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Landesflagge Monaco

Stand: Oktober 2009

Ländername: Fürstentum Monaco (Principauté de Monaco)

Klima: Mediterran mit heißem Sommer und mildem Winter. Jährliche Durchschnittstemperatur: 16 °C

Lage: Zur Mittelmeerküste offene Enklave im französischen Departement Alpes-Maritimes zwischen Nizza (21 km) und der italienisch-französi­schen Grenze (12 km)

Größe: 197 ha (= 1,97 qkm), davon 40 ha durch Landgewinnung. Zweit­kleinster unabhängiger Staat (nach dem Vatikan). Ausdehnung Ost-West 3 km, Nord-Süd 300-1000 m.

Hauptstadt: Monaco; Monaco ist ein Stadtstaat, der aus der Gemeinde Monaco besteht und in 10 Stadtbezirke (Quartiers) gegliedert ist. Die bekanntesten Quartiers sind Monaco-Ville mit Stammsitz der Fürsten Grimaldi von Monaco (Stadtschloss), Monte-Carlo (Spielkasino), La Condamine (Hafen) und  Fontvieille (Neulandgewinnung, Industrien)

Bevölkerung: 34.000, davon: 8.000 Franzosen, 6.000 Italie­ner, etwa 1.000 Deutsche

Landessprache: Französisch (Amtssprache) und Monegassisch (lokaler, dem Italienischen verwandter Dialekt)

Religion: römisch-katholische Staatskirche; Sitz des Erzbischofs, Religionsfrei­heit in Verfassung garantiert

Nationaltag: 19. November (Namenstag des Fürsten Rainier III.) St. Rainier

Unabhängigkeit: Formell anerkannt durch Patentbrief des französischen Königs vom 25. Februar 1489, im Verlauf der Geschichte aber durch Abhängig­keitsverhältnisse insbesondere gegenüber Frankreich eingeschränkt. Am 24. Oktober 2002 Abschluss eines Grundlagenvertrags zwischen Monaco und Frankreich, der Ausweitung der Souveränität Monacos vorsieht; am 15.02.2006 Inkrafttreten des Vertrages.

Staatsform: Konstitutionelle Erbmonarchie; Wirtschafts- und Währungsunion mit Frankreich (Euro)

Staatsoberhaupt: Fürst Albert II (seit dem 06.04.2005)

Regierungschef: Staatsminister (Ministre d'Etat) Jean-Paul Proust (seit 01.05.2005)

Parlament: Nationalrat (Conseil National) mit 24 Mitgliedern, zuletzt im Februar 2008 gewählt; Vorsitzender: Stéphane Valéri

Regierungspartei: Wahlbündnis "Union pour Monaco"

Opposition: "Rassemblement et Enjeux pour Monaco"

Gewerkschaften: Union des Syndicats de Monaco, mit ideellen, nicht organisatorischen Verbindungen zu allen wichtigen französischen Gewerkschaften

Mitgliedschaft in internatio­nalen Organisationen: Am 28. Mai 1993 Aufnahme als 183. Mitgliedstaat der UNO. Mitglied in Unterorganisationen der Vereinten Nationen IAEA, FAO, ICAO, WHO, UNESCO, IMO, IPO, ITO. Monaco ist Sitz der Internationalen hydrographischen Organisation (IHO) und der Internationalen Organisation zur wissenschaftlichen Erforschung des Mittelmeers (CIESM), Europarat

Wichtigste Medien: Rundfunk und Fernsehen: Radiotele Monte Carlo (RMC)
"Monaco Matin" (mit starker redaktioneller Anlehnung an "Nice Matin")
Deutschsprachige "Monaco Zeitung" (monatlich)

Bruttoinlandsprodukt: : 4,37 Mrd. Euro (2007)

Hinweis:  

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Rich­tigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden.

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