Italien
Stand: Oktober 2009
Ländername: Italienische Republik, Repubblica Italiana
Klima: Norden: mitteleuropäisch; Mitte und Süden: mediterran
Lage: in Südeuropa auf der Apennin-Halbinsel. Nachbarländer: Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, San Marino, Vatikanstadt
Landesfläche: 301.277 qkm
Hauptstadt (Einwohnerzahl): Rom (seit 1871); 2,7 Mio. Einwohner
Bevölkerung: 59,131 Mio. (2007), davon 2,9 Mio. Ausländer; Wachstumsrate zum Vorjahr: 0,6 Prozent (2006)
Landessprache: Italienisch, offiziell anerkannte Minderheitensprachen außerdem friaulisch, ladinisch, deutsch, slowenisch, okzitanisch, französisch, frankoprovenzalisch, albanisch, griechisch, sardisch, katalanisch und kroatisch.
Religion: Ganz überwiegend römisch-katholisch, außerdem über 1 Mio. Muslime, rund 120.000 Buddhisten, rund 50.000 Protestanten, rund 40.000 Juden
Nationalfeiertag: 2. Juni, Gründungstag der Republik (1946)
Unabhängigkeit: Italienische Einigung, 20. September 1870
Staatsform/Regierungsform: Republik, parlamentarische Demokratie mit Zweikammersystem
Staatsoberhaupt: Präsident der Italienischen Republik Giorgio Napolitano (seit 15.05.2006)
Wahlmodus: von beiden Kammern plus 58 Vertretern der Regionen auf 7 Jahre gewählt. Vertreter: Präsident des Senats (ex officio) Senator Renato Schifani (Volk der Freiheit)
Regierungschef: Ministerpräsident Silvio Berlusconi (Volk der Freiheit), seit 08.05.2008.
Wahlmodus: durch den Präsidenten bestellt und von beiden Kammern bestätigt
Außenminister: Franco Frattini (Volk der Freiheit) seit 08.05.2008
Parlament: Abgeordnetenkammer: 630 Sitze, am 13./14.04.2008 auf 5 Jahre durch Verhältniswahlrecht gewählt. Präsident: Gianfranco Fini (Volk der Freiheit, seit 30.04.2008)
Senat: 315 gewählte und zurzeit 7 Lebenszeitsenatoren, am 13./14.04.2008 auf regionaler Basis gewählt. Präsident: Renato Schifani (Volk der Freiheit) seit 29.04.2008
Regierungsparteien: Koalitionsregierung aus „Volk der Freiheit“ (PdL – Zusammenschluss aus Forza Italia und Alleanza Nazionale) und Lega Nord.
Opposition: Partito Democratico (PD), Radicali, Italia dei Valori, Unione Democratica Cristiana e di Centro (UDC) u.a.
Gewerkschaften: Spitzenverbände: CGIL (PD-nahe, mit Verbindungen zu außerparlamentarischen Bewegungen), CISL (katholisch, zur politischen Mitte tendierend), UIL (laizistisch, mit breitem politischen Spektrum)
Verwaltungsstruktur: 20 Regionen (davon 5 mit besonderen Formen der Autonomie: Sizilien, Sardinien, Trentino-Südtirol, Friaul-Julisch-Venetien, Aosta-Tal), die sich jeweils in Provinzen und Gemeinden gliedern
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen, NATO, EU, OSZE, WEU (Westeuropäische Union), Europarat, G8 (Gruppe der acht wichtigsten Industriestaaten), OECD, IWF, Weltbank
Wichtigste Medien: jeweils 3 staatliche Fernseh- und Rundfunkkanäle (RAI), 4 große private Fernsehsender (3 Mediaset, 1 La7), ca. 700 kleine und mittelgroße private Fernsehsender mit regionaler oder lokaler Ausstrahlung. Große Tageszeitungen (in der Reihenfolge der Auflage): Corriere della Sera, La Repubblica, Il Sole 24 Ore, La Stampa, Il Messaggero, Il Giornale, Il Secolo XIX, Il Gazzettino, Avvenire, Libero, Italia Oggi, Il Mattino, Il Tirreno, L'Unità. Wichtigste Wochenmagazine: Panorama, Espresso, Famiglia Cristiana
Bruttoinlandsprodukt (BIP): 1.535,5 Mrd. Euro (2007), Quelle: ISTAT
Pro-Kopf-BIP: 26.100 Euro (2007), Quelle: Eurostat
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