Bulgarien
Außenpolitik
Stand: Oktober 2009
Mit dem NATO-Beitritt Bulgariens 2004 und dem Beitritt zur Europäischen Union am 1. Januar 2007 ist Bulgarien Partner der euro-atlantischen Zusammenarbeit.
In Südosteuropa tritt Bulgarien für friedlichen nachbarschaftlichen Interessenausgleich und verbesserte wirtschaftliche Zusammenarbeit, darunter Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen ein. Durch Bulgarien führen wichtige Transitstrecken (Verkehr, Energieträger). Das Land betreibt eine aktive Außenpolitik und versteht sich als ein Stabilitätsanker in der Region. Am 19. März 2008 hat Bulgarien die Unabhängigkeit des Kosovo zusammen mit Ungarn und Kroatien anerkannt. Das Verhältnis zu Mazedonien ist durch historische Vorbehalte belastet. Die Intensivierung der Zusammenarbeit in der Schwarzmeerregion „Schwarzmeer-Synergie“ ist ein weiteres Ziel der bulgarischen Außenpolitik.
Weitere Schwerpunkte sind neben den Beziehungen zu den USA (aktuell: Truppen-Übungsplätze) und Russland (Schwerpunkt: Erdöl, Erdgas und Uran) eine Intensivierung der Kontakte zu den Staaten des Kaukasus und Zentralasiens sowie des Mittleren Ostens (Gas und Erdöl) und Lateinamerikas (Handelsbeziehungen). Auch die Beziehungen zu ost- und südostasiatischen Staaten werden durch Besuchsdiplomatie ausgebaut.
Hinweis
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