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Landesflagge Indonesien
Wahlen in Indonesien

Wählerin bei der Stimmabgabe in Jakarta Wählerin bei der Stimmabgabe in Jakarta (picture-alliance/landov)

Am 8. Juli fanden Präsidentschaftswahlen in Indonesien statt. Die Wahl lief ruhig und friedlich ab. Die Wähler waren zum zweiten Mal in der Geschichte des Landes nach den Wahlen 2004 aufgerufen, ihr Staatsoberhaupt direkt zu wählen. Erste Ergebnisse deuten auf eine klare Wiederwahl des Amtsinhabers Susilo Yudhoyono hin.

Über 176 Millionen Wahlberechtigte waren aufgerufen, ihren Präsidenten zu wählen. Erst seit 2004 werden in der drittgrößten Demokratie der Welt Präsident und Vizepräsident direkt vom Volk gewählt. Amtsinhaber Susilo Yudhoyono stellte sich zur Wiederwahl, zu den Herausforderern gehörte auch Ex-Präsidentin Megawati Sukarnoputri. Nach Auszählung von 19 Millionen Stimmen lag der amtierende Präsident bei 61,7 Prozent, teilte die Wahlkommission mit. Mit dem amtlichen Endergebnis ist allerdings erst Anfang August 2009 zu rechnen. 

Die Wahlen in dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt verliefen nach Angaben von Beobachtern friedlich und ohne Zwischenfälle.

Nach den Parlamentswahlen im April ist damit in diesem Jahr ein weiterer wichtiger Schritt bei der Festigung des vor über zehn Jahren eingeleiteten tiefgreifenden demokratischen Reformprozesses des Landes gemacht worden.

Die Durchführung der Wahl war ein logistischer Kraftakt: Indonesien besteht aus ca. 17.000 Inseln und ist das Land mit der weltweit größten muslimischen Bevölkerung, die drittgrößte Demokratie und das viertbevölkerungsreichste Land der Welt.  Für die über 176 Millionen Wahlberechtigten (232 Millionen Gesamtbevölkerung) standen in den 33 Provinzen insgesamt 450.129 Wahllokale bereit.

Indonesien und Deutschland verbindet seit Jahrzehnten ein enges und vertrauensvolles Verhältnis. Die Bundesregierung unterstützt die in Indonesien eingeleiteten Reformanstrengungen nach Kräften. Mehr Informationen finden Sie hier:

Stand 09.07.2009

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