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Tuvalu

Beziehungen zwischen Tuvalu und Deutschland

Stand: Januar 2014

Diplomatische Beziehungen

Diplomatische Beziehungen wurden am 26. Juni 1979 aufgenommen. Die deutsche Botschafterin in Wellington/Neuseeland ist auch in Tuvalu akkreditiert.

Die bilateralen Beziehungen sind gut und problemlos, aufgrund der geringen Größe Tuvalus und der großen Entfernung zwischen beiden Ländern jedoch nicht sehr ausgeprägt. Im Januar 2005 besuchte zum ersten Mal seit längerer Zeit eine tuvaluische Regierungsdelegation Deutschland. Sie wurde von Finanzminister Bikenibeu Paeniu angeführt. Der damalige Premierminister Apisai Ielemia folgte im Vorfeld der Kopenhagen-Konferenz Ende 2009 einer Einladung der Bundeskanzlerin nach Berlin/Potsdam.


Entwicklungszusammenarbeit

In entwicklungspolitischer Hinsicht ist die Bundesrepublik Deutschland über Kleinstprojekte in Tuvalu präsent. In den letzten Jahren wurde Tuvalu bei der Anschaffung von IT-Geräten unterstützt. Zudem wurde ein Frauenprojekt im landwirtschaftlichen Bereich gefördert. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH führt zudem verschiedene Projekte auf den Pazifikstaaten durch, von denen auch Tuvalu profitiert. Das derzeitige Regionalvorhaben „Anpassung an den Klimawandel in der pazifischen Inselregion“ soll zwischen 2009-2015 durch Beratungsleistungen die Kapazitäten zur Anpassung an den Klimawandel in der Region stärken. Das Fördervolumen für die Gesamtlaufzeit bis Ende 2015 beträgt 17,2 Mio. Euro. Ansonsten trägt Deutschland über seine Beiträge zum Europäischen Entwicklungsfonds der EU - EEF - (deutscher Anteil über 20 Prozent) zur Entwicklung Tuvalus bei.


Bilateraler Handel

Der bilaterale Warenverkehr ist gering und statistisch nicht beziffert. Insgesamt werden für Tuvalu Exporte in Höhe von 400.000 Australischen Dollar/AUD (vor allem Kopra und Fisch) und Importe in Höhe von 17,8 Mio. AUD beziffert (Schätzungen des IWF für 2012).


Seeschifffahrt

Große Bedeutung für Tuvalu hat außerdem die Seeschifffahrt. Mehrere hundert tuvaluische Seeleute fahren auf Schiffen unter deutscher Flagge und tragen durch ihre Transferzahlungen erheblich zur Wirtschaftskraft Tuvalus bei. Deutsche Reedereien unterhalten in Funafuti ein Rekrutierungsbüro.

Hinweis:

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 


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