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Landesflagge Guinea-Bissau
Beziehungen zu Deutschland

Stand: Oktober 2009

Die Bundesrepublik Deutschland hat zusammen mit anderen westlichen Staaten Guinea-Bissau am 12. August 1974 anerkannt. Seit dem 6. Januar 1975 unterhalten beide Staaten diplomatische Beziehungen. Die DDR war stark in Guinea-Bissau engagiert; ein hoher Prozentsatz der Führungskräfte, darunter der neue Staatspräsident Malam Bacai Sanhá, ist in der DDR ausgebildet worden.

Die bilaterale entwicklungspolitische Zusammenarbeit lief mit dem Projekt "Integrierte Ländliche Entwicklung in der Region Quinara" im Sommer 1998 aus.

Aktuell unterstützt Deutschland ein technisch durch UNODC begleitetes Programm zur Bekämpfung des Drogenhandels mit 350.000 US Dollar. Die Parlamentswahlen am 16. November 2008 wurden mit einem Beitrag von 31.000 Euro und die Präsidentschaftwahlen am 28. Juni und 26. Juli 2009 mit 88.000 Euro unterstützt. In den vergangenen Jahren leistete Deutschland zudem folgende bilaterale Unterstützung: 1994 und 1999 für die Durchführung der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen (jeweils rund 100.000 Euro); 2004 und 2006 für Versöhnungsforen (rund 47.000 Euro); 2000, 2001 und zuletzt 2004 insgesamt rund 700.000 Euro zur Minenräumung und 2005 zur Eindämmung der Cholera-Epidemie (13.000 Euro). Weiterhin werden Kleinstprojekte der Botschaft im Gesamtwert von jährlich 30.000 Euro durchgeführt. Darüber hinaus gibt es 2009 eine Unterstützung in Höhe von rund 48.000 Euro für Sonderspeisungen für 2.567 Schulkinder, Hygienemaßnahmen und Choleraprävention.



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