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Landesflagge Mali

Stand: Dezember 2009

Ländername: Republik Mali, République du Mali

Klima: Überwiegend feucht-heißes Klima im Süden, trockenes Wüstenklima im Norden
November - Februar: warm und trocken, Harmattan; März - Mai: heiß und trocken; Juni - Oktober: feuchtwarme Regenzeit

Lage: Binnenland zwischen 12° westlicher Länge bis 4° östlicher Länge und zwischen 10° und 25° nördlicher Breite; grenzt an Mauretanien, Algerien, Niger, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Guinea, Senegal

Größe: 1.240.000 qkm (Bundesrepublik Deutschland: 357.000 qkm), davon 60% Wüste

Hauptstadt: Bamako - rund 1,8 Millionen Einwohner

Bevölkerung: ca. 14,51 Millionen Einwohner; Wachstumsrate: 3,6% in 2009; wichtigste Volksgruppen: Bambara, Malinke, Peul (Fulbe), Sonrhai, Sarakollé, Tuareg, Bobo, Dogon, Senufo, Bozo

Landessprache: Amtssprache: Französisch; Nationalsprachen: Bambara (61%), Fulfulde (Fulbe), Sonrhai, Sarakollé, Tamaschek, Dogon, Senufo, Bobo, Maurisch-Arabisch

Religionen: Islam (über 85%), Christentum (ca. 5%), viele –auch zugleich- Animisten

Nationaltag: 22. September, Unabhängigkeitstag

Unabhängigkeit: 22.09.1960 (Auflösung der bereits im April 1960 unabhängig gewordenen Mali-Föderation mit Senegal)

Staatsform/Regierungsform: Republik, Präsidialdemokratie nach französischem Muster, seit Wende von 1991/92: „Dritte Republik“

Staatsoberhaupt: Amadou Toumani Touré, Président de la République du Mali, Amtseinführung am 08.06.2002, wiedergewählt am 29.04.2007 für eine zweite und letzte Amtsperiode

Regierungschef: Modibo Sidibé, Premier Ministre, seit 28.09.2007

Außenminister: Moctar Ouane, Ministre des Affaires Etrangères et de la Coopération Internationale, seit 02.05.2004

Parlament: Assemblée Nationale, eine Kammer, 147 Sitze, gewählt am 01.07/22.07.2007 für fünf Jahre; daneben: ‚Hoher Rat der Gebietskörperschaften’

Parteien: Über 100, davon 14 im Parlament vertreten

Verwaltungsstruktur des Landes: Vierstufiger Verwaltungsaufbau: Zentralregierung mit Aufgliederung in acht Regionen –diese aufgeteilt in Landkreise („cercles“)- und den Distrikt Bamako. Seit 1999 Einrichtung von 703 Kommunen mit gewählten Kommunalräten, dazwischen indirekt gewählte 8 Regionalparlamente und 49 Kreistage. Letzte Kommunalwahl: April 2009 

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: a) Politik: Vereinte Nationen (1960), OAE (1963) bzw. AU (Afrikanische Union, Gründungsmitglied, seit 2000), CEDEAO-ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten; 1975), OIC (Islamische Konferenz, 1972), Gruppe der Blockfreien, Nichtangriffspakt ANAD, Gemeinschaft der Sahelisch-Saharischen Staaten CEN-SAD (1992).
b) Wirtschaft: IWF (1963), Weltbank (1963), AKP (Gruppe der afrikanisch-karibisch-pazifischen Staaten, 1963), Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion UEMOA (1984), WTO, OMVS (Zusammenschluss mit Mauretanien und dem Senegal zur wirtschaftlichen Nutzung des Senegalflusses, 1972), IFAD (Internationaler Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung, 1977), IFC (Internationale Finanz-Corporation), IDA (Internationale Entwicklungsorganisation, 1963), UNCTAD (VN-Handels und Entwicklungskonferenz), ECA (VN-Wirtschaftskommission für Afrika, 1991), CILSS (Sahel-Staatengemeinschaft, 1973)

Wichtigste Medien: staatlicher Rundfunk und Fernsehen ORTM, inzwischen fast im ganzen Land zu empfangen. Über 400 private Rundfunkstationen mit örtlicher Reichweite; Tageszeitungen: L'Essor, Les Echos, Nouvel Horizon, Le Républicain, L’Indépendant u.v.a.; Wochenzeitungen: L'Observateur, L'Aube, Le Malien, Le Tambour, Le Courrier, les Echos hebdomadaires u.a. (Insgesamt erscheinen in der Print-Presse mehr als 100 Titel mit meist sehr geringen Auflagen)

Bruttoinlandsprodukt (BIP) für 2008: 5,87 Mrd Euro

BIP/Kopf 2008: ca. 462

Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 

Zusatzinformationen:

Entwicklungszusammenarbeit

Mail ist Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Nähere Informationen hierzu beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

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