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Catherine Ashton zu Antrittsbesuch bei Westerwelle

Die Stärkung des Europäischen Auswärtigen Dienstes sowie die neue Strategie für die Stabilisierung Afghanistans: Diese Themen standen im Mittelpunkt des Gesprächs von Bundesaußenminister Guido Westerwelle und der Hohen Vertreterin der EU für die Außen- und Sicherheitspolitik, Baroness Catherine Ashton.

Westerwelle und Ashton waren sich bei ihrem Gespräch in Berlin einig, dass der neue Europäische Auswärtige Dienst erfolgreich aufgebaut werden müsse. "Die Welt rückt zusammen", so Westerwelle. "Wenn wir Europäer in der globalisierten Welt erfolgreich sein wollen, dann wollen wir auch in der Außen- und Sicherheitspolitik mit einer Stimme sprechen". Ashton unterstrich die Bedeutung Deutschlands bei der Entstehung des Vertrags von Lissabon.

Baroness Catherine Ashton ist als Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union das neue Gesicht der europäischen Außenpolitik. Sie ist gleichzeitig Vizepräsidentin der Europäischen Kommission. Das Amt wurde in dieser Form durch den Vertrag von Lissabon geschaffen, der am 1. 12. 2009 in Kraft trat.
Homepage von Baroness Ashton

Übereinstimmung in internationalen Fragen

Weiteres Thema der Begegnung waren die Ergebnisse der Londoner Afghanistan-Konferenz und die Möglichkeiten für Deutschland und die EU, gemeinsam zur Stabilisierung des Landes beizutragen. 

Neue Strategie für Afghanistan

Zum Nahostkonflikt erklärte Westerwelle: "Wir in der Europäischen Union setzen auf die Einhaltung der Roadmap. Wir wollen, dass es eine schnellstmögliche Wiederaufnahme von direkten Friedensgesprächen gibt". Das Eintreten für die Zwei-Staaten-Lösung sei die gemeinsame Haltung der Europäischen Union.

In aller Schärfe verurteilten Westerwelle und Ashton den Terroranschlag vom 01. 02. auf schiitische Pilger in Bagdad, der zahlreiche Tote und Verletzte forderte. Dem irakischen Volk und den Angehörigen der Opfer sprachen sie ihr tiefes Mitgefühl aus.

Stand 01.02.2010



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