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Kinderrechte in Afrika

Ein Hindernis bei der Umsetzung von Kinderrechten ist in vielen Ländern Afrikas auch die fehlende Registrierung. Die Nichtregierungsorganisation Sant'Egidio e.V., Würzburg, hat mit Förderung des Auswärtigem Amtes am 28. Juni 2010 einen Kongress zur meldebehördlichen Registrierung von Kindern in Ouagadougou/Burkina Faso für Vertretern von Ministerien und Behörden aus 15 afrikanischen Ländern durchgeführt.

Ein funktionierendes Meldewesen und der Besitz von Ausweispapieren könnte Kinder besser vor Kinderarbeit und Kinderhandel oder ihrem Missbrauch als Kindersoldaten schützen und beim Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und der Wahrnehmung allgemeiner Bürgerrechte helfen. Der Kongress ist Teil des BRAVO-Projekts von Sant'Egidio, das afrikanische Länder bei der Einführung eines funktionierenden Meldewesens unterstützt und damit u.a. auch der Wahrung von Bürgerrechten dient.

Konferenz in Ouagadougou

Konferenz in Ouagadougou
© Sant'Egidio e.V.

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Konferenz in Ouagadougou

Konferenz in Ouagadougou

Konferenz in Ouagadougou

Das BRAVO-Projekt zielt nicht nur auf die Schulung von Behördenvertretern ab, sondern auch auf die Aufklärung der Bevölkerung über die Bedeutung von Registrierung von Personen, insbesondere von Kindern, und des Besitzes von Ausweispapieren. In Burkina Faso wurden in den letzten Jahren substantielle Fortschritte beim Aufbau des Meldewesens erzielt – trotz knapper finanzieller Mittel und weithin fehlender Infrastruktur. Darüber informierte der von deutscher Seite finanzierte Kongress die Vertreter von 15 afrikanischen Staaten.


Stand 28.03.2011

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