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Landesflagge Senegal
Neue Goethe-Institute in Senegal und Malawi

Goethe-Institut in Dakar Goethe-Institut in Dakar (Goethe-Institut, Dakar)

"Aktion Afrika" auf dem Vormarsch: Im Rahmen des von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier initiierten Kulturdialogs feierte nun das Goethe-Institut in Senegal seine Wiedereröffnung. In Malawi nahm ein Verbindungsbüro jetzt seine Arbeit auf.

Alle Baumaßnahmen sind jetzt abgeschlossen: Fast ein Jahr nach dem Umzug von den alten in die neuen Räume eröffnete der Präsident des Goethe-Instituts, Dieter Lehmann, am Montag, den 30. März, die deutsche Kultureinrichtung in Dakar wieder. 

Das neue Institut ist in der Nähe der Universität und somit in Laufweite für einen wichtigen Teil seiner Schüler. Am Freitag, den 3. April, weiht Lehmann in Malawi dann das Verbindungsbüro des Goethe-Instituts in der Hauptstadt Lilongwe.

Das Goethe-Institut ist der größte Träger der Auswärtigen Bildungs- und Kulturpolitik. 147 Goethe-Institute in 83 Ländern vermitteln Kultur, Sprache und Information über Deutschland. Allein in den letzten vier Jahren wurden sechs neue Institute eröffnet, darunter in Dubai, Skopje und Ho-Chi-Minh-Stadt.

Das Goethe-Institut ist nun mit 25 Einrichtungen in Afrika südlich der Sahara vertreten. Im Rahmen der von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier initiierten "Aktion Afrika" verstärkte das Goethe-Institut  sein Engagement auf dem Nachbarkontinent: Es engagiert sich in den subsaharischen Ländern vor allem dafür, tragfähige Strukturen der Zusammenarbeit im Kultur- und Bildungsbereich zu entwickeln. Die Eröffnung von neuen Goethe-Instituten und Verbindungsbüros vergrößert die Reichweite und verstärkt die Zusammenarbeit mit afrikanischen Partnern.

Aktion Afrika

Goethe-Institut in Dakar Goethe-Institut in Dakar (Goethe-Institut Dakar)

So wurden im Senegal auch drei neue Partnerschulen vom Goethe-Institut bestimmt, die die deutsche Sprache bis zur Hochschulreife vermitteln. In Malawi wird am Tag der Eröffnung der Vertrag mit der malawischen Partnerschule für das weltweite "PASCH"-Netzwerk unterzeichnet. Denn während in anderen Erdteilen die Zahl der Sprachschüler für Deutsch weitgehend stabil ist, steigt sie in Afrika an.

Bundesaußenminister Steinmeier  hat die Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" ("PASCH") ins Leben gerufen, um bei jungen Menschen Interesse und Begeisterung für das moderne Deutschland und seine Gesellschaft zu wecken. Dafür soll ein weltumspannendes Netz von mindestens 1.000 Partnerschulen aufgebaut werden. Die Initiative wird vom Auswärtigen Amt koordiniert und gemeinsam mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, dem Goethe-Institut, dem Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst umgesetzt.

Schulen: Partner der Zukunft

Die Arbeit der Goethe-Institute in Afrika hat neben den klassischen Aufgaben des Goethe-Instituts – der Vermittlung der deutschen Sprache und eines aktuellen Deutschlandbildes sowie der Förderung der internationalen kulturellen Zusammenarbeit – unter anderem zum Ziel, den Modernisierungs- und Entwicklungsprozess in der Region zu unterstützen. Dazu gehört auch, den innerafrikanischen Austausch zu fördern: So werden zum Beispiel panafrikanische Projekte entwickelt, die aktuelle politische, ökonomische und soziale Probleme auf dem Kontinent künstlerisch reflektieren.

Stand 02.04.2009

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