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Merkel: Konsensprinzip bei Wahl von EU-Spitzenposten entscheidend

20.11.2009

Angela Merkel (m) beglückwünscht Lady Ashton und Van Rompuy (r) Angela Merkel (m) beglückwünscht Lady Ashton und Van Rompuy (r) (dpa / Picture Alliance)

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die einstimmige Entscheidung der Staats- und Regierungschefs bei der Besetzung der neuen Spitzenposten der Europäischen Union als besonderen Erfolg begrüßt. Für sie sei entscheidend gewesen, dass am Beginn der neuen Ära in der EU mit dem Lissabon-Vertrag die Suche nach einem Konsens „wirklich die treibende Kraft“ gewesen sei.

«Das hat für mich eine entscheidende Rolle gespielt», sagte Merkel am Donnerstag nach der Berufung des Belgiers Herman Van Rompuy zum ersten ständigen EU-Ratspräsidenten und der Britin Catherine Ashton (53) zur neuen EU-«Außenministerin».

Die hohe Beauftragte für die Außenpolitik, Lady Ashton, würdigte die Kanzlerin als fähige und sehr geeignete Persönlichkeit, was sie zuletzt in ihrem Amt als Handelskomissarin unter Beweis gestellt habe. Herman Van Rompuy genieße insbesondere in den Beneluxstaaten eine große Hochachtung und habe seine Fähigkeiten in einer langen politischen Karriere gezeigt.

Quelle: dpa / www.bundesregierung.de

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