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Die Nordatlantische Allianz (NATO)

Die Nordatlantische Allianz (NATO) ist ein zentraler Pfeiler der deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Mit derzeit 29 Mitgliedern ist sie ein wichtiger Garant für Sicherheit und Stabilität im euroatlantischen Raum.

In unserer vernetzten Welt kann kein Land internationale Konflikte allein lösen. Genauso gilt, dass sich kaum ein Land allein umfassend gegen grenzüberschreitende Risiken und Bedrohungen schützen kann. Deshalb sind wir auf Partner und Bündnisse angewiesen, die auf gegenseitige Unterstützung und Solidarität gründen. Die Nordatlantische Allianz (NATO) bleibt dabei ein zentraler Pfeiler deutscher Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Mit derzeit 29 Mitgliedern ist sie ein wichtiger Garant für Sicherheit und Stabilität im euroatlantischen Raum.

Kollektive Verteidigung, Krisenmanagement und kooperative Sicherheit

Kollektive Verteidigung, Krisenmanagement und kooperative Sicherheit - das sind die drei Kernaufgaben der NATO, die ihre Mitglieder gemeinsam beschlossen haben. Auf dem Gipfel in Lissabon 2010 haben die NATO-Staaten diese drei Aufgaben in dem Strategischen Konzept der Allianz festgeschrieben, das seitdem Bestand hat.

Kollektive Verteidigung beschreibt das Herzstück der Allianz: dass sich die NATO-Mitglieder bei einem Angriff von außen gegenseitig unterstützen. Um es erst gar nicht zu einem Verteidigungsfall kommen zu lassen, ist eine präventive glaubwürdige Abschreckung potentieller Angreifer zu gewährleisten.
Im Rahmen des Krisenmanagements setzen sich die NATO-Alliierten dort für Sicherheit und Stabilität ein, wo die Sicherheit von NATO-Staaten betroffen ist. Dabei handelt es sich sowohl um Krisenprävention, also das Bemühen, Krisen und ihrer Eskalation vorzubeugen, als auch um Stabilisierung nach Krisen, wie z.B. in Afghanistan oder in Kosovo.
Die dritte Aufgabe, kooperative Sicherheit, beschreibt den Willen der Allianz, durch Zusammenarbeit mit Nicht-NATO-Staaten international Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten. Diese Zusammenarbeit kann verschiedene Formen annehmen, z.B. indem Möglichkeiten des Dialogs zur Transparenz und Vertrauensbildung geschaffen werden.

Am 4. April 1949 schlossen zwölf Staaten Europas und Nordamerikas in Washington den Nordatlantikvertrag. Heute gehören der Nordatlantikpakt-Organisation (Atlantisches Bündnis, NATO) folgende Staaten an: Albanien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Kanada, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Vereinigtes Königreich und die Vereinigten Staaten von Amerika.


Stand 29.09.2017

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