Hauptinhalt

Korea Republik Korea, Südkorea

Innenpolitik

Stand: Oktober 2013

Grundlagen

Nach dem Ende der 35-jährigen japanischen Kolonialzeit (1910 bis 1945) und dem verlustreichen Koreakrieg (1950 bis 1953) war die Republik Korea bis Ende der 60er Jahre der ärmere Teil der Halbinsel. Seitdem hat sich das Land in wenigen Jahrzehnten von einer agrarisch geprägten zu einer wohlhabenden und mobilen Industriegesellschaft entwickelt, in der zahlreiche Spuren westlichen Einflusses zu finden sind. Heute gehört Korea im internationalen Vergleich zum Kreis der technologisch führenden Wirtschaftsnationen.


Staatsaufbau

Die Republik Korea ist ein demokratisch regiertes Land mit einer Präsidialverfassung und einem Einkammer-Parlament (Nationalversammlung). Die Präsidentin ernennt die Minister und, mit Zustimmung der Nationalversammlung, den Ministerpräsidenten. Sie verfügt über ein aufschiebendes Vetorecht gegen Beschlüsse der Nationalversammlung. Gleichzeitig ist sie oberster Befehlshaber der Streitkräfte.


Aktuelle innenpolitische Lage

Präsidentin Park Geun-hye wurde als Kandidatin der konservativen Partei (Saenuri-Partei) am 19. Dezember 2012 zur ersten weiblichen Präsidentin Südkoreas gewählt. Sie trat ihr Amt am 25. Februar 2013 an. Ministerpräsident (seit 26. Februar 2013) ist Jung Hong-won. Bei den Parlamentswahlen, die am 11. April 2012 stattfanden, hatte die konservative Regierungspartei wieder die Mehrheit der Sitze gewonnen.



Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.