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30. Forum Globale Fragen am 6. Juni 2012 im Auswärtigen Amt: „Der internationale Waffenhandelsvertrag (ATT) – mehr Sicherheit durch gemeinsame Standards?“

Im Juli diesen Jahres findet nach seit 2006 laufenden Vorbereitungen eine Konferenz der Vereinten Nationen in New York statt, die sich mit dem weltweiten Handel mit konventionellen Waffen befassen wird. Am Ende der Konferenz soll ein Vertrag zur Kontrolle des internationalen Handels mit konventionellen Waffen stehen. Das Abkommen soll insbesondere auch ausufernde illegale Waffenmärkte und den Waffenmissbrauch in Konflikten und zur Begehung von schweren Menschenrechtsverletzungen verhindern.

Die Bundesregierung setzt sich aktiv für den Abschluss eines internationalen Abkommens über den Handel mit konventionellen Waffen („Arms Trade Treaty“, ATT) auf der für Juli 2012 anberaumten internationalen Staatenkonferenz in New York ein. Dabei verfolgt sie zusammen mit ihren europäischen Partnern und vielen gleichgesinnten Staaten das Ziel, im Rahmen der Vereinten Nationen erstmals auf globaler Ebene rechtlich verbindliche Regeln zum Transfer von konventionellen Rüstungsgütern zu vereinbaren. Ein ATT soll den unkontrollierten internationalen Handel mit konventionellen Rüstungsgütern in Ergänzung bereits bestehender, aber alleine nicht ausreichender Instrumente durch eine weltweite Harmonisierung der nationalen Exportkontrollen und regionalen Kontrollinstrumente sowie durch das Schließen von Regelungslücken bekämpfen. Hauptbeweggründe für die Bundesregierung sind die Wahrung von Frieden, Sicherheit und Stabilität sowie einer nachhaltigen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung, die Prävention von bewaffneten Konflikten, der Schutz der Menschenrechte und die Abwehr von Terrorismus und Kriminalität.

Das Auswärtige Amt lädt dazu ein, kurz vor der Staatenkonferenz zur Aushandlung des ATT mit zentralen staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren die Chancen und Erwartungen an ein solches Abkommen zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet im Weltsaal des Auswärtigen Amts statt.

Programmentwurf und Anmeldeformular (PDF, 59 KB)

Fragen richten Sie bitte an:

Referat VN03
Danielle Ludwig
vn03-s1@diplo.de
Tel.: 030 - 1817 1923

Kooperationspartner: 

Deutsche Stiftung Friedensforschung


Stand 22.05.2012

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