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Eritrea

Beziehungen zu Deutschland

Stand: Oktober 2013

Etwa 25.000 Eritreer haben während des Unabhängigkeitskrieges von Äthiopien (1961 – 1991) in Deutschland Zuflucht gefunden und pflegen auch heute noch engen Kontakt mit der alten Heimat. Die überwiegende Mehrzahl von ihnen hat inzwischen die deutsche Staatsangehörigkeit erworben.

Obwohl grundsätzlich Potenzial für engere Beziehungen zwischen Deutschland und Eritrea besteht, bleiben diese Beziehungen spätestens seit dem Ende des äthiopisch–eritreischen Grenzkriegs (1998-2000) hinter ihren Möglichkeiten zurück. Es gibt nur wenige Investitionen, einen gering entwickelten bilateralen Handel und kaum Tourismus. Auch der kulturelle Austausch ist gering. Eritrea erwartet von Deutschland (wie von anderen Staaten) mehr Unterstützung für seine Positionen im Grenzkonflikt mit Äthiopien.

Die Entwicklungszusammenarbeit wurde Mitte 2008 eingestellt. Auch Restmittel aus der bilateralen entwicklungspolitischen Zusammenarbeit, die Ende 2010 für ein Projekt im Bereich der alternativen Energien zur Verfügung gestanden hätten, wurden von Eritrea nicht in Anspruch genommen.

Deutsche Nichtregierungsorganisationen (z.B. Hammer Forum, ArcheMed, Eritrea Hilfswerk, Terra Tech und WUS) sowie der Deutsche Olympische Sportbund sind in Eritrea, wenn auch unter sehr schwierigen  Bedingungen, aktiv. Die Lufthansa fliegt mehrmals pro Woche nach Asmara.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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