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Bundesminister Westerwelle dankt Charlotte Knobloch

08.02.2010

Bundesaußenminister Westerwelle und Charlotte Knobloch in der "Halle der Namen" der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel (23.11.2009) Westerwelle und Knobloch in Yad Vashem (photothek/Thomas Imo)

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat mit Charlotte Knobloch, der Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, telefoniert.

Westerwelle übermittelte dabei seinen persönlichen Dank für die herausragende Lebensleistung von Frau Knobloch, die wie wenige andere heute in Deutschland das historische Gedächtnis des Judentums verkörpert. Westerwelle sagte heute (08.02.) in Berlin:

„Sie war 6 Jahre alt, als die Synagogen brannten. Umso mehr ist es ihr Lebenswerk, dass ihre Heimatstadt München seit dem 9. November 2006 wieder ein lebendiges Gemeindezentrum und eine wunderbare Synagoge auf dem Jakobsplatz hat, ein Gebäude von architektonischer wie geistlicher Strahlkraft.

Charlotte Knobloch hat sich um die Jüdische Gemeinschaft in München, Bayern und Deutschland hoch verdient gemacht. Sie leitet den Zentralrat der Juden in Deutschland mit doppeltem Blick - für die Würdigung der Vergangenheit und die Chancen für die Zukunft.

Frau Knobloch weiß um die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit. Deshalb engagiert sie sich als Vertreterin der Juden und Jüdinnen in Deutschland sowohl im europäischen wie in den weltweiten Organisationen des Judentums. Bei alledem galt und gilt ihr besonderes Augenmerk immer Israel, seinen Menschen, denen sie persönlich verbunden ist, und der Beziehung zwischen Israel und Deutschland.

Hierfür danke ich Frau Knobloch von ganzem Herzen. Ich freue mich auf weitere Begegnungen und fruchtbare Gespräche.“

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