Uganda
Kultur- und Bildungspolitik
Stand: Oktober 2009
Im Vordergrund steht weiterhin die Rehabilitierung der schulischen und universitären Infrastruktur (Gebäuderenovierung, Beschaffung von Lehrmaterial und Motivation des Lehrpersonals). 1997 begann die Regierung ein Programm zur kostenlosen Grundschulausbildung (Universal Primary Education, UPE), das inzwischen durch ein Programm zur kostenlosen Sekundarausbildung ergänzt wurde. Neben den fünf staatlichen Universitäten in Kampala, Mbarara, Fort Portal und Gulu haben in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von privaten Universitäten eröffnet, deren Abschlüsse gleichermaßen anerkannt sind.
Das Kulturleben ist in Uganda, insbesondere in der Hauptstadt, durchaus lebhaft und findet großes Interesse in der Bevölkerung.
Die seit vielen Jahren bestehende Ugandan German Cultural Society (UGCS) wurde in das Goethe-Zentrum Kampala/Ugandan German Cultural Society (GZK/UGCS) umgewandelt. Die engere Anbindung an die Struktur des Goethe-Instituts bietet bessere Möglichkeiten, sich an Regionalprojekten zu beteiligen. Neben Programmen zur Annäherung deutscher und ugandischer Kultur werden auch Sprachkurse angeboten. Die gemeinsame Unterbringung mit der Alliance Française schafft Synergieeffekte, die regelmäßig auch in gemeinsame Kulturprojekte münden.
Hervorzuheben ist die für afrikanische Verhältnisse ungewöhnlich große Vielfalt der gedruckten Medien, die durch die hohe Zahl privater Radio- und Fernsehsender ergänzt wird.
Hinweis
Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.