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Schutzschirm für Arbeitsplätze 

Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier ist mit Finanzminister Peer Steinbrück, dem Vorsitzenden der IG Metall, Berthold Huber, und Gesamtbetriebsräten von Automobil- und Zulieferunternehmen zusammengetroffen. Nach Abschluss des Treffens sagte Steinmeier:

„Mit dem Bundesfinanzminister hatten ich heute ein sehr ernstes und konzentriertes Gespräch mit den Gesamtbetriebsratsvorsitzenden der deutschen Automobilindustrie und dem Vorsitzenden der IG Metall. Es ist deutlich geworden, dass die Autobranche in Deutschland, Europa und weltweit vor einer schweren Absatzkrise steht. Wir müssen hier als Bundesregierung außen- und innenpolitisch alles tun, um deutsche Interessen und Arbeitsplätze so gut wie möglich zu schützen. Wir werden um jeden Arbeitsplatz kämpfen.

Wir müssen verhindern, dass im Grunde gesunde Unternehmen kaputt gehen. Wenn es nach der Krise wieder aufwärts geht, brauchen die deutschen Autofirmen die qualifizierten Zulieferer und jeden gut ausgebildeten Arbeitnehmer. Deswegen müssen wir dafür kämpfen, dass jetzt keine Strukturen zerfallen, die den Automobilstandort Deutschland so stark gemacht haben.

Es ist deutlich geworden: Einer der größten Risiken für Beschäftigung in der Automobil- und Zuliefererindustrie ist nach wie vor die Risikoscheue der Banken. Peer Steinbrück und ich sind uns einig: Die Banken müssen ihrer Verantwortung gerecht werden – die Voraussetzungen dafür sind von der Bundesregierung geschaffen worden.

Ich halte es für notwendig, dass wir die Rettungsaktion für die Autoindustrie auch europäisch gemeinsam angehen. Wir in Europa sind stark, auch im Wettbewerb mit anderen Teilen der Welt, wenn wir uns jetzt auf eine gemeinsame Marschrichtung verständigen. Darauf will ich hinarbeiten.“

Audio File

Mitschnitt der Äußerungen Steinmeiers vor Beginn des Gesprächs:

(AA)

Stand 18.11.2008

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