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Ungarn

Kultur- und Bildungspolitik

Stand: Juli 2017

Ziel der ungarischen Bildungspolitik ist, das Niveau der schulischen und universitären Ausbildung weiter zu erhöhen. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit Ungarns gesteigert und die Abwanderung qualifizierter Kräfte verhindert werden. Im Zentrum der Maßnahmen stand in den letzten Jahren die Reorganisation des Schulsystems und   die Neugestaltung des Hochschulsystems.

In der Schulpolitik wurden Reformen durchgeführt, darunter Maßnahmen, die die Attraktivität des Lehrerberufs steigern, moderne Schulen mit zeitgemäßen Ausstattungen schaffen  einen werteorientierten Unterricht (Besinnung auf die eigene Kultur und Sprache) sowie die Förderung von sozial benachteiligten Kindern einführen sollen. Unter kommunaler Verwaltung stehende Schulen wurden verstaatlicht, ein neues Karrieremodell für Pädagogen erarbeitet und neue Regelungen für den Schulbetrieb und den Unterricht erstellt. Die Maßnahmen wurden  aufgrund landesweiter Proteste teilweise wieder zurückgenommen. Minderheiten-Selbstverwaltungen können Schulen in eigene Verwaltung übernehmen, was bei der deutschen Minderheit zunehmend erfolgt.

Im September 2016 wurde der Erweiterungsbau der Audi Hungaria Schule (seit 2013 dritte anerkannte deutsche Auslandsschule in Ungarn) in Györ übergeben. 2018 wird dort erstmal  das deutsche Abitur abgelegt werden. Mit dem erweiterten Bildungszentrum für 650 Schüler soll die Attraktivität des Produktionsstandorts Westungarn gesichert werden.

Ungarn investiert seit einiger Zeit in erhöhtem Umfang in Sportprojekte (Stadien, Schwimmkomplex). Vom 14. bis 30. Juli 2017 werden die Schwimm-WM und 2019 die European Maccabi Games (EMG) jeweils in Budapest veranstaltet werden. Budapest war Mitbewerber um die Olympischen Sommerspiele 2024, zog seine Bewerbung allerdings im Februar 2017 zurück.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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