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Internationaler Klimaschutz

Windrad am Rostocker Überseehafen © BMU / Thomas Härtrich

Der Wandel des globalen Klimas wird im 21. Jahrhundert weltweit gravierende Folgen haben. Schon im 20. Jahrhundert wurden vielfältige Veränderungen beobachtet. Das Klima hat sich zwar im Verlauf der Erdgeschichte immer wieder geändert und schon kleinste Einflüsse auf einen der Faktoren Temperatur, Wasserkreislauf, Vegetation oder Boden im Klimasystem können eine Kettenreaktion in Gang setzen. Aber der Einfluss des Menschen auf das natürliche Strahlungsgleichgewicht der Erde - den sogenannten natürlichen Treibhauseffekt - ist deutlich erkennbar. Der Mensch hat durch die Anreicherung der Atmosphäre mit Treibhausgasen (vor allem CO2) das natürliche Strahlungsgleichgewicht der Erde aus den Angeln gehoben und mit seinem "anthropogenen" Faktor zu einer Erwärmung der Erdoberfläche beigetragen.

Um den beobachteten Klimatrend nicht weiter zu verstärken und der vom Menschen verursachten Erderwärmung langfristig entgegen zu wirken, muss die "Stabilisierung der Treibhausgaskonzentrationen auf einem Niveau (erreicht werden), auf dem eine gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems verhindert wird". Dies ist das Ziel der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC).

Das Sekretariat der Klimarahmenkonvention hat seinen Sitz in Bonn.

Das wichtigste Gremium der Klimarahmenkonvention sind die Vertragstaatenkonferenzen (Conference of the Parties, COP), die einmal jährlich tagen. Sie entscheiden darüber, durch welche Maßnahmen die Vertragstaaten ihre Klimaschutzziele erreichen sollen.

Das Kyoto-Protokoll wurde auf der 3. Vertragstaatenkonferenz der VN-Klimarahmenkonvention im Dezember 1997 angenommen. Es ist das wichtigste der globalen Umweltabkommen.

Zusatzinformationen:

IPCC

Gewusst wie – Mit Knowhow gegen den Klimawandel

In die Zukunft investiert – Ökotechnik schafft nachhaltiges Wachstum

(AA mit Unterstützung von DW-TV)



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