Lateinamerika in der deutschen Außenpolitik
Die Partnerschaft zwischen Deutschland, Lateinamerika und der Karibik baut auf geteilten Werten und gemeinsamem kulturellen Erbe auf.
Die Zusammenarbeit auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem und wissenschaftlich-technologischem Gebiet hat eine langjährige Tradition.
In den letzten Jahren haben sich Lateinamerika und die Karibik in vielfältiger Hinsicht gewandelt. Vor allem die Schwellenländer der Region haben an politischem und wirtschaftlichem Gewicht gewonnen, das sie selbstbewusst in die internationale Politik einbringen. Auch innerhalb der Länder hat teilweise ein Wechsel der politischen Eliten stattgefunden, der die internationalen Beziehungen der Region beeinflusst.
Um diesem Wandel Rechnung zu tragen, hat sich die Bundesregierung vorgenommen, „ein ressortübergreifendes Konzept zur langfristigen Ausgestaltung unserer Lateinamerikapolitik zu erarbeiten“ (Koalitionsvertrag vom 26. Oktober 2009). Dieses Konzept wird nach seiner Fertigstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Auch innerhalb der EU setzt Deutschland sich für eine aktive Politik gegenüber Lateinamerika und der Karibik ein.
Weitere Informationen zur strategischen Partnerschaft EU - Lateinamerika:
Westerwelle und Marjorie Ulloa Vernimmen, Vertreterin der der Unasur-Präsidentschaft
(photothek/Th. Trutschel)
UNASUR: Mit Lateinamerika globale Verantwortung übernehmen
Vertrauens- und Sicherheitsbildende Maßnahmen sind wichtige Stützen, um in der regionalen Zusammenarbeit das friedliche Zusammenleben zu fördern. "Die Entwicklung einer regionalen Sicherheitsarchitektur ist auch in Südamerika die beste Garantie für dauerhaften Frieden", betonte Bundesaußenminister Guido Westerwelle vor Vertretern von 12 lateinamerikanischen Staaten.
Stand 24.02.2010