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Kultur und Bildung in der deutschen Außenpolitik

Ziele und Aufgaben der Auswärtigen Kulturpolitik

Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik ist eine der drei Säulen deutscher Außenpolitik neben den politischen und den wirtschaftlichen Beziehungen – und eines ihrer nachhaltigsten Instrumente. Kultur- und Bildungsangebote erreichen die Menschen in unseren Partnerländern unmittelbar und legen so ein breites Fundament für stabile internationale Beziehungen. Zugleich schaffen sie weltweit Vertrauen in Deutschland - unsere Gesellschaft, Wirtschaft und Politik gewinnen durch sie wichtige und verlässliche Partner. Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik verfolgt folgende Ziele:

  • Präsentation Deutschlands als Land mit einer weltbekannten und vielfältigen Kulturszene
  • Stärkung des Bildungsstandorts Deutschland durch z.B. die Vergabe von Stipendien an junge Spitzenforscher aus aller Welt
  • Verbreitung der deutschen Sprache in Europa und in der Welt
  • Beitrag zur weltweiten Krisen- und Konfliktvorbeugung z.B. durch die Hilfe beim Wiederaufbau von Schulen und Universitäten in Afghanistan
  • Förderung der europäischen Integration z.B. durch die Einführung von EU-weit gültigen Rahmenbedingungen für die Aus- und Weiterbildung
  • Erhalt der kulturellen Vielfalt auf der Welt z.B. durch Unterstützung der Restaurierung bedrohter Kulturstätten in Entwicklungsländern 
  • Schaffung eines stabilen Fundaments für die internationalen Beziehungen durch den Dialog der Menschen

Programme

Hochschulaustausch, Auslandsschulen, Kulturprogramme, Sprachförderung und interkultureller Dialog bilden den Kern der Aktivitäten. Folgende neue Initiativen stehen dabei aktuell im Vordergrund:

  • Der Ausbau eines Netzes von Partnerschulen in Wachstums- und Schwerpunktregionen im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“
  • Die „Aktion Afrika“ zur Stärkung der Kultur- und Bildungszusammenarbeit insbesondere mit Subsahara-Afrika
  • Die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Türkei im Rahmen der Ernst Reuter Initiative
  • Die Veranstaltungsreihe „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“, der bisher größten Präsentation Deutschlands im Ausland

Partner

Das Auswärtige Amt setzt seine Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik nur zum Teil selbst um. Es beauftragt zu diesem Zweck Mittlerorganisationen und andere Behörden. Diese setzen die Vorgaben des Auswärtigen Amts eigenverantwortlich um. Die größten Kultur- und Bildungsmittler des Auswärtigen Amts sind:

Stand 05.05.2008

Zusatzinformationen:

12. Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kulturpolitik (2007/2008)

Aktuelle Schwerpunkte

Logo der Initiative - Wissenswelten verbinden.

"Wissenswelten verbinden." Die Initiative Außenwissenschaftspolitik 2009

Junge Menschen brauchen Bildung. Und: Deutschland ist auf gut ausgebildeten Nachwuchs angewiesen. Internationaler wissenschaftlicher Austausch ist dafür eine Grundvoraussetzung. 

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Schulen: Partner der Zukunft

Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" 

Bildung gibt Perspektiven – Mehrsprachigkeit eröffnet Horizonte. An unseren Partnerschulen im Ausland wollen wir nicht nur einen Zugang zu unserer Sprache und Bildung ermöglichen, sondern Interesse an und Verständnis für einander schaffen. Näheres zur Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" finden sie hier:

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Aktion Afrika

Deutschland verstärkt sein kultur- und bildungspolitisches Engagement in Afrika. Allein 2008 stellt das Auswärtige Amt 20 Millionen Euro für Projekte und Programme des Kulturaustauschs auf dem Nachbarkontinent bereit. Damit setzt die Bundesregierung ihr Engagement für Afrika fort, das sie bereits 2007 während ihrer EU-Ratspräsidentschaft sowie dem G8-Vorsitz betont hatte. Klar ist: Eine wirksame Förderung von Kultur und Bildung stärkt auch die wirtschaftliche Leistungskraft des Kontinents.

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Ernst Reuter Initiative für Dialog und Verständigung der Kulturen

Die Ernst-Reuter-Initiative stärkt den deutsch-türkischen Dialog

Toleranz, Respekt vor der Kultur und Religion des Anderen, und die Grundwerte der Demokratie und der Freiheit: Dies sind die Grundlagen der im September 2006 von den damaligen Außenministern Steinmeier und Gül ins Leben gerufenen Ernst-Reuter-Initiative (ERI). Unter ihrem Dach werden vielfältige Projekte aus den Bereichen Kunst, Kultur und Medien, Jugend, Integration und Wissenschaft erfolgreich durchgeführt.

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© www.deutschland-und-china.com

"Deutschland und China - Gemeinsam in Bewegung." 

Die auf drei Jahre angelegte Veranstaltungsreihe in China ist die bisher größte Darstellung Deutschlands im Ausland. Zwischen 2007 und 2010 gastiert die Veranstaltungsreihe in mehreren chinesischen Metropolen und regionalen Zentren. Aktuelle Station ist Hubei/Wuhan.

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