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Landesflagge Kamerun

Stand: November 2009

Ländername: Republik Kamerun, République du Cameroun, Republic of Cameroon

Klima: Tropische Klimazone. Südliches Drittel gehört zum tropischen Regenwaldgürtel, Norden mit Steppenklima, kurzer Regenzeit und großen Tag/Nacht-Temperaturschwankungen. Dazwischen Zone mit Savannenklima und längerer Regenzeit.

Lage: in Zentralafrika; Landgrenzen mit Nigeria, Tschad, Zentralafrikanischer Republik, Republik Kongo, Gabun und Äquatorialguinea

Größe: 475.000 qkm, 1,3mal so groß wie Deutschland

Hauptstadt: Jaunde, rund 1,3 Mio. Einwohner

Bevölkerung: (geschätzt) 18,6 Mio., jährliches Bevölkerungswachstum: 2,2%

Landessprachen: Amtssprachen Französisch und Englisch, außerdem ca. 230 lokale Sprachen und Dialekte

Religionen, Kirchen: ca. 25% Katholiken, 25% Protestanten, 20% Muslime, Übrige: lokale traditionelle Religionen

Nationaltag: 20. Mai (Tag der Volksabstimmung über die Vereinigte Republik Kamerun 1972)

Unabhängigkeit: Ostkamerun 1. Januar 1960, Westkamerun (zugleich Vereinigung) 1. Oktober 1961

Staatsform /Regierungsform: Präsidialregime nach französischem Muster; Präsident ernennt und entlässt Premierminister und Kabinettsmitglieder und bestimmt die Politik

Staatsoberhaupt, Präsident der Republik: seit November 1982 Paul Biya. Nach einer Verfassungsänderung am 10. April 2008 kann der Präsident erneut zur Wiederwahl antreten. Nächster regulärer Wahltermin 2011.

Vertreter: Parlamentspräsident

Regierungschef: Premierminister Philémon Yang (RDPC), seit 30.06.2009

Außenminister: Henri Eyebe Ayissi, seit 07.09.2007

Parlament: Nationalversammlung mit 180 Sitzen. Letzte Wahl am 22.07.2007. Sitzverteilung: RDPC 153, SDF 16, weitere 11 Sitze an kleinere Oppositionsparteien.

Regierungspartei: Die zuletzt am 30.06.2009 umgebildete Regierung wird von der früheren Einheitspartei RDPC (Rassemblement Démocratique du Peuple Camerounais) gestellt.

Opposition: Wichtigste Oppositionspartei ist die SDF (Social Democratic Front) mit ihrem regionalen Schwerpunkt im anglophonen Teil Kameruns. Die letzten Parlamentswahlen haben die Oppositionsparteien weiter geschwächt.

Gewerkschaften: Gewerkschaftsdachverband OSTC (Organisation Syndicale des Travailleurs du Cameroun) sowie einige neu gegründete Organisationen, u.a. die ULSC (Union des Syndicats Libres du Cameroun)

Verwaltungsstruktur des Landes: Einheitsstaat mit 10 Regionen; die Verfassung vom 18.01.1996 sieht Dezentralisierungsansätze vor.

Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Unterorganisationen, Konferenz der Blockfreien, AU und mehrere Unterorganisationen, EU-AKP (Mitgliedstaat der Konvention von Cotonou), CEMAC (Zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion), APPA (African Petroleum Producer’s Association), Francophonie, Commonwealth, WTO, mit Sitz in Jaunde: CSSA (Conseil Supérieur du Sport en Afrique), OAPI (Organisation Africaine de la Propriété Intellectuelle), OCEAC (Organisation de Coordination pour la Lutte contre les Grandes Endémies en Afrique Centrale), CAPTAC (Conférence des Administrations des Postes et Télécommunications de l’Afrique Centrale), OHADA (Organisation pour l’Harmonisation du Droit en Afrique)

Wichtigste Medien: Cameroon Tribune (französisch- und englischsprachige Tageszeitung; Auflage ca. 20.000) CRTV (Cameroon Radio and Television); beide staatlich. Wachsende Zahl unabhängiger und privater (regierungskritischer) Zeitungen (z.B. Le Messager, ca. 15.000, La Nouvelle Expression, The Herald, Dikalo, Mutations, Satire- und Comic-Blatt "Popoli" etc.). 

Bruttoinlandsprodukt: 21,909 Mrd. US-Dollar (2008)

Prokopf-Einkommen: 2.034 US-Dollar (2008) 

Währung: CFA-Franc BEAC, fester Wechselkurs zum Euro von 655,957 CFA-Franc je Euro 

Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 

Zusatzinformationen:

Entwicklungszusammenarbeit

Kamerun ist Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Nähere Informationen hierzu beim Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

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