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Guyana

Beziehungen zu Deutschland

Stand: März 2014

Die politischen Beziehungen sind freundschaftlich und frei von Problemen. Im Juni 2011 traf Staatspräsident Jagdeo in Berlin u.a. mit Bundespräsident Wulff zusammen. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt Guyana beim Schutz des Tropenwaldes und hat mit einem Schuldenerlass zur wirtschaftlichen Gesundung des Landes beigetragen.

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen entwickeln sich dynamisch: 2012 lagen die Ausfuhren Guyanas nach Deutschland, überwiegend Rohstoffe, mit über 15 Mio. € fast doppelt so hoch wie 2011.

Seit 1994 besteht ein bilaterales Abkommen zum Schutz und zur Förderung von Investitionen. Weitere Kooperations- und Handelsabkommen gibt es nur im Rahmen der Vereinbarungen zwischen der Europäischen Union und den sog. AKP (Afrika, Karibik, Pazifik)-Staaten bzw. zwischen der EU und CARIFORUM (CARICOM-Mitgliedsstaaten plus Dominikanische Republik). Mit besonderer Aufmerksamkeit wird in Guyana wie in der gesamten Region die weitere Entwicklung der Handelsbeziehungen zur EU vor dem Hintergrund des im Oktober 2008 unterzeichneten Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (Economic Partnership Agreement, EPA) beobachtet.

In der Entwicklungszusammenarbeit finanziert die Bundesrepublik Deutschland in Guyana Projekte zum Ressourcenmanagement und Tropenwaldschutz. Außerdem ist Guyana mittelbar über Vereinbarungen zwischen Deutschland und der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) an der Kooperation in den Bereichen HIV/AIDS-Prävention, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Förderung erneuerbarer Energien sowie Anpassung an den Klimawandel beteiligt. Darüber hinaus leistet Deutschland in der Region Hilfe mittels so genannter Kleinstprojekte.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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