Das Kulturerhalt-Programm des Auswärtigen Amts
Gefäß vom Tall Zira'a in Nordjordanien
(BAI/DEI)
Seit 1981 unterstützt die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Kulturerhalt-Programms des Auswärtigen Amts die Bewahrung kulturellen Erbes in aller Welt.
Gefördert werden Projekte
- zur Bewahrung des kulturellen Erbes in Entwicklungsländern
- zur Bewahrung des deutschen kulturellen Erbes im Ausland, ausgenommen in historischen Siedlungsgebieten im östlichen Europa (hierfür ist der Beauftragte für Kultur und Medien zuständig)
Das Programm soll vorrangig zur nationalen Identitätsfindung der Entwicklungsländer beitragen und damit den von der Bundesrepublik Deutschland angestrebten Kulturdialog auf der Grundlage gleichberechtigter Partnerschaft fördern. Es hat sich zu einem sehr wirkungsvollen Instrument der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik entwickelt.
Mit rund 40,7 Millionen Euro wurden von 1981 bis 2007 bisher fast 2.100 Projekte in 135 Ländern vorwiegend in folgenden Bereichen gefördert:
- Restaurierung historischer weltlicher und religiöser Bauten
- Restaurierung historischer Gegenstände
- Restaurierung von Handschriften
- Unterstützung und technische Ausstattung von Museen/Archiven zum Erhalt kulturellen Erbes
- Dokumentation bedrohten kulturellen Erbes
- Filme über kulturelles Erbe
- Aufzeichnung mündlicher Überlieferungen im Bereich Literatur und Musik
- Publikationen zur Darstellung kulturellen Erbes
- Aus- und Fortbildung von Restauratoren, Archivaren, Archäologen, Museumsdirektoren
- Ausstellungen und Kolloquien über kulturelles Erbe (im Ausnahmefall)
- Sachspenden (im Ausnahmefall)
Stand 13.03.2008