In den vergangenen Jahren konnte das breit angelegte Beziehungsgeflecht zu den Staaten Lateinamerikas und der Karibik durch politische, wirtschaftliche, entwicklungs-, umwelt- und kulturpolitische Initiativen weiter ausgebaut werden. Dabei wurden verschiedene Akzente gesetzt: der intensive Dialog auf hoher politischer Ebene wurde fortgesetzt, die regionale Integration und die Beziehungen zur Europäischen Union (EU) unterstützt, und der Wirtschaftsaustausch gefördert.
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Die Volkswirtschaften Lateinamerikas und der Karibik entwickeln sich seit 2003 anhaltend positiv. Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) gab in ihrer im Dezember 2006 vorgestellten "Vorläufigen Bilanz der Volkswirtschaften Lateinamerikas und der Karibik" das Wachstum für das Jahr 2006 in der Region mit 5,3% an.
Mehr lesen: Wirtschaftsaustausch
Die bilaterale entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit verschiedenen Staaten Lateinamerikas und der Karibik ist ein wichtiges Element unserer Beziehungen. Auch im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit gilt: Keine andere Region der Welt weist mehr kommunale, kirchliche und private Partnerschaftsinitiativen mit Deutschland auf als Lateinamerika und die Karibik.
Mehr lesen: Entwicklungspolitische Zusammenarbeit
Die Bundesregierung setzt sich auch in Lateinamerika für die Verbesserung der Menschenrechtslage ein, sei es in ihren bilateralen Beziehungen, sei es im multilateralen Rahmen.
Mehr lesen: Menschenrechte in Lateinamerika
Englisch ist unangefochten erste Fremdsprache in Lateinamerika. Allerdings besteht eine hohe Bereitschaft, kulturelle Angebote aus dem europäischen Raum anzunehmen. Auch leben in Lateinamerika viele Deutschstämmige (in Brasilien über 5 Millionen), die zwar selten Deutsch als Muttersprache nutzen, aber dennoch ein starkes, persönlich motiviertes Interesse an Deutsch haben. Dadurch erklärt sich eine vergleichsweise gute Position für die deutsche Sprache.
Mehr lesen: Die Verbreitung und Förderung der deutschen Sprache in Lateinamerika