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Deutsches militärisches Engagement in Afghanistan

Soldaten verfolgen die Bundestagsdebatte über eine Verlängerung des ISAF-Mandats Soldaten verfolgen die Bundestagsdebatte über eine Verlängerung des ISAF-Mandats (dpa/picture-alliance)

Die Bundeswehr beteiligt sich für ein weiteres Jahr am Nato-geführten Unterstützungseinsatz (Isaf) in Afghanistan. Dies beschloss der Deutsche Bundestag am 03. Dezember 2009. Bundesaußenminister Guido Westerwelle mahnte in der Debatte, noch in dieser Legislativperiode müsse eine Abzugsperspektive sichtbar werden.

Mit 445 der abgegebenen 593 Stimmen votierten die Abgeordneten für die Verlängerung der Bundeswehrpräsenz in Afghanistan. Westerwelle bekräftigte, Deutschland werde sich in Zukunft noch stärker an der Polizeiausbildung beteiligen. Ziel des Einsatzes sei "selbsttragende Sicherheit" in Afghanistan. Niemand wolle, dass der Einsatz ewig dauere.

Die ISAF (International Security Assistance Force) gibt es seit Dezember 2001. Die Mission ist von den Vereinten Nationen mandatiert und soll die afghanische Regierung unterstützen, ein sicheres und stabiles Umfeld herzustellen und aufrecht zu erhalten. 

Das deutsche ISAF-Gesamtkontingent soll weiterhin bis zu 4.500 Soldatinnen und Soldaten umfassen und wird auch in Zukunft mit Schwerpunkt in der Nordregion sowie im Raum Kabul zum Einsatz kommen. Das neue Mandat läuft am 13. Dezember 2010 ab.

Friedenspolitik

Isaf

Die Isaf (International Security Assistance Force) hat seit Dezember 2001 das Mandat der Vereinten Nationen, die Staatsorgane Afghanistans bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit in Kabul und Umgebung zu unterstützen.

Hintergrundinformationen zu den Mandaten finden Sie hier:

Mehr Informationen zu Wiederaufbauteams und dem deutschen Engagement in Afghanistan finden Sie hier: 

Stand 04.12.2009

Zusatzinformationen:

Weitere Informationen

Mehr Informationen zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan finden Sie hier:

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