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Enge kulturelle und gesellschaftliche Verbindungen

Ein kleines Mädchen mit geschminktem Gesicht: rechts ein Herz in den deutschen, links ein Schmetterling in den amerikanischen Farben.

Deutschland und die USA sind auf vielfältige Weise miteinander verbunden. Eine wichtige Ebene des Austauschs sind die vielfältigen gesellschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA. Austauschprogramme, für Schüler, Wissenschaftler und Sportler, eine lange Tradition.

Gesellschaftliche Verflechtung

Die gesellschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA sind besonders vielfältig. Nicht nur als Touristen besuchen Amerikaner und Deutsche das jeweils andere Land. Die zahlreichen Austauschprogramme für Schüler, Künstler, Wissenschaftler und Sportler vermitteln den Teilnehmern einen tiefen Einblick in die Kultur des Gastlandes. Tausende von Austauschschülern lernen jedes Jahr die jeweiligen Bildungssysteme kennen. Deutsch steht an privaten Sekundarschulen, Colleges und Universitäten an 3. Stelle der angebotenen Fremdsprachen hinter Spanisch und Französisch.

Seit 60 Jahren bringen amerikanische Soldaten mit ihren Familien den "American way of life" nach Deutschland und vermitteln nach ihrer Rückkehr in die USA dort zumeist ein positives Bild von Deutschland.

Die Verbundenheit hat tiefe historische Wurzeln. Mehr als 23 Prozent aller Amerikaner können ihre Abstammung auf Deutsche zurückführen. Anders als z.B. Italiener, Griechen oder Iren stellen die Deutsch-Amerikaner aber keine geschlossene Gruppierung dar, die das politische Leben in den USA beeinflusst. Es gibt in den USA eine kaum überschaubare Anzahl deutsch-amerikanischer Vereine, die sich der Brauchtumspflege widmen.

Jüdische Organisationen

Die Bundesregierung, Bundestag, Parteien und Stiftungen pflegen enge Kontakte mit den jüdischen Organisationen in den USA. Regelmäßig kommt es zu hochrangigen Treffen. Ein enges und vertrauensvolles Verhältnis hat sich entwickelt.

In den letzten Jahren hat das Interesse amerikanisch-jüdischer Organisationen an Deutschland deutlich zugenommen. Als erste deutsche Regierungschefin sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel 2006 vor den höchsten Vertretern des American Jewish Committee in Washington. Dieses Interesse ist auch eine Anerkennung für das enge deutsch-israelische Verhältnis. Es spiegelt sich im verstärkten Engagement amerikanisch-jüdische Organisationen in Deutschland wider.  

Stand 13.10.2009



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