Israel
Deutsch-Israelisches Zukunftsforum
Deutschland und Israel sind auf einzigartige Weise miteinander verbunden. Das Deutsch-Israelische Zukunftsforum will dieses besondere Verhältnis noch weiter vertiefen und junge Menschen beider Länder miteinander vernetzen.
Das Verhältnis zwischen Deutschland und Israel ist durch die Erinnerung an die deutsche Verantwortung für die Shoah geprägt. Gerade deshalb war es den Regierungen beider Länder wichtig, auch die junge Generation miteinander in Kontakt zu bringen. Das Deutsch-Israelische Zukunftsforum hat zum Ziel, sie durch die Arbeit an gemeinsamen Projekten dauerhaft zu vernetzen.
Die Idee eines Zukunftsforums stammt bereits aus dem Jahr 2005. In diesem Jahr feierten Deutschland und Israel den 40. Jahrestag der Aufnahme bilateraler Beziehungen. Um diesen Anlass gebührend zu würdigen, schlugen die Staatsoberhäupter beider Länder, Horst Köhler und Mosche Katzav, die Gründung der Stiftung "Deutsch-Israelisches Zukunftsforum" vor.
Hochkarätiges Kuratorium
Das Forum ist seit 2008 aktiv: Am 3. November trat das Kuratorium in Berlin zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Dem Kuratorium der Stiftung gehören namhafte deutsche und israelische Persönlichkeiten an.
Auf israelischer Seite: Botschafter Yoram Ben Ze'ev, Ruthie Eitan, Michael Federman, Fanja Oz-Salzberger, Nava Semel, David Witzhum. Auf deutscher Seite: Reinhard Silberberg, Michael Jansen, Michael Naumann, Günther Nonnenmacher, Christina Rau, Regina Ziegler.
Junge Menschen vernetzen
(DIZF)
Förderschwerpunkte
Bei seiner dritten Sitzung am 8. November 2009 verabschiedete das Kuratorium in Jerusalem Förderschwerpunkte für alle künftigen Projekte. Das Zukunftsforum fühlt sich besonders verpflichtet, die zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit zu fördern.
- Zum ersten Mal in der deutsch-israelischen Geschichte will es ein Freiwilligenrogramm für junge Israelis in Deutschland aufbauen.
- Unter dem Titel "Geschichte in Zukunft" sollen Projekte gefördert werden, die sich mit den Herausforderungen der Vergangenheitsbearbeitung in sich wandelnden Gesellschaften stellen.
- Um die gegenseitigen Sprachkenntnisse zu verbessern, unterstützt die Stiftung den Spracherwerb.
Mehr zu den Förderschwerpunkten des Zukunftsforums PDF | 206 KB
Stand 11.11.2009