Somalia
Nuruddin Farah - Kosmopolit, Polyglott, Grenzgänger
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Spoken Word
02. bis 04. Dezember 2009
In der neuen Veranstaltungsreihe "Lebenslinien" des Hauses der Kulturen der Welt ist in wenigen Wochen Nuruddin Farah, somalischer Autor, nomadisierender Weltbürger, und zugleich einer der renommiertesten Schriftsteller des afrikanischen Kontinents zu Gast.
Drei Tage sind seinem literarischen Werk gewidmet; Begegnungen zwischen WeggefährtInnen, verschiedenen Generationen von afrikanischen und internationalen SchriftstellerInnen, WissenschaftlerInnen, Intellektuellen und KünstlerInnen zeichnen ein vielfältiges Beziehungsgefüge aus Wechselwirkungen, Einflüssen und aktuellen Rezeptionslinien seines Werks aber auch afrikanischer und internationaler Literaturen und kultureller Produktionen.
Nuruddin Farah:
Einer der profiliertesten afrikanischen Schriftsteller und sein Werk in der Reihe LEBENSLINIEN: Nuruddin Farah, 1945 in Baidoa/Somalia geboren, wurde 1976 aus politischen Gründen in Abwesenheidt zum Tode verurteilt. Er verbrachte viele Jahre im Exil - in Afrika, Europa und den USA, heute lebt er in Kapstadt. Er versteht sich als nomadisierender Weltbürger, der trotz aller Grenzüberschreitungen seine politisch zerrüttete Heimat Somalia in den Fokus seines Schaffens stellt.
Gefördert vom Auswärtigen Amt im Rahmen der Aktion Afrika.
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Stand 27.11.2009