc362466bodyText5">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung:<br/>
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige - vorläufiger Reisepass</p>
</div><a name="doc362466bodyText1"></a><h3>Aktuelle Hinweise</h3>

<p>Mehrere Vulkane in Indonesien sind gegenwärtig aktiv. In deren Nähe sollten sich Reisende nicht aufhalten, da mit erheblichen Gesundheitsrisiken gerechnet werden muss.<br/>
Reisenden in der Region wird empfohlen, das Nachrichtenbild stets aufmerksam zu verfolgen.</p>

<p>Aus aktuellem Anlass wird zu erhöhter Vorsicht beim Verzehr von Alkohol geraten. Mehrere Kranken- und Todesfälle nach dem Genuss von alkoholischen Getränken in den Regionen Lombok und Bali lassen auf mit Methanol verunreinigte Getränke schließen. Methanolvergiftungen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen und schlimmstenfalls tödlich verlaufen.</p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc362466bodyText2"></a><h3><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p class="MsoBodyText">Nach den Anschlägen auf die Hotels Ritz Carlton und J.W. Marriott am 17. Juli 2009 in Jakarta hat sich die Sicherheitslage in Indonesien dank des entschiedenen Vorgehens der Sicherheitskräfte gegen die terroristischen Netzwerke weitestgehend beruhigt. Trotz hoher Sicherheitsmaßnahmen und beachtlicher Ermittlungserfolge - u.a der Festnahme mehrerer Personen im Zusammenhang mit einem vereitelten Bombenanschlag am 21. April 2011 in Gading Serpong - können terroristische Aktivitäten weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Dies zeigten zuletzt eine Serie von versuchten Paketbombenanschlägen im März 2011 und zwei Selbstmordattentate auf eine Polizeimoschee in Cirebon, West-Java, am 15. April 2011 und auf eine Kirche in Solo, Zentraljava, am 25. September 2011. Reisende sollten deshalb größeren Menschenansammlungen und Demonstrationen fernbleiben und wachsam sein. Besondere Vorsicht ist während christlicher Feiertage, wie Ostern oder Weihnachten, geboten.</p>

<p class="MsoBodyText">In der Autonomieregion Aceh (Nordsumatra) ereigneten sich Ende November 2009 drei bewaffnete Anschläge auf westliche Ausländer, gefolgt von einem bewaffneten Angriff auf eine Polizeistation in Hamparan Perak nahe Medan (Nordsumatra) am 22. September 2010. Diese Vorgänge konnten durch die indonesischen Sicherheitskräfte aufgeklärt werden.</p>

<p class="MsoBodyText">Reisende sollten sich bei Aufenthalten in Nordsumatra stets über die aktuelle Sicherheitslage informieren. Gleiches gilt für alle Regionen mit ethnischem oder religiösem Konfliktpotential, wie Papua und West-Papua sowie die Molukken.</p>

<p><em>Innenpolitische Situation</em></p>

<p class="MsoNormal">Die letzten beiden demokratischen Wahlen, die Parlamentswahlen am 9. April 2009 und die Präsidentschaftswahlen am 8. Juli 2009, verliefen durchweg friedlich. Indonesien ist bemüht, die errungene Stabilität als Demokratie durch verbesserten rechtsstaatlichen Schutz abzusichern.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Sicherheitslage</em></p>

<p class="MsoBodyText MsoNormal">Die Führungsspitze der indonesischen Terrorzellen wurde nach den Anschlägen von Jakarta im Juli 2009 durch das entschiedene Vorgehen der Polizei empfindlich getroffen. Der Verfolgungsdruck der indonesischen Behörden wurde weiter ausgedehnt und intensiviert, dennoch können weitere terroristische Aktivitäten nicht ausgeschlossen werden.</p>

<p class="MsoBodyText">An Orten, besonders in Jakarta und auf Bali, die bevorzugt von Ausländern frequentiert oder mit dem westlichen Ausland identifiziert werden, wie Hotels, Botschaften, Einkaufszentren und touristische Einrichtungen, sollte man die Sicherheitsmaßnahmen des Wachpersonals akzeptieren, wozu auch Einlasskontrollen und die Durchleuchtung von Handgepäck zählen.</p>

<p class="MsoBodyText"><em>Ethnische und religiöse Spannungen</em></p>

<p class="MsoBodyText">In der auf den Molukken gelegenen Provinzhauptstadt Ambon kam es zuletzt im September 2011 zu Unruhen mit Toten und Verletzten. Die Situation hat sich wieder stabilisiert; erhöhte Vorsicht bei Reisen in die Region wird dennoch empfohlen. In Zentralsulawesi um die Stadt Poso kam es in der Vergangenheit ebenfalls wiederholt zu Unruhen. Die Sicherheitslage hat sich dort seit 2007 jedoch stabilisiert.<strong><strong><strong><strong><br/>
</strong></strong></strong></strong></p>

<p>In den Provinzen Papua und West-Papua ereigneten sich seit August 2011 eine Reihe von gewalttätigen Zwischenfällen mit Todesfolge sowohl in der Provinzhauptstadt Jayapura (Papua) als auch rund um die Grasbergmine nahe Timika (West-Papua) und im Distrikt Puncak Jaya (West-Papua). Für Papua und West-Papua gelten außerdem besondere polizeiliche Vorschriften und Beschränkungen für Einreise und Aufenthalt bei nicht-touristischen Aufenthalten. Reisen in die genannten Gebiete sollten nicht ohne ortskundige Begleitung unternommen werden.<br/>
<br/>
<em>Naturkatastrophen</em></p>

<p class="MsoNormal">In ganz Indonesien sind derzeit verstärkt vulkanische Aktivitäten und Erdbeben zu verzeichnen.</p>

<p class="MsoNormal">Indonesien ist der größte Inselstaat der Erde und umfasst Tausende Inseln. Die Gefahr von Seebeben verbunden mit Tsunamis ist ständig gegeben. Am 26. Dezember 2004 hatte ein Seebeben vor der Insel Sumatra eine zerstörerische Flutwelle ausgelöst, die Tausende Todesopfer forderte.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Verkehrsinfrastruktur</em></p>

<p class="MsoBodyText">Die Verkehrsinfrastruktur in Indonesien leidet häufig an technischen Mängeln und generell am mangelnden Risikobewusstsein der Verkehrsteilnehmer. Die Sicherheitsanforderungen und<br/>
-vorkehrungen liegen deutlich unter europäischem Niveau. Der Straßenverkehr, insbesondere außerhalb der Großstädte, ist unfallträchtig. Fahrzeuge sollten grundsätzlich nur mit Fahrer angemietet werden. Aufgrund der ungewohnten Verkehrssituation kommen Unfälle mit angemieteten Motorrädern häufig vor, insbesondere auf Bali; daher wird zu besonderer Vorsicht geraten.</p>

<p><em>Flugverkehr</em></p>

<p class="MsoBodyText">Die indonesischen Fluggesellschaften Garuda Indonesia, Mandala Airlines, Indonesia Air Asia, Batavia Air, Premiair und Airfast Indonesia genügen inzwischen den Sicherheitsanforderungen des Flugsicherheitsgesetzes der EU von Anfang 2009. Für alle anderen indonesischen Fluggesellschaften bleibt das Ein- und Überflugverbot der EU bis auf weiteres in Kraft. Garuda Indonesia ist derzeit die einzige Linie mit einer Direktverbindung in die EU.</p>

<p class="MsoBodyText"><em>Piraterie</em></p>

<p class="MsoNormal">Die Seeschifffahrt in der Straße von Malakka und im Südchinesischen Meer (um die Inselgruppe Natuna) sind durch Piraterie gefährdet.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Sportliche Aktivitäten</em></p>

<p>Trekkingtouren, Bergbesteigungen und Tauchgänge sollten nur mit ortskundigen Führern durchgeführt werden, deren Verlässlichkeit durch Empfehlung vom Hotel oder Reisebüro als sicher gelten kann.</p>

<p><em>Hilfe im Notfall</em></p>

<p>Rettungsdienste verfügen nicht über die in Europa gängige Ausbildung und Ausrüstung. In weiten Landesteilen entspricht die medizinische Versorgung nicht deutschen Standards. Versicherungsschutz für den Krankheitsfall sollte unbedingt vorhanden sein. Krankenhäuser und Ärzte in Indonesien erwarten Vorauszahlungen bzw. Garantien für die Kostenübernahme, selbst in medizinischen Notfällen. Bargeld kann überall im Land mit ec- (Maestro) und gängigen Kreditkarten abgehoben werden. Reisende, die sich abseits der großen Ferienzentren aufhalten und sich besonderen Risiken aussetzen, sollten über zusätzlichen Versicherungsschutz verfügen und Notfalladressen bei sich führen, die im Ernstfall eine schnelle Evakuierung nach Jakarta oder Singapur gewährleisten</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc362466bodyText3"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Visum</em></p>

<p>Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum zur Einreise nach Indonesien.</p>

<p>Touristen oder Geschäftsreisende, die keine Arbeitsaufnahme planen, können bei Einreise für 25,- USD ein Visum für einen Aufenthalt bis zu dreißig Tagen erhalten. Bei Bezahlung in Euro erfolgt Ausgabe des Rückgeldes in indonesischen Rupiah. Die Zahlung ist nur mit Bargeld möglich. Das Auswärtige Amt rät, aus praktischen Gründen den Betrag bei der Einreise passend in USD zur Verfügung zu haben. Eine einmalige Verlängerung des Visums über 30 Tage hinaus für weitere 30 Tage ist seit dem 26.01.2010 möglich. Diese kann  bei jeder Zweigstelle der indonesischen Einwanderungsbehörde Imigrasi für 20,- USD (200.000,- IDR) eingeholt werden. Es ist nicht möglich, sofort ein Visum für 60 Tage zu erhalten. Ist ein längerer Aufenthalt geplant, muss das Visum <strong>vor</strong> der Einreise beantragt werden. Wird das Visum bei der Einreise eingeholt, ist das Rückflugticket vorzulegen. </p>

<p>Eine Visumserteilung bei Einreise ist nur an folgenden Grenzübergangsstellen möglich:</p>

<p><em>Flughäfen</em>: Banda Aceh, Medan, Pekanbaru, Padang, Jakarta, Bandung, Surabaya, Denpasar (Bali) und Manado, Yogyakarta, Surakarta/Solo, Mataram, Balikpapan, Makassar, Kupang.</p>

<p><em>Seehäfen</em>: Batam (Sekupang, Batu Ampar, Nongsa, Marina Teluk Senimba), Tanjung Uban (Bandar Bintan Telani, Lagoi, Bandar Sri Udana Lobam), Medan (Belawan), Sibolga, Dumai (Yos Sudarso), Padang (Teluk Bayur), Jakarta (Tanjung Priok), Bali (Padang Bai) und Jayapura, Bitung, Tanjug Balaikarimun, Semarang (Tanjung Mas), Kupang (Tenau), Pare-Pare, Makassar (Soekarno-Hatta).</p>

<p>Bei Einreise über eine andere Grenzübergangsstelle ist das Visum vor der Einreise zu beantragen.</p>

<p>Eine Visumserteilung bei Einreise ist nur bei Vorlage eines Reisepasses möglich. Ist die Einreise mit einem vorläufigen Reisepass geplant, muss das Visum vor der Einreise beantragt werden.</p>

<p>Für alle anderen Zwecke (z.B. Erwerbs- oder Forschungstätigkeit, Studienaufenthalt, Seminarteilnahme als Redner), muss vor der Einreise bei der zuständigen indonesischen Auslandsvertretung das entsprechende Visum  eingeholt werden. Insbesondere eine journalistische Tätigkeit (hierzu gehört auch das zur Berichterstattung dienende Fotografieren) erfordert ein entsprechendes Visum vor der Einreise.  </p>

<p>Bei Vergehen gegen die indonesischen Einreisebestimmungen drohen hohe Geldstrafen und Haft bis zu fünf Jahren. Für jeden Tag des illegalen Aufenthalts in Indonesien ist eine Strafe von 20 US-Dollar in bar zu zahlen; ab 60 Tagen droht Abschiebehaft</p>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich: </p>
<table><tbody><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja, gültig bis mind. 6 Monate nach Einreise</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td valign="top"><em>Vor der Einreise muss ein Visum beantragt werden;</em> <em>Mindestgültigkeit 6 Monate nach Einreise</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><em>Jede einreisende Person benötigt ein eigenes Reisedokument.</em></td></tr><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td valign="top"/></tr><tr><td valign="top">Kinderreisepass</td><td valign="top"><em>Ja, gültig bis mind. 6 Monate nach Einreise</em></td></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>Ja, gültig bis mind. 6 Monate nach Einreise</em></td></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass<br/>
eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der<br/>
Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster<br/>
(der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht<br/>
mehr ausgestellt)</td><td valign="top"><em>Ja, aber nur mit Lichtbild; kann dennoch zu Rückfragen führen</em></td></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><em>Jede einreisende Person benötigt ein eigenes Reisedokument.</em></td></tr></tbody></table>
<p><em>Sonstige Hinweise</em></p>

<p>Die Flughafensteuer für internationale Flüge, die bei der Ausreise zu entrichten ist, bewegt sich für Besucher zwischen 50.000,- Rp (Tanjung Pinang) und 150.000,- Rp (Jakarta/Bali/Surabaya). </p>

<p>Grundsätzlich besteht Registrierungspflicht innerhalb von 24 Stunden nach Einreise. Im Normalfall geschieht dies durch das Hotel. Reisende, die privat bei Freunden/Bekannten in Indonesien unterkommen, sollten ihren Gastgeber darauf ansprechen, damit dieser die Registrierung beim örtlichen Gemeindevorsteher (genannt „RT“- Rukun Tetangga) vornimmt.</p>

<p>Visa bzw. Einreisestempel des Staates Israel können unter Umständen zu Problemen bei der Einreise führen.</p>

<p>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.</p>

<p>Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt mit der zuständigen indonesischen Auslandsvertretung klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc362466bodyText4"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Bestimmungen</strong></h3>

<p>Rauschgiftdelikte werden strafrechtlich verfolgt und mit drakonischen Strafen geahndet. Schon der Besitz geringer Drogenmengen führt oft zu hohen Freiheitsstrafen von mindestens vier Jahren. Bei Drogenhandel droht u.U. die Todesstrafe. Angesichts einschlägiger Haftfälle wird daher eindringlich vor dem Erwerb, dem Besitz, der Verteilung sowie der Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften aller Art gewarnt. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben.</p>

<p>Sexueller Missbrauch von Kindern steht unter Strafe und ist darüber hinaus nach deutschem Recht strafbar, auch wenn diese Taten von Deutschen im Ausland begangen werden.</p>

<p>Indonesische Gerichtsverfahren entsprechen nicht deutschen rechtsstaatlichen Standards. Bei Verstößen gegen indonesische Gesetze muss  ggf. mit langer Untersuchungshaft, teurer und dennoch manchmal unzureichender anwaltlicher Verteidigung sowie mit gesundheitsgefährdenden Haftbedingungen gerechnet werden. Die Deutsche Botschaft kann die Länge von Strafverfahren und die Haftumstände erfahrungsgemäß nur wenig beeinflussen.</p>
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<a name="doc362466bodyText5"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz<br/>
</em>Das Auswärtige Amt empfiehlt die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich der Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe <a target="_blank" href="http://www.rki.de/">http://www.rki.de</a>). Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und zusätzlich für Indonesien Hepatitis A<br/>
Bei längeren Aufenthalten und besonderen Risiken wird auch die Impfung gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis empfohlen.<br/>
Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt, siehe hierzu  <a target="_blank" href="http://www.who.int/">www.who.int</a><br/>
</p>

<p><em>Dengue Fieber<br/>
</em>Dengue Fieber kommt in Indonesien gehäuft vor. Die Viruserkrankung wird von der tagaktiven Aedes Mücke übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Ein Übertragungsrisiko besteht ganzjährig mit Häufung während der Regenzeit. Es gibt keine ursächliche Behandlung, die Therapie beschränkt sich auf die Linderung der Beschwerden. Mückenschutz (tagsüber!) ist die einzige Vorsorgemaßnahme.</p>

<p><em>Malaria<br/>
</em>Das Risiko besteht ganzjährig. Ein hohes Risiko besteht in tiefer gelegenen Gebieten von Irian Jaya (Neu Guinea), Kalimantan (Borneo), Nord- und Zentralsulawesi, Molukken sowie auf allen Inseln östlich von Bali, einschließlich Lombok. Auch im Nord- und Südosten von Sumatra, vor allem in Riau und Lampung, besteht ein hohes Malariarisiko.<br/>
Ein mittleres Risiko, verstärkt in den Regenzeiten, besteht im Hochland von Jayawijaya, Irian Jaya (Neu Guinea), in tiefer gelegenen ländlichen Gebieten der Südküste von Java einschließlich der Nationalparks, im Hinterland von Bali, auf der Insel Nias sowie auf den übrigen Inseln.<br/>
Kein oder nur geringes Risiko besteht in den Touristikzentren auf Java und Bali, die Großstädte im Norden von Java gelten als malariafrei.<br/>
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (ca. 65 % der Fälle in Indonesien!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen nach dem Aufenthalt im Endemiegebiet ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.<br/>
Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) oder eine sog. „Standby - Notfallselbstbehandlung“ sinnvoll. Für die Malariaprophylaxe und die Selbstbehandlung sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Doxycyclin, Lariam, Riamet) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.</p>

<p>Aufgrund der o.g. mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:<br/>
·  körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),<br/>
· ganztägig (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,<br/>
·  ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Durchfallerkrankungen<br/>
</em>Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und Cholera vermeiden.<br/>
<br/>
Einige Grundregeln:<br/>
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden. </p>

<p><em>HIV / Aids<br/>
</em>HIV / Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, Tätowierungen (aktuell vermehrt Berichte aus Bali), unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.</p>

<p><em>Andere Infektionskrankheiten<br/>
</em>Auch in Indonesien ist die klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der aviären Influenza, Vogelgrippe) aufgetreten. Die meisten der 33 Provinzen haben infiziertes Geflügel gemeldet. Menschliche Erkrankungen sind seit Juli 2005 bekannt und bisher nur auf einigen Inseln (schwerpunktmäßig Java und Sumatra; vereinzelt auch Bali und Süd-Sulawesi) vorgekommen. Mit weiteren Fällen auf anderen Inseln ist jedoch zu rechnen. Die Letalität ist sehr hoch, es waren aber bisher in den meisten Fällen direkte Kontakte zu infizierten Tieren nachweisbar. Es wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden. Darüber hinaus sind vereinzelt bei Katzen Infektionen mit dem H5N1-Virus aufgetreten. Auch diese scheinen jedoch in direktem Zusammenhang mit erkranktem Geflügel zu stehen. Dennoch sollten Kontakte zu freilaufenden Katzen vermieden werde. Hauskatzen sollten nicht in Kontakt mit Wildvögeln bzw. Geflügel kommen. Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter <a target="_blank" href="http://www.bmelv.de/">www.bmelv.de</a> veröffentlichten aktuellen Informationen („Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe“).<br/>
Seit Juni 2009 konnte auch in Indonesien die pandemische H1N1 Influenza nachgewiesen werden. Die Häufigkeit der Influenzaviren ist von der geografischen Lage und den Klimabedingungen abhängig. Epidemische Verläufe sind bisher nicht bekannt.<br/>
Auf einigen Inseln Indonesiens ist Tollwut endemisch. Seit Dezember 2008 ist es auch auf Bali zu gehäuften Infektionen mit tödlichem Ausgang gekommen, ein Impfschutz wird ausdrücklich empfohlen.</p>

<p><em>Luftverschmutzung durch Waldbrände<br/>
</em>In der Trockenzeit kommt es regelmäßig in Kalimantan, Zentral- und Südsumatra zu großflächigen Waldbränden, die sich in der Region als intensiver und die Atemwege reizender Dunst bemerkbar machen können. Es wird empfohlen, sich – gegebenenfalls über die für Deutschland zuständigen Auslandsvertretungen von Indonesien – über die Verhältnisse vor Ort zu unterrichten.</p>

<p><em>Medizinische Versorgung<br/>
</em>Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch.<br/>
Rücksprache mit dem zuständigen Krankenversicherungsträger vor Reisebeginn bzw. Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer zuverlässigen Reiserückholversicherung sind dringend zu empfehlen. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.<br/>
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Indonesien durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe: <a target="_blank" href="http://www.dtg.org/">www.dtg.org/</a></p>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 10:58:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/IndonesienSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Philippinen: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PhilippinenSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/552130/normal/44687/Philippinen.jpg" title="Philippinen" alt="Philippinen" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Philippinen: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 15.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc362604bodyText1">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc362604bodyText2">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc362604bodyText3">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc362604bodyText4">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc362604bodyText5">Besondere strafrechtliche Bestimmungen</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc362604bodyText6">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung:<br/>
Landesspezifische Sicherheitshinweise - Terrorismus / Naturkatastrophen - Webseite mit aktuellen Informationen  </p>
</div>
<p class="MsoNormal"><br/>
</p>
<a name="doc362604bodyText1"></a><h3><strong>Landesspezifische Sicherheitshinweise</strong></h3>

<p><em>Terrorismus / Reisen über Land</em></p>

<p><strong>Von Reisen in die Regionen ARMM, XII ,IX (Zamboanga Peninsula) sowie nach Basilan und den Inseln des Sulu-Archipels wird dringend abgeraten. Das Gleiche gilt bis auf weiteres für jede Art von Überlandtransfers in ganz Mindanao. Für Reisen in andere Regionen Mindanaos (Regionen XIII, XI und X) wird erhöhte Vorsicht angeraten.</strong></p>

<p class="MsoNormal">Auf den Philippinen muss auch weiterhin mit terroristischen <strong>Anschlägen</strong> gerechnet werden. Ziele sind insbesondere öffentliche Plätze (z.B. Märkte), religiöse Einrichtungen und öffentliche Verkehrsmittel. Die Gefahr ist in Mindanao besonders hoch. Die Mehrzahl der Anschläge wird von islamistischen Extremisten durchgeführt, die entweder der terroristischen <em>„Abu Sayyaf Gruppe (ASG)“</em> zuzurechnen sind oder im weiteren Sinne der „<em>Moro Islamic Liberation Front (MILF)“</em>, auch wenn sich die Führung der MILF vom Terrorismus klar distanziert hat. Auch <em>"Jemaah Islamiyah",</em> die in Südmindanao Basen hat, werden hinter einigen Anschlägen vermutet.</p>

<p> 2008 kam es in Zentral-Mindanao zu heftigen bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Regierungseinheiten und der Rebellenbewegung MILF. Seit dem Waffenstillstand und den wiederaufgenommenen Friedensverhandlungen 2009 sind die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen beiden Seiten deutlich zurückgegangen. Sollten die andauernden Gespräche um eine politische Lösung der Autonomiebestrebungen der MILF scheitern, so muss mit einer Wiederaufnahme der Kämpfe gerechnet werden. Im November 2009 wurde in Maguindanao (ARMM) ein Konvoi von Fahrzeugen eines Lokalpolitikers von seinem Rivalen aufgehalten und 58 Personen ermordet. Seitdem besteht der Ausnahmezustand in Cotabatu City, Maguindanao und Sultan Kudarat.  </p>

<p><strong>Entführungen, hauptsächlich von philippinischen Staatsangehörigen, aber von Zeit zu Zeit auch von Ausländern, kommen auf Mindanao überdurchschnittlich oft vor.</strong> Am 01.02.2012 wurden zwei europäische Touristen in der Nähe der Insel Sulu in Südmindanao entführt. Bei den meisten Entführungen handelt es sich um sogenannte „Kidnap for ransom“ Verbrechen. Den Entführern geht es dabei um Lösegelderpressung und es stehen keine politischen Interessen dahinter.  </p>

<p>Auch in Manila besteht grundsätzlich die Gefahr von Anschlägen und Entführungen. Der letzte Anschlag mit Toten ereignete sich am im Januar 2011 (Bombenanschlag in einem Reisebus in Makati, dem Geschäftszentrum von Manila). Eine Bombenexplosion in Makati  im Januar  2012 verursachte nur leichte Sachschäden. </p>

<p><em>Weiterhin gelten folgende Hinweise</em></p>

<p>Generell wird Reisenden Vorsicht empfohlen. Auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel sollte möglichst verzichtet werden. Größere Menschenansammlungen (z.B. Marktplätze, Bus-Terminals, Wartebereiche von Häfen und Flughäfen) sollten nach Möglichkeit gemieden werden.</p>

<p>Zudem wird Reisenden dringend empfohlen, Protestveranstaltungen und Menschenansammlungen im ganzen Land zu meiden</p>

<p><em>Kriminalität</em></p>

<p>Die allgemeine Kriminalitätsrate einschließlich schwerer Gewaltverbrechen ist hoch. Viele der Gewaltverbrechen können mit Familienfehden in Verbindung gebracht werden, in die Ausländer in der Regel nicht verwickelt sind.</p>

<p>Vermeiden Sie, die Aufmerksamkeit durch öffentlich sichtbar getragene Wertgegenstände auf sich zu lenken. Führen Sie keine größeren Bargeldbeträge bei sich. Verriegeln Sie bei Fahrten mit Privat-Pkw oder Taxi in der Stadt die Türen und schließen Sie die Fenster. Nehmen Sie keine Nahrung von Fremden an (Gefahr von K.O.-Tropfen), seien Sie in Gesellschaft bei Alkoholkonsum (Strandfeste) vorsichtig, da unvermittelt Gewalttätigkeit ausbrechen und es dabei auch zu Todesfällen kommen kann. Lehnen Sie Angebote von Fremden zu Touristenführungen wie auch die Mitnahme von Gepäckstücken (insbesondere für Flug nach Deutschland) ab. In letzter Zeit häufen sich Vorfälle, bei denen das Vertrauen von Touristen durch Einheimische erschlichen wird, die sich dann der Reise anschließen, das Opfer mit K.O.-Tropfen außer Gefecht setzen und dann mit der EC-Karte und Kreditkarte (obwohl PIN-Nummern nirgends aufgeschrieben waren) an Geldautomaten Tausende von Euro abheben. Es sind auch Fälle bekannt geworden, bei denen Polizisten in Manila Druck auf Ausländer ausübten, indem sie behaupten, der Ausländer habe gefälschte Designerwaren gekauft, handele mit Drogen oder man habe beobachtet, wie er sich mit Terroristen getroffen habe. Um der Verhaftung zu entgehen, muss der Ausländer vorhandenes Bargeld übergeben, bei Geldautomaten höhere Beträge abheben und aushändigen oder sogar Wertgegenstände für die Polizisten per Kreditkarte in Shopping Malls kaufen.</p>

<p>Beherzigen Sie die eindringlichen Appelle der Behörden vor illegalem Drogenbesitz, der in den Philippinen mit harten Gefängnisstrafen geahndet wird (ab 5 g lebenslange Freiheitsstrafe, bei Festnahme in einem Flug- oder Fährhafen wird strafverschärfend Handel unterstellt).</p>

<p><em>Naturkatastrophen</em></p>

<p>Die philippinischen Inseln sind Taifungebiet und haben aktive Vulkane. In der Region muss mit Erd- und Seebeben sowie Tsunamis gerechnet werden.</p>

<p>Aktuelle Wetternachrichten, insbesondere Taifunwarnungen, können auf der Website des philippinischen Wetterdienstes „Pagasa“ <a target="_blank" href="http://www.pagasa.dost.gov.ph/">www.pagasa.dost.gov.ph/</a> abgerufen werden.</p>

<p>Aktuelle Informationen der philippinischen Vulkan- und Erdbebenwarte (PHILVOLCS) können unter <a target="_blank" href="http://www.phivolcs.dost.gov.ph/">http://www.phivolcs.dost.gov.ph/</a> abgerufen werden. Dort werden auch Tsunamiwarnungen und Informationen zu vulkanischen Aktivitäten veröffentlicht.</p>

<p>Sollten Sie sich auf den Philippinen aufhalten und sollten sich Taifune, Erdbeben oder Tsunamis ereignen, benachrichtigen Sie bitte umgehend ihre Angehörigen, um unnötige Sorge und Suche zu vermeiden.</p>

<p><em>Flugverkehr</em></p>

<p>Die Europäische Kommission hat mit Wirkung vom 1. April 2010 für alle auf den Philippinen registrierten Fluggesellschaften ein Einflugverbot in die Europäische Union erlassen, da die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) erhebliche Sicherheitsbedenken mit Blick auf die Arbeitsweise der philippinischen Flugsicherheitsbehörden festgestellt hat. Die regelmäßig aktualisierte Liste der von einem solchen Flugverbot erfassten Fluggesellschaften kann unter http://ec.europa.eu eingesehen werden.</p>

<p></p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc362604bodyText2"></a><h3><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p><em>Tourismus</em></p>

<p>Die Philippinen sind unverändert ein beliebtes Reiseziel in Südostasien, das überwiegend von asiatischen und amerikanischen, aber auch von europäischen Touristen besucht wird. Reiseziele mit ausgebauter touristischer Infrastruktur finden sich insbesondere auf einzelnen Inseln der Inselgruppe der Visayas (z.B. Cebu, Boracay).</p>

<p>Von der Benutzung einfacher öffentlicher Transportmittel ist aufgrund des technischen Zustands der Fahrzeuge abzuraten. Auch Nachtfahrten sollten aus Sicherheitsgründen unterlassen werden.</p>

<p><em>Geld, Kreditkarten, Schecks</em></p>

<p>Reiseschecks (Traveller Cheques) sind nur mit Schwierigkeiten einzulösen. Es muss auf jeden Fall die Kaufquittung vorgelegt werden. Geldautomaten stehen nicht überall zur Verfügung. Nutzen Sie Ihre Kreditkarte nur in renommierten Geschäften und Hotels und beobachten Sie den Abrechungsvorgang persönlich.</p>

<p><em>Mobiltelefone</em></p>

<p>Der Empfang für Handys ist auf einigen Inseln teilweise eingeschränkt oder nicht verfügbar.</p>

<p><em>Flughafengebühr</em></p>

<p>Bitte beachten Sie, dass die Flughafengebühr an den Internationalen Flughäfen von Manila, Cebu City und Davao City in Höhe von zur Zeit 750,- PHP bei der Ausreise erhoben wird; die Flughafengebühr muss bar in PHP oder US-Dollar bezahlt werden. Auch bei Inlandsflügen sind Flughafengebühren zu entrichten.</p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc362604bodyText3"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p></p>
<table class="MsoNormalTable"><tbody><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Reisedokumente<br/>
Erwachsene</strong></td><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen:</strong></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Das Reisedokument muss 6 Monate über die vorgesehene Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Reisedokumente<br/>
Kinder/Jugendliche</strong></td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em> </em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Kinderreisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Bereits vorhandener</em> Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>In der Regel ja. In letzter Zeit sind jedoch Probleme bei einigen Fluggesellschaften (vor allem Gulf Air) aufgetreten, die sich weigerten, Kinder mit alten Kinderausweisen mit Lichtbild reisen zu lassen. Es wird daher empfohlen, für Kinder unter 12 Jahren einen neuen Kinderreisepass und für Kinder über 12 Jahren einen Europapass mitzuführen.</em></td></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><p class="StandardWeb1"><em>Das Reisedokument muss 6 Monate über die vorgesehene Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.</em></p>

<p class="StandardWeb1"><em>Alleinreisende oder in Begleitung sonstiger Personen reisende Kinder unter 16 Jahren benötigen ein Travel Permit, ausgestellt von der Philippinischen Botschaft in Berlin, in dem die Eltern bestätigen, dass sie mit der Reise einverstanden sind. In jüngster Zeit wird diese Regelung verschärft durchgesetzt. Es ist dabei rechtlich vorgesehen, dass bei Einreise eine Gebühr von 3120 Peso erhoben werden kann  und der Pass der betroffenen Person bis zur Ausreise am Flughafen einbehalten wird.</em></p>

<p></p>
</td></tr></tbody></table>
<p class="Standardeinzug1"><span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Generalkonsulate</span> des <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Ziellandes</span> klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p><em>Visum</em></p>

<p>Aktuelle Informationen der zuständigen Behörde / "Bureau of Immigration and Deportation"/ erhalten Sie im Internet unter <a target="_blank" href="http://immigration.gov.ph">http://immigration.gov.ph</a></p>

<p>Für deutsche Touristen wird bei der Einreise ein gebührenfreies Visum für 21 Tage erteilt. Eine Verlängerung bis maximal 59 Tage ist beim Bureau of Immigration, Intramuros, Manila oder in einem der Regionalbüros (u.a. in Cagayan de Oro, Cebu City, Davao City, Iloilo, Pampanga, San Fernando, Tacloban) möglich. Hierfür ist ein gültiges Rückflugticket erforderlich.</p>

<p>Die Gebühr für die erste Verlängerung beträgt insgesamt ca. 3.050,- PHP. Bei weiteren Verlängerungen ist mit zusätzlichen Kosten für die Ausstellung einer sogenannten ACR I-Card zu rechnen. Die philippinische Immigrationsbehörde achtet bei der Ausreise von Ausländern darauf, dass die Gültigkeitsdauer des Visums nicht überschritten wurde; bei Verstößen wird die Ausreise erst nach Bezahlung hoher Strafgebühren ggf. Haft gestattet. Wenn Sie nicht in der Lage sind, die Kosten für die Strafe zu zahlen, setzen Sie sich bitte vor Ihrer Ausreise mit der Botschaft in Verbindung. Es kann dann eine Stundung erwirkt werden, wenn Sie im Besitz eines Flugscheins sind.</p>

<p>Für eine Arbeitsaufnahme o.ä. oder längerfristigen Aufenthalt ist vorab bei der zuständigen philippinischen Auslandsvertretung ein Visum einzuholen.</p>

<p><em>Sonstige Hinweise</em></p>

<p class="MsoNormal">Am Flughafen wird ein nach hiesigem soziokulturellen Verständnis grob unhöfliches Benehmen mit Verweigerung der Einreise, Geldstrafe oder Haft geahndet.</p>

<p class="MsoNormal">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.</p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc362604bodyText4"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p>Ohne Deklaration ist die Ein- und Ausfuhr von 10.000 PHP und 10.000 US-Dollar gestattet. Die Einhaltung wird mit speziell ausgebildeten Hunden kontrolliert.</p>

<p><em>Achtung:</em> Schon der Besitz geringer Drogenmengen ist strafbar und kann zu hohen Freiheitsstrafen führen.</p>

<p>Weitere Importverbote bestehen für:</p>

<ul><li>Nachtsichtgeräte</li><li>Waffen, Waffenteile und Munition, auch wenn sie nur dekorativen Charakter haben (z.B. Amulette in Waffenform, die überall angeboten werden)</li><li>Subversive, obszöne oder pornographische Materialien</li><li>Medikamente oder medizinische Geräte zur Durchführung einer Abtreibung</li></ul>

<p>Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p>Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.</p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc362604bodyText5"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Bestimmungen</strong></h3>

<p>Die Todesstrafe ist im Juni 2006 gesetzlich abgeschafft worden. Sehr hohe Freiheitsstrafen werden verhängt bei Drogenstraftaten, Sexualdelikten und insbesondere bei Kindesmissbrauch und Menschenhandel. Die Grenze zu der in den Philippinen grundsätzlich verbotenen Prostitution ist nach dem Gesetzestext schwer zu ziehen.</p>

<p>Beherzigen Sie die eindringlichen Appelle der Behörden vor illegalem Drogenbesitz, der in den Philippinen mit harten Gefängnisstrafen geahndet wird (ab 5 g lebenslange Freiheitsstrafe, bei Festnahme in einem Flug- oder Fährhafen wird strafverschärfend Handel unterstellt).</p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc362604bodyText6"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz</em></p>

<p>Das Auswärtige Amt empfiehlt. die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich der Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe <a target="_blank" href="http://www.rki.de">http://www.rki.de</a> ). Dazu gehören auch für Erwachsene Auffrisch-Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza und zusätzlich für die Philippinen Hepatitis A.</p>

<p>Bei längeren Aufenthalten und besonderen Risiken bzw. Exposition wird auch die Impfung gegen Hepatitis B, ggf. Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis empfohlen.</p>

<p>Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt, siehe hierzu <a target="_blank" href="http://www.who.int">www.who.int</a></p>

<p><em>Denguefieber</em></p>

<p>Denguefieber tritt verstärkt ganzjährig in Manila und anderen Regionen auf, insbesondere während und kurz nach der Regenzeit von April bis Oktober. Denguefieber wird durch (tagaktive) Stechmücken übertragen; auf konsequenten Mückenschutz achten!</p>

<p><em>Malaria</em></p>

<p>Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern auch tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.</p>

<p>Malaria tritt auf den Philippinen regionsabhängig mit einem mittleren bis hohen Risiko (Touristenziel Palawan!) auf. In weiten Teilen des Landes tritt die überwiegend vorherrschende Malaria tropica ganzjährig - mit Zunahme während der Regenzeit - auf. Manila, die Inseln Bohol, Cebu (bekanntes Touristenzentrum), Catanduanes und Leyte gelten als malariafrei.</p>

<p>Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit das Mitführen eines Behandlungsmedikaments („stand-by“ – Therapie), eine Chemoprophylaxe ist nur noch in Ausnahmefällen zu erwägen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.</p>

<p>Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:</p>

<ul><li class="MsoNormal">körperbedeckende eher helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),</li><li class="MsoNormal">tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen</li><li class="MsoNormal">ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen</li></ul>

<p><em>Influenza - Grippe</em></p>

<p>Bisher wurden weder im Tierreich noch beim Menschen Fälle von Influenza A/H5N1 (Vogelgrippe) auf den Philippinen nachgewiesen.</p>

<p>Während der Regenzeit ist mit der saisonalen Influenza zu rechnen.</p>

<p>Die pandemische Influenza A/H1N1 (Schweinegrippe) hat sich seit Mai 2009 im ganzen Land ausgebreitet.</p>

<p><em>Sonstige Infektionen</em></p>

<p>Verteilt über das ganze Jahr finden sich häufiger <em>Durchfallerkrankungen</em>, vereinzelt wird auch immer wieder Cholera diagnostiziert. Durch Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden.</p>

<p>In ländlichen Gebieten kommt es während der Regenzeit vermehrt zu <em>Chikungunya</em>, eine von Mücken übertragene Infektionskrankheit, die in der Regel von allein wieder ausheilt, aber mit länger andauernden Gelenkbeschwerden einhergehen kann.</p>

<p><em>Tollwut</em>– auch mit menschlichen Todesfällen – ist auf den Philippinen, besonders in ländlichen Gebieten, keine Seltenheit.</p>

<p>Die <em>HIV-Infektionsrate</em> zeigt eine deutlich ansteigende Tendenz. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen), Tätowierungen und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.</p>

<p>Nach Überschwemmungen in verschiedenen Landesteilen im Dezember 2011 ist es unter der betroffenen Bevölkerung vermehrt zu <em>Leptospiroseinfektinen</em> gekommen. Hautkontakt mit Oberflächenwasser sollte vermieden werden.</p>

<p><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p>In Manila wie in den anderen größeren Metropolen des Landes ist die ambulante und stationäre ärztliche Versorgung z. T. durch hochqualifizierte private Krankenhäuser gut geregelt. In ländlichen Gebieten ist dies - inklusive Rettungswesen – in der Regel nicht der Fall. Die meisten Ärzte können sich auf Englisch verständigen, Medikamente in breiter Auswahl sind in den Apotheken gut erhältlich. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden trotzdem empfohlen.</p>

<p>Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben ( siehe z.B. <a target="_blank" href="http://www.dtg.org/">http://www.dtg.org/</a> oder <a target="_blank" href="http://www.frm-web.de/">http://www.frm-web.de/</a> ).</p>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 11:42:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PhilippinenSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Bulgarien: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BulgarienSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/551906/normal/44467/Bulgarien.jpg" title="Bulgarien" alt="Bulgarien" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Bulgarien: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 15.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc360616bodyText1">Landesspezifischer Sicherheitshinweis</a>
  </li>
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    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc360616bodyText2">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc360616bodyText3">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc360616bodyText4">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc360616bodyText5">Besondere strafrechtliche Bestimmungen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc360616bodyText6">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p> Letzte Änderung:<br/>
Einreisebestimmungen - Visum</p>
</div><a name="doc360616bodyText1"></a><h3><strong>Landesspezifischer Sicherheitshinweis</strong></h3>

<p>Für Bulgarien besteht derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc360616bodyText2"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p><em>Einreise</em></p>

<p>Bulgarien liegt auf der wichtigsten Transitroute für den Straßenverkehr von Deutschland über Serbien oder Rumänien in die Türkei. In den Sommermonaten entstehen durch den Urlaubsverkehr - insbesondere an Wochenenden - an den Grenzübergängen häufig Verkehrsstaus mit mehrstündigen Wartezeiten. Es wird deshalb empfohlen, die Hauptreisezeiten an Wochenenden zu meiden und auf Wochentage auszuweichen.</p>

<p>Außerdem ist zu beachten, dass die Grenzen von Bulgarien zu Serbien und zur Türkei EU-Außengrenzen sind und bei Grenzübertritt in beiden Richtungen mit Ausweis- und Zollkontrollen zu rechnen ist.</p>

<p>Wegen mehreren Fällen der Maul- und Klauenseuche in der Türkei werden alle Fahrzeuge, die aus der Türkei nach Bulgarien einreisen, bei Grenzübertritt desinfiziert. Diese Desinfektion ist kostenpflichtig (PKW 3 EUR; Bus 5 EUR bis 10 EUR; LKW 10 EUR). Zu Stoßzeiten muss bei der Grenzabfertigung daher mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.</p>

<p>Das bulgarische Innenministerium hat auf seiner Website unter <span class="underline"><a target="_blank" href="http://www.mvr.bg/en/Guide/traveling.htm">http://www.mvr.bg/en/Guide/traveling.htm</a> </span>eine Broschüre mit Informationen für Reisende in englischer Sprache veröffentlicht. Dort finden Sie auch Informationen speziell für Autoreisende. Bitte beachten Sie ebenso die unten stehenden Hinweise zum Straßenverkehr, zur Vignettenpflicht und zu Polizeikontrollen.</p>

<p>Reisen nach Bulgarien sind auf dem Luftweg (internationale Flughäfen in Sofia, Plovdiv, Varna und Burgas), dem Seeweg (insbesondere über die Schwarzmeerhäfen Varna und Burgas) sowie auf dem Landweg möglich.</p>

<p>Seit dem Beitritt der Republik Bulgarien zur Europäischen Union am 01.01.2007 darf ein Fahrzeug mit Gemeinschaftsstatus, d.h. ein Fahrzeug, das in einem EU-Mitgliedsstaat zum Verkehr zugelassen ist, frei bewegt werden und unterliegt keiner Zollaufsicht- oder Zollkontrolle. Es wird keine Eintragung des Fahrzeuges in das Reisedokument des Fahrzeugführers vorgenommen. Jedoch wird das Fahrzeug bei der Einreise in der Regel im Computer der Grenzpolizei registriert.</p>

<p>Bitte beachten Sie die Vignettenpflicht auf allen Autobahnen und Landstraßen (s.u.).</p>

<p><em>Kriminalität</em></p>

<p>Sofern Bulgarien im Rahmen einer Pauschalreise besucht wird, dürfte das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, nicht größer sein als in anderen europäischen Urlaubsregionen. Generell sollte Vorsicht vor Taschendiebstahl und Kleinkriminalität geübt werden.</p>

<p>Es ist inner- wie außerorts zu Diebstählen aus nicht verschlossenen Autos gekommen, bei denen der Fahrer, z.B. wegen einer Reifenpanne, kurzzeitig abgelenkt war. Schließen Sie deshalb Ihr Fahrzeug immer ab und lassen Sie keine offen sichtbaren Gegenstände oder Wertsachen und Dokumente im Fahrzeug liegen.</p>

<p>Kfz-Diebstähle kommen häufig vor, wobei höherwertige Pkw mit ausländischem Kennzeichen bevorzugte Ziele sind. Es gibt stellenweise bewachte Parkplätze; diese übernehmen aber bei Diebstahl des Fahrzeuges keine Haftung.</p>

<p>Im Falle eines Autodiebstahls sollten folgende Dokumente besorgt werden:</p>

<ul><li>Bericht über das Vorkommnis durch die dem Tatort nächstgelegene Polizei-Dienststelle;</li><li>Bestätigung durch die Staatsanwaltschaft beim zuständigen Gericht;</li><li>Überbestätigung durch den Generalstaatsanwalt.</li></ul>

<p>Die allgemeine Notrufnummer (Polizei, Ambulanz, Feuerwehr) ist, wie überall in der EU, <strong>112</strong>.</p>

<p><em>Geld/ Kreditkarten</em></p>

<p>Für den Umtausch von Bargeld sind eher Banken zu empfehlen als Wechselstuben. Geldautomaten sind ähnlich weit verbreitet wie in Deutschland, wobei der maximale Betrag, der üblicherweise ausgezahlt wird, zurzeit 400 Leva beträgt. Bei der Benutzung von Geldautomaten und generell bei der Zahlung mit Kreditkarten sollten die auch in Deutschland ratsamen Vorsichtsmaßnahmen gegen Betrug (Ausspähen der Geheimzahl, Manipulation der Geldautomaten, Kopieren der Geldkarte, …) beachtet werden.</p>

<p><em>Straßenverkehr</em></p>

<p>Der Zustand vieler Straßen (hauptsächlich innerörtlich, aber auch Landstraßen) ist schlecht. Große und tiefe Löcher im Belag sowie Steine und andere unvorhersehbare Hindernisse sind nicht selten. Wegen der damit verbundenen Gefahr von Unfällen und Beschädigungen ist bei Fahrten in Dunkelheit erhöhte Wachsamkeit geboten.</p>

<p>Zwischen dem 1. November und dem 1. März eines jeden Jahres ist auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren. Die höchstzulässige Blutalkoholkonzentration ist 0,5 Promille.</p>

<p><em>Vignettenpflicht</em></p>

<p>Es besteht für alle Autobahnen und Landstraßen Vignettenpflicht. Die Vignetten können an den bulgarischen Grenzübergängen und beispielsweise an Tankstellen in Bulgarien gekauft werden. Es wird dringend empfohlen, nach Einreise die erste Möglichkeit zum Vignettenkauf zu nutzen, da bereits im grenznahen Bereich mit Kontrollen zu rechnen ist. Wer ohne Vignette fährt, riskiert ein Bußgeld.</p>

<p>Die Vignette muss in der rechten unteren Ecke der Frontscheibe angebracht werden.</p>

<p><em>Polizeikontrollen, Korruptionsrisiko</em></p>

<p>Polizeiliche Kontrollen an den Landstraßen und Autobahnen sind häufig. Verkehrspolizisten sind verpflichtet, reflektierende Schutzwesten und einen Dienstausweis mit Lichtbild, Name und Einheit zu tragen. Bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung ist mit Geldstrafe und - insbesondere bei Geschwindigkeitsübertretungen - Führerscheinentzug zu rechnen. Nach Entzug werden die Führerscheine durch die bulgarischen Behörden an das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg übersandt. Die Übermittlung der Führerscheine, auch wenn diese nur für ein oder zwei Monate entzogen wurden, kann bis zu sechs Monate in Anspruch nehmen.</p>

<p>Geldstrafen wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung sind nie direkt an die kontrollierenden Verkehrspolizisten, sondern nur unbar per Bankeinzahlung zu zahlen.</p>

<p>Das bulgarische Innenministerium hat auf seiner Homepage eine Möglichkeit zur Anzeige von Korruptionsfällen eingerichtet, wo möglichst genaue Angaben (z.B. Kennnummer und Name des Beamten) gemacht werden sollten. Der direkte Link dorthin lautet:<br/>
<a target="_blank" href="http://nocorr.mvr.bg/crr/p5c1.nsf/6152030f80281b98c2256f4d002a7867?OpenForm">http://nocorr.mvr.bg/crr/p5c1.nsf/6152030f80281b98c2256f4d002a7867?OpenForm</a></p>

<p>Wichtig ist, dass auch die Reisenden selbst zur Korruptionsbekämpfung beitragen, in dem sie sich entsprechenden Versuchen und Angeboten verweigern und kein Extra-Geld zahlen, selbst wenn sie damit eine schnellere Erledigung ihrer Anliegen zu erreichen hoffen.</p>

<p><em>Taxis</em></p>

<p>Bei der Benutzung von Taxis sollte vor dem Einsteigen auf den Preisaufkleber geachtet werden, der für alle Taxis gesetzlich vorgeschrieben ist und der sich am Fenster der hinteren Türen befindet. Die meisten haben einen Tarif von deutlich unter 1 Lev pro Einheit (unterschiedlich bei Tag oder Nacht). Vereinzelt werden weitaus höhere Preise verlangt; dies ist nicht ungesetzlich, jedoch vermeidbar. Alle Taxis in Bulgarien sind gelb und mit Taxametern ausgestattet.</p>

<p><em>Erdbeben</em></p>

<p>Bulgarien liegt in einem Gebiet mit erhöhter Erdbebengefährdung. Zwar sind Erdbeben selten und verursachen gewöhnlich keine größeren Schäden. Jedoch sind sie jederzeit möglich, ohne dass dies im Voraus absehbar ist.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc360616bodyText3"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich: </p>
<table class="MsoNormalTable"><tbody><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja<br/>
</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top">-</td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em> </em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Kinderreisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja (mit Foto)</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Reisepass</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja<br/>
</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Bereits vorhandener</em> Eintrag in den Reisepass<br/>
eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der<br/>
Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Nein</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der<br/>
Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td class="StandardWeb1" valign="top"><em>Ja (mit Foto)</em></td><td/></tr><tr><td class="StandardWeb1" valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top">-</td><td/></tr></tbody></table>
<p class="MsoNormal"></p>

<p><em>Visum</em></p>

<p>Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Bulgarien unter keinen Umständen mehr ein Visum.</p>

<p> Bulgarien hat mit Wirkung vom 31.01.2012 beschlossen, Inhabern von gültigen Schengen-Visa (Kategorien A und C) sowie gültigen nationalen Visa (Kategorie D) und Inhabern von Aufenthaltserlaubnissen der Schengen-Partner (d.h. Vollanwender des Schengener Besitzstandes), darunter Deutschlands, die visumfreie Einreise zu erlauben. Der jeweilige Aufenthalt dieser Personen in Bulgarien ist begrenzt durch die Gültigkeit der genannten Dokumente und der darin festgelegten Zahl von Aufenthaltstagen und Einreisen, darf jedoch die Dauer von 3 Monaten innerhalb einer 6-Monatsfrist nicht überschreiten.</p>

<p><span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Einreisebestimmungen</span> müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Generalkonsulate</span> des <span class="spelling-error" lang="de-DE" xml:lang="de-DE">Ziellandes</span> klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p><em>Polizeiliche Anmeldung</em></p>

<p>Bei Aufenthalten von weniger als 90 Tagen ist keine Anmeldung notwendig. Nur bei Aufenthalten von mehr als 90 Tagen ist es erforderlich, dass Sie sich bei der zuständigen Ausländerbehörde am Aufenthaltsort anmelden und die Ausstellung einer „Bescheinigung für EU-Bürger“ über Ihr Aufenthaltsrecht beantragen.</p>

<p></p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc360616bodyText4"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p class="MsoNormal">Die Ein- und Ausfuhr von Summen ab 10.000 Euro ist gegenüber den bulgarischen Zollbehörden schriftlich zu deklarieren. Entsprechende Formulare sind u.a. auch in deutsch, englisch und französisch beim Zoll erhältlich. Mit Bargeld sind auch verschiedene Wertpapiere wie Reiseschecks gemeint.</p>

<p class="MsoNormal">Bei Nichtbeachtung der Deklarationspflichten wird der gesamte im- oder exportierte Betrag entschädigungslos zu Gunsten des bulgarischen Staates eingezogen. Außerdem können Bußgelder verhängt werden.</p>

<p class="MsoNormal">Ausländer dürfen ferner Edelmetalle, -steine und -erzeugnisse ein- und ausführen, ohne sie zu deklarieren:</p>

<ul><li>bis zu 37 Gramm Gold und Platin (in rohem oder bearbeitetem Zustand und Münzen),</li><li>60 Gramm Gold- oder Platinschmuck,</li><li>300 Gramm Silber (in rohem oder bearbeitetem Zustand, Münzen und Schmuck)</li></ul>

<p class="MsoNormal">Bei größeren Mengen ist eine schriftliche Zollerklärung abzugeben. Bei Nichtbeachtung der Deklarationspflicht gilt auch hier, dass die gesamte mitgeführte Ware entschädigungslos eingezogen wird und Bußgelder verhängt werden können.</p>

<p class="MsoNormal">Bei Münzen mit archäologischem, historischem oder numismatischem Wert und Gegenständen unter Denkmalschutz ist eine Ausfuhrbescheinigung des Kulturministeriums vorzulegen.</p>

<p class="MsoNormal">Seit Bulgarien Mitgliedsland der EU ist, können Waren für den persönlichen Gebrauch ein- und ausgeführt werden. Erfolgt die Einreise nicht direkt aus einem anderen EU-Staat, muss unter Umständen nachgewiesen werden, dass die Waren innerhalb der EU erworben wurden. Bei großen Mengen von Alkohol, Kaffee und ähnlichen hoch besteuerten Waren muss eventuell glaubhaft gemacht werden, dass sie für persönliche, nicht kommerzielle Zwecke bestimmt sind.</p>

<p class="MsoNormal">Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p class="MsoNormal">Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc360616bodyText5"></a><h3 class="MsoNormal"><strong>Besondere strafrechtliche Bestimmungen</strong></h3>

<p>Bulgarien ist Transitland auf der so genannten "Balkan-Route" des internationalen Drogenschmuggels. Wegen Drogendelikten überführte Straftäter müssen mit empfindlichen und langjährigen Haftstrafen rechnen.</p>

<p>Beim Versuch des illegalen Grenzübertritts, etwa durch das Verstecken von Personen im Auto (auch wenn das Ziel der Reise nicht Bulgarien, sondern Deutschland ist), kann das benutzte Fahrzeug als „Tatwerkzeug“ entschädigungslos zu Gunsten des bulgarischen Staates eingezogen werden.</p>

<p class="MsoNormal">Gegen Ausländer, die in Bulgarien einer strafbaren Handlung beschuldigt werden, können die bulgarischen Behörden ein Ausreiseverbot verhängen, das gewöhnlich für die gesamte Dauer der Ermittlungen aufrechterhalten wird. Die Konsequenz – auch für Touristen – kann ein monatelanger Zwangsaufenthalt in Bulgarien sein.</p>

<p class="MsoNormal">Als Folge einer strafrechtlichen Verurteilung wird oft ein ein- oder mehrjähriges Verbot der Wiedereinreise verhängt.<br/>
</p>

<p class="MsoNormal"></p>
<div class="topLink">
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#top" title="Zum Seitenanfang">Zum Seitenanfang</a>
</div><br class="clear"/>
<a name="doc360616bodyText6"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p class="MsoNormal"><em>Impfschutz</em></p>

<p class="MsoNormal">Das Auswärtige Amt empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und <span class="MsoHyperlink">Hepatitis A</span>, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen <span class="MsoHyperlink">Hepatitis B</span> und Tollwut.</p>

<p class="MsoNormal">In Teilen des Landes kommt es zu bestimmten Jahreszeiten zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Rechtzeitig vor Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner wegen einer möglichen Impfung Kontakt aufgenommen werden.</p>

<p class="MsoNormal"><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p class="MsoNormal">Die medizinische Versorgung ist nicht mit der in der Bundesrepublik Deutschland vergleichbar. Zwar kann die Ausbildung der Ärzte an den großen Krankenhäusern insgesamt als gut bezeichnet werden, es fehlt jedoch an moderner medizinischer Ausstattung. Viele der in Deutschland gängigen Medikamente sind in bulgarischen Apotheken erhältlich; dennoch sollten zum Beispiel Personen, die auf regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen sind, diese mitbringen.</p>

<p class="MsoNormal">Ausländische Patienten haben in der Regel die Kosten für eine ärztliche Behandlung vor Ort in bar zu bezahlen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Kosten für die medizinische Behandlung von Ausländern relativ hoch sein können. Es sollte auf jeden Fall auf Ausstellung einer formellen Rechnung/Quittung bestanden werden.</p>

<p class="MsoNormal">In Deutschland gesetzlich Versicherte können medizinische Notfallbehandlungen in staatlichen Krankenhäusern und bei Ärzten, die mit der bulgarischen Nationalen Krankenversicherung vertraglich verbunden sind, direkt über die Versicherung abrechnen, eine Barzahlung ist dann nicht erforderlich. Voraussetzung hierfür ist die Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card - EHIC), erhältlich bei Ihrer Krankenversicherung in Deutschland.</p>

<p>Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p>Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.</p>

<p>Die Angaben sind:</p>

<ul><li>zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</li><li>auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</li><li>immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</li><li>trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</li></ul>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
</div>]]></description>
   <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 09:09:00 +0100</pubDate>
   <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BulgarienSicherheit.html</guid>
</item>
<item>
   <title>Brasilien: Reise- und Sicherheitshinweise</title>
   <link>http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/BrasilienSicherheit.html</link>
   <description><![CDATA[
<div class="standardArtikels"><div class="laenderVertretungen"><div class="laenderFlagge">
  
  
  
    
    
    
    
    
      <img src="/cae/servlet/contentblob/551902/normal/44463/Brasilien.jpg" title="Brasilien" alt="Brasilien" />
    
    
    
    
    </div></div><h1 >Brasilien: Reise- und Sicherheitshinweise</h1><p>Stand 23.02.2012<br/>(Unverändert gültig seit: 14.02.2012)</p><ul class="linklist">
           
<ul class="linklist">
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc367882bodyText1">Landesspezifische Sicherheitshinweise</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc367882bodyText2">Allgemeine Reiseinformationen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc367882bodyText3">Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc367882bodyText4">Besondere Zollvorschriften</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc367882bodyText5">Besondere strafrechtliche Bestimmungen</a>
  </li>
  <li>


	
		
						 
		
    <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/SiteGlobals/Functions/RSSFeed/DE/RSSNewsfeed/RSS_Reisehinweise.xml?nn=382590#doc367882bodyText6">Medizinische Hinweise</a>
  </li>
</ul>
        </ul><div class="infoBoxInfoIcon"><p>Letzte Änderung:<br/>
Der aktuelle Hinweis wurde entfernt</p>
</div><a name="doc367882bodyText1"></a><h3>Landesspezifische Sicherheitshinweise</h3>

<p><em>Kriminalität</em></p>

<p>Überfälle und Gewaltverbrechen sind in Brasilien leider nirgends völlig auszuschließen. Besonders Großstädte wie Belém, Recife, Salvador, Rio de Janeiro und São Paulo weisen hohe Kriminalitätsraten auf (Eigentumsdelikte, Gewaltverbrechen, Entführungen; siehe auch Allgemeine Reiseinformationen). Grundsätzlich ist Vorsicht angebracht, auch in als sicher geltenden Landes- oder Stadtteilen. Besonders betroffen sind Elendsviertel (Favelas). Von Favela-Besuchen wird dringend abgeraten Diese Gebiete werden teilweise von Kriminellen kontrolliert. Bewaffneten Auseinandersetzungen, auch mit der Polizei, fallen häufig auch Unbeteiligte zum Opfer.</p>

<p>Eine Häufung ist vor allem in weniger belebten Straßen der Innenstädte, an Stränden sowie auf Zubringerautobahnen zum Flughafen zu verzeichnen. Taxis sollten nach Möglichkeit nur per Bestellservice in Anspruch genommen werden. In größeren Flughäfen können Taxis auch schon im Flughafengebäude gebucht und bezahlt werden. Bei der Reise sollten Ausweispapiere nicht im Gepäck aufbewahrt werden. Am Zielort ist es empfehlenswert, Originale der Ausweispapiere im Safe des Hotels zu lassen und nur Kopien und eine Broschüre/Visitenkarte des Hotels mit sich zu führen. Laptops sollten unauffällig, z.B. in einer Reisetasche, verstaut werden.</p>

<p>Auf auffällige Kleidung und Wertgegenstände (Uhren, Schmuck) sollte beim Straßenbummel verzichtet werden. Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden. Die oft unter Drogeneinfluss stehenden Täter sind in aller Regel bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung auch aus nichtigem Anlass nicht zurück. Es ist ratsam, stets einen Geldbetrag im Wert von ca. 50,- Euro zur widerstandslosen Herausgabe mitzuführen.</p>

<p>Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution (Diebstähle, Raub, Überfälle etc.) wird besonders hingewiesen. Berüchtigt ist die Verabreichung von Getränken mit Schlaf- bzw. willensverändernden Mitteln. Es wird dringend empfohlen, vor allem in Bars und anderen Lokalitäten Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen. Von der Mitnahme von Prostituierten oder flüchtigen Bekannten in das eigene Hotelzimmer wird ausdrücklich abgeraten. </p>

<p class="MsoBodyText"><em>Hinweise für Rio de Janeiro</em></p>

<p class="MsoBodyText">Das Zentrum (Centro) Rios ist nach Geschäftsschluss am Samstag und Sonntag unbelebt und nicht sicher. Erst kürzlich wurde eine Deutsche hier ausgeraubt und dabei schwer verletzt. Menschenleere Straßen der Innenstadt sollten daher nach Möglichkeit am Wochenende gemieden werden.</p>

<p class="MsoBodyText">Auch an den Strandpromenaden, insbesondere der Copacabana ereignen sich immer wieder Diebstähle und Überfälle auf Deutsche. Hier ist, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, Achtsamkeit geboten.</p>

<p class="MsoBodyText">Reisende nach Rio de Janeiro werden zudem ausdrücklich davor gewarnt, Geld an einem der Bankautomaten am Internationalen Flughafen Galeão/Tom Jobim abzuheben. Von dort wurde unlängst eine Vielzahl von Kartenmissbräuchen gemeldet. Stattdessen sollte auf Geldautomaten in einem der Shopping-Center zurückgegriffen werden.</p>

<p><em>Pflanzen- und Tierwelt</em></p>

<p>Einige einheimische Samen, Pflanzen, Tiere, besonders im Amazonasgebiet, desgleichen Fossilien und bestimmte Mineralien stehen unter strengem gesetzlichen Schutz. Verstöße gegen die entsprechenden Bestimmungen werden auch mit Freiheitsstrafen geahndet (siehe strafrechtliche Vorschriften).</p>

<p><em>Mobiltelefone</em></p>

<p>Im Umkreis von Flughäfen, insbesondere in Rio, Foz de Iguaçu und São Paulo (hier auch teilweise übriges Stadtgebiet), sollten Handys, insbesondere des Systems TDMA, nicht eingeschaltet werden, um eine Klonung und unberechtigte Nutzung des Telefonanschlusses durch Dritte zu vermeiden. Die Systeme GSM und CDMA scheinen derzeit noch nicht betroffen zu sein.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc367882bodyText2"></a><h3><strong>Allgemeine Reiseinformationen</strong></h3>

<p><em>Klima</em></p>

<p>Im brasilianischen Sommer kommt es, insbesondere im Süden und Südosten des Landes, häufig zu schweren Regenfällen, die mitunter zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen in einigen Regionen führen können. Es ist daher ratsam, sich vor Reisen in abgelegenere Gebiete über die aktuelle Wettersituation zu informieren</p>

<p><em>Sprache</em></p>

<p>Eine Verständigung in deutscher Sprache ist in der Regel nicht möglich. Auch englische Sprachkenntnisse sind außerhalb der großen Hotels und Touristenschwerpunkte wenig verbreitet. Spanisch wird im Süden Brasiliens teilweise verstanden. Auch nur rudimentäre Portugiesischkenntnisse werden dankbar angenommen und sind in jedem Falle hilfreich.</p>

<p><em>Flugverkehr</em></p>

<p>Aus Deutschland kommend, muss Fluggepäck am brasilianischen Eingangsflughafen (Rio de Janeiro, São Paulo, Salvador, Recife, Brasilia etc.) entgegengenommen und für eine evtl. Weiterreise zum Reiseziel erneut aufgegeben werden. Eine Durchbeförderung erfolgt nicht, auch wenn dies bei der Gepäckaufgabe in Deutschland häufig behauptet wird. </p>

<p><em>Reisen mit dem Flugzeug nach Südbrasilien/ Vulkanische Aktivitäten<br/>
</em>Nach einer Phase der Aktivität befindet sich der südchilenische Vulkan Puyehue zurzeit in einer Ruhephase. Seit Oktober 2011 ist der Flugbetrieb in Porto Alegre nicht mehr durch Aschewolken beeinträchtigt worden. Es ist allerdings nicht gänzlich auszuschließen, dass sich die Lage kurzfristig ändert, weshalb es erneut zu Schließungen des Luftraums von Rio Grande do Sul  kommen kann.<br/>
Eine Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Fluggesellschaften vor Reiseantritt ist daher weiterhin empfehlenswert.</p>

<p><em>Führerscheine, Alkohol im Straßenverkehr</em></p>

<p>Für das Führen von Fahrzeugen in Brasilien bei touristischen Aufenthalten genügt grundsätzlich das Mitführen des deutschen Führerscheins sowie eines zusätzlichen Identitätsnachweises (Reisepass). Zur Vermeidung von Missverständnissen und Verständigungsproblemen wird jedoch dringend empfohlen, neben dem nationalen deutschen Führerschein einen internationalen deutschen Führerschein, besser noch eine beglaubigte portugiesische Übersetzung des deutschen nationalen Führerscheins, mit zu führen.</p>

<p>Lediglich für die alten „grauen“ Führerscheine ist das Mitführen einer beglaubigten Übersetzung zwingend vorgeschrieben. Für die Führerscheine der Klassen C, D und E ist zu beachten, dass in Brasilien ein Mindestalter des Führerscheininhabers von 21 Jahren verlangt wird.</p>

<p>Seit Anfang 2008 gilt für Fahrzeugführer absolutes Alkoholverbot.</p>

<p><em>Geld und Kreditkarten</em></p>

<p>Die gängigen internationalen Kreditkarten werden landesweit akzeptiert. Geldabhebungen mit deutschen Kreditkarten oder mit EC-Maestro Karten sind an entsprechend gekennzeichneten Automaten (u.a. HSBC, Citibank, Banco24Horas) möglich, die vor allem an großen Flughäfen und in großen Städten zu finden sind. Pro Tag und Karte können in der Regel max. 1.000 R$ abgehoben werden.</p>

<p>Bei fehlgeschlagenen Barabhebungen an Bankautomaten ist unbedingt der ausgegebene Bankbeleg aufzubewahren, da manchmal trotzdem eine Belastung des deutschen Kontos erfolgt. Bei Barabhebungen an Geldautomaten wird zur besonderen Vorsicht geraten. Insbesondere ist auf Vorrichtungen zu achten, mit denen die Karten kopiert oder das Eintippen der Geheimzahlen aufgezeichnet werden könnte.</p>

<p><em>Telefonieren/ Mobiltelefone</em></p>

<p class="MsoNormal">In Brasilien ist bei Ferngesprächen grundsätzlich ein Provider vorzuwählen: Innerhalb Brasiliens Provider (z.B. 014 od. 015) + bras. Vorwahl + Tel.; bei Auslandsgesprächen z.B. nach DEU analog: Provider (z.B. 0014 od. 0015)+ 49 + dt. Vorwahl + Tel.).<br/>
In Brasilien sind die Mobilfunknetze regional organisiert. Um ein brasilianisches Mobiltelefon anzurufen, muss deshalb auch die jeweilige regionale Vorwahl mit gewählt werden.</p>
<div class="topLink">
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc367882bodyText3"></a><h3><strong>Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige</strong></h3>

<p><em>Reisedokumente</em></p>

<p>Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise deutscher Staatsangehöriger in Brasilien möglich.</p>

<p></p>
<table><tbody><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Erwachsene</strong></td><td valign="top"><strong>Einreise möglich / Bedingungen</strong></td><td/></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>ja / Mindestgültigkeit von 6 Monaten bei Einreise</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Reisepass</td><td valign="top"><em>ja / Mindestgültigkeit von 6 Monaten bei Einreise</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>nein</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>nein</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><em>Reisepass muss nicht zwingend biometrische Daten enthalten</em></td><td/></tr><tr><td valign="top"><strong>Reisedokumente Kinder/Jugendliche</strong></td><td valign="top"/><td/></tr><tr><td valign="top">Kinderreisepass</td><td valign="top"><em>ja / Mindestgültigkeit von 6 Monaten bei Einreise</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Reisepass</td><td valign="top"><em>ja / Mindestgültigkeit von 6 Monaten bei Einreise – biometrische Daten sind nicht zwingend notwendig</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Personalausweis</td><td valign="top"><em>nein</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Vorläufiger Personalausweis</td><td valign="top"><em>nein</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 01.11.2007 nicht mehr möglich)</td><td valign="top"><em>nein</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit dem 01.01.2006 nicht mehr ausgestellt)</td><td valign="top"><em>nein</em></td><td/></tr><tr><td valign="top">Weitere Anmerkungen</td><td valign="top"><em>Bitte beachten Sie die zusätzlichen Informationen zu den Einreisebestimmungen für Minderjährige</em></td><td/></tr></tbody></table>
<p></p>

<p><em>Visum</em></p>

<p>Deutsche können für einem touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ohne vorherige Einholung eines Visums einreisen. Vor Ablauf der 90-Tage-Frist kann in Brasilien bei einer Dienststelle der Bundespolizei (Polícia Federal - Departamento da Polícia Marítima, Aérea e de Fronteiras = DPMAF) eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung um maximal weitere 90 Tage beantragt werden. Die erlaubte Gesamtaufenthaltsdauer innerhalb von 12 Monaten beträgt maximal 180 Tage. Ein Anspruch auf die volle Aufenthaltsdauer besteht nicht. Es steht den zuständigen brasilianischen Behörden frei, die erlaubte Aufenthaltsdauer auf einen kürzeren Zeitraum zu beschränken.</p>

<p>Bei einem von vornherein beabsichtigten Aufenthalt von über 90 Tagen ist unbedingt vor Ausreise ein Visum bei der für den Wohnort zuständigen brasilianischen Auslandsvertretung in Deutschland zu beantragen.</p>

<p>Geschäftsreisende sollten grundsätzlich vor der Einreise bei der zuständigen brasilianischen Auslandsvertretung in Erfahrung bringen, ob für die geplante Reise ein Visum benötigt wird. Dies gilt selbst dann, wenn z.B. lediglich Verträge unterzeichnet oder Vorträge gehalten werden sollen. Techniker/Mechaniker, die Instandsetzungs- oder Aufbauarbeiten vornehmen sollen, benötigen grundsätzlich ein Visum. Die nachträgliche Erteilung eines Visums in Brasilien  ist nicht möglich.</p>

<p><em>Minderjährige</em></p>

<p>Brasilianische Minderjährige, die nicht von beiden Elternteilen oder Erziehungsberechtigten begleitet werden, bedürfen einer entsprechenden Einverständniserklärung des nicht mitreisenden Elternteils bzw. beider Eltern oder Erziehungsberechtigten. Die elterliche Einverständniserklärung muss zur Beglaubigung entweder vor einem brasilianischen Konsularbeamten an einer brasilianischen Auslandsvertretung oder bei einem brasilianischen Notariat (Cartório) abgegebenen werden. Nach Auskunft der brasilianischen Botschaft in Berlin trifft dies auf nicht-brasilianische Minderjährige grundsätzlich nicht zu.</p>

<p>Zum Thema „Reisegenehmigung für Minderjährige“ werden auf der Homepage der Brasilianischen Botschaft Berlin <a target="_blank" href="http://www.brasilianische-botschaft.de/konsularabteilung/reisegenehmigung-fur-minderjahrige/">www.brasilianische-botschaft.de/konsularabteilung/reisegenehmigung-fur-minderjahrige/</a> ausführliche Hinweise zur Verfügung gestellt.</p>

<p>Es wird dringend empfohlen, sich rechtzeitig vor Einreise des Kindes in Brasilien bei der zuständigen brasilianischen Auslandsvertretung zu informieren und die notwendigen Vorkehrungen zu treffen.</p>

<p><em>Doppelstaater</em></p>

<p>Reisende, die neben der deutschen auch die brasilianische Staatsangehörigkeit besitzen, müssen mit dem brasilianischen Reisepass nach Brasilien ein- und ausreisen. Es wird darauf hingewiesen, dass nach Einbürgerung und Annahme der deutschen Staatsangehörigkeit der spätere Wiedererwerb der brasilianischen Staatsangehörigkeit (z.B. durch Beantragung eines brasilianischen Reisepasses oder Personalausweises) ohne vorherige schriftliche Genehmigung der zuständigen deutschen Behörde automatisch den Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit zur Folge hat.</p>

<p>Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen sollten direkt mit der brasilianischen Botschaft in Berlin oder einem der Generalkonsulate oder Honorarkonsuln Brasiliens in Deutschland geklärt werden (Standorte: Aachen, Bremen, Frankfurt, Hannover, Mainz, München, Stuttgart, 90546 Stein). Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>
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</div><br class="clear"/>
<a name="doc367882bodyText4"></a><h3><strong>Besondere Zollvorschriften</strong></h3>

<p>Gegenstände für den persönlichen Bedarf des Einreisenden, die für die Fahrt oder den Aufenthalt vorgesehen sind, können zollfrei eingeführt werden.</p>

<p>Ein striktes Einfuhrverbot besteht für Drogen, frische Nahrungsmittel und für exportierte brasilianische Alkoholika.</p>

<p>Devisen dürfen unbegrenzt eingeführt werden.</p>

<p>Allerdings müssen Beträge, die den Gegenwert von R$ 10.000,00 übersteigen, unabhängig von Währung und Form (bar, Schecks, … ) bei der Einreise deklariert werden.</p>

<p>Detaillierte Einfuhrbestimmungen sind unter <a target="_blank" href="http://www.brasilianische-botschaft.de">www.brasilianische-botschaft.de</a> oder <a target="_blank" href="http://www.receita.fazenda.gov.br/principal/Ingles/faq.htm">www.receita.fazenda.gov.br/principal/Ingles/faq.htm</a> (auf englisch) zu finden.</p>

<p>Obwohl für Haustiere bei der Einfuhr nach Brasilien eine Quarantänefrist nicht besteht, dürfen Pflanzen und Tiere nur unter bestimmten restriktiven Voraussetzungen nach Brasilien gebracht werden. Die Einfuhr lebender Vögel nach Brasilien ist untersagt.</p>

<p>Nähere Informationen dazu sowie eventuell notwendige Formulare erhalten Sie auf der Website der brasilianische Botschaft in Berlin <a target="_blank" href="http://www.brasilianische-botschaft.de">www.brasilianische-botschaft.de</a></p>

<p>Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.</p>

<p class="MsoNormal">Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls <a target="_blank" href="http://www.zoll.de">www.zoll.de</a> einsehen oder telefonisch erfragen</p>
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<a name="doc367882bodyText5"></a><h3><strong>Besondere strafrechtliche Bestimmungen</strong></h3>

<p><em>Drogen</em></p>

<p>Vor Drogenkonsum und Drogenhandel wird nachdrücklich abgeraten. Drogendelikte werden in Brasilien streng geahndet. Es drohen hohe Strafen. Haftstrafen müssen regelmäßig - oft unter schwer erträglichen Bedingungen - in Brasilien verbüßt werden.</p>

<p><em>Sexualstraftaten</em></p>

<p>Der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen wird in Brasilien mit Freiheitsstrafe zwischen vier und zehn Jahren geahndet. Die Täter müssen regelmäßig mit Inhaftierung und Bloßstellung in der Presse rechnen. Darüber hinaus werden solche Taten, wenn sie von Deutschen oder an Deutschen im Ausland begangen werden, auch in Deutschland strafrechtlich verfolgt.</p>

<p>Auch einvernehmliche sexuelle Handlungen mit unter 18-Jährigen sind nach brasilianischem Recht strafbar. In der Vergangenheit führte bereits das Fotografieren von Kindern und Jugendlichen in Badebekleidung am Strand zum Einschreiten der brasilianischen Behörden. Zu besonderer Zurückhaltung in diesem Bereich wird deshalb dringend geraten.</p>

<p><em>Baden „oben ohne“  / Wechseln der Kleidung in der Öffentlichkeit</em></p>

<p>Baden „oben ohne“ gilt in Brasilien als Erregung öffentlichen Ärgernisses; ebenso das Wechseln der Kleidung in der Öffentlichkeit, z.B. am Strand. Beides kann zur Festnahme bzw. einem Gerichtsverfahren führen. Zum Kleidungswechsel sollten daher stets Umkleidekabinen oder andere geeignete Räumlichkeiten aufgesucht werden.</p>

<p><em>Tier- und Pflanzenschutz</em></p>

<p>Brasilien verfügt über strenge Strafvorschriften zum Schutz von Flora und Fauna. Verstöße werden von den brasilianischen Behörden konsequent verfolgt und auch mit Haftstrafen geahndet. Besonders streng werden Versuche verfolgt, frei lebende und geschützte Pflanzen und Tiere aus Brasilien zu exportieren. Das gilt für nahezu alle Zierfischarten aus dem Amazonasbecken, für Pflanzensetzlinge und –samen sowie für Insekten und Spinnen (Vogelspinne!). Bereits der Transport geschützter Tiere oder Pflanzen von einem bras. Bundesstaat in einen anderen ist – sofern keine ausdrückliche staatliche Genehmigung vorliegt – strafbar. Angesichts des umfangreichen und damit zwangsläufig unübersichtlichen Katalogs von in Brasilien geschützten Tieren und Pflanzen wird Reisenden geraten, keine Tiere oder Pflanzen/Pflanzensamen zu kaufen, zu sammeln oder auszuführen. Unabhängig davon ist auch die Einfuhr von Pflanzen und Tieren nach Deutschland, die nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen geschützt sind, unzulässig  bzw. nur mit einer entsprechenden Einfuhrgenehmigung erlaubt. Nähere Informationen zur Einfuhr finden sich auf der Internetseite www.bfn.de oder aber direkt beim</p>

<p>Bundesamt für Naturschutz/Abt. Z.3<br/>
Konstantinstr. 110<br/>
53179 Bonn<br/>
Tel: 0228/8491-4444<br/>
Fax: 0228/8491-1039<br/>
<a href="mailto:PBox-CitesMA@BfN.de">PBox-CitesMA@BfN.de</a></p>

<p></p>

<p><em>Besuch von Indianerschutzgebieten</em></p>

<p>Für Reisen in Indianerschutzgebiete werden vorher bei der FUNAI (Nationale Indianerstiftung) einzuholende Genehmigungen benötigt. Wer ohne eine solche Autorisierung in einem Schutzgebiet angetroffen wird, muss mit Beschlagnahmung seiner Ausrüstung und empfindlichen Strafen rechnen.</p>

<p class="MsoNormal">Weiterführende Hinweise zu Lebens-, Arbeits- und Reisebedingungen in Brasilien sind auch auf der Website der brasilianischen Botschaft in Berlin zu finden  <a target="_blank" href="http://www.brasilianische-botschaft.de">www.brasilianische-botschaft.de</a>.</p>
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<a name="doc367882bodyText6"></a><h3><strong>Medizinische Hinweise</strong></h3>

<p><em>Impfschutz gegen Gelbfieber</em></p>

<p>Brasilien verlangt bei der Einreise keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Dennoch wird die Impfung allen Reisenden dringend empfohlen, bevor sie in Brasilien in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt. Hierzu gehören:<br/>
<br/>
</p>

<p>·         <span dir="ltr">Acre, Amapá, Amazonas, Distrito Federal (einschließlich der Hauptstadt Brasilia), Goiás, Maranhão, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Pará, Rondônia, Roraima, und Tocantins.</span></p>

<p>·         <span dir="ltr">Für bestimmte Gebiete in folgenden Staaten: Bahia, Paraná, Piauí, Rio Grande do Sul, Santa Catarina, und São Paulo. Die Impfung wird auch für den Besuch der Iguaçu-Wasserfälle empfohlen. Eine Liste der Gelbfieber-Endemiegebiete ist auch unter <a target="_blank" href="http://www.who.int/">www.who.int</a> zu finden.</span></p>

<p>·         <span dir="ltr">Die Impfung ist nicht erforderlich, wenn lediglich die Küstenstädte Rio de Janeiro, São Paulo, Salvador, Recife und Fortaleza besucht werden.</span></p>

<p><em>Genereller Impfschutz</em></p>

<p>Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe <a target="_blank" href="http://www.rki.de/">www.rki.de</a>.</p>

<p>Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.</p>

<p class="MsoNormal">Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus empfohlen.</p>

<p><em>Denguefieber</em></p>

<p class="MsoNormal">Dengue wird in weiten Teilen des Landes durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.</p>

<p class="MsoNormal">In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten.</p>

<p class="MsoNormal">Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s.u.).</p>

<p><em>Malaria</em></p>

<p>Die Übertragung erfolgt durch den Stich abend- und nachtaktiver Anopheles-Mücken<em>.</em> Unbehandelt verläuft insbesondere die Malaria tropica nicht selten tödlich. Die Malaria-Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet an den behandelnden Arzt notwendig.</p>

<p>Ganzjährig besteht ein hohes Risiko in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima bzw. ein geringes Risiko in Amapà, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parà (außer Belèm City), Tocantins (W) und den Außenbezirken der Städte Pôrto Velho, Boa Vista, Macapà Manaus, Santarém, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul.</p>

<p>Als malariafrei gelten die Ostküste inkl. Fortaleza, Recife, Igauçu und die meisten Stadtzentren.</p>

<p>Je nach Reiseprofil kann eine Chemoprophylaxe sinnvoll sein, deren Auswahl unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.</p>

<p>Aufgrund der o.g. Infektionsrisiken durch Mückenstiche wird allen Reisenden empfohlen:</p>

<ul><li><span dir="ltr">körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),</span></li><li><span dir="ltr">tagsüber (Dengue!) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,</span></li><li><span dir="ltr">ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.</span></li></ul>

<p><em>Durchfallerkrankungen</em></p>

<p>Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Dies ist besonders wichtig in ländlichen Gebieten und im Norden und Nordosten des Landes.</p>

<p><em>HIV/AIDS</em></p>

<p class="MsoNormal">Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere aber bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.</p>

<p><em>Medizinische Versorgung</em></p>

<p>Das medizinische Versorgungsangebot ist in den größeren Städten in der Regel mit dem in Europa zu vergleichen. Sie ist auf dem Lande jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen.</p>

<p>Vor einer Reise nach Brasilien wird eine individuelle Beratung durch Tropen- bzw. Reisemediziner empfohlen; zu Beratungsstellen siehe auch <a target="_blank" href="http://www.dtg.org/">www.dtg.org</a></p>

<p>Die deutschen Auslandsvertretungen vor Ort stellen auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung. Die Angaben erfolgen aufgrund von Informationen, die den Auslandsvertretungen zum Zeitpunkt der Abfassung vorliegen. Die Hinweise und insbesondere die Benennung der Ärzte sind dabei unverbindlich und ohne Gewähr. Der Patient hat für alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit dem von ihm selbst erteilten Behandlungsauftrag aufzukommen.</p>

<p class="MsoNormal">Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:</p>

<p class="MsoNormal">Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich. </p>

<p class="note">Die Angaben sind:</p>

<p class="MsoNormal">.        <span dir="ltr">zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;</span></p>

<p class="MsoNormal">·        <span dir="ltr">auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;</span></p>

<p class="MsoNormal">·        <span dir="ltr">immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;</span></p>

<p class="MsoNormal">·        <span dir="ltr">trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.</span></p>

<p></p>

<p></p>

            
    <h1>Haftungsausschluss<br/>
</h1>
    <p></p>

<p>Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird daher empfohlen.</p>

<p>Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen entsprechenden Versicherungsschutz, z.B. einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung, abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen nach dem Konsulargesetz in Rechnung gestellt werden.</p>

<p>Auswärtiges Amt</p>

<p>Bürgerservice<br/>
Arbeitseinheit 040<br/>
D-11013 Berlin<br/>
Tel.: (03018) 172000<br/>
Fax: (03018) 1751000</p>

    <ul class="discLink">
            <li><a href="DE/Infoservice/FAQ/Sicherheitshinweise/Uebersicht.html?nn=382590" title="Sicherheitshinweise">Sicherheitshinweise</a></li></ul>
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   <pubDate>Tue, 14 Feb 2012 17:25:00 +0100</pubDate>
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