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Deutsches Engage­ment in Nord­afghanistan

Deutschlands Engagement in Afghanistan ist umfassend angelegt. Es beinhaltet zivile und militärische Komponenten. Ein regionaler Schwerpunkt ist dabei der Norden des Landes. Im Rahmen des internationalen Engagements in Afghanistan hat Deutschland zwei regionale Wiederaufbauteams, sogenannte PRT (Provincial Reconstruction Teams) im Norden des Landes unterhalten - unter dem Mandat der internationalen Schutztruppe ISAF.

Ziel des Wiederaufbaus in Afghanistan ist dauerhafter Friede, wirtschaftliche Stabilität und ein verantwortungsbewusstes Staatswesen. Es geht darum, der afghanischen Bevölkerung im ganzen Land zu helfen, konkret ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Dabei ist es wichtig, die Entwicklung nicht nur in der Hauptstadt Kabul, sondern auch in der Fläche voranzubringen. Deutschland hat die Verantwortung übernommen, besonders im Norden des Landes den Wiederaufbau abzusichern und voranzutreiben.

Deutsche Wiederaufbauteams

Einweihung einer kleinen Brücke südlich von Kundus

© Press Information Officer, PRT Kundus

Deutschlands Engagement in Afghanistan ist umfassend angelegt. Es beinhaltet zivile und militärische Komponenten. Der regionale Schwerpunkt ist dabei der Norden des Landes. Im Rahmen des internationalen Engagements in Afghanistan war Deutschland für zwei regionale Wiederaufbauteams, sogenannte PRT (Provincial Reconstruction Teams) in den nördlichen Provinzen Badakhshan und Kundus verantwortlich – unter dem Mandat der internationalen Schutztruppe ISAF. 

Nachdem die afghanischen Sicherheitskräfte die Sicherheitsverantwortung für die PRT-Provinzen übernommen haben, wurden auch die PRT unter afghanische Sicherheitsverantwortung gestellt. Das PRT in Faisabad wurde am 9. Oktober 2012 und das PRT Kundus am 6. Oktober 2013 an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben.

Deutsche Entwicklungshilfeprojekte werden jedoch weitergeführt. 

Deutsche zivile Hilfe geht weiter

Im Rahmen des zivilen Engagements unterstützt Deutschland vor Ort Wiederaufbaubemühungen von staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen. Schwerpunkt ist die Schaffung von Strukturen, die Afghanistan nachhaltig auf die Beine bringen können. So unterstützt Deutschland beispielsweise in den Provinzen Balkh, Kundus, Badakshan und Takhar den Bau von Krankenhäusern, Gesundheitsstationen, Schulen, Straßen und Polizeistationen. Deutsche Polizeiberater unterstützen den Polizeiaufbau.

Auch nach Schließung der PRT geht die deutsche zivile Hilfe auf dem gleichen hohen Niveau weiter. Das ist möglich, da die Umsetzung der Projekte durch eine Fülle von Organisationen umgesetzt wird. Bei der Koordinierung der Hilfe nimmt das im Juni 2013 eröffnete deutsche Generalkonsulat in Masar-e Sharif eine herausragende Rolle ein.


Stand 05.12.2013

Schulzelte

CIMIC

Hinter dem Kürzel CIMIC verbirgt sich die zivilmilitärische Zusammenarbeit der Bundeswehr im Ausland. Das Foto zeigt den Aufbau von Schulzelten in Afghanistan durch CIMIC

 

Neue Betten für ein Mädcheninternat in Kundus

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Einem Mädchen-Internat in Kundus werden neue Betten übergeben

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