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Ungarn

Kultur- und Bildungspolitik

Stand: September 2015

Ziel der ungarischen Bildungspolitik ist, das Niveau der schulischen und universitären Ausbildung weiter zu erhöhen, um die Wettbewerbsfähigkeit Ungarns zu steigern. Im Zentrum der Maßnahmen stand in den letzten Jahren die Reorganisation des Schulsystems und fortlaufend nun auch die Neugestaltung des Hochschulsystems.

In der Schulpolitik wurden Reformen durchgeführt, darunter Maßnahmen zur gesteigerten Attraktivität des Lehrerberufs, die Schaffung moderner Schulen mit zeitgemäßen Ausstattungen, werteorientierter Unterricht sowie die Förderung von sozial benachteiligten Kindern. Im Ergebnis wurden zunächst die unter kommunaler Verwaltung stehenden Schulen verstaatlicht, danach ein neues Karrieremodell für Pädagogen erarbeitet und neue Regelungen für den Schulbetrieb und den Unterricht erstellt. Im Rahmen der PISA-Studie erreichte Ungarn ein schwaches Ergebnis.

Nach dem Regierungswechsel 2010 und den letzten Wahlen 2014 wurden im Kulturbereich viele einflussreiche Positionen neu besetzt. Damit einher geht auch eine klare Besinnung auf die eigene Kultur und Sprache.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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