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Deutsche Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH)

Deutschland kann im globalen Wettbewerb nur bestehen, wenn es seine Innovationskraft erhält und international einbringt. Mit der Einrichtung Deutscher Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) schaffen wir ein Instrument, um an ausgewählten Standorten über die Leistungen der deutschen Wissenschaft, Forschung und forschenden Wirtschaft zu informieren und für die Zusammenarbeit mit Deutschland und innovativen deutschen Organisationen und Firmen zu werben. Ziel ist, dass sich die im Ausland vertretenen deutschen Wissenschafts- und Forschungsorganisationen unter dem Dach der DWIH gemeinschaftlich präsentieren.

Die DWIH sind Teil der Initiative Außenwissenschaftspolitik 2009 des Auswärtigen Amts, die wiederum der Beitrag des AA zur Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung ist. Das Auswärtige Amt setzt dieses Projekt in gemeinsamer Verantwortung mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie in enger Abstimmung mit der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen (u. a. Alexander von Humboldt-Stiftung, Deutscher Akademische Austausch Dienst (DAAD), Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Max-Planck-Gesellschaft) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) um.

Operative Aufgaben:

  • Werbung für den Forschungsstandort Deutschland ("Schaufensterfunktion")

  • Forum für internationalen wissenschaftlichen Austausch und Dialog

  • Unterstützung und Service (Beratung interessierter ausländischer Forscher; Brückenkopffunktion für die deutsche Forschung, Fortbildungsveranstaltungen)

Teilnehmer können alle innovativen deutschen Organisationen und Firmen sein, die am jeweiligen Standort entweder schon niedergelassen sind oder sich dorthin orientieren wollen.

Standorte:

Als (Pilot-)Standorte hat das Auswärtige Amt in enger Abstimmung mit den anderen Partnern die folgenden Städte ausgewählt: Moskau, New Delhi, New York, Sāo Paulo und Tokyo. In Moskau hat der DAAD, in Sāo Paulo die Auslandshandelskammer, in Tokyo die HRK und die Auslandshandelskammer, in New Delhi die DFG und in New York DAAD und DFG gemeinsam diese Aufgabe übernommen. Diese Organisationen erhalten entsprechende finanzielle Mittel des Auswärtigen Amt. Die Pilotphase endet in ca. zwei bis drei Jahren. Danach geht die Trägerschaft und Leitung eines jeden DWIH auf die Teilnehmer aus Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft über.

Stand 27.10.2009

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