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Landesflagge Dominikanische Republik
Dominikanische Republik tritt IRENA bei

Carlos Morales Troncoso, dominikanischer Außenminister Dieses Bild herunterladen (108 KB, JPG) Der dominikanische Außenminister bei der Unterzeichnung (AA)

Die Dominikanische Republik ist der Internationalen Organisation für erneuerbare Energien (IRENA) beigetreten. Der dominikanische Außenminister, Carlos Morales Troncoso, hat am 15. Mai im Auswärtigen Amt die Statuten der Organisation unterzeichnet.  

Die Internationale Organisation für erneuerbare Energien wurde am 26. Januar 2009 in Bonn gegründet. Mit der Dominikanischen Republik sind nunmehr 80 Staaten Mitglied der Organisation. IRENA soll den Ausbau erneuerbarer Energien weltweit fördern und vor allem auch Entwicklungsländer in diesem Bereich unterstützen. Deutschland gehörte mit Spanien und Dänemark zu den treibenden Kräften für die Gründung.  

Ende Juni werden auf einer Konferenz der Unterzeichnerstaaten in Ägypten wichtige Weichen gestellt: Die Staatenvertreter entscheiden über den Interimssitz und die Interims-Generaldirektion der Organisation.

Bewerbung um den Sitz der Organisation

Die Bundesrepublik bewirbt sich mit Bonn um den künftigen Sitz der neugegründeten Organisation. Weitere Bewerber sind unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate mit Masdar City und Österreich mit Wien.

Der deutsche Vereinte-Nationen-Standort Bonn verfügt über eine für internationale Organisationen hervorragende Infrastruktur, über weitere Einrichtungen der Vereinten Nationen im Umwelt- und Klimabereich, ausgezeichnete Vernetzungsmöglichkeiten und eine gute Anbindung. Deutschland hat im Bereich der Förderung und Entwicklung erneuerbarer Energien Pionierarbeit geleistet und ist weltweit in einer Spitzenposition. Die in Deutschland vorhandenen breiten Kompetenzen in allen Technologiesparten erneuerbarer Energien sind ein Garant für intensive Vernetzung und hohe Effizienz künftiger IRENA-Arbeit.

International Renewable Energy Agency (IRENA)

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Deutschland ist Depositarstaat des Statuts, weswegen es im Auswärtigen Amt zur Zeichnung aufliegt.

Der Depositar eines völkerrechtlichen Vertrages ist ein Staat, dem die an dem Abkommen beteiligten Vertragspartner die treuhänderische Verantwortung für die mit der Durchsetzung des Vertrages verbundenen Aufgaben übertragen haben. Zu den damit verbundenen Aufgaben gehören beispielsweise die Verwahrung der Originaldokumente des Vertrags, die Annahme von Beitritts- und Ratifikationserklärungen und die Bekanntgabe des Beitritts weiterer Vertragspartner an alle Vertragspartner.

Mehr Informationen zur IRENA-Gründungskonferenz finden Sie hier:

Mehr Informationen zur Dominikanischen Republik finden Sie auf unseren Länderseiten:

Stand 15.05.2009

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Weitere Informationen

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