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        <title>Auswärtiges Amt: Internettagebuch&lt;br /&gt;</title>

        <description>Internettagebuch der Anwärter im Auswärtigen Dienst</description>
        <language>de</language>
        <link>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Startseite.html</link>

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            <title>Auswärtiges Amt: Internettagebuch&lt;br /&gt;</title>

            <link>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Startseite.html</link>

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        <pubDate>16 Mar 2010 16:09 GMT</pubDate>


        <item>
            <title>&#34;Moskau, Moskau....&#34; - 05.03.2010 (Maria, KSA 08)</title>
            <link>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/GehobenerDienst/100305-Moskau.html</link>
            <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/GehobenerDienst/100305-Moskau.html?id=301598&amp;v=1</guid>

            <pubDate>05 Mar 2010 20:59 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[

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        05.03.2010
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        <img src="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/GehobenerDienst/100305-Basilikus,templateId=standard__blob.jpg" width="160" title="Basilikus Kathedrale &copy; AA Lunau" alt="Basilikus Kathedrale" />

        <br />Basilikus Kathedrale <em>(AA Lunau)</em>

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    <p><strong>„Moskau, Moskau...“</strong></p><p><strong>„...wirf die Gläser an die Wand, Russland ist ein schönes Land, ho ho ho...“</strong></p><p>Der eingängige Text dieses Liedes klang mir noch im Ohr, als ich an einem sonnigen Tag Mitte Februar am Flughafen Berlin-Tegel saß und auf meinen Flug nach Moskau wartete. Hinter mir lag bereits die Hälfte der dreijährigen Ausbildung im gehobenen Auswärtigen Dienst. Nun stand ich ganz am Anfang des Höhepunkts der Ausbildung – dem neunmonatigen Auslandspraktikum an einer deutschen Auslandsvertretung. </p><p>Anders als viele meiner Lehrgangskollegen hatte ich bisher allerdings noch keine längeren Auslandserfahrungen gesammelt und so gingen mir viele unterschiedliche Dinge durch den Kopf. Wie würden die Arbeit und die Kollegen in der Botschaft Moskau sein? Wie würde ich mich in Russland zurechtfinden? Es gab mir zumindest etwas Sicherheit, dass ich bereits vor einem Jahr begonnen hatte, Russisch als Drittsprache zu lernen.</p><p>Etwa zweieinhalb Stunden später landete ich in Moskau und wurde von einem Fahrer der Botschaft abgeholt. Auf der Fahrt zur Botschaft erlebte ich erstmals den chaotischen Verkehr in Moskau. Jede Menge uralte Autos und gleichzeitig genauso viele teure Neuwagen und Busse hupen und drängeln sich durch die Straßen Moskaus. Besonders in der „Rush hour“ sind die Straßen so verstopft, dass ein schnelles Vorwärtskommen unmöglich ist. Schnell habe ich seitdem außerdem gelernt, dass man als Fußgänger einer Ampel niemals blind vertrauen und die Straßen, wenn möglich, lieber unterirdisch überqueren sollte!</p><p>Doch zurück zur Fahrt zur Botschaft. Ich versuchte natürlich auch, mit dem russischen Fahrer ein wenig Smalltalk zu führen. Nach der ersten Überwindung kam dann doch eine Art Gespräch zu Stande, auch wenn ich ihn über meine Aussprache schmunzeln sah. Seitdem habe ich schnell gemerkt, dass zur Bewältigung des Alltags, vom Kauf irgendwelcher Tickets bis zum Einkauf, Russischkenntnisse absolut hilfreich sind.</p><p>Endlich in der Botschaft angekommen, konnte ich eine möbilierte Wohnung auf dem Compound beziehen. Insoweit ist Moskau eine Besonderheit, denn auf dem Gelände der größten deutschen Auslandsvertretung gibt es neben einer Turnhalle und einem Schwimmbad auch Wohnungen für alle entsandten Mitarbeiter.</p>


																														


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        <img src="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/GehobenerDienst/100305-GumKaufhaus,templateId=standard__blob.jpg" width="160" title="Kaufhaus Gum &copy; AA Lunau" alt="Kaufhaus Gum" />

        <br />Kaufhaus Gum <em>(AA Lunau)</em>

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    <p>Zum Einleben in meiner Wohnung blieb mir aber nicht viel Zeit – am nächsten Tag begann nämlich gleich das Praktikum. Während der neun Monate werde ich alle Bereiche der Botschaft – Rechts- und Konsularreferat, Kultur-, Wirtschafts-, Presse- und politische Abteilung – durchlaufen. Meine erste Station des Praktikums ist derzeit allerdings die Verwaltung, die dafür verantwortlich ist, dass die Botschaft funktioniert und alle Mitarbeiter reibungslos arbeiten können.</p><p>Hier habe ich schon die meisten Kollegen kennen gelernt und erhalte jeden Tag einen besseren Einblick in die Funktionsweise der Botschaft.</p><p>Nach der Arbeit und am Wochenende habe ich natürlich auch schon die Stadt erkundet, so zum Beispiel den Roten Platz, den Kreml, die Tretjakow-Galerie oder das Kaufhaus GUM. Noch sind kaum Touristen in Moskau unterwegs, was vor allem am vielen Schnee und den kalten Temperaturen liegt. Dennoch erkennt man mich leicht als Touristin – ich gehöre zu einer Minderheit, die keinen Pelzmantel trägt...</p><p>Der Anfang des Praktikums ist auf jeden Fall gelungen und so hoffe ich, dass ich den kommenden Monaten viele neue und interessante Menschen kennen lernen werde und einen tiefen Einblick in die russische Seele erhalte!</p><p>Maria </p>


    <p>Mehr zu Russland auf diplo.de:<br /></p>

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<a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/RussischeFoederation.html" title="Russische Föderation">Russische Föderation</a>


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<a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Aussenpolitik/RegionaleSchwerpunkte/Russland/Russland-Uebersicht.html" title="Russland">Russland</a>


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            <title>In Deutschland daheim – in der Welt zu Hause, 24.02.2010 (Anne-Kathrin, KSA 08)</title>
            <link>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/GehobenerDienst/100224-PraktikumOttawa.html</link>
            <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/GehobenerDienst/100224-PraktikumOttawa.html?id=299232&amp;v=4</guid>

            <pubDate>24 Feb 2010 11:55 GMT</pubDate>
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        24.02.2010
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        <img src="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/GehobenerDienst/100224-Ottawa,templateId=standard__blob.jpg" width="160" title="Port Alexandra Bridge, Ottawa, Ontario, Kanada &copy; picture-alliance/All Canada Photos" alt="Port Alexandra Bridge, Ottawa, Ontario, Kanada" />

        <br />Port Alexandra Bridge, Ottawa, Ontario, Kanada <em>(picture-alliance/All Canada Photos)</em>

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    <p>Gestern habe ich „geskypt“. Am anderen Ende der Leitung eine Lehrgangsfreundin, die ihr Ausbildungspraktikum am Generalkonsulat in San Francisco verbringen darf.</p><p>Aufgrund der heutigen Internetmöglichkeiten wird aus der Kleinstadt „Welt“ ein Dorf. Wenn auch mit unterschiedlichen Zeitzonen. Nichtsdestotrotz scheint es, als sei San Francisco gerade einmal um die Ecke. Webcam sei Dank, unternimmt die Kollegin mit mir einen Online-Spaziergang durch ihre Wohnung. Es ist schön zu sehen, dass es den Kollegen gut geht.</p><p>In San Francisco sieht man vom Generalkonsulat aus Alcatraz und die Golden Gate Bridge. Sehr beeindruckend. Ich schaue aus dem Fenster meines Büros an der Botschaft Ottawa. Grauer Himmel, eine Straße, dahinter der Rideau-Kanal, der im Winter die längste Eisbahn der Welt ist. Immerhin.</p><p>In Sao Paulo schwitzt eine andere Lehrgangsfreundin „Sturzbäche“. In Rom bekommt eine Mit-KSA (Konsulatssekretärsanwärter, Auszubildende im Gehobenen Dienst) die Nähe zum Vatikan schnell mit, während in Istanbul ein Ausflug nach Asien auf dem Programm steht. In Barcelona gibt es schöne Wohnungen, aber schlechtes Fernsehen. Wie gut, dass es Internet gibt.</p><p>Seit genau einer Woche sind 39 KSA 08 zur weiteren Ausbildung in der Welt verstreut. Sei es Moskau, Dakar, Boston, Peking, Stockholm oder Tunis, „Uns“ findet man jetzt überall. Auf dem Programm steht die Praxisausbildung, im Rechts-und Konsularswesen, in der Verwaltung, in der Zahlstelle, im Protokoll, in der Kultur-, Wirtschafts- und Politikabteilung. Meine Ausbildung beginnt im RK-Bereich. Und beschert mir gleich am ersten Tag die ersten Aha-Erlebnisse. Aha, so schaut also eine Namenserklärung aus. Und ah, das ist also das Formular einer Verpflichtungserklärung bei einem Visaantrag. Interessant zu sehen, wie die Staatsangehörigkeit des Großvaters einer Passkundin geprüft wird. So langsam entstehen Verknüpfungen zwischen dem während der Rechtsausbildung in der HWR (Hochschule für Wirtschaft und Recht) und in der Akademie Gelernten und der Praxis.</p><p>Nach einem Monat RK-Ausbildung bereits das erste Highlight: Der Bundesaußenminister kommt zu einem zweitägigen Besuch in die Stadt! Viel Arbeit für die Botschaft, für mich die Gelegenheit, die ersten Protokollerfahrungen zu machen. Im Juni dann die G8 und G20 Treffen in Muskoka und Toronto! Eine spannende Zeit liegt vor mir, vor uns allen.</p><p>Und so gibt es am nächsten Abend oder Wochenende wieder viel zu berichten. Beim nächsten Skypen mit San Francisco, Moskau, Sao Paulo, Brüssel oder Stockholm.</p>


    <p>Mehr zu Kanada auf diplo.de:<br /></p>

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<a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Kanada.html" title="Kanada">Kanada</a>


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            <title>"Afrika für Anfänger" - 17.02.2010 (Steve, RSA 09)</title>
            <link>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/MittlererDienst/100217-PraktikumNairobi09.html</link>
            <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/MittlererDienst/100217-PraktikumNairobi09.html?id=298500&amp;v=4</guid>

            <pubDate>17 Feb 2010 20:41 GMT</pubDate>
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        17.02.2010
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        <img src="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/MittlererDienst/100217-Giraffen,templateId=standard__blob.jpg" width="160" title="Massai Giraffen in Kenia &copy; picture-alliance/Photoshot" alt="Massai Giraffen in Kenia" />

        <br />Massai Giraffen in Kenia <em>(picture-alliance/Photoshot)</em>

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    <p><strong>Von Gera via Berlin nach Nairobi. Im neunmonatigen Auslandspraktikum werde ich die Arbeit an der Botschaft in allen Facetten kennenlernen. Aber auch wie man als Weißer in Kenia zurechtkommt und dass es hier gar nicht verkehrt ist, sich als Nutellafan zu outen...</strong><br /><br />Am 30. November 2009 landete ich mit einem flauen Gefühl im Magen am Nairobi Airport. Meine Wohnung in Gera ist eingemottet, mein Zimmer in Berlin aufgelöst. Die wöchentliche Pendelei hat vorerst ein Ende. Was erwartet mich hier? </p><p>Im Rahmen der Ausbildung zum Regierungssekretär schickte mich das Auswärtige Amt, ausgestattet mit Diplomatenpass und den Erkenntnissen eines achtmonatigen Einführungslehrganges in der amtseigenen Akademie, für neun Monate nach Nairobi. Hier soll ich einen umfassenden Einblick in die Tätigkeit einer Deutschen Botschaft mit all ihren Aufgaben und Funktionen erhalten. </p><p>Als Anwärter bin ich in der komfortablen Lage, auch Bereiche kennen zu lernen, die nicht unbedingt im Mittelpunkt der der Ausbildung stehen: So konnte ich schon in der ersten Woche die Botschafterin zu einer Stipendienvergabe des DAAD im Nationalmuseum begleiten und kurz vor Weihnachten haben wir uns ein sehr gesellschafts- und regierungskritisches kenianisches Musical angesehen. Die VN-Referentin hat mich in meiner zweiten Woche in die komplexe Struktur der Vereinten Nationen eingeführt, sodass ich mit ihr eine VN-Sitzung besuchen konnte und ab sofort freien Zutritt auf dieses Gelände habe. </p><p>Eine der ersten Fragen meiner neuen Kollegen war natürlich, ob ich mir diesen Praktikumsposten freiwillig ausgesucht habe. Ja, hab ich! Für die ganz Eingefleischten unter ihnen ist Kenia nur das „Afrika für Anfänger“ – schließlich gibt’s hier für alle Weicheier sogar Nutella und Nivea „Made in Germany“. Gut, dann bin ich ja genau richtig, denn ich war noch nie auf dem schwarzen Kontinent und schon immer Nutellafan. </p><p>Zweifelsohne ist Kenia ein interessantes und facettenreiches Land. Fremde Menschen und ihre Lebensweisen, traumhafte Strände sowie eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, eingebettet in wunderschöne Landschaften, lassen mein Herz höher schlagen und bestätigen mir, dass ich die richtige Wahl getroffen habe. </p><p>Sicherlich ist es hier gefährlicher, denn ich lebe in einem armen Land. Ein Mzungo (das Swahiliwort für Weißer) wird von Natur aus als reich angesehen und vor allem nachts kommt es immer wieder zu Überfällen. Tagsüber ist die Welt allerdings in Ordnung und so fahre ich wie die Kenianer auch mit den öffentlichen Matatus, der hiesigen Variante der Kleinbusse, die ohne Fahrplan und Verkehrsregeln auskommen, gehe zu Fuß in die Kaufhalle, was jedes Mal einem „Russisch-Roulette-Spiel“ gleichkommt, und knüpfe Kontakte zur einheimischen Bevölkerung. </p><p>Als Mzungo habe ich es da relativ leicht, schnell sind die ersten Einladungen ausgesprochen und ich sitze bei der „Mittelklasse“ zu Hause in einem fensterlosen Zehnquadratmeterraum. Zur Standardausstattung gehören Bett, Tisch, Couch, eine Kochplatte und vielleicht noch ein Fernseher. Da ich „reich“ bin, werde ich oftmals mit Erwartungen konfrontiert, die ich nicht erfüllen kann und will. Der kulturelle Unterschied kommt dabei offen zum Vorschein und so bleibt trotz interessanter Begegnungen und Gespräche über Gott und die Welt leider immer ein Hauch Unverständnis auf beiden Seiten bestehen. </p><p>Durch einen großen Zufall traf ich Anfang Januar während meines Urlaubs in Mombasa auf drei Bekannte aus meiner Heimatstadt. Die Geraer hatten sogar Proviant aus der Heimat bei sich und es hat mir viel Freude bereitet bei vielen Leberwurst- und Blutwurstbemmen mal wieder richtig in gepflegtem Gersch über „daheeme“ plaudern zu können.</p>


    <p>Mehr Informationen zu Kenia auf diplo.de:<br /></p>

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<a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Kenia.html" title="Kenia">Kenia</a>


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        <item>
            <title>Willkommen in der Wirklichkeit - 21.01.2010 (Dominik, RSA 09)</title>
            <link>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/MittlererDienst/100121-PraktikumKairo.html</link>
            <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/MittlererDienst/100121-PraktikumKairo.html?id=296666&amp;v=4</guid>

            <pubDate>21 Jan 2010 09:52 GMT</pubDate>
            <description><![CDATA[

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        21.01.2010
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        <img src="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/MittlererDienst/100121-KairoNil,templateId=standard__blob.jpg" width="160" title="Blick auf den Nil in Kairo &copy; picture-alliance/ dpa" alt="Blick auf den Nil in Kairo" />

        <br />Blick auf den Nil in Kairo <em>(picture-alliance/ dpa)</em>

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    <p>Das Inlandspraktikum „zu den Akten“ gelegt - nächster Vorgang: Auslandspraktikum Kairo.</p><p>So arbeite ich mich Schritt für Schritt durch die zweijährige Ausbildung, in der das Auslandspraktikum mit einer Dauer von neun Monaten einen Löwenanteil stellt.</p><p>Kartons sind von der Spedition abgeholt, Koffer gepackt, Pass in der Hand und ehe man es sich versieht, befindet man sich bereits im Flieger nach Kairo. Vier Stunden Flug in einen neuen Ausbildungsabschnitt, eine andere Umgebung, und, wie sich bald herausstellt, eine andere Welt.</p><p>Was wird mich wohl am Ziel erwarten? Wie sind die Kolleginnen und Kollegen? Was für Aufgaben erwarten mich dort? Werde ich eine passende Wohnung finden? Komme ich mit der gänzlich verschiedenen Kultur zurecht? Mit diesen Fragen vertreibe ich mir die Zeit im Flugzeug, bis dieses auch schon zur Landung ansetzt.</p><p>Am Flughafen werde ich bereits von meinem Vorgänger, einem RSA 08, erwartet. Kaum im Auto gesessen, wird mir zur Begrüßung eine kühle Dose ägyptischer Gerstensaft gereicht. Dankend nehme ich an, denn Dienstbeginn ist ja erst morgen.</p><p>So fahren wir auf die Autobahn, wo Spurbegrenzungen eben so wenig zählen wie Verkehrsschilder oder gegenseitige Rücksichtnahme. Alles erscheint mir chaotisch, aber es ist Chaos mit System, denn irgendwie kommen wir unbeschadet im Hotel an, in dem ich wohnen werde, bis ich eine Wohnung gefunden habe.</p><p>Pünktlich um 07.25 Uhr erscheine ich am nächsten Tag vor der Botschaft, keine 15 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt. Dort werde ich von einer freundlichen Sekretärin empfangen, und zusammen betreten wir nun also das Gebäude, welches für neun Monate meine Arbeitsstätte sein wird.</p><p>Erst werde ich jedem vorgestellt und durch die Botschaft geführt, bis ich an der Seite einer Kollegin die ersten Tage die Verwaltung kennen lerne. Hier hat man die Gelegenheit, das in der Theorie Gelernte in die Praxis umzusetzen: Verbalnoten an die ägyptischen Ministerien, Berichte an die Zentrale in Berlin müssen verfasst oder Karteien angelegt werden.</p><p>Zwischendurch kündigt sich der Bundesminister zu einem offiziellen Besuch an; ein gewaltiger Organisationsapparat fängt nun an zu laufen: Hotelzimmer und Autos müssen organisiert werden, Gesprächstermine mit ägyptischen Vertretern vereinbart, die verschiedensten Dinge besorgt, ein Aufwand, den ich mir bis dato nicht vorstellen konnte.</p><p>Leider wurde es dann aus terminlichen Gründen doch nichts aus dem Besuch – alle Gespräche mussten kurz vorher abgesagt werden, alle Arbeit war umsonst. „Welcome to reality“, ein Satz, den unsere Ausbildungsleitung häufig gebraucht, um Momente zu beschreiben, in denen nicht alles nach Plan verläuft und alles anders kommt als man denkt. Noch nie war mir die Bedeutung dieses Satzes so klar wie in diesem Augenblick.</p><p>Umsonst ist aber nicht vergebens, sicher werden mir die Einblicke und Erfahrungen bei der Vorbereitung des Ministerbesuchs in Zukunft helfen, denn der nächste Besuch kommt bestimmt, wenn nicht in Kairo, dann anderswo auf der Welt.</p><p>Neben der Arbeit kommt auch das Privatleben nicht zu kurz. Zahlreiche (günstige) Restaurants die ausprobiert werden wollen, noch mehr Sehenswürdigkeiten die besucht werden können. Ob Pyramiden, das uralte Memphis, oder die „Bibliotheca Alexandrina“, die Bibliothek von Alexandria, die mit 2.000 Leseplätzen den größten (und für mich beeindruckensten) Lesesaal der Welt besitzt, es gibt immer etwas zu entdecken.</p><p>Nach zwei Wochen habe ich auch eine Wohnung gefunden, hoch oben im 21. Stock, höher wohnen ist in Kairo nur schwer möglich. Auf der einen Seite fließt der Nil, auf der anderen sehe ich die Pyramiden - vorausgesetzt der Smog erlaubt es.</p><p>So gehen paradiesische Zustände Hand in Hand mit der Verschmutzung und dem Lärm, den die größte Stadt Afrikas zu bieten hat. Die Straßen, ein einziges, dauerndes Hupkonzert, befahren von Autos, die in Zeiten weit vor jeglichen Abgasnormen gebaut wurden. Die Bürgersteige, eher ein Hindernisparcours als gemütliches Gehen – aber man nimmt es sportlich.</p><p>Sportlich geht es auch Montags zur Sache. Dann vertreten eine Handvoll Kollegen und ich die Botschaft in einer Amateurdartliga, alle zwei Wochen in unserem Heimlokal, mitsamt deutscher Schlagermusik. Ein wenig Heimat fern von Deutschland. Trotz Übung hat sich der ganz große Erfolg bisher noch nicht eingestellt. Doch was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden.</p><p>Auch wenn es momentan beim Darten noch nicht so klappt, mit der Postenauswahl Kairo habe ich auf jeden Fall voll ins Schwarze getroffen.</p><p>Dominik, RSA 09</p>


    <p>Mehr zu Ägypten auf diplo.de:<br /></p>

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<a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Aegypten.html" title="Ägypten">Ägypten</a>


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        <item>
            <title>Mehr Farbe, mehr Kanten, mehr Unkonventionelles! - 07.12.2009 (Claudia, 64. Crew)</title>
            <link>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/HoehererDienst/091207-Kamingespraech.html</link>
            <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/HoehererDienst/091207-Kamingespraech.html?id=293906&amp;v=7</guid>

            <pubDate>07 Dec 2009 09:35 GMT</pubDate>
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        07.12.2009
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        <img src="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/HoehererDienst/091207-BildLindner,templateId=standard__blob.jpg" width="160" title="Walter J. Lindner &copy; AA/Bopp" alt="Walter J. Lindner" />

        <br />Walter J. Lindner - zu Gast am Tegeler See <em>(AA/Bopp)</em>

</p>


    <p>Die Kaminabende in der Akademie sind Tradition - um nicht zu sagen „Kult“.</p><p>Aber e<span>in Kaminabend ohne Kamin?</span></p><p>Das kann passieren, wenn man Walter J. Lindner einlädt, den Musiker, Taxifahrer, Weltenbummler und ehemaligen Sprecher von Joschka Fischer. Der Diplomat mit dem prägnanten Zopf ist seit kurzem Krisenbeauftragter im Auswärtigen Amt und mehr als 100 Anwärter aus allen Laufbahnen wollen ihn sehen. Und so muss der Kaminabend, der traditionellerweise in der lauschigen Atmosphäre der Villa Borsig stattfindet, kurzerhand in den Seepavillon verlegt werden.</p><p>Beeindruckt von der schönen Lage der Akademie am Tegeler See berichtet Walter J. Lindner dann erfreulich offen und direkt von seiner Diplomatenausbildung in Bonn-Ippendorf Ende der <span>1980er</span> Jahre und von seinen Dienstposten und Eindrücken während seiner 20-jährigen Tätigkeit im Auswärtigen Amt. Er appelliert an uns: „In der Akademie lernt Ihr das Einmaleins, das Handwerkszeug, aber da draußen ist es an Euch, die Menschen von Deutschland zu überzeugen und Sympathien zu wecken.“</p><p>Auf die Menschen zugehen, Professionalität zeigen, aber auch die eigene Persönlichkeit bewahren – nach Ansicht von Walter J. Lindner ist das der richtige Ansatz. „Gebt Eure Ecken und Kanten nicht auf für das Amt oder die Karriere! Ein Diplomat muss weder konservativ noch blasiert sein, je mehr Persönlichkeit und Charakter da rüberkommt, umso besser. Diplomatischer Dienst heißt nicht Aufgabe der Überzeugungen, <span>heißt nicht</span> <span>Reproduktion von Herkömmlichem. Unkonventionelles wagen und vor allem - authentisch bleiben!“</span></p><p><span>Tipps und Anregungen aus der Praxis lieferte Lindner dankenswerterweise gleich mit. Demnach darf</span> ein gesetztes Essen auch aufgelockert werden durch Bauchtanz, Hintergrund-Jazz oder bunte Gäste, das klassische Streichduett durch eine Rockband ersetzt und die Residenz „plüschfrei“ und persönlich eingerichtet werden. Zu viel Protokoll und steife Umgangsformen sind nicht mehr zeitgemäß. Und ja: <span>Kontakte lassen sich auch in Kneipen,</span> <span><span>Stadien und bei Starbucks</span></span> <span>pflegen und nicht nur in exklusiven Clubs oder auf dem Golfplatz.</span></p>


																														


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        <img src="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/HoehererDienst/091207-Interview,templateId=standard__blob.jpg" width="160" title="Interview mit Botschafter Lindner in Kenia &copy; AA/Lindner" alt="Interview mit Botschafter Lindner in Kenia" />

        <br />Professioneller Umgang mit den Medien - Botschafter Lindner im Interview in Kenia <em>(AA/Lindner)</em>

</p>


    <p><span>In den Augen von Walter Lindner</span> natürlich besonders wichtig: der professionelle Umgang mit den Medien. Hier <span>gelte</span> es, noch in der Ausbildung die Kamerascheu zu überwinden und sich in der freien Rede zu üben, um die deutschen Positionen zukünftig effektiv und medienwirksam zu vertreten.</p><p>Walter Lindner ist ein „Botschafter zum Anfassen“. Im Auswärtigen Amt habe sich seit seiner Anwärterzeit einiges geändert. „<span>Jetzt liegt es</span> an Euch, an der neuen Generation, das Amt weiter zu verändern und zu modernisieren. Wenn die Gesellschaft moderner <span>und bunter</span> wird, muss dies auch für die Diplomaten gelten.“ Für seine neue Tätigkeit als Krisenbeauftragter hat er sich ebenfalls Einiges vorgenommen. Sein Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Ministerien <span>und Akteuren</span> in Krisenzeiten zu optimieren. <span>Eine Herausforderung sei die neue Aufgabe in jedem Fall.</span> Dann klingelt erneut das Handy - auf zur nächsten Sitzung.</p><p>Claudia Busch</p>


    


    


    


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        </item>

        <item>
            <title>New York, Rio, Tokyo..... oder doch lieber Oslo? - 06.11.2009 (Lisa, KSA 08)</title>
            <link>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/GehobenerDienst/091106-Postenshopping.html</link>
            <guid>http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/GehobenerDienst/091106-Postenshopping.html?id=291490&amp;v=3</guid>

            <pubDate>07 Nov 2009 22:59 GMT</pubDate>
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        07.11.2009
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    <p><strong>Wie schafft man es, dass eine Gruppe von 39 KSAs über Wochen hinweg wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen nur über ein Thema diskutiert? Richtig, man übergibt ihnen die Postenliste für das Auslandspraktikum, das Mitte Februar beginnen und sie für 8 ½ Monate in verschiedene Teile der Welt verstreuen soll.</strong></p><p>Nachdem uns vor kurzem nach langem Warten, Bangen, Hoffen unsere Posten bekannt gegeben wurden, wird man nun endlich nicht mehr mit den Worten „Und? Was hast Du so auf deiner Liste?...Ach, aber hat das nicht XY auch auf Platz 1 stehen?“ begrüßt und auch das Grübeln über die eigene Liste („Hätte ich nicht doch vielleicht Posten A mit B tauschen und lieber C auf Platz 1 stellen sollen??) hat ein Ende gefunden. </p>


																														


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        <img src="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/GehobenerDienst/090319-NewYorkStatueofLiberty,templateId=standard__blob.jpg" width="160" title="New York - Statue of Liberty &copy; picture-alliance/OKAPIA AG, Germany" alt="New York - Statue of Liberty" />

        <br />New York - Statue of Liberty <em>(picture-alliance/OKAPIA AG, Germany)</em>

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    <p>So langsam beginnen wir, uns gedanklich auf unsere zukünftigen Dienstorte einzustellen, und der erste Weg führt meistens ins Intranet zu den Lebenserfahrungsberichten über die jeweiligen Orte. Hier finden sich detaillierte Informationen über Land, Leute und Kultur unseres Gastlandes, und man bekommt schon einen kleinen Eindruck davon, was alles noch zu organisieren ist. So lange ist es ja auch gar nicht mehr bis es Februar! Und dann heißt es nach unserer ersten praktischen Station in der Zentrale des Auswärtigen Amtes auch „Draußen“ die Bewährungsprobe zu bestehen. Im Auslandspraktikum sollen wir die tägliche Arbeit an einer Botschaft oder einem Generalkonsulat kennen lernen und es gilt, praktisch umzusetzen, was wir vor allem in unserem derzeitigen theoretischen Teil der Ausbildung an der Hochschule für Wirtschaft und Recht gelernt haben.</p><p>Der ein oder andere von uns mag dann vielleicht im über 7000 km entfernten Peking wieder auf „Susanne Meyer-Lüdenscheidt“ treffen, die gerne ihr Stiefkind „Lara“ adoptieren und Namenserklärungen für ihre drei weiteren Kinder abgeben möchte. Vielleicht begegnet man bei sommerlichen Temperaturen in Damaskus auch „Jacqueline B“, die ihren verstorbenen Vater „Gill B“ betrauert und nun als durch ihn eingesetzte Erbin eines großen Software-Konzerns einen Erbschein beantragen möchte. Und ob man nun am Visa-Schalter in Kairo sitzt, Grundstückskaufverträge in New York beurkundet, einem der europäische Wind in Brüssel und Straßburg um die Ohren bläst, man deutsche Gefangene in Sao Paolo betreut oder über wirtschaftlichen Berichten in Buenos Aires brütet, eines ist sicher: spannend und interessant wird es sicherlich für jeden werden, egal wohin es uns verschlagen hat.</p>


																														


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        <img src="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/China/ChinaLinks/chinMauer,templateId=standard__blob.jpg" width="160" title="Blick auf die Große Mauer bei Jinshanling &copy; picture-alliance/ZB" alt="Blick auf die Große Mauer bei Jinshanling" />

        <br />Blick auf die Große Mauer bei Jinshanling <em>(picture-alliance/ZB)</em>

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    <p>Neben den neuen Erfahrungen bei der Arbeit wartet aber noch einiges mehr auf uns! Für viele von uns ist es zwar das erste Mal für so lange Zeit im Ausland, aber auch für diejenigen mit Auslandserfahrung steht eine neue Herausforderung bevor; es ist ein Vorgeschmack auf das, was uns im Laufe unseres Berufslebens immer wieder bevorstehen wird. Ein jeder muss sich auf die Mentalität der Menschen im Gastland einstellen, neue Freunde und Bekannte finden und die zeitweilige Trennung von den Lieben zuhause sowie den KSA-Freunden überstehen. Davon abgesehen will aber natürlich auch das Nachtleben in Istanbul und Barcelona und die Pubs in Dublin erkundet werden, nicht enden wollende Streifzüge durch die Modegeschäfte von Paris und Mailand stehen bevor, ein Ausflug zu den Niagara-Fällen, der Akropolis in Athen oder den ägyptischen Pyramiden ist eingeplant, man streift über die Märkte in Rabat und Tunis oder legt sich ganz einfach an den Strand in Miami, bei schönem Wetter wird man im Oslofjord die Segel setzen und zum Entspannen gibt es zum Schluss ein Stück Sacher-Torte in einem Wiener Kaffeehaus.</p>


																														


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        <img src="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/AusbildungKarriere/AA-Taetigkeit/OnlineTagebuch/GehobenerDienst/091106-PostenshoppingOSLO,templateId=standard__blob.jpg" width="160" title="Osloer Hafen &copy; picture-alliance/maxppp" alt="Osloer Hafen" />

        <br />Osloer Hafen <em>(picture-alliance/maxppp)</em>

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    <p>Bevor es aber losgeht, heißt es noch bis Anfang des neuen Jahres die letzten Prüfungen in den Rechtsfächern absolvieren und nebenbei die Vorbereitungen für das Praktikum beginnen. Das bedeutet vor allem Kontakt zu den Auslandsvertretungen aufnehmen, Diplomatenpässe und eventuell ein Visum beantragen, Wohnungen und Umzug organisieren sowie die Reise zum Dienstort planen. Und für all das – wie sollte es auch anders sein? - gibt es Formulare, Formulare, Formulare. Das größte Hindernis wird also zunächst einmal werden, die richtigen Anträge zu finden und korrekt auszufüllen. Aber dafür haben wir dann im Januar einen Vorbereitungsmonat, in dem wir in die Tricks und Kniffe des bürokratischen Versetzungsdschungels eingeweiht werden und Unterstützung bei der Organisation bekommen, damit am Ende hoffentlich alle wohlbehalten und pünktlich ihr Praktikum antreten können.</p><p>Und auch wenn noch einiges zu tun bleibt bis Februar, während wir über den Strafrechts- und Wirtschaftsrechtsskripten brüten und über die Bedeutung einiger beamtendeutscher Vokabeln in den Anträgen nachdenken, schweifen die Gedanken doch schon so manches Mal erwartungsvoll ab in unsere fast schon greifbare Zukunft in fernen Ländern.</p><p>Lisa</p><p>PS. Lisa hat es nach Oslo verschlagen....</p>


    


            ]]></description>
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