Friends4eva
Die namibische Adaption der Linie 1
Eine Musikrevue von Natasha Lamoela und Frank Dornbach (Avalon Event)
nach einer Idee von Volker Ludwig und Birger Heymann (GRIPS)
Das Musical "Friends4eva" führt das Publikum auf eine spannende Reise durch atemberaubende Landschaften, verschiedenartige Kulturen und Abenteuer. Witzige Dialoge, ausdrucksstarke afrikanische Musik und farbenprächtige Kostüme geben faszinierende Einblicke in die Einzigartigkeit des Landes und die Facetten des namibischen Alltags.
aus dem Musical
("Friends 4eva")
Das Stück ist wie das Original des Grips Theaters eine musikalische Revue und die Idee ist unverändert. Eine Berlinerin kommt nach Namibia und sucht Ihren Freund. Sie reist dafür von Norden nach Süden durchs Land und lernt dadurch die verschiedenen Regionen und Bevölkerungsgruppen des Landes einschließlich ihrer Probleme und ihren Umgang miteinander kennen.
Für die deutschen Zuschauer - aber durchaus auch für namibische Besucher - ist dies ein Lehrstück und kann hervorragend für den Unterricht in Schulen eingesetzt werden. Auch für Erwachsende ist es eine lehrreiche und unterhaltsame Show.
Weitere Informationen und Tourdaten:
Informationen zu den Vorarbeiten
Zur Vorbereitung des Projekts und gleichzeitigen Weiterqualifizierung der Schauspieler fand im November 2008 in Windhoek in zweiwöchiger Workshop mit rund 20 Teilnehmern aus Windhoek statt, der von Avalon Event gemeinsam mit dem Grips Theater ausgerichtet wurde. Dieses in sich abgeschlossene Projekt wurde von deutscher Seite durch Volker Ludwig (Intendant und Autor des Gripstheaters), Thomas Ahrens (Schauspieler, Autor und Regisseur) und Matthias Witting (musikalischer Leiter) durchgeführt. Das Projekt wurde vom Auswärtigen Amt „Aktion Afrika“, der Stiftung Deutsche Klassenlotterie und dem Kalahri Sands Hotel Windhoek und Air Namibia finanziell unterstützt.
Im Februar/März 2009 waren Natasha Lamoela und Frank Dornbach von Avalon Event für drei Wochen in Berlin und arbeiteten beim Grips Theater. So konnte die Zusammenarbeit vertieft werden und ein intensiver Einblick in die Arbeitsprozesse und Methoden des Grips-Theaters ermöglicht werden. Dies wurde von p.art.ners Berlin Windhoek aus Eigenmitteln, der Stiftung Deutsche Klassenlotterie und der Air Namibia finanziert.
Professionalisierung
Zum Selbstverständnis des Projekts gehört es ebenfalls, die Professionalisierung von Künstlerinnen und Künstlern in Namibia zu unterstützen. Die ausführliche Vorbereitung des Projekt durch einen Workshop und den Aufenthalt der beiden Autoren und Regisseure des namibischen Stücks dienten diesem Ziel ebenso, wie die Organisation der Tourneen in Deutschland und die Kontaktaufnahme nach Südafrika. So kann das Ensemble hoffentlich einen Bekanntheitsgrad und eine Professionalität erreichen, die es ihm ermöglicht, anschließend eine eigene Produktion auch eigenständig und wirtschaftlich tragfähig vermarkten zu können.
Stand 07.08.2009