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12. Zanzibar International Film Festival mit Nachspiel in Potsdam

Spielstätte des Zanzibar Film Festivals Spielstätte des Zanzibar Film Festivals (ZIFF)

Eröffnung in Sansibar Stadt

Vom 27. Juni bis 4. Juli 2009 fand auf der ostafrikanischen Insel Sansibar das 12. Zanzibar International Film Festival (ZIFF) statt. 

Jährlich lockt das mittlerweile größte kulturelle Event in Ostafrika bis zu 7.000 ausländische Gäste und 120.000 BesucherInnen aus der näheren Umgebung in die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Stone Town von Zanzibar Stadt. Der diesjährige Themenschwerpunkt lautet „Enduring Links: Media, People and Environment“. 

Als erstes Festival weltweit präsentiert das ZIFF 2009 insgesamt vier Langfilme, bei denen afrikanische Frauen (aus Sambia, Uganda, dem Sudan und Südafrika) Regie geführt haben.

Ziel des Festivals ist es seit seinen Anfängen, das reiche kulturelle Erbe der Anrainerstaaten des Indischen Ozeans und deren zeitgenössische Künstler zu fördern. Seit Jahrtausenden gibt es einen kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zwischen diesen Ländern, den sogenannnten Dhau-Staaten. Das Festival vergibt zahlreiche Preise an internationale Filme.

Nachspiel in Potsdam

Vom 10. bis 13. September spielt das Filmmuseum Potsdam als 4. Teil der Film- und Veranstaltungsreihe „Subsahara-Afrika im Film – 6 Perspektiven“ (Juli 2009 bis April 2010) acht ausgewählte Filme des ZIFF 2009 nach. 

Filmmuseum Potsdam

Die Werke werden vor allem aus dem Wettbewerb des ZIFF stammen und sind Produktionen aus afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Gleichzeitig spiegeln sie das Spektrum des Festivals in seinen verschiedenen Sektionen und das Festivalthema des Jahres 2009. Mindestens ein Kurzfilm, ein ostafrikanischer Film und ein Dokumentarfilm werden das Programm abrunden.

Die Schirmherrschaft des ZIFF-Nachspiels übernimmt der Botschafter von Tansania, Ahmada R. Ngemera, der zur Eröffnung am 10. September um 20 Uhr im Filmmuseum Potsdam sein wird.

In Kooperation mit den Regionalen Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule (RAA) Brandenburg in Trägerschaft des Demokratie und Integration Brandenburg e.V. ergänzen am 10.9. zwei Workshops für Jugendliche das Programm. Gemeinsam mit Vertreterinnen der Frauenfußballmannschaft von Sansibar wird Florence Ayisis Film "Zanzibar Soccer Queens" (Tansania/GB 2007) angeschaut und diskutiert. Der Film zeigt, wie Frauen um ihr Recht und ihre Chance kämpfen, wie sie sich solidarisieren und eigene Geschäftsideen entwickeln, um ihr Leben und ihren Sport zu finanzieren. Fußball, ein Entwicklungsfaktor?

Anmeldungen über T.: 0331 – 747800 oder info@raa-brandenburg.de. Mehr Infos unter www.raa-brandenburg.de

Passend zu einer Podiumsdiskussion am 12. September zum Thema „Development Films“ wird der „Ousmane Sembène Films For Development Award“-Gewinner dabei sein. Neben dem Vorstand des Festivals, Hassan Mitawi, wird ein(e) Filmemacher/-in als Gast erwartet. 

Am 12.09.2009 wird außerdem die KunstGenussTour (Lange Nacht der Museen und Galerien in Potsdam) im Filmmuseum gefeiert. Mit musikalischen Höhepunkten, Afrikanischem Buffet, Kaffeeparcours und einer Gewürzstraße wird der Besucher mit allen Sinnen auf das Subsahara-Afrika Filmfest eingestimmt.

Das ZIFF-Nachspiel in Potsdam ist eine Kooperation des Filmmuseums Potsdam mit der Berlin-Brandenburgischen Auslandsgesellschaft (BBAG) e.V. und der Initiative „Städtepartnerschaft Sansibar-Potsdam”. 

Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt im Rahmen der Aktion Afrika gefördert.

ZIFF Nachspiel in Potsdam

Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a, 14467 Potsdam

Programm:

Mehr zu Tansania auf diplo.de

Stand 30.06.2009

Zusatzinformationen:

Nützliche Links

Aktion Afrika 

Deutschland verstärkt sein kultur- und bildungspolitisches Engagement in Afrika. Allein 2008 und 2009 stellt das Auswärtige Amt 20 Millionen Euro für Projekte und Programme des Kulturaustauschs auf dem Nachbarkontinent bereit. Damit setzt die Bundesregierung ihr Engagement für Afrika fort, das sie bereits 2007 während ihrer EU-Ratspräsidentschaft sowie dem G8-Vorsitz betont hatte. Klar ist: Eine wirksame Förderung von Kultur und Bildung stärkt auch die wirtschaftliche Leistungskraft des Kontinents.



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