Burundi
Kultur- und Bildungspolitik
Stand: April 2009
Das Schulsystem umfasst eine sechsjährige Grundschulzeit mit anschließender siebenjähriger Sekundarschule. In Burundi gibt es eine staatliche sowie 16 private Universitäten, die allerdings wenig leistungsfähig sind. Das jahrelange Verbot von Alphabetisierungskursen unter der Diktatur von Präsident Bagaza sowie der Bürgerkrieg seit 1993 haben das Bildungswesen erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Analphabetenrate betrug 2007 bei Männern 38 Prozent, bei Frauen 48,9 Prozent.
Burundi hat 2005 eine kostenlosen Grundschulbildung eingeführt, wobei es allerdings an Mitteln fehlt, diese sicher zu stellen. Von den Krisenauswirkungen besonders betroffen sind die Sekundarschulen, die überwiegend als Internate organisiert sind, die technischen Fachschulen sowie das Universitätswesen. Immer wieder streiken Lehrer, Wissenschaftler und Dozenten, teilweise unterstützt von Eltern und Schülern, für eine bessere Bezahlung.
Wissenschaft, Kunst und Literatur befinden sich aufgrund der Armut des Landes und der geringen Zahl an Bildungsinstitutionen auf sher niedrigem Niveau. Das Land leidet darunter, dass die Eliten das Land verlassen haben und nicht oder nur langsam zurück kehren.
Hinweis
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