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Landesflagge Burkina Faso
Beziehungen zu Deutschland

Stand: Oktober 2009

Politische Beziehungen

Beide Länder unterhalten seit 1960 diplomatische Beziehungen. Zur Festigung dieser Beziehungen tragen zahlreiche Städte- und Vereinspartnerschaften bei, die zu einem dichten Netz persönlicher und institutioneller Kontakte geführt haben. Im März 2004 hielt sich der burkinische Präsident Blaise Compaoré zu einem offiziellen Besuch in Deutschland auf und besuchte dabei Berlin, Potsdam und Bremen. Am 12. Februar 2008 kam Bundesaußenminister Steinmeier zu einem Arbeitsbesuch nach Ouagadougou.

Entwicklungspolitische und wirtschaftliche Beziehungen

Schwerpunkt in den bilateralen Beziehungen ist die Entwicklungszusammenarbeit in den Gebieten Landwirtschaft, Wasser und Dezentralisierung. Die deutschen Gesamtzusagen in der Entwicklungszusammenarbeit betrugen bis Ende 2007 mehr als ca. 750 Millionen Euro. Für den Zeitraum 2008 - 2010 wurden im Rahmen der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit 75 Millionen Euro bereitgestellt. Zur Zeit arbeiten rund 30 Entwicklungshelfer des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) und 12 entsandte GTZ-Experten in Burkina Faso. Außerdem hat auch die KfW ein Büro in Ouagadougou. Darüber hinaus sind noch diverse Nichtregierungsorganisationen tätig.

Der kommerzielle Handelsaustausch ist sehr gering bei starken Überschüssen der deutschen Seite. Burkina Faso genießt Einfuhrpräferenzen im Rahmen des Cotonou-Abkommens der EU.

Kulturelle Beziehungen

Im Zentrum der kulturellen Beziehungen steht die Pflege der deutschen Sprache. Über 20 000 Deutschschüler werden an den Sekundarschulen von etwa 150 einheimischen Lehrern unterrichtet. Daneben finden regelmäßige Botschaftssprachkurse für Erwachsene statt. Seit 1982 besteht die Deutschabteilung an der Universität Ouagadougou, seit 1997 mit der Möglichkeit zur Erlangung einer Maîtrise. Mehr als 300 Studenten sind eingeschrieben. Seit September 2008 besteht in Ouagadougou ein Verbindungsbüro des Goethe-Instituts in Abidjan. Darüber hinaus gibt es eine Vereinbarung des Goethe-Instituts mit dem burkinischen Erziehungsministerium über die Teilnahme an der Partnerschulinitiative.

Zusammenarbeit im universitären Bereich gibt es auf den Gebieten der Medizin (Partnerschaft mit Universität Heidelberg), Germanistik und Theaterwissenschaft (Universität Saarbrücken) sowie mit den Universitäten Frankfurt am Main und Bayreuth (u.a. Ethnologie und Linguistik).

Das Lektorat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an der Universität Ouagadougou ist seit 2007 wieder besetzt.

Seit 2006 besteht auch ein von der Deutsch-Burkinischen Fußball-Assoziation geleitetes Fußballprojekt für Straßenkinder.



Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 

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Entwicklungszusammenarbeit

Burkina Faso ist Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Nähere Informationen hierzu beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

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