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Landesflagge Äquatorialguinea
Beziehungen zu Deutschland

Stand: Dezember 2009

Nach der Machtübernahme von Präsident Obiang 1979 verbesserten sich die Beziehungen Deutschlands zu Äquatorialguinea. Unter seinem Vorgänger, dem Diktator Macias, hatte es nur gelegentliche Kontakte gegeben. Deutsche Entwicklungshilfe wurde bis Mitte der 1990er Jahre geleistet. Seither ist Äquatorialguinea wegen seiner Erdöl- und Erdgaseinnahmen nicht mehr auf externe Finanzierung seiner Entwicklung angewiesen.

Die bilateralen Handelsbeziehungen haben in den letzten drei Jahren stark zugenommen. Während der deutsche Handel mit Äquatorialguinea 2005 noch 36 Mio. Euro betrug, erreichte er 2008 127,7 Mio. Euro. Die deutschen Ausfuhren beliefen sich 2008 auf rund 23 Mio. Euro, die Einfuhren auf rund 105 Mio. Euro. Deutschland importiert hauptsächlich Erdöl, Erdgas und chemische Vorerzeugnisse und exportiert Maschinen, Stahlrohre, Nahrungsmittel und Fahrzeuge nach Äquatorialguinea.

Der Erdölboom bringt auch für deutsche Unternehmen Geschäftschancen, die aber wegen mangelhafter Rechtssicherheit mit Risiken verbunden sind. 

In der Nähe von Mongomo, dem Geburtsort des Staatspräsidenten, baut eine deutsche Firma einen Flughafen. 

Am Projekt einer zweiten Erdgasverflüssigungsanlage ist seit 2008 ein deutsches Unternehmen beteiligt. 

Im April 2008 hat die Lufthansa eine Flugverbindung nach Malabo eingerichtet.

Äquatorialguinea hat 2005 eine Botschaft in Berlin eröffnet. Vom 6. bis 10. April 2009 hat Außenminister Pastor Micho Ondo Bilé in Berlin Gespräche mit Außenminister Steinmeier, dem Wirtschaftsminister Guttenberg sowie dem Vorsitzenden der Parlamentariergruppe West- und Zentralafrika des Deutschen Bundestages Hartwig Fischer wahrgenommen. Bundesminister Steinmeier hat angekündigt, dass Deutschland 2011 in Malabo eine Botschaft eröffnen wird.



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Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 

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