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Landesflagge Montenegro
Außenpolitik

Stand: Juli 2007

Die wichtigsten außenpolitischen Themen sind:

  • Europäische Integration: Weiterführung des Stabilisierungs- und Assoziierungsprozesses (SAP) als konkrete Umsetzung des im März mit der EU paraphierten Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens (SAA)
  • Abschluss der Verhandlungen mit Serbien zur Entflechtung der beiden Republiken und Neugestaltung der Beziehungen auf der Basis der Unabhängigkeit.
  • Nach der inzwischen erfolgten Aufnahme in das Programm "Partnership for Peace" (PfP) der NATO wird eine NATO-Vollmitgliedschaft angestrebt.
  • Zusammenarbeit mit den Nachbarn, insbesondere den anderen Staaten des ehemaligen Jugoslawiens; Fortführung des Aussöhnungsprozesses mit Kroatien.
  • Wirtschaftliche Stabilisierung mit Unterstützung durch das Ausland. Fortsetzung der Privatisierung der ehemaligen Staatsunternehmen. Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Ausland, insbesondere auch mit den Nachbarrepubliken, Ausbau der Tourismusindustrie als Basis der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung.
  • Lösung des Flüchtlingsproblems gemeinsam mit den betroffenen Nachbarn (insbesondere Roma aus dem Kosovo)
  • Ausbau der regionalen politischen und wirtschaftlichen Kooperation, vor allem innerhalb des South East European Cooperation Process (SEECP)

Eine umfassende Mitgliedschaft Montenegros in den euroatlantischen Strukturen ist das erklärte strategische Ziel der montenegrinischen Regierung.

In der Außenpolitik von Montenegro steht das gute Verhältnis zu den Nachbarländern, den EU-Mitgliedsstaaten sowie den USA und Russland im Vordergrund. Mit Serbien hofft man im wirtschaftlichen Bereich, aber auch in möglichst vielen anderen Fragen, zukünftig gut zusammenzuarbeiten. In der Kosovofrage verhält sich Montenegro erklärtermaßen neutral.



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Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 

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